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Allgemein Gastbeitrag

Die Bedeutung der Sprache in Zeiten der Krise

In diesem Artikel beleuchtet Gastautor F. Rust einige Aspekte der Sprache und wie sie bei uns Menschen wirkt. Das mag vielleicht einigen banal erscheinen – dennoch ist Sprache allgegenwärtig und ihre Wirkweise im „Krieg der Gehirne“ ist vielen sicherlich oftmals gar nicht richtig bewusst. Wie einfach es ist, die Menschen durch Sprache zum „Nicht-Denken“ zu verführen und damit zu manipulieren, wird in folgendem Beitrag dargestellt.

Gastautor F. Rust hat bislang zwei Artikel bei uns veröffentlicht, die sich mit der Spaltung der „mRNA kritischen Bewegung“ und der „Existenz von Viren“ beschäftigen. In diesem Beitrag analysiert er die Bedeutung der Sprache und zeigt mit Beispielen auf, wie einfach es ist, Menschen damit zu manipulieren. Wir danken F. Rust vielmals, dass er das komplexe Thema bei uns angeht und verständlich schildert.

Die meisten Menschen denken über Sprache nicht groß nach. Sprechen und Gesproche­nes verstehen, (einfache) Texte schreiben und verstehen gehören zum menschlichen Alltag wie das Atmen. Über diese ‚Tätigkeiten‘ wird nur nachgedacht, wenn Störungen auftreten: Atemprobleme bzw. Kommunikationsstörungen.

Wenn größere Atemprobleme auftreten, geht man zum Experten, zum dafür zuständigen Facharzt. Treten Kommunikationsstörungen auf, dann ist man auf sich selbst gestellt. Wie man damit zurechtkommt, hängt von der Grundeinstellung der Kommunikationspartner ab: ob sie grundsätzlich kooperativ-wohlwollend eingestellt sind oder konfrontativ-kämpferisch.

Sind beide kooperativ-wohlwollend eingestellt, dann versuchen sie, Kommunikationsstö­rungen zu vermeiden und – falls welche auftreten – zu beseitigen. Ist (mindestens) einer von ihnen konfrontativ-kämpferisch, werden die Kommunikationsstörungen eher vergrößert. Im letzteren Fall ist die Störung offensichtlich. In vielen Fällen jedoch erkennen die Kommunikationspartner gar nicht, dass überhaupt eine Störung vorliegt. In Krisenzeiten ist dies der Fall, wenn einer der Kommunikationspartner nur vorgibt, kooperativ-wohlwollend zu sein, ihn also in dieser Weise täuscht, oder wenn er den anderen durch sprachliche Tricks irreführt. Diese Aspekte spielen besonders in Krisenzeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Nun ist es schwer genug, in ‚normalen Zeiten‘ kooperativ-wohlwollende Kommunika­tionspartner zu finden. In Krisenzeiten ist dies fast unmöglich. Es ‚liegt in der Natur der Sache‘, dass in Krisenzeiten eine Polarisierung erfolgt. Es bilden sich ‚Parteien‘. In der ge­genwärtigen Krise bilden sich ‚Parteien‘ unter dem Gesichtspunkt, ‚welche Maßnahmen gegen die medizinische Bedrohung angemessen sind und notfalls unter Zwang durchgesetzt werden sollten.‘

Einige Leser werden jetzt ein Gefühl der Empörung in sich aufwallen fühlen, das ich durch die Art ausgelöst habe, wie ich den ‚spaltenden Gesichtspunkt‘ formuliert habe. Dabei habe ich ihn ganz sachlich formuliert. Damit wollte ich zeigen, welche starke emotionale Wirkung selbst ein sachlich formulierter Text entfalten kann. Man kann sich nun leicht vorstellen, was für eine gewaltige Wirkung ein geschickt formulierter emotionaler Text entfalten kann.

Bei einigen Lesern mag die Empörung so stark gewesen sein, dass sie aufgehört haben zu lesen. „Was soll diese ‚geistige Onanie‘, dieser ‚Profilierungsversuch‘ – da gibt es nun aber wirklich Wichtigeres zu tun, als die Leser von ihren praktischen Tätigkeiten abzulen­ken.“1 Und sie haben in einer Hinsicht Recht. Wenn sie in diesem Augenblick tatsächlich Handlungen ausführen können, die auch nur ein klein wenig dazu beizutragen können, ihrem Ziel näher zu kommen, dann sollten sie nicht ihre Zeit damit ‚vergeuden‘, weiter zu lesen. Ihr Ziel kennen sie am besten selbst. Sie haben sich eine Meinung gebildet, indem sie die oben formulierte (indirekte) Frage für sich beantwortet haben.

Wenn man jedoch im Augenblick nichts derart Praktisches tun kann, dann kann es sich durchaus lohnen, sich zum Nachdenken über die Wirkweise der Sprache, insbesondere in der gegenwärtigen Krise, einladen zu lassen.

Die Medien, die Regierungen, die großen Konzerne, das Militär – sie alle haben ‚ihre Hausaufgaben gemacht‘. Sie wissen, dass man die Sprache sehr erfolgreich als Waffe im Krieg der Gehirne einsetzen kann. Wie, das wird zum Beispiel an Militärakademien gelehrt. Regierungen beauftragen Public Relations Firmen, sie zu beraten, wie sie ihre Politik am besten durchsetzen können; Politiker lassen sich erklären, wie sie am erfolgreichsten auftreten müssen, um kompetent und effektiv zu erscheinen. (Die Firmen sind zwar teuer, aber nicht immer erfolgreich, und manche Politiker sind auch ‚beratungsresistent‘.) Medien bekommen ihre Nachrichten zum großen Teil von Public Relations Firmen, die aus dem riesigen Pool von Fakten diejenigen auswählen, die den Zielvorstellungen ihrer Auftraggeber, ihrer Kunden, am besten entsprechen. Andere, diesen Zielvorstellungen widersprechende Fakten werden ‚aussortiert‘ oder von Faktencheckern2 ‚richtig gestellt‘.

Die Public Relations Firmen wiederum beschäftigen hoch bezahlte Verhaltenspsycholo­gen, deren Erkenntnissinteresse‘ darin besteht, Menschen so zu ‚beeinflussen‘, dass sie das tun, was ‚gewünscht‘ wird. Von wem ‚es gewünscht‘ wird, und zu welchem Zweck es gewünscht‘ wird, spielt dabei keine Rolle. Das weiß letztlich nur der Auftraggeber, der die Public Relations bezahlt.

Was die Verhaltenspsychologen von anderen Psychologen im wesentlichen unterscheidet, ist, dass sie eine direkte Beziehung zwischen einem Reiz (z.B. einem Wort, einem Symbol, einem Satz) und einer Reaktion (einer Handlung, einem bestimmten Verhal­ten) herstellen wollen – unter weitestgehender Ausschaltung von allem ‚Mentalen‘ (‚Geistigem‘), z.B. Denken, (freiem) Willen, Plänen, moralischen Entscheidungen, etc. Die Verhaltenspsychologen, die diese Richtung in Amerika etabliert haben, entwickelten ihre Theorien aus der Arbeit mit Tauben, und übertrugen später ihre Erkenntnisse auf den Menschen. Ein berühmtes Buch, dass von dem frühen Hauptvertreter dieser Richtung geschrieben wurde, trägt (auf Deutsch) den Titel Jenseits von Freiheit und Würde.3 Ein Hauptgedanke dieses Buches ist, dass die menschliche Gesellschaft von kompetenten Menschen, von Experten gesteuert werden sollte, damit sie effektiv und ‚friedlich‘ gestaltet werden kann. Freiheit und (Menschen-)Würde seien veraltete Konzepte und sollten bei der Optimierung der Gesellschaft keine Rolle mehr spielen.

