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Gastbeitrag Medien Politik

deepL „vergisst“ ganze Satzteile zu übersetzen – geschicktes Weglassen von Informationen für westliche Propaganda?

Dass uns die Quantitätsmedien belügen oder aber zumindest zumindest „einseitig“ berichten, das haben wohl viele Leser unseres Blog die letzten Jahre festgestellt. Einem Leser unseres Blogs ist aufgefallen, dass nun sogar Übersetzer wie „deepL“ durch einfaches Auslassen von ganzen Satzteilen in diesem Informationskrieg involviert sind. Gastautor Dirk Freyling dokumentiert eine „Informations-Auslassungs-(Un-)Kultur“.

Relotius der Übersetzer
Wie der englischsprachigen Reuters-Meldung vom 9. Mai 2022 zu entnehmen ist, wird Moskaus Forderung nach Gaszahlungen in Rubel Folge geleistet. Großen, kämpferischen Worten folgen also kleinlaute Taten, sprich hier politische Niederlagen von Scholz & Co. Doch in den Mainstream-Medien ist nichts davon zu lesen bzw. zu hören. Dieser regierungstreue »Haltungsjournalismus«, der nahezu „Alles“ unternimmt um die Regierung gut aussehen zu lassen, ist übergeordnet nichts wirklich Neues.

NEU ist die folgend dokumentierte »Informations-Auslassungs-(Un-)Kultur« des, nach eigenen Angaben, präzisesten Übersetzers.

Germany’s VNG (VNG.UL) will transfer euro payments for Russian gas to Gazprombank (GZPRI.MM) in the future and expects no problems during a conversion to roubles, it said on Monday, meeting Moscow’s key demands under a fresh payment scheme.

wird von deepL übersetzt „in“

Die deutsche VNG (VNG.UL) wird in Zukunft Euro-Zahlungen für russisches Gas an die Gazprombank (GZPRI.MM) überweisen und erwartet keine Probleme bei der Umstellung auf Rubel, wie sie am Montag mitteilte.

Das Satzfragment “meeting Moscow’s key demands under a fresh payment scheme.” wird in der deutschen Übersetzung von deepL komplett weggelassen!

Erst, wenn man das Satzfragment “meeting Moscow’s key demands under a fresh payment scheme.” ohne obigen Kontext eingibt, erscheint die Übersetzung: „die Erfüllung der wichtigsten Forderungen Moskaus im Rahmen einer neuen Zahlungsregelung“

Übrigens, richtig übersetzt muss es heißen:

Die deutsche VNG (VNG.UL) wird in Zukunft Euro-Zahlungen für russisches Gas an die Gazprombank (GZPRI.MM) überweisen und erwartet keine Probleme bei der Erfüllung der wichtigsten Forderungen Moskaus im Rahmen einer neuen Zahlungsregelung bei der Umstellung auf Rubel, wie sie am Montag mitteilte.

Dass deepL das nicht so übersetzt und insbesondere Satzteile ganz weglässt, ist ein Medien-Skandal und im Aussage-Ergebnis in Analogie eine Art »Übersetzungsinformationsbetrug« respektive ein »Übersetzungsinformationsraub« gegenüber den Anwendern.

Zur Begrifflichkeit
»Übersetzungsinformationsbetrug« und »Übersetzungsinformationsraub«

Der Betrug nach § 263 Strafgesetzbuch verlangt zunächst eine Täuschungshandlung, konkret das kommunikative Einwirken auf andere Personen mit dem Ziel, eine Fehlvorstellung über Tatsachen zu bewirken…

»Übersetzungsinformationsbetrug« ist hier nicht streng juristisch sondern umgangssprachlich im Sinne der grundlegenden Charakteristika zu verstehen, nicht als strafbare Handlung. Da aber die „Grundelemente“ des Betruges: Täuschungshandlung, kommunikatives Einwirken und eine Fehlvorstellung über Tatsachen bewirkt werden, liegt inhaltlich die Analogie nahe. Man könnte auch „alternativ“ von »Informationsraub« sprechen. Anwender werden von deepL umgangssprachlich relevanter Informationen im guten Glauben nichtsahnend „beraubt“.

