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Zwei Seniorenheimbetreiber melden Insolvenz an

Bei gleichzeitig stark erhöhten Kosten für regelmäßige Corona-Testungen hat Cura Sana deutliche Umsatzeinbußen verzeichnet.

1999 hielten die Privaten Träger 3.092 Einrichtungen, bis 2017 haben sich diese auf 6.167 verdoppelt.

Bei gleichzeitig stark erhöhten Kosten für regelmäßige Corona-Testungen hat Cura Sana deutliche Umsatzeinbußen verzeichnet.

Insolvenzverwalter

Cura Sana welches Senioreneinrichtungen betreibt meldet Insolvenz für ihre 11 Einrichtungen an. Auch SenVita folgt in Bayreuth haben mehrere Gruppenunternehmen der SeniVita Insolvenzanträge gestellt. 2019 wurden 9 Einrichtungen von Cura Sana durch die Dorea Gruppe gekauft.

1999 hielten die Privaten Träger 3.092 Einrichtungen, bis 2017 haben sich diese auf 6.167 verdoppelt.


Grund ist nicht nur der Fachkräftemangel – Leasingeinsatz ist sehr kostspielig, aber meist der einzige Ausweg vor dem Hintergrund des Pflegenotstands – sondern auch die „Pandemie von nationaler Tragweite“.
Das Unternehmen Cura Sana musste Tagespflegeeinrichtungen schließen. Außerdem gab es in Pflegeheimen Aufnahmestopps aufgrund von Corona-Fällen. Bei gleichzeitig stark erhöhten Kosten für regelmäßige Corona-Testungen hat Cura Sana deutliche Umsatzeinbußen verzeichnet.
Insgesamt elf Gesellschaften des Cura Sana Betreibers seien von der Insolvenz betroffen, dazu gehören:
Cura Sana Pflegediensteg GmbH
Cura Sana Catering GmbH
Cura Sana Immobilien GmbH
Cura Sana Gießener Land gGmbH
Cura Sana Limburg-Weil gGmbH
Cura Sana, Rheinhessen gGmbH
Cura Sana Vogelsberg gGmbH
Cura Sana Wetterau gGmbH
Cura Sana Main-Kinzig gGmbH
Cura Sana Pflegedienste gGmbH
Cura Sana Südwest gGmbH

Das Ziel des Fachanwaltes sei es bis Ende März einen oder mehrere Investoren zu finden, um die Betreuung und Pflege der alten Menschen in der Region für die Zukunft neu aufzustellen. In den neun Altenpflegeheimen sowie vier Tagespflegeeinrichtungen der betroffenen Gesellschaften bei Cura Sana in Hessen und Baden-Württemberg arbeiten 415 Beschäftigte.

In Bayreuth haben mehrere Gruppenunternehmen der SeniVita Insolvenzanträge gestellt. In den zwölf Pflegeeinrichtungen der SeniVita Social Estate (SSE) und ihrer Tochtergesellschaften arbeiten rund 330 Beschäftigte.

Wir finden die Entwicklung in den Senioreneinrichtungen ist besorgniserregend. Denn viele Einrichtungen entwickeln sich zu Gunsten der privaten Anbieter. Einrichtungen werden aufgekauft und auf Kosten der Senioren und des Personals werden durch Einsparungen gewinne dieser Pflegekonzerne erwirtschaftet.


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