Dieser Gedanke, die Gesellschaft auf wissenschaftlicher Basis von Experten organisie­ren zu lassen hat sich in den Köpfen vieler vermögender Menschen festgesetzt. Insbesonde­re Menschen, für die Macht einen zentralen Lebensinhalt darstellt, und Institutionen, z.B. das Militär, das Weltwirtschaftsforum (WEF), die UN, die WHO, aber auch große Konzerne, z.B. Google, und Stiftungen, z.B. die Bill & Melinda Gates Stiftung und die Rockefeller Stiftung haben großes Interesse an den Ergebnissen verhaltenspsychologischer Erkenntnisse.

Viele Politiker sind an dem Ziel, eine effektive und ‚friedliche‘ Gesellschaft ohne ‚Störenfriede‘ herzustellen, ebenso interessiert, und deshalb setzen sie sich öfter zusammen mit den anderen Interessenten (den „Stakeholders“) zusammen, z.B. beim Weltwirtschaftsforum, um zu besprechen, wie sie ihr Ziel, eine ‚Neue Weltordnung‘ („A New World Order“) am schnellsten erreichen können – Ja, jetzt, wo der angesehene Politiker Christian Lindner höchstpersönlich diesen Ausdruck in aller Öffentlichkeit (ich glaube sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen!) benutzt hat, wage auch ich, diesen ‚verschwörungstheoretischen Ausdruck‘ zu verwenden. Solange er nur auf Englisch von jedem amerikanischen Präsidenten und vielen hochrangigen europäischen Politikern der letzten Jahrzehnte ‚im richtigen Umfeld‘ verwendet wurde, habe ich mich das nicht getraut.

Und damit komme ich zurück zur Sprache und ihre ‚ungeheure Bedeutung‘ in Zeiten der Krise, insbesondere der jetzigen Krise. Jetzt ist der lange vorbereitete Zeitpunkt gekommen, da die technischen und politischen Voraussetzungen geschaffen sind, um den Traum von der ‚perfekt organisierten, effektiven, störungsfreien Gesellschaft‘ zu verwirklichen. Will man nicht nur sein eigenes Land in eine ‚perfekte Gesellschaft‘ verwandeln, sondern gleichzeitig auch einen lange ersehnten ‚Weltfrieden‘ erreichen, ist es erforderlich, alle Staaten mit einzubeziehen und damit nicht nur einen ‚perfekten Staat‘, sondern eine ‚perfekte Welt‘, eine ‚Neue Weltordnung‘ herzustellen.

Ich möchte die Funktionsweise der Sprache im Zusammenhang mit der Verhaltenspsycholo­gie an einem Beispiel erläutern – dem einfachsten Beispiel. Die Verhaltenspsychologen greifen auf eine Technik zurück, die von dem russischen Physiologen und Mediziner Pawlow (1849 – 1936) entwickelt wurde: den konditionierten Reflex.

Pawlow experimentierte mit einem Hund4, dem er Futter brachte (der Reiz: das Futter). Wenn der Hund sah, dass ihm Futter gebracht wurde, erfolgte eine natürliche, nicht antrainierte physiologische Reaktion: Speichelfluss (die Reaktion). (Beim Menschen spricht man davon, dass jemandem ‚das Wasser im Mund zusammenläuft.‘)
Anschließend ließ Pawlow, wenn er Futter brachte, eine Glocke läuten (Reiz 2: das Glockenläuten). Das gleiche Ergebnis.
Jetzt kommt das Interessante: Im nächsten Versuch läutete Pawlow die Glocke (Reiz 2), ohne dass er Futter brachte. Und siehe da: das Glockenläuten allein (Reiz 2) bewirkte die gleiche Reaktion wie der ursprüngliche Reiz (das Futter): er löste Speichelfluss aus (Reaktion). Der antrainierte (konditionierte) Reiz 2 löste also die gleiche Reaktion aus wie der nicht antrainierte, ursprüngliche Reiz (das Futter). Der Hund hatte einen konditionierten (antrainierten) Reflex ‚gelernt‘.

Diese Technik nun wenden Verhaltenspsychologen auch auf Menschen an, weil sich da­durch erreichen lässt, dass Menschen ein bestimmtes Verhalten zeigen, ohne dass der Umweg über etwas ‚Mentales‘ (Denken, Entscheiden, Wollen) genommen werden muss. Es ist eine sehr effektive, schnell wirkende Technik: Wer sie erfolgreich anwendet, braucht nichts zu begründen, ihm wird nicht widersprochen, das erwünschte Verhalten ‚klappt automatisch‘.

Sehen wir uns an einem Beispiel an, wie die Technik beim Menschen angewendet werden kann. In den Nachrichten wird immer wieder über einen Menschen berichtet, der behauptet, er habe gehört, wie eine Gruppe von Naturheilkundlern geplant habe, den Gesundheitsmi­nister mit einer gestohlenen Rakete auf den Mond zu schießen oder etwas ähnlich ‚Abgefah­renes‘ (Reiz 1). Später wird in die Berichte über diesen Mann ein neues Wort eingeflochten: „Verschwörungstheoretiker“ (Reiz 2). Der Mann, so heißt es, sei ein Verschwörungstheoreti­ker. Ein Einzelspinner, wahrscheinlich geistig gestört. Über ähnliche, vielleicht nicht ganz so ‚abgefahrene‘ Beispiele, wird ausgiebig berichtet. In jedem Bericht wird die Person, die im Zentrum des Berichts steht, als Verschwörungstheoretiker charakterisiert.

Dann, eines Tages wird über einen gewissenhaften Wissenschaftler berichtet, der eine Meinung vertritt, die man gar nicht so richtig glauben kann. Der Fernseh-Zuschauer will gerade nachdenklich werden, ob das, was der Wissenschaftler gesagt hat, denn möglich sein kann, da kommt Reiz 2 ins Spiel: Der Mann wird als Verschwörungstheoretiker charakterisiert. „Ach so, sagt sich der Fernseh-Zuschauer, so einer ist das“, und weiß, das es nicht lohnt, sich weiter über den Bericht Gedanken zu machen.

Und alle sind froh: der Fernseh-Zuschauer, weil er nun nicht weiter nachdenken muss (Denken kann verdammt anstrengend sein, wie schon Kant in seinem Aufsatz „Was ist Aufklärung?“5 geschrieben hat) und sich nun ‚gedankenlos‘ seinem Abendkrimi widmen kann; der Verhaltenspsychologe ist froh, weil sich seine Theorie wieder mal bestätigt hat (Das sieht er daran, dass der Fernseh-Beitrag über den gewissenhaften Wissenschaftler keine Reaktion bei den Zuschauern ausgelöst hat); und die Auftraggeber, die so an den Forschungsergebnissen der Verhaltenspsychologen interessiert sind, sind froh, weil die Sterne für die Verwirklichung ihres Lebensziels, die Schaffung einer ‚perfekten, effektiven, störungsfreien Gesellschaft‘ günstig stehen.