Vorsatz?
Eine Sprachinformation im Sinne der Aussage schlecht zu übersetzen ist eine Sache, sie gar nicht zu übersetzen und dem Anwender glaubhaft zu machen, die Übersetzung sei sehr gut und besser als alle anderen der Konkurrenz eine andere. Letzteres setzt jedoch eine Programmierung voraus, die das ermöglicht und umsetzt. Was will deepL als Argument vorbringen um sich des Vorsatzes zu „entledigen“? deepL‘s überragende »Künstliche Intelligenz« hat hier eigenmächtig einen Fehler gemacht? Die Absurdität einer solchen Begründung dürfte selbst Hardcore-Ideologen zugänglich sein…

Mögliches Motiv?
deepL bietet (auch) kostenpflichtige „Übersetzungen“ an. Plakativ formuliert: Unausgesprochener Werbeslogan: „Wir geben KI-gesteuert unser Bestes damit Sie politisch korrekt übersetzt werden…Wir stellen sicher, dass für Sie kritische Wahrheiten gar nicht übersetzt werden“. Das wäre ein starkes (Betrugs-)Motiv.

Beweise?
Frei nach Bertold Brecht „Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.“ sollte hier grundsätzlich folgendes gelten: Nicht der Vorbringer eines solchen denkbaren Motivs ist „beweispflichtig“ sondern deepL ist in der Pflicht, dieses Motiv nachvollziehbar zu entkräften.

Zur Orientierung respektive zur Erinnerung
DeepL.com schreibt u.a. über sich selbst:

„Aufgrund der außergewöhnlich hohen Übersetzungsqualität, die durch unsere bahnbrechende KI-Technologie erzielt wird, wird DeepL inzwischen von mehr als 1 Milliarde Menschen genutzt…

Der beste maschinelle Übersetzer der Welt…

Die neuronalen Netze von DeepL sind in der Lage, selbst die kleinsten Nuancen zu erfassen und sie in einer anderen Sprache korrekt wiederzugeben. Andere Übersetzungsdienste können hier nicht mithalten“…

Halten wir zur Klärung fest:
Wie ist es möglich, dass eine wesentliche Aussage, nicht nur „schlecht“, sondern gar nicht übersetzt wird? So, als wenn diese nicht existieren würde. Was bedeutet das?

Im Wesentlichen gibt es zwei erklärende Möglichkeiten

  1. In einfachen Worten ausgedrückt, dass Übersetzungsprogramm von deepL.com ist selektiv unbrauchbar und somit so extrem unzuverlässig, dass es für jemanden der der übersetzten Sprache wenig bis gar nicht mächtig ist, katastrophale Ergebnisse liefert.
  2. Politisch-ideologisch motiviert werden selektiv mittels Übersetzung Inhalte ausgeblendet.

Apropos Künstliche Intelligenz
Das menschliche neuronale Netzwerk funktioniert grundlegend anders als ein von Menschenhand algorithmisch „gefütterter“ Computer. Ohne hier ins Detail zu gehen, ist der Begriff »Künstliche Intelligenz« irreführend und bei genauer Betrachtung falsch. Da auch komplexere und verschachtelte Algorithmen – die auf (informations-)mathematischen Verknüpfungen aufbauen – insbesondere keine allgemeinmethodischen Lösungswege generieren. Auch sehr komplex wechselwirkende „Algorithmus-Cluster“ simulieren kein biologisches Denk- und Entscheidungssystem.

Insgesamt wäre erst einmal zu klären, was Intelligenz bedeutet. Ein Problem beginnt mit der Normierung. Was ist eine intelligente Entscheidung? Bereits das selbständige, übergeordnet methodische Auffinden möglicher Aufgaben ist für eine Maschine ein (unlösbares) Problem…


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37 Antworten auf „deepL „vergisst“ ganze Satzteile zu übersetzen – geschicktes Weglassen von Informationen für westliche Propaganda?“

Die Aussage des Artikels stimmt leider nicht. DeepL übersetzt den englischen Text, ohne etwas auszulassen… Was soll das?

Hallo,

wir können das Ergebnis des Gastautors reproduzieren – noch immer, wir haben das gerade getestet.
Können Sie von Ihrer „richtigen“ Übersetzung einen Screenshot anfertigen?

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Man braucht nur das Komma hinter Monday weglassen.

„Germany’s VNG (VNG.UL) will transfer euro payments for Russian gas to Gazprombank (GZPRI.MM) in the future and expects no problems during a conversion to roubles, it said on Monday meeting Moscow’s key demands under a fresh payment scheme.“

Wird übersetzt mit:

„Die deutsche VNG (VNG.UL) wird in Zukunft Euro-Zahlungen für russisches Gas an die Gazprombank (GZPRI.MM) überweisen und erwartet keine Probleme bei der Umrechnung in Rubel. Das Unternehmen erklärte am Montag, dass es die wichtigsten Forderungen Moskaus im Rahmen eines neuen Zahlungsplans erfüllt.“

Eventuell liegt hier ein Problem mit der Zeichensetzung vor oder Deepl erkennt besonders verschachtelte Sätze nicht! Aber auf keinen Fall lässt es bestimmte Inhalte bewusst weg! Sonst würde eine Rückübersetzung vom Deutschen ins Englische ja auch nicht funktionieren! Typisch für euch immer gleich ne Verschwörung zu wittern!

