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Auswertung der Sterbedaten für 2020: Eine „erste Welle“ ist nicht erkennbar

Das Corona Blog Team bekam erneut eine interessante, statistische Auswertung der offiziellen Sterbezahlen zu der sogenannten „ersten Welle“ im Jahr 2020. Beim Lesen der Analyse verschwand bei uns der letzte Funke von Verständnis für die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.

Vor knapp zwei Wochen bekamen wir von einem engagierten Leser eine Sonderauswertung zu den Sterbezahlen 2020 zugesandt. Da aktuell die Politiker von der „dritten Welle“ sprechen, die um jeden Preis gebrochen werden muss, hat derselbe Leser eine neue Auswertung zu der sogenannten „ersten Corona-Welle“ im Jahr 2020 erstellt. Diese ist so aufschlussreich, dass wir sie ebenfalls nicht der Öffentlichkeit vorenthalten können.

Grundlage sind auch diesmal die offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamts, seit dem 01.01.2016 – d.h. es werden die Sterbezahlen der vergangenen vier Jahre betrachtet.
Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, nutzt der Ersteller der Statistik das Konzept des „Grippejahres“:
Das RKI nimmt die Grippesaison zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai) an. In der folgenden Grafik ist Kalenderwoche 40 die Grippewoche 1. Allerdings wird das komplette Kalenderjahr bis zur Woche 52 dargestellt. Der Jahreswechsel ist dabei in den Grippewochen 13/14 (graue Linie) zu finden. Da die Daten erst ab dem 01.01.2016 vorliegen, startet die rote Linie erst mit der Grippewoche 14:

Man erkennt auf den ersten Blick, dass die Grippewellen zeitlich nie gleich verlaufen, sondern die Steilheit des An- und Abstiegs und der Zeitpunkt und die Höhe der maximalen Sterberate jedes Jahr anders aussehen. Ein Vergleich zwischen gleichen Kalender-Zeiträumen ist deswegen irreführend, da es diese unterschiedliche Ausbreitungen der Grippewellen nicht berücksichtigt.
Trotzdem verwendet das statistische Bundesamt genau diese Darstellung und stellt zum Beispiel fest: „Sterbefallzahlen in der 9. Kalenderwoche 2021: 14 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre“ oder auch in die andere Richtung „Im gesamten April lag die Zahl der Gestorbenen dann 10 % über dem Durchschnitt der Vorjahre.“

Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden hier deshalb die Grippewellen „normiert“, das heißt bezüglich ihres Verlaufs auf einen vergleichbaren Zeitpunkt verschoben. Um das Modell einfach zu halten, benutzen wir hier die Woche mit dem höchsten Ausschlag (Grippewoche 23 aus der Saison 2017/2018) und verschieben die anderen Linien entsprechend. Damit ergibt sich folgendes Bild:

Jetzt kann man die Sterblichkeit in den Zeiträumen der Grippewellen zwischen den Jahren direkt vergleichen. Als Zeitraum wählen wir dabei die Woche 13 (entspricht der orangenen Linie – genau dem ersten, bestätigten Corona-Fall in Deutschland) und nutzen den Zeitraum bis zur Woche 33 – also genau das Ende der Grippesaison für das Grippejahr 2017/2018 (grau markierter Bereich).
Man erkennt schon auf den ersten Blick, dass die Sterberate in der Grippesaison 2019/2020 im Vergleich eher unterdurchschnittlich ausgefallen ist.

Addiert man die Verstorbenen in den Wochen 13-33 auf, ergibt sich folgende Tabelle:

Man erkennt deutlich, dass die Grippesaison 2019/2020, in der die „erste Corona-Welle“ zu finden ist, harmloser verlief als die Grippewellen in den vorherigen Jahren – Ausnahme ist die Saison 2015/2016. Allerdings muss man zusätzlich im Auge behalten, dass wir seit 2004 einen steigenden Trend der relativen Sterblichkeit haben (vgl. Auswertung der Sterbedaten für 2020: Keine Übersterblichkeit erkennbar), sodass wir zwischen 2016 und 2020 mehr als 30.000 zusätzliche Tote im Gesamtjahr erwarten konnten.

