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Hausdurchsuchung politisch Verfolgte

Gesundheitsministerin Warken hat gelogen: Kennedy hatte Recht!

Robert F. Kennedy Jr. warnte – und nur Tage nach der Antwort von Nina Warken soll Bianca Witzschel erneut für 498 Tage ins Gefängnis. Die Ärztin, die Maskenbefreiungen ausstellte, spricht nun selbst im Interview über Haft, Berufsverbot und Zerstörung ihrer Existenz. Während von „Therapiefreiheit“ die Rede ist, sitzt auch Arzt Habig seit dem 11.08.2025 wieder im Gefängnis. Ein Gespräch mit Dr. Witzschel über Angstmedizin, Einschüchterung – und den Preis, nach dem Gewissen zu handeln.

Dr. Witzschel soll ins Gefängnis und der Arzt Herr Habig sitzt bereits wieder in Haft

Am 11. Januar weißt der Amerikanische Gesundheitsminister Kennedy Jr. auf die Verfolgung von über 1.000 Ärzten in Deutschland hin. Deutschland solle damit aufhören Corona-kritische Ärzte zu verfolgen. Wir möchten vorab erwähnen, dass sich zum Ende des Beitrags ein aktuelles Interview mit Dr. Witzschel befindet.

Es bringt eh nichts, können wir uns nicht leisten, sollten wir uns nicht leisten – es bringt immer etwas. […] Es bringt etwas zu zeigen, dass wir einig sind, es bringt etwas für jemanden aufzustehen, es bringt etwas die Stimme für einen anderen Menschen zu erheben und zu zeigen, dass wir keine Angst haben, es bringt immer etwas, das Gesicht zu zeigen. […] Es geht darum in welcher Welt unsere Kinder und Enkelkinder leben sollen. Das sind wir dir schuldig, das sind wir anderen Menschen schuldig, die auch politisch verfolgt werden. […] Ich bitte alle zu tun, was ihr tun könnt, seid da wenn ihr vor Ort seid, stellt euch davor und sagt was ihr denkt, bleibt laut und unterschreibt. Lasst uns es uns einfach versuchen, ein Versuch ist es allemal wert.

Mascha Orel

Er schreibt dort:

Reports coming out of Germany show a government sidelining patient autonomy and limiting people’s abilities to act on their own convictions when they face medical decisions. That is why Friday, I sent a letter to Germany’s Federal Minister of Health, Nina Warken. In my letter, I made it clear that Germany has the opportunity and the responsibility to correct this trajectory, to restore medical autonomy, to end politically motivated prosecutions, and to uphold the rights that anchor every democratic nation.

und kritisiert die Deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken in einem Video:

Die reagiert sofort und schreibt, dass in Deutschland grundsätzlich die geschützte, ärztliche Therapiefreiheit gelte. Dieser These können wir so nicht folgen, denn zunächst einmal muss man festhalten, dass in Deutschland der „Gemeinsame Bundesausschuss“ entscheidet, welche Therapien von den (durch die Bevölkerung finanzierten) Krankenkassen bezahlt wird. Dann wird diese Therapiefreiheit weiterhin beispielsweise durch eine faktisch geltende Masern-Impfpflicht beschnitten und die inzwischen übers Honorar vorgeschriebenen Impfungen für Hausärzte.

Interessant, denn der Arzt Dr. Habig sitzt bereits seit dem 11.08.2025 wieder im Gefängnis (wir haben berichtet, schreibt ihm gerne, damit er weiß, dass wir ihn nicht vergessen haben: Heinrich Habig, c/o JVA Bielefeld-Senne, Senner Str. 250, 33659 Bielefeld).
Kurz darauf bekam die Ärztin Dr. Witzschel (Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pharmakologie und Toxikologie, Naturheilkunde, Praxiserfahrung 35 Jahre) Post, dass sie nun die restliche Haftstrafe von 1,5 Jahren in den nächsten Tagen anzutreten habe.

Hierzu gibt es von den Ärzten stehen auf eine vielfach auf Telegram geteilte Presseerklärung:

Aktuelles Interview mit Frau Witzschel

Das Interview hat Mascha Orel geführt und es wurde wohl gestern von ihr veröffentlicht.