Korrekt. Ebenso funktioniert ein auslassen des weniger wichtigen Teilsatzes „it said on monday morning“. Dies ist lediglich ein Beispiel für die technischen Grenzen des neuronalen Netzwerkes, welches selbstverständlich unperfekt arbeitet.
Etwas mehr Falsifikation und etwas weniger positives Hypothesentesten zur Vermeidung des Bestätigungsfehlers würde uns allen (auch bei den alternativen) gut tun. Der Mainstream macht es schon nicht, wir sollten es wenigstens tun.

„Die deutsche VNG (VNG.UL) wird in Zukunft Euro-Zahlungen für russisches Gas an die Gazprombank (GZPRI.MM) überweisen und erwartet keine Probleme bei der Umrechnung in Rubel, sagte sie am Montag und erfüllte damit die wichtigsten Forderungen Moskaus im Rahmen eines neuen Zahlungsplans.“
Übersetzt deepL bei mir.

In der Tat bekommt man nur die gekürzte Übersetzung, wenn man deepl.com oder die App nutzt. Ich hatte DeepL über Bing benutzt. Den Screenshot habe ich auf Telegram als Antwort gepostet. Das ist schon schräg…

Ich arbeite fast tagtäglich mit „deepL“, vorwiegend „deutsch-english(UK)“, es ist uwar um einiges besser wie üblichen Übersetzer, aber es hat nunmal auch seine Macken, es geht gar nicht anders.
Es gibt deutsche Satzstellungen die es im englischen nicht gibt oder keinen Sinn ergeben, anders herum natürlich genauso.
Oft liegt es tatsächlich nur an einem Wort und viele deutsche Begriffe gibt es im englischen gar nicht…

Bei mir lässt es den Teilsatz auch weg. Habe jetzt mal getestet, indem ich, ohne die Satzstruktur zu ändern, aus Moskow Italian und aus Gas Pesto gemacht habe. Weiterhin aus Rubel Franken. Und den Namen der Bank auch geändert. -> der Teilsatz wird immer noch nicht übersetzt, ich tippe auf KI-Fehler – vielleicht könnte das Corona-Blog-Team einmal bei DeepL anfragen, wie sie das sehen. Unabhängig davon: Euch allen 1000x Dank für die vielen Infos und die guten Recherchen. Gäbe es Euch nicht, man müsste Euch erfinden 🙂

„ich tippe auf KI-Fehler“

Neeeiiin! „KI“ macht keine Fehler! Ihr bildet Euch nur ein, daß dieser Teilsatz übersetzt gehört. Vertraut einfach mal der „KI“ – oder wartet auf die Spritze, die Eure „I“ auch „K“ macht.

Bei mir lässt deepl auch einen Teil weg. Aber nur auf der Deeplseite selbst. Bei der Deeplversion, die in Google eingebunden ist (sie erscheint wenn man nach deepl sucht) passiert es nicht.

Hab es ausprobiert von englisch nach deutsch: Der böse Teilsatz wurde nicht übesetzt.
In der Übersetzung von englisch nach französisch scheints einigermaßen rüberzukommen: „….a-t-elle déclaré lundi, répondant ainsi aux principales exigences de Moscou dans le cadre d’un nouveau système de paiement.“
Vom Französischen ins Deutsche kommt die von Scholz&Co. geschluckte Kröte dann wieder mit in die Übersetzung.
Jedenfalls nicht rühmlich für dieses Übersetzungstool.
Ich benutze es zur Zeit für die Übersetzung einer technischen Doku in eine Sprache, die ich selbst nicht beherrsche: Wenn da noch zu den normalen Unschärfen eine politcal correctness hinzukommwn kann, dann kann es heiß werden…………

Weiterer Fun-Fact: Habe den englischen Originaltext beim reinkopieren hinter den französischen Text gesetzt: Der böse Teilsatz wurde auch ins deutsche übersetzt (einmal aus dem französischen, einmal aus dem englischen Textteil).
Habe dann den französischen Satz rausgelöscht und siehe da: der Teilsatz war in der deutschen Übersetzung wieder nicht vorhanden!

Interessant. KI-Kritiker wie Fefe und Gerd Gigerenzer sagen aber schon lange, dass Neuronale Netze & Co. intransparent arbeiten und zum Schluss keiner, nicht mal der Programmierer, so genau sagen kann, warum der KI-Algorithmus zu einem bestimmten Ergebnis gekommen ist. Der Programmierer oder auch der Trainer des Übersetzungsalgorithmus können also die Hände in Unschuld waschen und sagen, dass sie es sich leider gar nicht erklären können, wie so ein Übersetzungsfehler entsteht. Und ja, es könnte tatsächlich zutreffen.
Schwerer zu erklären dürfte sein, wenn Nutzer abhängig von der eigenen IP-Adresse verschiedene Übersetzungen bekommen. Einen Vorwurf könnten die Anbieter aber immer noch damit entkräften, dass der Anbieter aus Auslastungsgründen verschiedene Server mit verschiedenen Softwareversionen und Trainingsdaten betreibt.