Bewertung des Autors
  1. Vergleich der Sterbezahlen auf Kalenderbasis und kurzen Zeiträumen sind nicht sehr sinnvoll, da sie den wesentlichen, zeitlich aber nicht konsistenten Einfluss der jährlichen Grippe nicht widerspiegeln. Die Vergleiche des statistischen Bundesamts in den wöchentlichen Bulletins sind deswegen wenig aussagekräftig. Die gleichen Daten wurden auch hier benutzt, allerdings in einen anderen Kontext gesetzt.
  2. Die Sterberaten in der Grippesaison 2019/2020 waren unauffällig bis unterdurchschnittlich, wenn man zum Vergleich die vorangegangenen vier Jahre betrachtet. Daraus wurde dann zum 28. März 2020 eine „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“. Die naheliegende Frage ist: Warum hat man die entsprechenden Maßnahmen nicht bereits 2017 oder 2018 auf Basis der steil ansteigenden Sterberaten durchgeführt?
  3. Als weitere Referenz wurde die senkrechte blaue Linie eingezeichnet, die den Beginn des ersten Lockdowns (22. März 2020 – wir feiern Einjähriges!) darstellt: Betrachtet man den obigen Anstieg der Todesfälle im Vergleich zu den vorherigen Jahren kann man sicherlich feststellen, dass tatsächliche Gesamtsterberaten bei dieser Entscheidung keine Rolle gespielt haben können, die komischen Dashboards der Johns Hopkins Universität aber schon(?!).

Weiterhin gibt der Autor einen interessanten Hinweis, den jeder einmal ausprobieren sollte:
Ich empfehle Ihnen folgenden Test: Drucken Sie die obige Grafik aus, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bei verdeckter Legende, welche Linie die „erste Corona-Welle“ darstellt. Ich bin sicher, dass die Antwort NICHT „orange“ lauten wird!

Die Originalauswertung stellen wir hier zum Download bereit:

Das Corona Blog Team dankt dem Autor erneut recht herzlich, für die Bereitstellung dieser interessanten Auswertung und hofft, dass sie so manchem Menschen einen kritischeren Blick auf die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung eröffnet.


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11 Antworten auf „Auswertung der Sterbedaten für 2020: Eine „erste Welle“ ist nicht erkennbar“

Es gab nie eine Pandemie. Und ich kann dieses Wort auch nicht mehr hören. Alles, was wir seit März 2020 haben, ist inszeniert und wird willkürlich bewußt immer weiter und weiter und weiter gemacht. Und das geht nur, weil sich die Leute lieber untereinander zerfleischen als mal ihren Mikrokosmos zu verlassen, um überhaupt auch nur einen Ansatz von Denken und damit die Chance zu haben, zu erkennen, dass man ihre Oberflächlichkeit, ihre Ignoranz und ihre intellektuelle Dummheit ausnutzt und benutzt.

Eine Pandemie ist die weltweite Verbreitung eines Virus, und die haben wir bezüglich Sars-Cov-2 selbstverständlich und nachweislich.
Nur ist dieses Virus bei weitem nicht so gefährlich und tödlich, wie uns laufend weisgemacht werden soll.
Die immer wieder kolportierte Behauptung, es gäbe gar kein Virus und keine Pandemie, spielt nur den Machthabern in die Hände die damit alle Kritiker als Spinner und „Corona-Leugner“ hinstellen können.

Danke für die Belehrung!
In meinem Kommentar steht nichts davon, dass es kein Virus gibt! Gottseidank gibt es Viren. Sonst könnten wir alle keine Abwehrkräfte aufbauen. Denn NOCH immer sind auch wir Menschen biologische Wesen.

Und was die Pandemie betrifft, kann ich mich nur wiederholen: es gab nie eine Pandemie
– weil wir sonst die vergangenen Jahre auch jedes Jahr mindestens zweimal eine solche hätten haben müssen,
– weil Ihre Definition des Begriffs hinkt, lesen Sie z.B, auf Wikipedia nach,
– weil diese Definition auf Wikipedia keine konkrete Aussage zu dem Begriff macht, so dass man egal welches Infektionsgeschehen willkürlich zu einer Pandemie bestimmen kann und
– weil seit über einem Jahr, wie Dr. Köhnlein richtig sagt, eine Testseuche aufrechterhalten wird, die keine ist.

