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Erste Langzeitstudie zu BioNTech-Pfizer: „Nicht vollständig verstandene, komplexe Umprogrammierung des Immunsystems“

Eine neue Studie, die versucht die Langzeitfolgen einer Impfung mit dem Vakzin von BioNTech-Pfizer abzuschätzen, klingt für uns sehr alarmierend. Offensichtlich ist man von einem umfassenden Verständnis der Wirkung der mRNA Impfung im Körper weit entfernt – und erkennt erst jetzt, dass sogar Entzündungsreaktionen durch die Impfung verstärkt werden können. Vorstellung einer besorgniserregenden Studie.

Durch einen Leserhinweis wurden wir auf einen am 06.05.2021 veröffentlichten Preprint einer ersten Langzeitstudie zu dem Impfstoff von BioNTech-Pfizer aufmerksam gemacht. Die Arbeit befindet sich aktuell im peer review Prozess, kann aber bereits auf medRxiv als Preprint eingesehen werden. Der Titel der Arbeit lautet: „The BNT162b2 mRNA vaccine against SARS-CoV-2 reprograms both adaptive and innate immune responses“ (deutsche Übersetzung: „Der BNT162b2 mRNA-Impfstoff gegen SARS-CoV-2 reprogrammiert sowohl adaptive als auch angeborene Immunantworten“).

[…] könnte dies zu einer ausgewogeneren Entzündungsreaktion während der COVID-19-Infektion beitragen, oder es könnte zu einer verminderten angeborenen Immunantwort gegenüber dem Virus beitragen.

Die Arbeit wurde von 23 Wissenschaftlern an Einrichtungen in den Niederlanden und Deutschland erstellt. Die Wissenschaftler machten dabei Untersuchungen an 16 Mitarbeitern (im Alter zwischen 26 und 59 Jahren) aus dem Gesundheitswesen in Nijmegen (Niederlande).

Anhand verschiedener Tests vor und nach den Impfungen will die Studie auf die Wirkung des BioNTech-Pfizer mRNA Impfstoffs BNT162b2, sowohl auf die angeborene als auch auf die adaptive (humorale und zelluläre) Immunantwort, herausfinden. Warum dieser Aspekt große praktische Relevanz hat wird in der Studie erläutert:

Ein unerforschtes Gebiet ist außerdem, ob die Impfung mit BNT162b2 auch zu langfristigen Effekten auf angeborene Immunantworten führt: Dies könnte bei COVID-19 sehr relevant sein, bei dem gestörte Entzündungen eine wichtige Rolle in der Entstehung und Schwere der Erkrankung spielen (Tahaghoghi-Hajghorbani et al., 2020).
Die langfristige Veränderung von angeborenen Immunantworten ist in den letzten Jahren ein Bereich von erhöhtem Interesse: Mehrere Studien haben gezeigt, dass langfristige angeborene Immunantworten nach bestimmten Impfstoffen oder Infektionen entweder erhöht (trainierte Immunität) oder herunterreguliert (angeborene Immuntoleranz) werden können (Netea et al., 2020).

Einleitend heißt es in der Studie:

Über die breite Wirkung der neuen Klasse von mRNA-Impfstoffen ist wenig bekannt, insbesondere darüber, ob sie kombinierte Effekte auf angeborene und adaptive Immunantworten haben. Hier konnten wir bestätigen, dass die BNT162b2-Impfung gesunder Personen eine effektive humorale und zelluläre Immunität gegen mehrere SARS-CoV-2-Varianten erzeugt.
Interessanterweise veränderte der BNT162b2-Impfstoff aber auch die Produktion von entzündlichen Zytokinen durch angeborene Immunzellen nach Stimulation sowohl mit spezifischen (SARS-CoV-2) als auch unspezifischen (viralen, pilzlichen und bakteriellen) Stimuli. Die Reaktion der angeborenen Immunzellen auf TLR4- und TLR7/8-Liganden war nach der BNT162b2-Impfung geringer, während die Pilz-induzierten Zytokin-Reaktionen stärker waren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der mRNA-Impfstoff BNT162b2 eine komplexe funktionelle Umprogrammierung der angeborenen Immunantworten bewirkt, was bei der Entwicklung und Anwendung dieser neuen Klasse von Impfstoffen berücksichtigt werden sollte.

