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Stasimuseum verweigert Sammlung von Daten die ärztlicher Schweigepflicht unterliegen

„Gerade uns als Stasimuseum stünde es schlecht zu Gesicht, am Eingang zum Museum Informationen zu sammeln, die eigentlich der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen“, Jörg Drieselmann, Geschäftsführer des Stasimuseums.

Pressemitteilung des Stasimuseums Berlin
Die Einrichtung einer„Vor-Ort-Test-Station“ oder das Abfragen von Gesundheitsdaten und die Sammlung persönlicher Informationen am ehemaligen Arbeitsplatz des Stasi-Generals Erich Mielke und tausender Stasi-Offiziere ist für das Stasimuseum nicht akzeptabel.

Gerade uns als Stasimuseum stünde es schlecht zu Gesicht, am Eingang zum Museum Informationen zu sammeln, die eigentlich der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen.
Unser Museum wurde von Menschen gegründet, die am 15. Januar 1990 die Stasizentrale besetzten und am Ort der Angst einen Ort des Austauschs und der Offenheit aufbauten. Das Stasimuseum informiert über die SED-Diktatur und wirbt damit für den freiheitlichen Rechtsstaat.

31.03.2021 Jörg Drieselmann, Geschäftsführer des Stasimuseums


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Eine Antwort auf „Stasimuseum verweigert Sammlung von Daten die ärztlicher Schweigepflicht unterliegen“

Die Haltung Herrn Jörg Drieselmann zeugt von Charakter – heutzutage eine immer seltener Eigenschaft.

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