— Germany’s VNG (VNG.UL) will transfer euro payments for Russian gas to Gazprombank (GZPRI.MM) in the future and expects no problems during a conversion to roubles, it said on Monday meeting Moscow’s key demands under a fresh payment scheme.

Komma vor „meeting“ weglassen, dann geht es auch.

Haftet deepl eigentlich, wenn aus so einer „fehlerhaften Übersetzung“, eine tödliche Gefahr für Andere entstanden ist❓
Oder wenn sie dadurch Menschenleben gefährden bzw in eine tödliche Gefahr bringen nur weil Teile weggelassen werden❓
Deepl sollte dafür die VOLLE Haftung übernehmen‼️

Nein, wieso? Steht doch groß dabei: „Angaben ohne Gewähr“.

„DeepL ist vielen durch seinen kostenfreien Onlineübersetzer und das Onlinewörterbuch Linguee bekannt. Geld verdient es mit Geschäftskunden, von denen es laut CEO Jaroslaw Kutylowski „Zigtausende“ hat, darunter Übersetzer, Journalisten und Juristen. Anders als in der freien Version speichert DeepL ihre Eingaben nicht. Dieses Datenschutzversprechen ist der Kaufanreiz: Denn wie jede KI werden Übersetzungsalgorithmen mit Datensätzen trainiert, und Firmen sorgen sich bei der Nutzung von Google und Co. um ihre Interna.“
https://www.handelsblatt.com/technik/digitale-revolution/digitale-revolution-das-ende-der-sprachgrenzen-wenn-der-algorithmus-alles-uebersetzt/25480752.html

Die Nutzung ist kostenlos, weil jeder Nutzer damit das Machine Learning unterstützt, woraus der Profit für den Anbieter entsteht:

If you don’t pay for the product, you are the product.

deepl ist nicht perfekt. Wenn ich längere Absätze übersetzen lasse, kann ich diese nicht ungeprüft übernehmen. Und es kristalliseren sich in der Tat 2 Fehlerquellen heraus.

1.) Ein Wort wird „fehlerhaft“ übersetzt was den Satz inhaltlich verdreht.
2.) Es werden Wörter, auch Nebensätze nicht übersetzt.

Die Sprache die man übersetzt sollte man relativ gut beherrschen, dann werden die Fehlerquellen relativ schnell beseitigt.
Sollte dies, was vorkommen kann, nicht so ohne weiteres funktionieren ist man gezwungen den Satz manuell einzugeben und siehe da, das funktioniert, ist etwas zeitaufwendig, da das Übersetzungsprogramm mit Fortschreiten der manuellen Eingabe die Übersetzung auch ändert und man gezwungen ist dies zu verfolgen; aber der Aufwand lohnt sich.

Fazit: Sich auf das Übersetzungsprogramm zu verlassen halte ich für keine gute Idee. Das Nacharbeiten ist wichtig, manchmal etwas zeitaufwendig.

mein mann wollte mal mein buch übersetzen. er kann sehr gutes english nach 8 jahren export-management und auslandsaufenthalt. er tat sich extrem schwer wegen meiner ausdrucksweise und wortwahl. ein übersetzungsprogramm kann das überhaupt nicht …

Ach ja, im übrigen mache ich einen täglichen Abgleich zwischen russischer und deutscher Berichterstattung über den Ukrainekrieg.
Natürlich berichtet die russische Seite in ihrem Sinne, aber die deutsche Presse ist kurz gesagt komplett verlogener Schund und jedesmal wird Tage später kleinlaut nachkorrigiert.
Da wird z.b. plötzlich von besseren ukrainischen Panzern berichtet, dabei sind diese „besseren“ Panzer alles russische Panzer, fast alles was die Ukraine an Waffen hat ist aus russischer Produktion!
Das gleiche bei Munition, unsere „Experten“ checken nicht einmal das russische Waffen völlig andere Kaliber haben, es werden großkotzig Waffen geliefert aber nicht die passende Munition dazu!
Fast tägliche ukrainische Beleidigungen gegen deutsche Politiker, Maßregelungen, sogar tagtägliche FORDERUNGEN an Deutschland eines völlig zugedröhnten Selenskyi, was für ein erbärmliches Schmierentheater!
Etwa 70% aller Ereignisse werden einfach verschwiegen, große Teile der Ukraine sind völlig zerstört, aber angebliche militärische Erfolge der Ukraine – ein paar Tage später dann die Kapitulation dieser „erfolgreichen“ ukrainischen Einheiten…
Derweil ist der Rubel so hoch wie nie und die russische Wirtschaft ist sogar leicht gestiegen (Bloomberg-Angaben).
Die USA haben inzwischen dagegen die höchsten Spritpreise und die höchste Inflation aller Zeiten, sogar einen eklatanten Mangel an Baby-Nahrung, so sieht die Realität aus!