1) Ich habe hier Erfahrungen einfließen lassen, die ich im Austausch mit Lesern / Leserinnen von Kommentaren zu früheren Artikeln von mir gemacht habe.

2) Früher gab es bei den seriösen Zeitungen Mitarbeiter, die überprüften, ob es zwei voneinander unabhängige Quellen zu einer wichtigen Tatsachenbehauptung gab, ob die Tatsachenbehauptung auf ein fact, eine Tatsache, bezog. Die heutigen ‚Faktenchecker‘ sind weitestgehend Menschen, die gegen Bezahlung Medieninhalte so verändern, dass sie Tatsachen, die in den Augen ihrer Auftraggeber unerwünscht sind, als falsche Tatsachenbehauptungen ‚hinstellen‘.

3) Das Buch erschien 1971, wurde von B.F. Skinner verfasst und trug den Titel Beyond Freedom and Dignity, wobei er unter „Würde“ („Dignity“) moralische Autonomie verstand, die an Willensfreiheit gekoppelt ist.

4) Da es mir hier nur um Grundgedanken geht, ist mein Beispiel möglicherweise nicht ganz korrekt. Das Prinzip ist jedoch richtig beschrieben.

5) https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wissen/aufklaerung/quellen/kant.htm


Aktuelle News, zu denen wir keine eigenen Beiträge veröffentlichen, findet ihr auf unserer neu eingerichteten Seite: News: Tagesaktuelle Artikel. Ihr findet diese entweder über den Reiter „Aktuelle Beiträge“ oder oben auf der Startseite als Link.

77 Antworten auf „Die Bedeutung der Sprache in Zeiten der Krise“

Hallo Kollege Rust,
deinen Beitrag finde ich lesenswert und diskussionswürdig.
Abgesehen davon, daß miteinander Sprechende/Diskutierende in Kommunikationsstörungen münden könnten (für mich ist das schlicht ein Allsatz), sehe ich nicht die Polarität zwischen „kooperativ wohlwollend“ oder „konfrontativ kämpferisch“ (eine schöne Alliteration übrigens) bei den Beteiligten. Du machst zur Bedingung, daß sie sich grundsätzlich gegenüberstehen. Ich gehe davon aus, daß beide Haltungen gleichzeitig möglich sind und nur bei Einzelthemen divergieren. Mitunter wäre es dann hilfreich, zurück auf verifizierbare Sachargumente zu schauen, um eine eskalierende Polarisierung zu vermeiden.
Deine Schlußfolgerungen aus „Pawlows Dog“ würde ich ad hoc nicht Eins zu Eins auf uns Menschen übertragbar gelten lassen. Sofern ein Mensch rational agiert, sollte er in der Lage sein, Reizen zu widerstehen. In die ähnliche Kerbe fällt die Einordnung von krimischauenden Fernsehzuschauern, denen du unterstellst, ein Medium mehr oder weniger gedankenlos zu konsumieren. Ich vermute, daß du explizit dem „Großen und Ganzen“ geneigt bist, während ich lieber auf mein Umfeld achte, die ungeimpft, oftmals streitlustig, sich nie ernsthaft um Publik Relation kümmernd, sonntags den Tatort antun und sogar kapieren.
Danke für deinen Beitrag und so long
Thomas Bentzien

Es passt doch hervorragend zur woken-grünen Welt, dass man den Leuten vorschreibt, wie sie zu reden, zu kommunizieren haben.

Leute vom Blog: warum lasst ihr hier diesen eindeutigen PR-Fritzen sein Gift immer mehr und immer weiter ausbreiten?

nicht umsonst gab es in der hippiy szene den spruch: die tauben in b.f.skinners käfigen sind politische gefangene.

auf die kürze gebracht umfassen die pläne der globaliste die errichtung einer globalen menschlichen ameisenkolonie, welche den gesellschaftlichen parasiten ohne rücksicht auf verluste oder das eigene befinden zuarbeitet und zur verfügung steht.

frühere gesellschaften nannten das sklaverei. sklaven wurden markiert, tätowiert oder mit goldenen ketten versehen, an ihrem los als rechtslosem vieh änderte das nichts.

um ein beispiel zu geben, wie moderne meinungsmanipulation oder faktencheck gehandhabt und entlohnt wird, habe ich bei filehorst.de ein image der entgeldstaffelung für die online trollerei des JIDF hochgeladen. so oder ähnlich wird es überall an der front der bezahlten meinungsmache aussehen..

https://filehorst.de/d/edhdczrI

ja, das sollte wohl nicht seinen weg an die öffentlichkeit finden..

Man kann künstlich erzeugte Begriffe ganz einfach finden. Man nehme den Begriff und übersetze ihn in die gängigsten Sprachen, Englisch, Spanisch, Italienisch. Wenn man den Begriff in allen möglichen Zeitungen rund um den Globus findet, dann ist es so einer. Habe ich 2020 mit dem „neuen Normal“ gemacht. Ach ja, französisch war auch dabei. (nouveau)
Und jetzt mal an euch, denn viele in den freien Medien sind da auch sehr begriffsstutzig. Der Ausdruck „Menschheitsfamilie“, der ist auch so ein Begriff. Kontrolliert es ruhig, er kam mir gleich so komisch vor. Wir wurden im Kopf schon auf die Auflösung der Nationen vorbereitet – und zwar genau damit. Daher die Bitte auch an den Blog selbst: Auch wenn der Ausdruck irgendwie nett klingt, überprüft bei so was erst die Zusammenhänge und verwendet diese Ausdrücke bitte nicht mehr, denn sie wurden in der Absicht kreiert uns zu manipulieren. Danke!

Hallo,

wir haben gerade mal unsere Beiträge durchforstet und „Menschheitsfamilie“ werden Sie bei uns nicht finden… Hätte uns auch überrascht… nicht unser Stil 😉

Viele Grüße

das Corona Blog Team

@Corona Blog
(1)Wer ist „Der Beitragsautor“?
In der Diskussion zu einem anderen Artikel hat eine Kommentarschreiberin offenbar gedacht, es handle sich um den Autor des Artikels, auf den sich die Kommentare beziehen.
Um Missverständnisse zu vermeiden, wäre es vielleicht sinnvoll, eine klarere Bezeichnung zu verwenden.

(2) In den Kommentaren zu früheren Artikeln konnte man Absätze einfügen. Wenn man dies jetzt in der Eingabemaske für den Kommentar tut, wird der Kommentartext auf der Internetseite ohne Absatz wiedergegeben.
Kann man nicht das ‚alte‘ Verfahren wiederherstellen?
Danke!

Hallo,

zu 1.): uns ist nicht klar, was Sie wollen?

zu 2.): die Kommentarfunktion ist unverändert. Absätze werden in der Vorschau nicht angezeigt, allerdings sind sie nach dem Freischalten vorhanden.

Vielleicht schauen Sie mal in Ihre E-Mails, wir hatten Ihnen heute schon einmal geschrieben 😉

Viele Grüße

das Corona Blog Team

@Corona Blog
Zu 2) Danke, ich hatte nur die Vorschau gesehen und nicht mit der freigegebenen Version verglichen.
Zu 1) Wenn das Corona Blog Team einen Kommentar schreibt, dann steht neben dem „Antworten“ Feld „Vom Beitragsautor“. Das hat schon zu einer unangenehmen Verwechselung geführt, weil jemand gedacht hat, der „Beitragsautor“ sei der Autor des Gastartikels. Es wäre schön, wenn solche Verwechselungen nicht nahe gelegt würden.

