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Reißerische Schlagzeilen – der Tagesspiegel lebt von Klickzahlen

Dieses Blatt lebt von Traffic, Klicks, Views, Impressions und Social Engagement. Das sind die Währungen im Online-Business. Sie haben kein echtes Interesse an Informationsmitteilung oder Aufklärung. Bei der Süddeutschen und dem Spiegel verhält es sich ähnlich. Print ist so gut wie tot.

Wir möchten heute auf eine Leserzuschrift hinweisen, aus dem Kanal von Herrn Haintz (Rechtsanwalt). Bei der Leserzuschrift handelt es sich um eine Kommunikationsexpertin, welche darauf hinweist, dass sowohl der „Tagesspiegel“ als auch eine deutlich unbekanntere Website namens „Volksverpetzer“ von „Klicks“ profitieren. Das heißt, die Titel von Beiträgen werden bewusst reißerisch und zum Teil auch hetzerisch geschrieben um die Menschen zu Höchstleistungen anzutreiben. Schlussfolgernd kann man daraus sicherlich schließen, dass sich der „Tagesspiegel“ und auch die „Volksverpetzer“ nicht der sachlichen Berichterstattung verschrieben haben.
Wir sehen bewusst davon ab, die Links zu diesen Websiten hier einzustellen und raten auch davon ab diese in Zukunft zu besuchen. Alternativ kann man Screenshots teilen und minimiert somit die Klickzahlen dieser Portale – so werden wir dies auch bei Telegram handhaben. Wir möchten darauf hinweisen, dass wir vom Corona Blog alles privat finanzieren und keine dieser Methoden anwenden.
Nachfolgend nun die Leserzuschrift.

Der Tagesspiegel profitiert von jedem Klick. […] Bei der Süddeutschen und dem Spiegel verhält es sich ähnlich. Print ist so gut wie tot.

„Hi Markus,
ich lese in deinem Kanal mit und […].
Als Kommunikationsexpertin würde ich gern mein Wissen teilen und anregen keine Artikel vom Tagesspiegel mehr zu teilen. Der Tagesspiegel profitiert von jedem Klick. Den letzten Artikel, wo die Basis Mitglieder u.a. als Aids-Leugner betitelt wurden, haben über 20k Leser in deinem Kanal gesehen. Die Hälfte klickt sicher.

Ich kannte den Tagesspiegel bis dato nicht und werde es auch weiterhin so halten. Dieses Blatt lebt von Traffic, Klicks, Views, Impressions und Social Engagement. Das sind die Währungen im Online-Business. Sie haben kein echtes Interesse an Informationsmitteilung oder Aufklärung.

Man muss sich das so vorstellen:
Da sitzt einer hinter dem PC und schaut sich bspw. mit Google Analytics an wie die Seiten/Texte performen. Die Analytic Tools sind inzwischen super präzise. Man sieht genau wer (IP Adresse) von wo zugreift, wie lange auf der Seite verweilt wird und ob weiter geteilt wird.
Was sagen ihm die Zahlen? Je höher, desto besser. Da ist die Aufmerksamkeit, da lässt sich eine Kohorte bewegen. Ergo: morgen gleich der nächste Artikel mit dem gleichen Tenor in das Universum. (…)

Beim […] Volksverpetzer, den ich auch nicht kennen will, funktioniert es genau so. Es geht um Traffic und der wiederum erhöht den Werbewert. Ad Broker/Ad Netzwerk bezahlen für die Einbindung von Banners/Ad Words etc..
Im schlimmsten Fall, wenn sie technisch versiert sind, geben sie noch ein Cookie mit und verdienen via Affiliate-Marketing und anderen Tricks am weiteren Surfverhalten/Einkäufen des Besuchers.

Wissensvermittlung oder Aufklärung spielt keine Rolle. Wir können das beeinflussen in dem wir keine Aufmerksamkeit schenken. Nicht mehr klicken, nicht mehr teilen. Wenn es sein muss, kann man einen Screenshot teilen – ohne Link! Durch das Teilen auf deinem Kanal bescherst du ihnen nur Gutes.

Bei der Süddeutschen und dem Spiegel verhält es sich ähnlich. Print ist so gut wie tot. Das wird nur noch beatmet. Der Spiegel online hat schon lange die Printversion überholt. Die SZ baut schon seit längerem die digitale Abteilung aus, aber schleppend. Man muss verstehen, wie das Online-System funktioniert.
Es geht nur um Zahlen: Impressions, Views, Social Engagement – diese bestimmen den Wert einer Seite. Das bringt auch die Altmedien in Bedrängnis. Sie haben bis heute keine richtige Antwort wie sie sich positionieren wollen im digitalen Zeitalter und sie wissen auch nicht wer ihre Zielgruppe ist. Die Corona-Risikogruppe ist nicht online.

Ich hoffe, dass hilft. Ich möchte nicht namentlich irgendwo erscheinen falls du das teilen möchtest. […]. Daher sollte man sie vor dem Tagesspiegel schützen. Auch jedwedes Artikel kommentieren und Briefe an das Medium sind verschenkte Liebesmühen.

Vielleicht erzähle ich dir auch nichts Neues. Natürlich kann man die Gemüter mit dem TS erhitzen, aber es verbrennt Energie und lenkt ab von den eigentlichen seltsamen Vorgängen in Deutschland und weltweit. Ich werbe ganz klar für eine Cancel Culture des Tagesspiegels.

Viele Grüße und weiterhin viel Durchhaltevermögen“


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