Im Interview schildert Bianca Witzschel, dass sie sämtliche Patienten persönlich untersucht habe und als Fachärztin mit fundierten Kenntnissen in Pharmakologie und Toxikologie sehr genau wisse, wovon sie spreche, wenn sie die Corona-Impfstoffe aus medizinischer Sicht bewerte. Sie berichtet von zwei besonders tragischen Fällen – dem eines Kindes sowie einer hochbetagten Frau, die bereits den Krieg erlebt hatte –, doch ihre ärztliche Motivation und Gewissensentscheidung seien vor Gericht vollständig als irrelevant eingestuft worden. Sämtliche von ihr gestellten Beweisanträge wurden abgelehnt, ebenso ein privat eingeholtes Gutachten unter anderem von Prof. Sönnichsen, sodass ihre medizinischen Argumente nach eigener Darstellung inhaltlich nie geprüft wurden.
Witzschel schildert zudem, dass es an Flughäfen Listen von Ärzten gegeben habe, die Atteste ausstellten, und dass sie auf einer solchen Liste geführt worden sei. Es folgten insgesamt fünf Hausdurchsuchungen, von denen sie bei den ersten beiden keinerlei Unterlagen erhielt, aus denen hervorging, ob und von wem diese richterlich genehmigt waren; eine der Durchsuchungen erfolgte mit über hundert Einsatzkräften und führte zu massiver Verwüstung. Bei der vierten Durchsuchung im März 2022 wurden sämtliche Patientenunterlagen und Computer beschlagnahmt, vieles dabei zerstört, obwohl ihr die Approbation bereits zum 1. Februar entzogen worden war; das ausgehändigte Protokoll sei unleserlich gewesen, und auf ihre Nachfrage habe man ihr beschieden, sie habe „gar nichts zu sagen“.
Am 28. Februar 2023 kam es kurz vor sechs Uhr morgens zu einer weiteren Durchsuchung mit schwarz vermummten Einsatzkräften (siehe Bild) und Maschinengewehren im Anschlag. Dass sie für ihre Untersuchungen weniger Honorar verlangt habe, als ihr laut Gebührenordnung zugestanden hätte, sei ihr später dennoch negativ ausgelegt worden. Schließlich spricht sie über die 18 Monate Untersuchungshaft, die für sie besonders hart gewesen seien, da sie über ungewöhnlich lange Zeit im Zugangstrakt des Frauengefängnisses Chemnitz verbleiben musste, keine Anträge stellen, keine Bücher bestellen und kein einziges privates Telefonat führen durfte, außer mit ihren Anwälten; Besuche seien stark eingeschränkt gewesen (weniger oft als andere Häftlinge) und ausschließlich ihre Tochter habe sie sehen dürfen, unter der Auflage ständiger Anwesenheit von Kriminalpolizisten.

Wenn ich jetzt von mir ganz persönlich ausgehe, im Moment ist für mich das Schlimmste das mich am meisten vermissen wird und ich sie, das ist meine Katze. Das ist für mich das Schlimmste im Moment in der Sekunde wo ich darüber nachdenke, das ich wieder weg muss. Das hängt auch damit zusammen, dass in der Zeit während der U-Haft meine Hündin verstorben ist und das war sehr hart für mich.

Dr. Witzschel

Eine Rehabilitation für all die Ärzte, wie sie, gebe es nicht – man könne lediglich Amnesty beantragen um überhaupt ein Nachdenken über eine Art Veränderung der Situation herbeizuführen.

Mascha Orel schließt das Interview mit den Worten „es bringt eh nichts, können wir uns nicht leisten, sollten wir uns nicht leisten – es bringt immer etwas. […] Es bringt etwas zu zeigen, dass wir einig sind, es bringt etwas für jemanden aufzustehen, es bringt etwas die Stimme für einen anderen Menschen zu erheben und zu zeigen, dass wir keine Angst haben, es bringt immer etwas, das Gesicht zu zeigen. […] Es geht darum in welcher Welt unsere Kinder und Enkelkinder leben sollen. Das sind wir dir schuldig, das sind wir anderen Menschen schuldig, die auch politisch verfolgt werden. […] Ich bitte alle zu tun, was ihr tun könnt, seid da wenn ihr vor Ort seid, stellt euch davor und sagt was ihr denkt, bleibt laut und unterschreibt. Lasst uns es uns einfach versuchen, ein Versuch ist es allemal wert.“

Unterschriftenliste um Dr. Witzschel zu unterstützen

Auf der Website „Freiheit für Bianca“ könnt ihr sie mit eurer Unterschrift unterstützen. Bisher haben 23.543 Menschen unterzeichnet.