DeepL hat so einen „Abbruch-Fehler“ wenn der Satz zu lang oder zu komplex wird. Kenne ich seit Jahren, ich mache automatisch eine Zeilenschaltung rein, wenn das Ende fehlt – siehe da, funktioniert hier auch (ist effektiv die in anderen Antworten dargestellte Einzelübersetzung des fehlenden Satzteils).
Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich das für ein zufälliges Eintreten dieses lange bekannten Fehlers in DeepL bei einer sinnverstellenden Stelle.
Ich habe es jedenfalls in völlig unpolitischen Texten ganz genauso erlebt – DeepL mag einfach keine Schachtelsätze!

„2. Politisch-ideologisch motiviert werden selektiv mittels Übersetzung Inhalte ausgeblendet.“

Würde ich angesichts der Tatsachen mal als rein spekulativ einordnen.
Denn ersetze ich das Komma durch einen Punkt, erscheint die Übersetzung vollständig. Ich würde das tatsächlich auf einen Fehler im Algorithmus schieben und bin daher ganz bei der Aussage von @Kim.
Das gilt ja inzwischen für jeglichen Medienkonsum, daß das Hirn zugeschaltet- und der Verstand wach bleiben sollte.
Insofern ist der Beitrag garnicht mal so schlecht, weil er uns daran erinnert und was ist dabei, wenn hier wiedergegeben wird, was einem Leser aufgefallen ist. Die Diskussion war es wert. 😉

Zumindest ist es lesbarer als andere Übersetzer. Für eine Maschine nicht schlecht. Verstehe nicht wie man deswegen so an die Decke gehen kann. Vor allem weil doch eh jedem bekannt ist daß Russland nur noch Rubel akzeptiert. Die KI läßt einfach unwichtiges weg. 🙂

Wurde denn diese Reutersmitteilung überhaupt in ihrer fehlerhaften Form irgendwo veröffentlicht? Und wenn ja, von welchem Medium?
Wenn nicht, dann gilt: Viel Lärm um nichts.

Deepl.com/translator ist ein (kostenloser) Übersetzer. Wer nicht in der Lage ist, die maschinelle Übersetzung zu checken, dem ist nicht zu helfen… Pauschal zu unterstellen, hier wurde bewußt ‚falsch‘ übersetzt, glaubt auch das Maschinen ein Bewußtsein haben…

Nichts ist perfekt. Schon gar nicht in der ‚intelligenten‘ Maschinenwelt.

Die Digitalisierung auf diesem Planeten beschert den verlogenen Medien und deren Anhängern jede Menge ärger! Lug und Betrug werden schneller entlarvt als es den Polit-Mafiosi passt! Auch wenn sich einige auf der sicheren Seite sehen mit Programmen, so sind doch alle Mediengesteuert.

… und der Oberhammer ist doch der „weiße Elefant“ im Raum: nirgendwo steigt der Energiebedarf so sehr, wie im „Digital-Sektor“.

Das fängt an mit der energieintensiven Förderung und Aufarbeitung der Rohstoffe für „Hardware“ wie Selten-Erden, Coltan, Kobalt, Lithium, …, die energieintensiven Reinraum-Produktions-Anlagen, dann die Digital-Infrastruktur, deren Unterhalt – und und dann erst deren Betrieb!

Sexbilder und Sexfilme, nehmen einen großen Teil der ständig exponentiell ausufernden, durch das Netz fliesenden, also Energie verbrauchenden Internet-Inhalte ein – all das betrieben mit ständig steigendem Energieverbrauch, bei Heimroutern, Netzen, Netzknoten, Verstärkern, Serverfarmen, …

Und dann noch Kryptowährung, dann ständiges Herumsenden von Standort-Informationen, Statusmeldungen, heimlich abgegriffenen Daten werden laufend zu den Datenkraken geschaufelt, doppelt, dreifach, zigtausendfach, millionenfach wiederholte Sendungen mit gleichen Inhalten, mit jeweils bei jedem Abruf, bei jedem Kontakt neu entstehende Energiekosten.