Zum Rest, ich hatte die E-Mail schon gelesen, aber die bezog sich auf ein anderes Thema.
Viele Grüße
Werner

Nein, ihr direkt nicht, es taucht nur in vielen Beiträgen auf, die verlinkt sind. Aber hey, erst mal danke. Wer benutzt den Ausdruck? Also, mir ist er zuerst bei Bodo Schiffmann aufgefallen, schon im Jahr 2020, danach natürlich auch bei seinem Kollegen Eckert. Um nicht zu spalten sei hier nur erwähnt, daß ich bei denen eh ein etwas seltsames Gefühl habe, aber das ist NUR ein Gefühl und auch diese Menschen haben echt Gutes getan, vor allem zu Beginn. Dann hat Gabriele Ganser den Ausdruck auch übernommen, ich habe ihn aber inzwischen so oft gehört, daß es mir schwer fällt ihn allen zuzuordnen. Wem ist der Ausdruck denn noch aufgefallen und wer hat ihn benutzt? Würde mich interessieren. Ich gehe auch davon aus, daß die Meisten ihn völlig unhinterfragt nutzen, da sehe ich nicht grundsätzlich schlechte Absicht hinter.

@Blubb
Genau! Einer dieser Begriffe, der jetzt gern verwendet wird ist „Nachhaltigkeit“. Für’s ‚gemeine Volk‘ übersetzt bedeutet er „Verknappung“ „im Winter frieren“, „Verteuerung“, etc.

„Nachhaltigkeit“ ist soweit ich weis Agenda 21 Sprache, also ~30 Jahre alt.

Der aktuell insbesondere von Lokalverwaltungen praktizierte Teilschritt ist Agenda 2030 … praktisch jede Stadt-Webseite ist damit gepflastert, von des Bürgermeisters Leerworten bis zu den Statusverkündungen seiner Unterlinge…

@Bernd Klaus
Sie kennen sich offenbar gut aus.
Das trifft sicher nicht auf jeden zu, der dem Wort „Nachhaltigkeit“ begegnet. Interessant wäre, aufzuzeigen, was hinter diesem Wort steckt, bevor zu viele arglose Menschen diesen Köder schlucken.

also das zeige ich seit 10..15 Jahren den Leuten auf, aber muss feststellen die sind nicht bereit den Köder wieder auszuspucken …

Ich beobachte nur solche und welche die ihn nie geschluckt haben. Letzteren muss ich nichts erklären.

Inhaltlich sind ja näherungsweise alle Flächenbetonierprojekte-mit-Alibigrün der letzten mindestens 20 Jahre mit diesem Wort gerechtfertigt. Ich denke unsere Asphalt + Betonflächen sind die eigentliche Ursache für den Erwärmungstrend. Das plus die Waldrodungen der vergangenen 1000 Jahre.

Also Nachhaltigkeit ist das Wort um Planetzerstörung im reinen Gewand fortzusetzen.

Auch Norbert Häring hat sich bereits im letzten Jahr mit dem „Corona-Neusprech“ beschäftigt. Hier die ergänzte Fassung seines Artikels, den man -wie immer bei N. Häring- auch als pdf.-Datei herunterladen kann:
https://norberthaering.de/liste-manipulationen/

„Corona-Neusprech: Ein Kompendium – Stand 13. 03. 2022 | Gemäß einem Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium (Link erneuert 14.3.22) war es von Beginn an Regierungsziel, Angst vor Covid zu erzeugen. Wie in George Orwells „1984“ werden dafür die Begriffe umgedeutet um das Reden, Denken und Fühlen der Menschen in die gewünschte Richtung zu lenken. Es folgt ein Kompendium umgedeuteter Begriffe.
Letzte Änderungen: 13.3. Freiheit | 20.1. Freiwilligkeit (gestrafft und um Lauterbach-Zitat ergänzt) | 19.1. Vollständig geimpft (ergänzt)|“

„Corona-Neusprech“ ist auch wieder nur ein Wort für DEN SELBEN alten Fehler, den wir seit jahrtausenden praktizieren.

Tatsächlich ist mal wieder gar nichts Neues passiert die vergangenen 2..3 Jahre.

Zb. ist Christentum genau so eine Wort- und Sprach- und Illisions-Schaffung wie die gegenwärtige Geisteszerstörung genannt Pandemie. Also alles – wie eben gesagt – tatsächlich nur eine Wiederholung des Selben … und eine Fortsetzung.

(verzetteln Sie sich nicht in Details … das ist Teil des Problems)

seit Jahrtausenden werden Dinge in neuem sprachlichen Gewand gekleided, einfach indem eine neues Sprachkonstrukt gebastelt wird.

„Corona-Neusprech“ ist sowas, weil „Neusprech“ selbst schon sowas ist. Dieses Konstrukt ist also eine weitere Detailaufspaltung, von etwas, das das Gegenteil von „neu“ ist.

… Häring macht sowas ständig. Ein Schaden, den er wohl durch seine Journalistik/Politik Verbildung erworben hat. Zb. „Kapitalismus!“ schimpft er ständig, versteht aber gar nicht was „Kapital“ ist … macht damit den Standardfehler, (abstrakte) Dinge statt Menschen verantwortlich zu sehen … und schreibt dann viele Bücher voll mit Details.

ihr Frohsinn bringt Sie um die Chance ernst zu nehmen was ich schreibe…

Gras ist grün und sein Hirn ist politisch kaputt – kann ich nicht anders schreiben, da es so ist. Sie müssen Bücher richtiger Historiker und richtiger Ökonomen lesen um den Unterschied zu seinen zu sehen. Artikel reichen nicht.

Das gesamte „Thema“ ist überhaupt nicht mehr komplex, sondern näherungsweise trivial, sobald anerkannt wird, dass Sprache – genau wie alles andere – der EIGENEN Entscheidung und Kontrolle untersteht.

ICH entscheide ob ich jemanden verstehen will oder nicht und ob ICH mit meinen Antworten und Aussagen verarschen will oder nicht …

… auch „Sprache“ kocht also runter auf MEINE persönliche Entscheidung Moral wahr zu nehmen oder nicht.

Das ist so mit ALLEN „Themen“.

Was bedeutet in der realen Welt haben wir Menschen nur ein „Thema“: Moral – nimmt die JEDER wahr, funktioniert Zusammenleben und ansonsten nicht.

(„Thema“ steht in Anführungszeichen, weil auch dieses Wort ein Propagandawerkzeug ist um trivialste Zusammenhänge kaputt zu reden)

@Bernd Klaus
„in der realen Welt haben wir Menschen nur ein „Thema“: Moral – nimmt die JEDER wahr, funktioniert Zusammenleben und ansonsten nicht.

Ganz so einfach ist es leider nicht in einer Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen zusammenleben.
In (einem Teil) einer Kultur mag es die Moral erfordern, dass man seine Schwester umbringt, wenn sie ‚die Familienehre beschmutzt hat‘, in einer anderen kommt man für eine ’so ehrenhafte Tat‘ ins Gefängnis!

Was soll den Kultur sein? Und noch schlimmer die sofortige Steigerung zu Kulturen?

Ich sehe hier lediglich ein weiteres Sprachkonstrukt für einen Geist, für eine Illusion, die es in die Köpfe vieler geschafft hat.

