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Helge Schneider bricht Konzert ab – keine Stimmung mit Maske am Strand

Aufgrund der zahlreichen Corona Auflagen kommt beim Open-Air Konzert von Helge Schneider keine Stimmung auf. Die zahlreichen Gäste, die ständig vor der Bühne mit Maske herumlaufen deprimieren den Künster so sehr, dass er sein Konzert abbricht. Eine Aktion, die zum Nachahmen durchaus geeignet ist.

Update 26. Juli 2021: Helge Schneider distanziert sich nun von Querdenken:

Die Augsburger Allgemeine berichtet über ein geplantes (und gestartetes) Open-Air Konzert in Augsburg, bei dem er ab 20:00 Uhr seine Show zum Besten geben wollte. In die dafür aufgestellten Strandkörbe passen immer 2 Personen und pro Ticket wurden 52,75€ verlangt – sodass jeder Korb mit 105,50€ zu Buche schlug.
Stimmung konnte trotzdem keine aufkommen: Wegen Corona Auflagen müssen die Strandkörbe einen Abstand von 1,50m haben und da das Gelände sehr weitläufig ist, kommt vom Beifall praktisch auf der Bühne nichts an.

Dieses System ist einfach fadenscheinig und dumm!

Helge Schneider


Dazu ständig Menschen, die mit dem „Schnutenpulli“ im Freien herumlaufen – das war irgendwann für Helge Schneider zu viel und er brach das Konzert ab:

Das Publikum scheint mit Masse Verständnis für ihn zu haben: „Für mich ist das jetzt auch ein Jahrhundert-Ereignis, aber ich verstehe den Mann schon. Er lebt von diesem Draht zum Publikum und der fehlt hier völlig“, sagte Gerhard Seckler, einer der Gäste laut der Augsburger Allgemeinen Zeitung.

Auch wir vom Corona Blog Team ziehen den Hut vor Helge Schneider und hoffen auf zahlreiche Nachahmer unter den Künstlern.


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11 Antworten auf „Helge Schneider bricht Konzert ab – keine Stimmung mit Maske am Strand“

„Das System ist einfach fadenscheinig und dumm“. Sehr gut, Herr Schneider.
Ich fand Ihre Musik als Jugendliche nie gut, aber man sagte, Sie seien hoch intelligent, und heute habe ich den Eindruck, davon zum ersten Mal etwas zu sehen!

Ich könnte mir vorstellen, dass er das genau so geplant hatte. Als Statement. Und weil es Potential zum Aufsehenerregen hätte (aber wie man sieht: keiner aus den Mainstreammedien berichtet darüber).

Aber so intelligent oder mutig ist er denn doch nicht. Die Erklärung stimmt irgendwie nicht mit dem überein was er gesagt hat. Und sich von Querdenken zu distanzieren ist einfach lächerlich. Jeder der der Ansicht ist, dass die Maßnahmen übertrieben sind, ist automatisch ein Querdenker. Da kann er sich noch so viel distanzieren.

Offenbar merkt er nicht, warum man die Querdenker so verurteilt. Nur, damit sich Gleichgesinnte diesen nicht anschließen. Sie denken zwar das Gleiche, haben die gleichen Ansichten, aber nein, Querdenker ist man nicht, davon distanziert man sich. So schafft man es, dass außer der Querdenker nur laute kleine Einzelkämpfer bleiben, die sich brav distanzieren aber eben machtlos bleiben. Denn nur in der Gemeinschaft ist man stark.

Schade, dass die Menschen so dumm sind und auf so einen uralten Trick hereinfallen.

Richtig, U.LK. „so intelligent und mutig ist er denn doch nicht“.
Er enttäuscht erheblich mit dem allgegenwärtigen, diffamierenden und stigmatisierenden Totschlag-Argument gegen „Querdenker“.

Danke, Helge, ich hatte Dich für durchblickender, intelligenter gehalten, aber: Dummheit macht ja selbst vor Intelligenz nicht halt – schon gar nicht in diesen dystopischen Zeiten…

Haben wir schon bei Wecker, Wader, Niedecken, Westernhagen, Mey, Lindenzwerg und den anderen Salon-Sozis feststellen müssen…

Nimm Dir ein Beispiel an Nena, die im Gegensatz zu ihren Musiker-Kollegen tatsächlich Eier in der Hose hat! Oder die neuen musikalischen Helden, die mutig ihre Protestlieder zum Besten geben – chapeau !:

„Die musikalischen Helden unserer Jugend haben sich überwiegend mit dem System arrangiert – jetzt schicken sich Jüngere an, das Protestlied neu zu beleben.“
Roland Rottenfußers Artikel auf Rubikon
https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-widerstandskultur

Weshalb muss beim Konzert serviert werden? Das verstehe ich nicht. In keinem Konzerthaus ist das so, dass die Kellner/innen während des Konzerts dauernd „durchs Bild“ laufen und mit dem Geschirr klappern.

Gut gemacht! Wobei ich von vorneherein zu keiner Veranstaltung gehe, wenn dort solche Auflagen sind. Wurde gezeigt von einer Nachbarstadt, da sollte das Publuikum in Käfige gesperrt werden – also mal ehrlich, dann bleib ich lieber daheim.
Tut mir nur leid für die Künstler, die oft echt Hunger haben

@Mascha.

„… Wurde gezeigt von einer Nachbarstadt, da sollte das Publuikum in Käfige gesperrt werden – …“
? In welcher Stadt war das denn? Die (hier: Konzertbesucher/innen) Menschen in Käfige sperren ist Freiheitsberaubung!
Ich würde nicht bei einem Konzert weilen, bei dem ich vom kriminellen Veranstalter in ein „mobiles“ Gefängnis gesperrt würde.

Ich finde sein Handeln auch gut und es verdient Respekt. Allerdings sollte man klären, ob die Leute tatsächlich zumindest zum Größten Teil ihr Geld zurück bekommen.
Er zeigt Mut, da das Publikum ihn auch dafür verurteilen könnte.
Ich hoffe, sie tun es nicht.

Zu Helge kommt ein bestimmtes Publikum, ein Publikum das Freude am Skurrilen, Abseitigen, Überraschenden, Unerwarteten hat.

Leute die mit einem Plan auf ein Konzert gehen und auf das Abarbeiten von bekannten Schemas hoffen, werden zwangsläufig enttäuscht.

Vielleicht waren einfach die falsche Art Gäste da? Be aller liebe und als eingefleischter Helge-Fan: auf so ein Hygienekonzept-Konzert von Helge ginge ich auch nicht hin.

Wer war also dort? Irgendwelche Figuren die einfach auf angebotene Konzerte gehen um mal wieder rauszukommen, aber vielleicht noch nie etwas von Helge gehört hatten? Vielleicht mit ein Grund, warum keine Stimmung aufkam? Ich kenne Helge-Auftritte nur in Verbindung mit saalweiten nah-hysterischen Massenlachkrämpfen. Auf dem Video: nichts!

Übrigens alles halb so viel Drama wie getan wird: Zappa hat mal anstatt ein Konzert zu geben vor dem zahlenden Publikum auf der Bühne eine Pizza gemampft und ist wieder gegangen. So wird zumindest erzählt …

Lieber Helge Schneider, daß Wort „Schnutenpulli“ ist genial! So viel Blödheit auf einem Haufen ist unfaßbar!

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