Man halte sich mal den Unterschied zwischen „broadcasting“, etwa UKW-Radio, und Internet vor Augen:

beim „broadcasting“ wird der Inhalt einmal gesendet und beliebig Viele können das simultan Empfangen. Die Energiekosten des Empfänger sind gering (jeder, der noch ein Taschentransistorradio besitzt kann mal ausprobieren, wie warm das im Betrieb wird – und wie warm der Heimrouter wird, der dazu noch in der Regel ununterbrochen an ist!)

Beim Internet wird jeder Inhalt jedem einzelnen Empfänger individuell zugesandt. Jeder Empfänger bekommt extra für sich den Inhalt geschickt – mit jeweils individuell eigenem Energieverbrauch für jede einzelne End-zu-End-Übertragung.

Digital und Internet ist die irrsinnigste Energieverschleuderungsmaschine der Welt. Und gerade die Oje-CO2-Schreier („Grüne“) stehen an vorderster Front bei der Digitalisierungsagenda (sowie bei SUV-Nutzung und Flugreiseverkehr)

Mal ganz abgesehen von deren Kriegsgeilheit und deren steinzeitlichem Ekel-Rassismus, aktuell gegen Russen …

Interessantes Experiment: ich habe den fraglichen Satz bei deepL unter com eingegeben, und das gleiche Ergebnis erhalten.

Dann habe ich den Satz leicht abgeändert und statt dem letzten Komma einen Bindestrich eingefügt – und der Satz wird in ganze länger übersetzt — ABER NUR FÜR EINEN GANZ KURZEN MOMENT!

Und dann kommt wieder die kastrierte Version und bleibt stehen!

Wer heute immer noch nicht begreift, dass das Internet und die „Digitalisierung“ die größte Menscheitsverarsche aller Zeiten ist …

DIE haben das vollständig unter Kontrolle – aller Träumer und Internetbegeisterten zum Trotz. Die lassen uns das sehen, was DIE wollen – und wir lassen das mit uns machen, weil alles so nützlich und praktisch – und so schön bunt und pep und hip und jung und modern und cool ist …

Als Autor des Artikels hatte ich ja ausgiebig Gelegenheit das Problem aufzuzeigen und über die Gründe zu spekulieren. Ich denke generell, dass eine „fließende“ Diskussion unter Kommentarschreibern nicht durch meine Sicht in einem zusätzlichen Kommentar von mir beeinflusst werden sollte, da ich meinen Standpunkt bereits im Artikel darlegen konnte.
In diesem Sinne möchte ich hier die Kommentarmöglichkeit anderweitig nutzen, um das eigentliche, übergeordnete Problem aufzuzeigen.

Zum Verständnis
Was ist der Sinn respektive die Aufgabe eines Übersetzers? Was ist ein Übersetzungsprogamm?
Idealisiert besteht die Aufgabe darin, eine schriftliche oder mündliche Aussage sprachunabhängig zu machen, damit diese in allen Sprachen gleich verstanden werden kann. Stellen wir uns eine Rede vor den Vereinten Nationen (UNO) vor, in der Übersetzer – mit welcher Motivation auch immer – ganze Satzpassagen weglassen. Das dürfte unweigerlich zu politischen Spannungen führen, da die Neutralität der Übersetzer(innen) eine notwendige Bedingung der „vereinten Nationen“ ist.
Wenn wir einem „Algorithmus“ erlauben, was wir, aus leicht nachvollziehbaren Gründen, einem Menschen nicht gestatten können, dann haben wir ein sehr ernstes Problem. Willkür und Manipulation können sich so unkontrolliert frei entfalten.

Verständnis für diverse Kommentatoren, die hier das dokumentierte, leicht vermeidbare Versagen „maschineller“ Auswertungen relativieren respektive schönreden habe ich nicht.
Tatsache ist: Das Problem ist „deutsch-selektiv“
Englisch-Übersetzungen ins Spanische, Russische, Polnische, … sind komplett… Nur die deutsche Übersetzung ist unvollständig…

Wie auch immer…

Ein weiterer Versuch zu einem „Algorithmus“ verdeutlicht das vermeintliche „Algorithmus“-Problem. Gibt man in Google den Suchbegriff »weiße Paare« bzw. »weisse Paare« oder alternativ »white couples« ein, so werden nicht Menschen mit „weißer“ Hautfarbe sondern Paare mit „Schwarzen“ und „Weißen“ bei der Bildersuche angezeigt. Gibt man »Schwarze Paare« oder alternativ »black couples« ein, so werden ausschließlich Schwarze“ abgebildet. Gibt man »gemischte Paare« alternativ »mixed couples« ein, „kommen“ auch erst mal nur „Schwarz-Weiße« Paare. Asiaten „kennt“ der Algorithmus übrigens auch bei gemischten Paaren so gut wie nicht. Gemäß Google-Algorithmus bestehen weiße Paare also aus Schwarzen und Weißen. Weiße Paare als solche gibt es gemäß Google-Algorithmus nicht. Warum?

deepL und Google haben/hatten im Verhältnis zu deutlich komplexeren Aufgabestellungen, die gleichfalls algorithmisch „gelöst“ werden eigentlich „leichtes“ Spiel gehabt, ein korrektes Ergebnis anzuzeigen. Trotzdem haben deepL und Google im Ergebnis analytisch kläglich versagt. Warum?