Zusammenleben, auf Basis dessen was wir sind erfordert das geistige Konstrukt genannt Moral. Punkt.

Die reale Welt ist nicht komplizierter als das.

Das kommt daher, weil wir eben KEIN irgendwie geartetes Bewusstsein auf Ebene der Spezies haben. Wir können nur und ausschliesslich von Individuum zu Individuum kommunizieren um Probleme zu erkennen und zu lösen, etwa mit Sprache als Mittel, ODER oder es gibt keine Problem-erkennung und -Lösung für unser Überleben als Spezies.

Ohne Moral ist unser Überleben im Universum Glücksspiel und der Tod sicher, mit Ablauf der Zeit.

Mit Moral schaffen wir uns die Chance den Selbstmord zu vermeiden und – vielleicht – wenigstens einigen Naturtätigkeiten zu entkommen.

Punkt.

Ganz einfach.

@ Bernd Klaus 3. Juni 2022 um 17:29
„Zusammenleben, auf Basis dessen was wir sind erfordert das geistige Konstrukt genannt Moral. Punkt.
Die reale Welt ist nicht komplizierter als das.“
Dass wir das „geistige Konstrukt“ Moral brauchen, darin stimme ich Ihnen zu.
Aber ich fürchte, die reale Welt ist doch komplizierter als das.
Denken Sie nur an einen Zeitungsartikel, in dem darüber berichtet wird, dass ein *-stämmiger junger Mann seine Schwester erschossen hat, weil sie eine intime Beziehung mit einem Mann (der nicht ihr Ehemann war) hatte. Würde er in Deutschland leben, würde seine Tat als unmoralisch verurteilt werden. In seiner Familie hingegen würde er unter Umständen für sein moralisches Verhalten gelobt werden. Der Grund für diesen Unterschied wäre, dass der junge Mann aus einer anderen Kultur käme. Wenn Ihnen der Ausdruck „Kultur“ nicht gefällt, können wir gern auch sagen, dass der junge Mann anders sozialisiert wurde als deutsche Jugendliche. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Sache mit der Moral in der realen Welt doch komplizierter ist, als Sie es darstellen. Punkt.

Oh nein, ich denke – also ich /weiss/ – die reale Welt ist so einfach, weil:

In der realen Welt gibt es sowas wie „Kultur“ nicht, genausowenig wie es „Moral“ gibt. Beides sind Konstrukte in unseren Hirnen. Entweder sind sie da vorhanden oder nicht.

Dem Universum ist unsere Existenz scheissegal, es interessiert sich nichteinmal für die Frage.

Das bedeutet unsere Existenz hängt nur von uns selbst ab. Nur WIR können begreifen existent zu sein und daher entscheiden ob wir weiterhin existieren wollen!

Die Fähigkeit des Menschen zum Selbstmord ist ja hinreichend bewiesen – DAS muss also auch für die Spezies gelten.

Der Mann in Ihrem Beispiel hat halt enschieden einen anderen zu erschiessen. Gut. Damit hat er auch entschieden was seine Moral ist und was Moral für die Menschheit ist, gleichzeitig. Das ist untrennbar, denn JEDE individuelle Handlungen wirkt auch auf die Menschheit!
Deswegen ist jede individuelle Handlung eine Gefahr für die Menschheit ODER eine Chance – diese Entscheidung trifft jeder. Die Möglichkeit sich herauszureden existiert schiicht nicht. „Kultur“ oder „Sozialisierung“ sind nur rhetorisches Blendwerk. Was wirklich passiert ist, dass der Beispielmann nichts hiervon begriffen hat. Damit tötet er nicht nur sein Opfer, sondern riskiert auch, dass die Spezies sich selbst ausrottet.

(der wunderbare Carl Sagan lösst seinem Buch „Pale Blue Dot“ den Leser mal so richtig erleben /wer/ er ist und /wo/ er lebt und /wo/ unser Menschheits-Geschrei allenfalls vielleicht wahrzunehmen sein könnte … im Universum steht NIEMAND bereit uns vor uns selbst zu retten … das ist die triviale Realität)

Nachtrag:

für jene Beispielschwester, die eine „intime Beziehung mit einem Mann (der nicht ihr Ehemann war) hatte“, gilt übrigens genau das Gleiche wie für den, der entschied sie zu erschiessen!

Sie hat entschieden diese „intime Beziehung“ einzugehen und damit akzeptiert das Risiko der Erschiessung einzugehen, denn diese „Kultur“ dürfte ihr sehr wahrscheinlich bekannt gewesen sein. Auch ihre Handlung wirkte also auf die Menschheit. Auch sie definierte damit Moral und riskierte die Menschheit.

….

Schwestermord durch Moral gedeckt? Spätestens hier wird doch – jegliche – Moral ad absurdum geführt. Moral ist nicht das, was auch nur zwei Menschen dieser Welt verbindet. Umgekehrt, der Vorwurf der Unmoral wird von vielen Menschen erhoben, die keine sachlichen oder auch juristischen Argumente haben. In dieser Verächtlichmachung „mangelnder“ oder gar „keiner Moral“ sind sich viele, oft scheinend alle einig. So entsteht Bruderzwist. Moral zur Bemantelung des Neids oder anderer Missgunst. Auch Moral ist eine propagandistische Kategorie, eine Schimäre. Es gibt unteilbare Menschenrechte und Gesetze, die zum Teil den ersteren widersprechen. Und es gibt „moralische Menschen“, vor denen zu warnen ist, was keine Moral sein soll 🤩

Mooment, ein Schritt nach dem anderen: auch das Problem mit Moral beginnt mit seinem Sein!

Als reines Konstrukt des Geistes ist Moral IMMER von jedem Individuum selbst definiert (besser gesagt: verstanden oder nicht verstanden).

Wenn Sie also irgendwie herleiten oder einfach festlegen es ist gut und notwendig die eigene Schwester aus diesem oder jenem Grund zu erschiessen, dass IST das Moral, IHRE Moral.
Das kann wegen der Abgetrenntheit und Abstraktionsfähigkeit unseres Verstandes nicht anders sein.

Wir haben nichts was unsere Verstände irgendwie miteinander verbindet, AUSSER der bewussten Entscheidung zusammenleben zu wollen, was erfordert auf Dinge wie Erschiessung zu verzichten.

… nebenbei bemerkt ist es mit Naturgesetzen ganz genau so: JEDER von uns definiert (wie in: „legt fest was er zu verstehen gewillt ist“) was ein Naturgesetz ist. Damit legt auch jeder von uns selbst fest, wie das Universum für ihn funktioniert.
Das reale Universum kann selbstverständlich was völlig anderes machen, denn es unterliegt in keinster Weise den Festlegungen /in/ unseren Köpfen.
Wenn wir also wissen wollen wie das Reale wirklich funktioniert, geht das auch nur über die bewusste Entscheidung den eigenen Geist auf das extern prüfbare, beobachtbare zu beschränken …

(von was Juristen Gesetz nennen will ich lieber nicht anfangen)

@Werner 3. Juni 2022 um 15:22
„Ganz so einfach ist es leider nicht in einer Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen zusammenleben.“

Vor allem, wenn ich mir die „Moral“ des Islamismus anschaue… Leider hat die Islamisierung unserer Gesellschaft erheblich zugenommen, was ich mit Sorge betrrachte.

