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2007 – Pfizer wegen Versuchen an Kindern verklagt

„Menschenleben zählen nicht – Der große Profit der Pharmakonzerne“, Sahra Wagenknecht berichtete letzte Woche in Ihrer Wochenschau über ein Tabuthema.
Ein Thema vor welchem die Gesellschaft die Augen verschließt.
Sie spricht in der Folge u.a. den Skandal, dass Pfizer Medikamente (Trovan – Antibiotika) an Kindern testete.
In dem Welt Artikel steht folgendes:
„1996 brach in Kano eine Meningitis-Epidemie aus. Der Pharmakonzern Pfizer lieferte Medikamente. Aber nicht, um zu helfen, heißt es in einem Bericht von Medizin-Experten im Auftrag des nigerianischen Gesundheitsministeriums. Sondern um das bislang nicht zugelassene Mittel zu testen. An Kindern.“

„Wie die „Washington Post“ bereits im Mai berichtete, kommt der Experten-Bericht zu dem Schluss, dass Pfizer ohne jede Genehmigung der Behörden des Landes 1996 das Antibiotikum Trovan nach Nigeria importierte. Dort sei das Mittel in einem Hospital an rund 100 Kinder und Säuglinge verabreichtet worden. Fünf Kinder starben nach der Einnahme von Trovan. Sechs Kinder starben bei einer parallel unternommenen Vergleichsstudie, nachdem sie ein anderes Mittel bekommen hatten. Einige Kinder erlitten während des Tests Hirnschäden.

Pfizer erklärte in einer Pressemitteilung, […] alle Anschuldigungen seien „schlicht unwahr“. Pfizer-Anwalt Afe Babalola sagte, Trovan sei in Europa und den USA an 50 000 Patienten getestet worden, ohne dass jemand gestorben sei und wies alle Vorwürfe zurück.

Im Westen wurde Trovan nie als Medikament für Kinder zugelassen. Ab 1997 allerdings konnte das Mittel Erwachsenen verschrieben werden und entwickelte sich schnell zum meist verordneten Antibiotikum in den USA. Dann aber wurde Trovan in Zusammenhang mit Fällen von Leberschädigung gebracht; Patienten starben. Die US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA beschränkte daraufhin die Verwendung von Trovan empfindlich. In Europa wurde das Medikament niemals zugelassen.“

Welt

Sehr zu empfehlen, Sahra Wagenknechts Wochenschau jeden Donnerstag


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