Klima(-Entwicklungs-)Modelle hingegen sind stark verschachtelte „Modellmaschinen“ und „leben“ von dem Input und Postulaten zur Geschichte und Dynamik des Klimas. Eine Vielzahl freier Parameter und „Algorithmen“ basierend auf selektiven Annahmen bestimmen die Modellergebnisse. Wer trifft die Selektion der Daten? Gemäß obiger einfacher Beispiele kann man sich die Aussagen eines Klimamodells komplett „schenken“, gleichgültig was es hervorbringt, da bereits die à la deepL- und google-Algorithmuswillkür „Alles“ und „Nichts“ simuliert oder weglässt. Gepaart mit den Ergebniswünschen der Modellierer respektive deren Auftraggeber kann, vermeintlich wissenschaftlich begründet, jedwedes Klimaszenario errechnet und dann etabliert werden.

Zu diesem Thema sei folgendes bemerkt…
Eine neue (peer reviewed) Studie (https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.abn9493) der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), einer US-Bundesbehörde, die sich mit dem Zustand der Ozeane und der Atmosphäre befasst, hat u.a. ergeben, dass sauberere Luft zu signifikant mehr Hurrikans führt. Ein 50%iger Rückgang der „Verschmutzungspartikel“ in Europa und den USA steht im Zusammenhang mit einer 33%igen Zunahme der Sturmbildung im Atlantik in den letzten Jahrzehnten, während im Pazifik das Gegenteil der Fall ist: mehr Verschmutzung und weniger Taifune.
In dieser Studie zeigen die Autoren u.a., dass die Abnahme der Aerosole über Europa und den Vereinigten Staaten zu einer deutlichen Abnahme der Wirbelstürme über der südlichen Hemisphäre sowie zu einer Zunahme der Wirbelstürme über dem Nordatlantik beigetragen hat, während die Zunahme der Aerosole in Süd- und Ostasien zu einer erheblichen Abnahme der Wirbelstürme über dem westlichen Nordpazifik geführt hat.

Gemäß vorherrschender Meinung gibt es mehr Extremwettersituationen auf Grund der Erderwärmung bedingt durch Treibhausgase. Gemäß diesen jüngsten Forschungsergebnissen der peer reviewed Studie ist diese These widerlegt, da die vermehrte Anzahl von Hurrikans gar nicht beobachtet wurde! Treibhausgase und Erderwärmung haben keinen signifikanten Einfluß auf Hurrikane, da, wenn man den Drittelzuwachs bedingt durch die saubere Luft abzieht, keinerlei Häufung und sogar ein Rückgang ohne Einfluss der saubereren Luft festgestellt würde. Und nun? Wer berichtet darüber? Wer pflegt diese Erkenntnis in Klimamodelle ein?

Übrigens
Es muss (im Deutschen) Klimaveränderung und nicht Klimawandel heißen. Denn worin sollte sich das Klima respektive in was sollte sich das Klima wandeln? Es handelt sich um Veränderungen klimatischer Verhältnisse, nicht um eine (Ver-, Um-)Wandlung. „Climate change“ wurde falsch übersetzt und alle schlucken ignorant und widerstandslos die „deutsche Sprachkröte“.

Weiterführend sei bemerkt:
Ich beschäftige mich seit langem vordergründig mit axiomatisch begründeten Denkmodellen. Um es kurz und plakativ zu machen, nahezu nichts von dem was derzeit modellabhängig sprich ideologisch eingefärbt massenmedial kommuniziert wird, entspricht einer beweisbaren mathematisch-naturwissenschaftlichen Realität. Siehe exemplarisch meine Leser-Kommentarausführungen (https://www.spektrum.de/news/schwarze-loecher-in-groesse-m/1395720) vom 26.01.2016 zu dem Artikel »Schwarze Löcher in Größe M« von Spektrum der Wissenschaft, der selbst von der Spektrum-Redaktion, trotz vollkommen konträrer Meinung, als wichtig bewertet wurde, obwohl konsequent zu Ende gedacht, die Redaktion bestätigt, dass Schwarze Löcher nicht die Realität besitzen, die „von allen“ „Experten“ propagiert wird…