Wir vom Corona Blog sind auf diesem Gebiet keine Experten – was wir allerdings definitiv herauslesen können ist, dass die Funktionsweise der mRNA Impfstoffe keineswegs auch nur annähernd vollständig verstanden und erforscht ist. Offensichtlich wird durch die Impfung eine Immunität gegen einige Coronavirus-Stämme erzeugt, allerdings ist der Preis wohl sehr heiß, da der Impfstoff das Immunsystem verändert. Nach dieser Veränderung reagiert der Körper verändert – und zwar nicht nur auf Coronaviren, sondern auch auf andere Infektionen mit Pilzen oder Bakterien. Und die Folgen dieser „Umprogrammierung“ können erst in den nächsten Jahren wirklich sichtbar werden.
Im abschließenden Fazit des Artikels liest man dann:

Zusammenfassend zeigen unsere Daten, dass der BNT162b2-Impfstoff Effekte sowohl auf den adaptiven als auch auf den angeborenen Zweig der Immunität bewirkt und dass diese Effekte für verschiedene SARS-CoV-2-Stämme unterschiedlich sind.
Interessanterweise bewirkt der BNT162b2-Impfstoff auch eine Umprogrammierung der angeborenen Immunantworten, was berücksichtigt werden muss: In Kombination mit starken adaptiven Immunantworten könnte dies zu einer ausgewogeneren Entzündungsreaktion während der COVID-19-Infektion beitragen, oder es könnte zu einer verminderten angeborenen Immunantwort gegenüber dem Virus beitragen.

Auch das klingt für uns alarmierend. Der Impfstoff kann also zu einer „ausgewogeneren Entzündungsreaktion während der COVID-19-Infektion beitragen“ oder er kann gar dafür sorgen, dass der Körper auf einige Coronavirus-Stämme mit einer verminderten Immunantwort reagiert. Das ist unserer Meinung nach mehr als bedenklich und erklärt vielleicht einen Teil der zahlreichen Ausbrüche und Todesfälle alleine in Deutschland nach der Impfung.

Wir vom Corona Blog können nicht verstehen, warum die öffentlich rechtlichen Medien die neuartigen mRNA Impfstoffe regelmäßig als „sicher“ und „gut erprobt“ vermarkten. Ein Artikel des ZDF mit dem Titel „Neue Corona-Impfstoffe – Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt“ wirkt nach dem Lesen dieser Studie nun noch mehr wie Propaganda oder blanker Hohn auf uns.
Offensichtlich ist man sogar vom genauen Verständnis der Wirkung des Impfstoffs auf das menschliche Immunsystem weit entfernt – wie will man dann Langzeitfolgen ernsthaft ausschließen können?

Wenn sich ein Arzt, Biologe oder anderer Wissenschaftler unter den Lesern befindet, welcher eine tiefer gehende Analyse der Studie vornehmen kann, würden wir uns über einen Kommentar oder eine Kontaktaufnahme via E-Mail sehr freuen – gerne auch anonym.

Den gesamten Preprint der Studie gibt es bei mdrRxiv oder in Kopie bei uns:


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4 Antworten auf „Erste Langzeitstudie zu BioNTech-Pfizer: „Nicht vollständig verstandene, komplexe Umprogrammierung des Immunsystems““

Ich denke, die Tatsache, dass man noch nicht vollständig hinter die Veränderung des Immunsystems, also die Manpilation desselben, für Wissenschaftler und Politiker beunruhigend ist, nicht die Tatsache der Nebenwirkungen. Es geht, oder besser ging, doch nie, oder nur in den ersten Wochen, um die sog. Volksgesundheit. Nach dem ersten Lockdown war damit Schluss, dann galt nur noch die politische Gesundheit.

Könnte es einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Allergien geben?

Ich bin leider weder Arzt noch Biologe, daher kann ich das schwer einordnen. (Wobei ich dazu sagen muss, den meisten Ärzten, die ich kenne, würde ich nicht zutrauen, eine Studie zu interpretieren und unvoreingenommen Wissenschaft zu betreiben – das Studium lehrt Gehorsam und nicht Denken. Ich weiß das, weil ich selbst mal an einem Medizinischen Fachbereich gearbeitet habe.)

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