Die Fakten zu dem „Fall“ von Frau Witzschel

Wir haben am 26. September 2025 einen sehr ausführlichen Beitrag zum Fall von Frau Dr. Witzschel veröffentlicht, nachfolgend nochmal die Fakten von den Ärzten stehen auf:

Erlittene Repressalien

  • Hausdurchsuchung, Praxisdurchsuchung, Untersuchungshaft
  • 17.3.2022      ca. 6 Stunden Dauer
  • 28.2.2023      Verhaftet, in Untersuchungs-Haft bis 17.6.2024
  • Anzahl und Verhalten der Polizeibeamten: mehr als 30 Beamte
  • Strafanzeige wegen § 278 in ca. 1000 Fällen Maskenattesten, Impfattest und PCR-Abstrichs-Atteste

Strafverfahren

  • Verurteilung (Geldstrafe/Haftstrafe) Urteil in Kraft getreten 19.9.25, vom BGH bestätigt
  • Verurteilt zu 2 Jahren 8 Monaten ohne Bewährung
  • 49 000 € Strafe
  • alle Gerichtskosten
  • 3 Jahre Approbationsentzug ab gültig werden des Urteils
  • berufsgerichtliches Verfahren durch Ärztekammern (Rüge, Ordnungsgeld)
  • Entziehung der Approbation: seit 1.2.2022 Approbation stillgelegt
  • 2 weitere Verfahren stehen offen, wg. Maskenattesten, Impfattest und PCR-Abstrichs-Atteste

Finanzieller Verlust

  • Anwaltskosten, Gerichtskosten, Praxis- und Wohnhaus Zwangsversteigerung

Kollateralschäden

  • Verunglimpfung durch die Presse
  • Praxisschließung  01.02.2022 wg. Approbationsentzug
  • Verlust aller Patienten
  • Verlust aller Daten, Patientenakten, aller Datenträger, PCs, Handy, Speichermaterialien, alle Unterlagen wurden gelöscht
  • wurde mittellos gemacht
  • Kontokündigung
  • Verlust der Krankenversicherung
  • Verlust der Wohnung und der Praxis
  • Aktuelle Situation
  • finanzieller Ruin
  • soziale Vernichtung
  • Berufsaufgabe
  • in Erwartung von Hafteinziehung
  • Beschwerde vor dem BVerfG
  • „vorübergehend nach Hause gelassen“ 17.6.2024
  • ohne jegliche Versicherung
  • 2 weitere Verfahren sollen noch eröffnet werden, ebenfalls wg.  Maskenattesten, Impfattest und PCR-Abstrichs-Atteste

Weitere Ärzte und Verfolgte die uns bekannt sind, Ergänzungen gerne in den Kommentaren:

Kron. Urmetzer. Dinekli. Habig. Arztfamilie Foti.
Dr. Javid-Kistel. Dr. Schiffmann. Dr. Brandenburg. Dr. Fiechtner. Dr. Köhnlein. Dr. Weber. Dr. Weikl. Dr. Schöning. Dr. Wodarg. Dr. Thoma. Dr. Jiang. Dr. Thul. Dr. Albert. Dr. Schrader. Dr. Ziegler. Dr. Spitzer. Dr. Bennien. Dr. Schmidt. Prof. Bhakdi. Prof. Hockertz & Michael Ballweg stehen exemplarisch für all jene, die es wagten, nach ihrem Gewissen zu handeln.

Wer finanziell untertstützen kann:

Förderverein Weißer Kranich
IBAN DE56 7645 0000 0232 1701 91
Schenkung für Dr. Bianca Witzschel oder Heinrich Habig


Hinweis: Dieses Blog wird weiterhin bestehen. Gerade weil es notwendig ist, sehr unangenehme Themen klar, offen und deutlich anzusprechen. Dafür sind wir bereit, den Unterhalt selbst zu tragen – um allen Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie gehört werden: im Kommentar- wie auch im Beitragsbereich. Ebenso ermöglichen wir weiterhin die Veröffentlichung von Gastbeiträgen. Wir wünschen – wenn auch etwas spät, aber von Herzen – allen Lesern sowie allen, die mit uns durch diese schwere Zeit gegangen sind und gehen, ein gesundes Jahr 2026.

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