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EMA untersucht Nervenerkrankungsfälle nach AstraZeneca-Impfung

Im Rahmen einer regelmäßigen Überprüfung der Sicherheitsberichte für den Impfstoff Vaxzevria würden Daten zu aufgetretenen Fällen des Guillain-Barre-Syndroms (GBS) unter die Lupe genommen, teilte die EMA mit, ohne die Zahl der Fälle zu beziffern.

+++ 18:30 EMA untersucht Nervenerkrankungsfälle nach Astrazeneca-Impfung +++

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA untersucht Fälle einer seltenen Nervenerkrankung im Zusammenhang mit einer Impfung gegen das Coronavirus mit dem Mittel von Astrazeneca. Im Rahmen einer regelmäßigen Überprüfung der Sicherheitsberichte für den Impfstoff Vaxzevria würden Daten zu aufgetretenen Fällen des Guillain-Barre-Syndroms (GBS) unter die Lupe genommen, teilte die EMA mit, ohne die Zahl der Fälle zu beziffern. Von Astrazeneca habe man detaillierte Daten angefordert. Der britisch-schwedische Pharmakonzern wollte sich dazu zunächst nicht äußern. Das Guillain-Barre-Syndrom ist eine Erkrankung der Nerven, bei der das eigene Immunsystem die Ummantelung der Nervenzellen attackiert. Oft gehen dem Syndrom virale oder bakterielle Infektionen voraus, es kann zu Lähmungen führen.


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Eine Antwort auf „EMA untersucht Nervenerkrankungsfälle nach AstraZeneca-Impfung“

Ist offenbar eine etwas häufigere Folge von Impfungen. Vaccination-lawyers haben schon X diesbez. Impfschädenprozesse in den USA gewonnen.
Hier eine Studie dazu:

Fälle von Guillain-Barré-Syndrom (GBS) wurden gelegentlich mit Grippeimpfstoffen in Verbindung gebracht; dieses mögliche Risiko, auch wenn es selten ist, gibt Anlass zu großer Sorge. Um die Stärke dieser Assoziation zu untersuchen, wurden eine systematische Übersichtsarbeit und eine Meta-Analyse durchgeführt; dazu wurden kontrollierte Beobachtungsstudien gesucht, die sich mit dem Risiko von GBS in Verbindung mit verschiedenen Grippeimpfstoffen befassen. Wir wählten schließlich 39 Studien von Interesse aus, die zwischen 1981 und 2014 veröffentlicht wurden (saisonale Influenza-Impfstoffe, 22; pandemische Influenza-Impfstoffe, 16; beide Impfstoffe gleichzeitig verabreicht, 1); der Funnel Plot zeigte keine Publikationsverzerrung. Bei der Assoziation zwischen jedem Influenza-Impfstoff – ob saisonal oder pandemisch – mit GBS betrug das relative Risiko insgesamt 1,41 (95% CI, 1,20-1,66). Pandemie-Impfstoffe wiesen ein höheres Risiko auf (RR=1,84; 95% CI, 1,36-2,50) im Vergleich zu saisonalen Impfstoffen (RR=1,22; 95% CI, 1,01-1,48); letzteres sollte als marginal statistisch signifikant angesehen werden. Es wurde kein Zusammenhang zwischen adjuvantierten Pandemie-Impfstoffen und einem höheren Risiko im Vergleich zu nicht-adjuvantierten Impfstoffen gefunden. Die Ergebnisse der vorliegenden Meta-Analyse deuten auf einen kleinen, aber statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Influenza-Impfstoffen, insbesondere den Pandemie-Impfstoffen, und GBS hin, der mit aktuellen Erklärungen zu möglichen Mechanismen für das Auftreten dieser Erkrankung übereinstimmt.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25999283/

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