@ Brigitte Breidenbach 4. Juni 2022 um 11:34
Sie haben ein Zitat von mir kommentiert.
Ich vermute, sie wollen mir zustimmen, dass es mit der Moral NICHT so einfach ist.
Oder wollten Sie dem Bernd Klaus WIDERSPRECHEN, für den das mit der Moral einfach ist. Dann hätten Sie besser ihn in der Bezugszeile genannt.

@Werner 4. Juni 2022 um 13:39

„@ Brigitte Breidenbach 4. Juni 2022 um 11:34
Sie haben ein Zitat von mir kommentiert. Ich vermute, sie wollen mir zustimmen, dass es mit der Moral NICHT so einfach ist.“

Genau so ist es – ich hab ja auch Sie in der Bezugszeile genannt…

Es ist erschreckend, wie viele Menschen täglich vor einem Gerät sitzen, das zu 90% nur mit Lug und Betrug arbeitet. Menschen die mit den täglichen Lügen der Medien leben, sehen alles durch eine Rosarote Brille! Da wird auch einem Karl Lügenbach die nächste Variante aus Portugal, 98% durchgesüfft, abgenommen, damit dieser kranke Politiker seine Maßnahmen rechtfertigen kann! Portugal ist dank seiner geimpften auf vollem Kurs in die nächste Pandemie, die der Geömpften! Das Wort der Medien ist das Wort des Luges und Betruges, gleichgestellt mit den Politikern!

… und das schaffen wir, obwohl ALLE Computer kompromisslos ehrlich sind, denn die können nur 0 und 1 sowie den Unterschied dazwischen.

Eine durchaus beeindruckende Leistung, für die Würdigung in diesem Universum nicht mal eben zu erhalten ist.

Vielleicht wusste oder ahnte Rosa Luxemburg schon, dass man ihr auch dieses Wort in ihrem wie anderer Munde umdrehen könnte. Die deutschen Faschisten, die „Nationalsozialisten“, haben Ihre Frage doch längst beantwortet. Was will sie, wollen Sie eigentlich wirklich – wissen, Werner?

@Dian C.
„Was […] wollen Sie eigentlich wirklich – wissen, Werner?“
Eigentlich wollte ich wissen, ob Sie es nicht für möglich halten, dass auch ‚der Sozialismus‘ in die Barbarei führen kann.
Der Gedanke kam mir, als ich an Stalin dachte, an Pol Pot, ein wenig auch an China – das für Trudeau, der von Klaus Schwab als Vorbild hingestellt wird, ein Vorbild ist – und er ist nicht der einzige Vertreter der Westlichen Wertegemeinschaft, für den China Vorbildcharakter hat.
Ich weiß nicht, ob ich zu viel in Ihren Gedankenstrich hineinlese. Deutet sich darin ein Misstrauen mir gegenüber an, Dian C.?

@Werner
Im Kapitalismus ist der Krieg als Ausdruck seines grundlegenden Wolfsgesetzes eingepreist, er kann nicht anders, als beständig rauben, expandieren, bereichern.
Echter Sozialismus bricht die Macht des Geldes durch eine Vergesellschaftung der grundlegenden Produktionsmittel und deren Beherrschung durch eine wirkliche Demokratie, in der allen unteilbare Menschenrechte garantiert werden.
Dieser Sozialismus (von unten) beendet die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen als auch den grenzenlosen Raubbau an unserer Erde, weil die Mehrheit der Menschen die Macht ausübt und nicht mehr das Geld, das die Menschen von sich selbst entfremdet hat, Menschheitsverbrechen ermöglicht.
Man kann Sozialismus falsch gestalten, aber man kann den Kapitalismus nicht richtig, nämlich – menschenfreundlich – auf längere Sicht erhalten, das Kapital drängt zur alles beherrschenden Macht. Nicht Gates, Schwab, Fink sind das Problem, sondern die wachsende Kapitalkonzentration zwingt sie, weil alle dem Wolfsgesetz – im Kapitalismus – unterliegen. Kein Wolfsgesetz, kein Kapitalismus.
Sozialismus statt (kapitalistische) Barbarei!

Was mir an Ihrer Argumentationskette nicht so gut gefällt ist, dass dort abstrakte Begriffe (Kommunismus, Sozialismus) als Subjekte geschichtlicher Prozesse angesehen werden und dass Formulierungen wie „wirkliche Demokratie“ und „richtig gestalteter Sozialismus“ benutzt werden. Dadurch werden die eigentlichen Probleme überdeckt, nämlich wie gestaltet man eine „wirkliche“ Demokratie und einen „richtigen“ Sozialismus.
Wenn wir von einem ‚ungezügelten Manchester-Kapitalismus‘ sprechen, dann stimme ich Ihnen zu. Aber: Es gibt auch Kapitalismus-Vorstellungen, die eine menschlichere Gesellschaft hervorbringen würden, als ein „falscher Sozialismus“.
Und bisher hat es ja auch noch niemand geschafft, einen „richtigen Sozialismus“ herbeizuführen.
Was im Kapitalismus geändert werden müsste, um ihn menschlicher zu gestalten, wäre:
Zerschlagung der Monopole.
Das Bankensystem entprivatisieren.
Geld wieder an den Goldstandard zu binden.
Durch Erbschaftssteuern sicherstellen, dass Geld sich nicht so akkumulieren kann, wie Sie das beschrieben haben.
Sahra Wagenknecht hat zwei kluge Bücher zu der Problematik geschrieben und Heiko Schöning hat ein von Diesel entwickeltes System neu belebt.

@Werner 4. Juni 2022 um 13:29
Wenn es denn diesen „besseren“ Kapitalismus gäbe, bräuchte es nicht eines verbrecherischen „Resets“, „Build-back“, „industriellen Revolution 13.0“ oder sonstigen Vernebelungen der Ausweglosigkeit, die ökonomisch bedingt ist (seit etwa 1.WK). Abermals danke ich Ihnen, Werner, diesmal für Ihr Bekenntnis zu einer – gefährlichen – Form der Nostalgie.

@ Dian C. 5. Juni 2022 um 6:44 ^
„Wenn es denn diesen „besseren“ Kapitalismus gäbe,“

Ehrlich gesagt, würde ich die Begriffe „Kapitalismus“ und „Sozialismus“ gar nicht benutzen, wenn ich über eine positive Veränderung der Gesellschaft sprechen wollte.
Die Begriffe sind so abstrakt und historisch so sehr belastet, dass man sie nur noch als ‚Glaubensbekenntnisse‘ verwenden kann. Das gleiche gilt für ‚die Grünen‘.
Im übrigen glaube ich, dass wir uns ohnehin in Richtung ‚chinesischen Sozialismus‘ bewegen, wobei die IT-Konzerne, unterstützt durch durch KI, die Organisation der Gesellschaft übernehmen werden.

„„industriellen Revolution 13.0““
Wahrscheinlich nur ein
Tippfehler?

„Abermals danke ich Ihnen, Werner, diesmal für Ihr Bekenntnis zu einer – gefährlichen – Form der Nostalgie.“

Dieses Kompliment muss ich leider zurückgeben. Sie haben es viel eher verdient!