Deshalb ist das für mich keine Pandemie!

Ansonsten kann jeder von mir denken oder über mich sagen, was er will. Tut er ja sowieso. Und ich sage die Dinge, wie ich sie sehe und nicht, wie man sie sagen sollte, weil … .
Dass ich denke, bevor ich etwas sage oder schreibe, davon sollten Sie ausgehen.

Die gesamte “germ theory” ist von Anfang an eine korrumpierte Schein Wissenschaft gewesen.
Studieren sie kritische Medizin Geschichte.
Wenn Dr. Köhnlein plausibel nachweist, das es bessere Erklärungsmodelle für ein Krankheitsgeschehen gibt, als Viren, gibt es sie dann überhaupt?

Sie verstehen Dr. Köhnleins Aussage miss. Diese ist im Grundsatz: GESUNDE, SYMPTOMLOSE Menschen testen ist Unsinn und geschieht aktuell nur, um die „Infektions“-Zahlen zu eskalieren (wobei infiziert ≠ krank). Dieses Szenario wiederum wird genauso wie die Masken „gebraucht“/benutzt, um die Panik in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten und weiter zu verstärken, um alle Maßnahmen wie geplant durchzusetzen (auch rechts- und verfassungswidrig) vor dem Hintergrund des eigentlichen Plans einer neuen Weltordnung (siehe World Economic Forum).

Dr. Köhnlein: «In dem Moment, in dem wir den Test einstellen würden, würden wir überhaupt nichts merken hier in der Praxis.»:
https://corona-transition.org/wir-haben-keine-pandemie-wir-haben-eine-test-seuche

im Gesamt-Zusammenhang:
https://www.anonymousnews.ru/2021/03/11/6-monate-vor-corona-ausbruch-merkel-auf-pandemie-konferenz-berlin/

https://www.anonymousnews.ru/2021/03/04/shitstorm-video-neue-weltordnung-world-economic-forum/

… ewig diese „Streitereien“ … Anbei zwei kurze und beeindruckend wissenschaftliche Videos about „the deadly germ“ :
https://www.youtube.com/watch?v=sU4QmytHHec&list=TLPQMjQwMzIwMjEmV0Vodt4yMg&index=1

and about the vaccine :
https://www.youtube.com/watch?v=P7lDp-uHXeg&list=TLPQMjQwMzIwMjEmV0Vodt4yMg&index=2

Zu guter Letzt auch noch was über Grundlagen der Vervielfältigungstechnik (ähnlich dieser PCR-Test-Fledermaushäufchen-Schnipseljagd) :
https://www.youtube.com/watch?v=yQj2NP25TIo&list=TLPQMjQwMzIwMjEmV0Vodt4yMg&index=3

Eckert hat doch die Sterberaten bis 2012 verglichen.Der Herr hier hat ja wie fast alle Statistiken den Bevölkerungsanstieg nicht bedacht/berechnet.

Eckert hat es und auch die Altersstufen beleuchtet.Wir leben gerade in einer Zeit in der die Alten so schnell mehr werden wie noch nie,das bedenkt auch keiner.Alte sterben aber logischerweise öfter als junge.

Auf youtube oder odysee nach eckert deutschland(oder Finnland etc.) suchen.

Der Autor hat den Anstieg doch schon in seiner Gesamtauswertung für 2020 mitbedacht und das in der Auswertung nochmal explizit erwähnt.
Die Gesamtauswertung für 2020 ist oben verlinkt – hier nochmal:
https://corona-blog.net/2021/03/14/auswertung-der-sterbedaten-fuer-2020-keine-uebersterblichkeit-erkennbar/

Außerdem hatten wir über die von Ihnen genannte Problematik schon im Januar berichtet:
https://corona-blog.net/2021/01/25/sterberate-im-pandemiejahr-2020-geringer-als-in-den-vorjahren/

Chapeau – ein sehr gutes „Werk“ … Wer anhand dieser Grafik immer noch an ein „Killervirus“ glauben möchte/sollte/täte/tun will … Mon Dieu, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen …

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