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Was hat es mit dem Ct-Wert (Cycle threshold) auf sich und ist der Virus-Test ein Virus-Test?

In diesem Beitrag wollen wir den PCR-Test näher beleuchten, mit dem aktuell vermeintliche Coronavirus Infektionen festgestellt werden. Interessant ist durchaus, was Kary Mullis, der Erfinder des PCR-Tests selbst zu seinen Tests sagte.

Da der sogenannte Corona- oder PCR-Test der Dreh- und Angelpunkt aller, zum Teil lebensbedrohlich wirkender einschränkender Maßnahmen ist, möchte ich diesen heute hier für euch näher betrachten.

Was sagt Kary Mullis, der Erfinder des PCR-Tests, selbst dazu?

Mit dem PCR-Verfahren kann man fast alles in jedermann finden. […] PCR kann nicht missbraucht werden, seine Ergebnisse allerdings schon.

Kary Banks Mullis

Das ganze ist sogar in einem Video festgehalten:

Dr. Kary Banks Mullis (Nobelpreisträger) 1944-2019 – What he says about PCR testing

Cycle threshold = Schwellen Zyklus

Dieser Laborwert gibt an, wie viele Zyklen ein PCR-Test durchlaufen musste, um ein positives Ergebnis zu zeigen.
Je höher der Wert, desto weniger Virusmenge ist vorhanden.
Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an.
Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel aber kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre.
Der Ct-Wert ist deshalb nach Angaben des RKI ein Wert, der „für die Verkürzung der Isolierungsdauer“ herangezogen werden könnte. So schreibt dies die tagesschau.

Und genau deshalb sollte! auch jedes Labor einen Grenzwert für die Anzahl der Zyklen festlegen, ab wann das Ergebnis nicht mehr sinnvoll zu verwenden ist.

Doch dieser Wert wie in nachfolgendem Abschnitt zu lesen, wird den Gesundheitsämtern die hier die Entscheidungsgewalt besitzen oftmals von den Laboren nicht mitgeteilt (dies wird anhand eines Praxisbeispiels nachstehend sehr deutlich).
Zudem hat man das Gefühl die Gesundheitsämter bemühen sich gar nicht um diesen entlastenden Wert.
Aber wieso ist das so? Teile des Öffentlich-Rechtlichen und die Süddeutsche sind dem nach gegangen, wie in folgendem Abschnitt zu lesen ist:

Wie gehen die Gesundheitsämter mit diesem Wert um?

Das lässt sich durch das Beispiel von Herrn Philipp Traxel am Besten schildern:
Im März lies sich der Mann testen, der Test bei seiner Hausärztin war positiv.
Im September brach Traxel dann gemeinsam mit seiner Freundin zu einer Urlaubsreise nach Portugal auf. Als sie nach einer Woche wieder auf dem Köln-Bonner Flughafen landeten, machte er als Reiserückkehrer den verpflichtenden Corona-Test – und war angeblich wieder positiv.
Wie kann das sein?
Der Reiserückkehrer Traxel hatte bei seinem Test im September einen Ct-Wert von 40, einen der höchstmöglichen überhaupt.
Sein Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Obwohl er das Amt darauf hingewiesen habe, dass er im März schon erkrankt war, ordnete es erneut eine zehntägige Isolation an. Seine Freundin musste als enge Kontaktperson trotz negativem Corona-Test ebenfalls 14 Tage in Quarantäne. „Ich verstehe das nicht“, sagt Traxel: „Das Gesundheitsamt hat behauptet, dass es sich bei mir nicht um Restviren der ersten Infektion handeln müsse, sondern um eine Zweitinfektion. Aber wie kommen die drauf?“

Als Traxel sich ans Robert-Koch-Institut wendet, schreibt ihm eine Sprecherin am 24. September:
„Wenn eine Infektion im März nachgewiesen wurde, kann davon ausgegangen werden, dass die Person heute nicht mehr ansteckend ist. Bei den meisten PCR Tests wird Ct-Wert 40 als negativ gewertet.“
Traxel leitet die Mail an sein Gesundheitsamt weiter. Doch der dortige Amtsarzt antwortet ihm, er „respektiere“ zwar die Einschätzung des RKI, trage aber „die Verantwortung“.
Der Ct-Wert sei „leider nicht verlässlich, um daraus Schlüsse hinsichtlich der Isolierungsdauer zu ziehen“. Es bleibe bei der Isolation.

Prof. Dr. med. Nele Wellinghausen von der MVZ Labor Ravensburg GbR schreibt: „je höher der Ct-Wert, desto niedriger ist die Viruskonzentration“.

Aber das RKI schreibt, dass sogar ein Ct-Wert >30 als Kriterium herangezogen werden kann:

Außerdem schreibt das RKI, zu dem Ct-Wert auf seiner Website, folgendes:

Selbst Drosten, der „Erfinder“ des Tests, sagt: „Ich finde es jetzt nicht falsch, wenn gerade auch in USA gesagt wird, lass uns einfach mal einen Ct-Wert festlegen, ich würde da auch mitgehen.“
Er empfiehlt also einen Referenzwert für eine Infektion festzusetzen, weist aber auf folgende Problematik, seines Erachtens nach, hin:
„Ein Ct-Wert von 30 in dem einen Labor ist nicht dasselbe in Form von Viruslast wie ein Ct-Wert von 30 in einem anderen Labor.“
Hierbei spielen Faktoren wie die Probengröße und Behandlung sowie die Ausstattung und die Qualität des Labors eine Rolle.
Hier wäre eine Standardisierung notwendig, meint Drosten, und schlägt hierfür eine ermittelte Anzahl von einer Million Kopien pro Abstrich-Tupfer oder pro Milliliter Flüssigkeit vor.

Interessant, dass hier keine wissenschaftlichen Standards festgelegt sind, obwohl doch solch weitreichende Entscheidungen darauf gestützt werden!
Obwohl Herr Drosten 2014 folgendes zu seinem Testverfahren einfällt:

Drosten: „[…] Und dazu wählten sie eine hochempfindliche Methode aus, die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).“
Klingt modern und zeitgemäß.
Drosten: „Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.“
Sie meinen, dass die Medien einen Einfluss auf die Meldezahlen haben?
Drosten: „In der Region gibt es kaum noch ein anders Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher auch in Saudi-Arabien sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen.“

Wenn das stimmt, ist alles, was mit ihm gemessen worden ist und wird, hinfällig.
Ist der PCR-Test nun also ein Wissenschaftliches Instrument um solche weitreichenden Maßnahmen treffen zu können/dürfen?


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