@Werner 3. Juni 2022 um 9:54
„Sozialismus statt Barbarei!“
„Muss das ein Gegensatz sein?“

Es IST ein Gegensatz…
Sozialismus bedeutet für mich Gemeinwohlorientierung. Wohnungsgenossenschaften beispielsweise sind sozialistisch, weil die Mittel den Mietern gehören und nicht irgendwelchen Großaktionären dazu dienen, Dividende dabei abzuzocken. Die zentral gelenkte DDR-Führung samt dem Stasi-Geheimdienst hat für mich mit Sozialismus nichts zu tun…

@ Brigitte Breidenbach 3. Juni 2022 um 13:05
„Sozialismus bedeutet für mich Gemeinwohlorientierung.“
Für mich auch. Aber: Es gibt leider auch Menschen, die das Wort in anderer Bedeutung verwenden. Und führen andere damit in die Irre. Immerhin war „SED“ ja eine Abkürzung für „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands“.
Wir beide besitzen (höchstwahrscheinlich) kein(e) Zeitung(sunternehmen) und keine Fernsehanstalt und verfügen damit über keinerlei Definitionsmacht. Wir müssen uns damit abfinden, dass andere Menschen dieses Wort in anderer Bedeutung verwenden als wir.
Achten Sie in Zukunft mal darauf, wie das Wort „Nachhaltigkeit“ verwendet wird. Auf jeden Fall nicht in der Bedeutung in der die ‚Altgrünen‘ ihn verwendet haben.

@ Werner 3. Juni 2022 um 19:43
„Es gibt leider auch Menschen, die das Wort in anderer Bedeutung verwenden.“

Da stimme ich Ihnen absolut zu! Das betrifft u.a. aber auch den Begriff „Demokratie“ – die Wort-Lügen der Politik ließe sich endlos weiterführen.
Lesenswert zum Begriff Sozialismus ist Oscar Wildes „Der Sozialismus und die Seele des Menschen“:
„Der Sozialismus, Kommunismus, oder wie immer man den Zustand nennen will, gibt dadurch, dass er das Privateigentum in eine öffentlich-rechtliche Institution verwandelt und die Genossenschaft an die Stelle der Konkurrenz setzt, der Gesellschaft ihren eigentlichen Charakter, den eines durchweg gesunden Organismus, zurück und sichert jedem Glied der Gemeinschaft das materielle Wohlergehen.“

Ein prägnantes Beispiel ist auch das Wort radikal, welches meist nicht in seinem Ursprung verwendet wird: „Radikal sein ist, die Sache an der Wurzel fassen“ (Karl Marx), sondern gezielt sinnverfremdend von der Politik verwendet wird, sodass viele Leute damit Gewalt, Gewaltbereitschaft und Anarchie verbinden (auch der Begriff Anarchie wird bewusst irreführend benutzt).
Auch Willy Brandts verheerender „Radikalen-Erlass“ war ein bedenkliches Beispiel dafür, was Sprache anrichten kann. Immerhin hat er später diesen seinen „Fehler“ eingeräumt.

@ Brigitte Breidenbach 4. Juni 2022 um 11:15
Ich stimme Ihnen im wesentlichen zu. Nur das Wilde Zitat würde ich heute anders sehen:

„das Privateigentum in eine öffentlich-rechtliche Institution verwandelt“

Bei öffentlich-rechtlicher Institution muss ich an die öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehanstalten denken. Wollen wir, alle Medien, auch die im Internet, in den Schoß der öffentlich-rechtlichen legen? Ich bin eher besorgt, dass das ohnehin schon im Gange ist (Durch Löschen ganzer Portale, etc)

„die Genossenschaft an die Stelle der Konkurrenz“

Da muss ich an Genossenschaften wie die Gehag und andere denken. Es fängt meist gut an, aber dann setzen sich oft machthungrige, korrupte Personen durch.

„Gesellschaft ihren eigentlichen Charakter, den eines durchweg gesunden Organismus,“

Ich glaube, diese Metapher ist in der Gegenwart besonders gefährlich. Sie lässt sich leicht in einen ‚gesunden Volkskörper‘ verwandeln, dem die ‚kranken Glieder‘ amputiert werden.
Ich möchte auch nicht Teil eines sozialen Organismus sein, dem gesagt wird, wann er krank ist und was er gegen diese Krankheit tun MUSS.

„sichert jedem Glied der Gemeinschaft das materielle Wohlergehen“

Möglicherweise sind wir schon auf dem Weg dahin. Wenn es nach dem ‚Vordenker‘ des WEF, Harari, geht, wird der ’nutzlosen Klasse‘, solange es sie denn gibt, ein Grundeinkommen gewährt. Ich glaube, worauf es ankommt, ist, das Individuum zu stärken anstatt es in dem ‚gesellschaftlichen Organismus‘ aufgehen zu lassen.

@ Werner 4. Juni 2022 um 13:02
„Nur das Wilde Zitat würde ich heute anders sehen:“

Volle Zustimmung – ich wollte das auch nicht auf die heutige Zeit übertragen, sondern lediglich als eine Vision von Sozialismus im besten Sinne verstanden wissen. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass viele Menschen Demokratie hochpreisen (wobei eine parlamentarische Demokratie alles andere als Gemeinwohlorientierung ist…), Sozialismus aber verteufeln.

@Dian C. 3. Juni 2022 um 8:23
„Sozialismus statt Barbarei!“
Muss das ein Gegensatz sein?

@ALLE Kommentarschreiber(innen)
Es wäre sinnvoll, am Anfang eines Kommentars anzugeben, auf wessen Kommentar sich der eigene Kommentar bezieht.
Da die Kommentare erst freigegeben werden, können sie gelegentlich an der falschen Stelle landen, wie dieser Kommentar! Dann weiß man nicht, worauf
sich der Kommentar bezieht und hält den Kommentarschreiber für verwirrt.)

Hallo,

also technisch ist es so, dass der Kommentar genau dort freigegeben wird wo er auch im Antwortfeld eingereicht wurde. Da gibt es kein „gelegentlich an der falschen Stelle“ – und wenn doch liegt es am Kommentator.
In der Regel schreiben die Menschen am Anfang @ hin, vor allem wenn sie auf mehrere Personen in einem Kommentar antworten wollen.

Viele Grüße
das Corona Blog Team

@Werner 3. Juni 2022 um 15:13
Durch Ihr bloßes Wiederholen Ihrer so kniffligen Frage meine ich, Ihr Anliegen verstanden zu haben. Danke.

Von unserer Demokratie in unserem Arbeiter- und Bauernstaat bin ich maßlos enttäuscht. Jahrelang echauffierten sich die Politiker gegen den Nationalsozialismus als Gutmenschen. Die Medienmanipulation im Zusammenwirken von Wort und Bild übertrifft die Propaganda eines Josef Goebbels um Längen. Das läuft heute viel raffinierter ab, als es die Nazis je gekonnt hätten. Da muss ich selber ebenso aufpassen und bin auf aufmerksame Beobachter wie den Gastautor angewiesen.

Einen „konfrontativ-kämpferischen“ Kommunikationsstil würde ich nicht unbedingt als eine Störung ansehen. Diesen könnten wir auch als eine besondere Form der Rhetorik ansehen, um andere von einer Meinung zu überzeugen, von der wir selbst überzeugt sind. So läuft die Diskussion. Die meisten verharren jedoch in ihrer Meinung, obwohl die besseren Argumente auf der anderen Seite liegen. Das wäre menschliche Größe, die Anerkennung der gedanklichen Leistung des Anderen. So warten die Impfgegner vergebens. Die besseren Argumente liegen auf deren Seite. Das ist nun wiederum gewollt. Hier können wir dann durchaus von einer Störung sprechen, von Gestörten, die die Leistung eines Prof. Bhakdi nicht anerkennen wollen.