Die Diskussionen der menschlichen „Experten“ ist in vielen Bereichen m.M.n. irrelevant und zwar aus ganz einfachen Gründen.
Unsere Spezies bildet gerade einmal etwas mehr als 10.000 Jahren Zivilisationen und betreibt erst seit 70 Jahren Weltraumforschung auf äußerst bescheidenen Niveau.
Kurz gesagt, einen Menschen zu fragen wie z.B. das Universum funktioniert ist absurd, wir haben überhaupt keine Ahnung.
Die Liste zugegebener Irrtümer der letzten Jahrzehnte ist lang, vor ein paar Jahrzehnten galt der Neandertaler noch als besserer Affe und die Behauptung das Vögel genetische Nachfahren der Raptoren sind löste Gelächter aus.
Viele Teile unserer Geschichte werden bewusst falsch interpretiert nur um ein Wunschbild zu erfüllen und viele geltende Theorien werden aus Respekt vor den hohen Namen der Wissenschaft grundsätzlich nicht in Frage gestellt.
Kein Wunder das wir uns nicht weiter entwickeln und uns im Grunde nur einbilden intelligent zu sein, widersprechen tut uns ja niemand!
Allerdings kenne ich alle diese beschriebenen „Phänomene“ von „deepL“ genügend und das mit Übersetzungen die mit Sicherheit nicht politisch oder sonst irgendwie kritisch sind, man kann zwar den Verdacht haben das hier eine politische Motivaton dahinter steht, aber haltbar ist das nicht!

Es gibt einige Bereiche die in den letzten Jahren bewusst verändert wurden um eine „Idiologie“ bzw. Idiotie im Unterbewusstsein aller zu etablieren.
Schauen Sie sich allein die Filmindustrie an, oder ist Ihnen aufgefallen das männliche Transen inzwischen als „weiblich“ im Netz als Suchparameter geführt werden?
Mutter und Vater wird abgeschafft und durch Teil 1 und Teil 2 ersetzt, Karrieren werden gefördert nicht weil man ein „Experte“ ist, sondern weil man homosexuell oder transgender ist.
Weißen US-Kindern wird in Staaten die von Demokraten geführt werden inzwischen in den Schulen gesagt das sie sich für ihre Hautfarbe schämen müssen, Elon Musk wird von den Medien angegriffen weil er „Free Speech“ garantieren will…
Ist das alles aufgrund von Offensichtlichkeit zu langweilig zu thematisieren, ist es nicht schräg genug, nicht absurd genug!?

Korrekt, mittlweile gewinnen Männer Medaillen im Frauensport und wer das kritisiert, „diskriminiert“. Ausserdem gilt es mittlerweile als „feministisch“, divers und weltoffen, Frauenverachtung in extremo als „frei“ und „freiwillig“ zu behandeln.

Männer sind sogar die besseren Frauen, versteht ihr das etwa immer noch nicht?

Hallo Herr Freyling,
ich bin Ihnen für diesen „Nachschlag“ in Ihren Ausführungen sehr dankbar denn nun habe ich den tieferen Sinn verstanden, um den es Ihnen geht.
Folgende Anmerkung:

„Gesellschaftssteuetnde Maßnahmen und Technologien werden zunehmend weltumspannend und zentral koordiniert wirksam. Einflussreiche Privatleute entwerfen Pläne für die ganze Welt, die in wachsendem Umfang auch global umgesetzt werden. Das Heil liegt dabei oft in Menschenfeinden, leblosen und automatisierten Prozessen, die Hilfe und Annehmlichkeiten versprechen, zugleich aber zentrale Herrschaft und Kontrolle ermöglichen- sowie außerordentlichen Profit. Am Ende dieser Entwicklung steht eine große Vereinheitlichung. Spezielle Technologien und Programme, vorangetrieben von einigen Oligarchen, sollen für alle Menschen auf der Welt bindend werden – ohne jede demokratische Debatte. Das Problem reicht weit über die aktuelle Krise hinaus. Eine Art Autopilot scheint vieles zu steuern, ob in der Politik, der Wirtschaft oder auch im Denken ganz allgemein. Die Verantwortung für Entscheidungen verliert sich immer öfter im Nebel internationaler Organisationen oder wird gleich ganz auf Algorithmen übertragen und damit von individuellen, persönlichen Erwägungen losgelöst. …….. geblendet von einer Ideologie, die sich immer mehr verselbstständigt.“.
Aus: Chronik einer angekündigten Krise von Paul Schreyer ( Westend)

Vielen Dank für diese Ausführungen – ich habe auch ihren Kommentar zu den Schwarzen Löchern der Größe M gelesen. Und ich sehe: ich habe das Problem unterschätzt.

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