@andreas graf
„Einen „konfrontativ-kämpferischen“ Kommunikationsstil würde ich nicht unbedingt als eine Störung ansehen.“

Ich auch nicht. Aber:
Ist (mindestens) einer von zwei Gesprächspartnern konfrontativ-kämpferisch, entstehen leicht Kommunikationsstörungen oder werden eher vergrößert.

„Diesen könnten wir auch als eine besondere Form der Rhetoric ansehen, um andere von einer Meinung zu überzeugen, von der wir selbst überzeugt sind. So läuft die Diskussion.“
Stimmt leider: So läuft die Diskussion leider meistens. Aber ich wette: Wenn Ihr Gesprächspartner diese „besondere Form der Rhetorik“ benutzen würde, um SIE von SEINER Meinung zu überzeugen, von der er überzeugt ist, dann würde es eher zu einer Kommunikationsstörung (Kommunikationsabbruch, Beleidigungen, etc.) kommen, als wenn der Partner wohlwollend-kooperativ ist. Auf jeden Fall würden Sie sich in Ihren Meinungen wahrscheinlich keinen Schritt annähern.
Manchmal ist es sinnvoll, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und ein Problem aus der Perspektive des ‚Konfliktpartners“ zu sehen.

Antwort an F. Rust: Dem Perspektivenwechsel stimme ich zu, gerade wenn eine Diskussion aufgeheizt ist. Das ist ein sehr guter Vorschlag. Allgemein mag das stimmen. Bei Corona liegt allerdings ein Sonderfall vor. Da sind die Fronten verhärtet. Da gibt es nur ein geimpft oder dein ungeimpft, quasi 2 Gegenpole. Eine Meinung darf auch verfochten werden, bildlich betrachtet mit dem Florett, nicht mit dem Schwert. Um so mehr sollte sich jeder um einen umgänglichen Stil bemühen. Mit einer geschliffenen Rhetorik ist das auch möglich. Allgemein betrachtet, muss man immer Recht haben?

@ Andreas Graf 3. Juni 2022 um 15:50
„Da gibt es nur ein geimpft oder dein ungeimpft, quasi 2 Gegenpole.“
Das ist leider weithin so. Allerdings haben wir wahrscheinlich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ich kenne schon Menschen, die geimpft sind, aber auch verstehen, dass andere nicht geimpft sind. Und umgekehrt. (Leider nicht so viele, wie ich mir das wünschen würde!)
„Eine Meinung darf auch verfochten werden, bildlich betrachtet mit dem Florett, nicht mit dem Schwert.“
Das schon, aber überzeugen wird man seinen ‚Gegner‘ auf diese Weise leider nicht.
„muss man immer Recht haben?“
Ich glaube, in einer einzigen Diskussion sollte man nicht versuchen, eine Entscheidung darüber herbeizuführen, wer recht hat. In einem einzigen Gespräch kann man höchstens Denkanstöße geben, die aber durchaus zumindest eine kleine Wirkung haben können, auch wenn der Gesprächspartner das in der Diskussion nicht zu erkennen gibt.

Antwort an F. Rust: Danke für Ihre Replik und Ihren Ergänzungen, denen ich zustimme. Ja, wir können in einem Gespräch unterschwellig „Denkanstöße“ liefern und auch vom Anderen aufnehmen, die nachdenklich stimmen. Da wäre schon etwas gewinnbringend erreicht, vielleicht sogar für beide Seiten?
Als Resümee möchte ich festhalten, dass die Sprache eine gewaltige Wirkung hat und haben kann, wenn diese bewusst eingesetzt wird. Sie haben ja gezeigt, dass das in der Corona-Pandemie nicht gerade zu unserem Vorteil gereichte. Wir sprechen dann von Manipulation. Da wir um die Wirkung/Bedeutung der Sprache wissen, sollten wir gewappnet sein. Machen wir es den Verschwörern nicht so einfach, denn wir haben sie durchschaut.

Albrecht Müller (Nachdenkseiten) hat ganze Bücher darüber geschrieben, mit welchen Sprachtricks Medien ihre Botschaften unter die Leute bringen. Die hier erläuterte Technik würde Albrecht Müller wohl Verklammerung nennen.

Ich habe mal folgendes gehört zum Thema „Wie stellt man Selbstverständlichkeiten her?“ – Wieso glauben alle Leute, dass ein neues Virus entdeckt wurde, welches eine schlimme Krankheit verursacht und welches sich schnell überall verbreitet? Die Antwort ist: Selbstverständlichkeiten stellt man her, indem man nicht darüber redet. Über Selbstverständliches muss man nicht reden. Nur das nicht selbstverständliche muss erkärt werden. Wir sehen also in den Medien Bilder von Kranken und Toten, hören von ermittelten und steigenden Infektionszahlen. Der Medienkonsument darf also davon ausgehen, dass die Entdeckung des Virus und der Nachweis seiner Gefährlichkeit und Antsteckbarkeit eine Selbstverständlichkeit ist, eine Routinetätigkeit, die die Experten mit traumwandlerischer Sicherheit in kurzer Zeit quasi nebenbei erledigt haben. Kein Grund, sich darüber den Kopf zu zerbrechen oder Nachzufragen. Die täglich mitgeteilten „Infektionszahlen“ vermitteln unmissverständlich den Eindruck, dass man moderner Technik einfach so Infektionen feststellen kann. Moderne Technik kann ja kleine Wunder vollbringen. Und wenn ich heute nach zwei Jahren Virenpanik Grundsatzfragen nach der Validität der Tests stelle, schauen mich Leute entgeistert an: „Wo warst du denn die letzten zwei Jahre? Hast du denn nicht mitbekommen …“

Beim Klima funktioniert es ganz ähnlich. Die Frage, ob unser Klima wesentlich durch Menschen und da wesentlich durch unseren CO₂-Ausstoß beeinflusst wird, wird in den Medien wenig behandelt. Es dominieren dagegen Berichte über Extremwetterereignisse und wie arme Länder mit den Folgen von Klimaveränderungen zu kämpfen haben. Der Leser muss so den Eindruck gewinnen, dass die Frage nach dem Einfluss des menschenausgestoßenen Kohlendioxids auf das Weltklima hinreichend geklärt ist und nicht weiter zu diskutiert werden braucht.

Das erklärt mir, weshalb so viele Menschen die unsinnigsten Behauptungen glauben und den sinnfreiesten „Maßnahmen“ gehorchen. Ich konnte einfach nicht verstehen, wieso viele Menschen die Widersprüche nicht erkannten und erkennen. Aber irgend so eine manipulative Menschenverachtung musste es ja sein. Gepaart mit der Unwilligkeit des Denkens. Danke für Ihre Arbeit

Lügen können eine Form von Gewalt manifestieren, dann nennt man sie gewöhnlich Propaganda. Gewalttätige Sprache ist immer übergriffig. Weil wir fast alle kindliche Erfahrungen zumindest mit verbaler Gewalt sammelten, sind wir – mehr oder weniger – für Propaganda anfällig. Man muss schon sehr bei sich sein, sich aktiv wehren gegen die Propaganda, um nur minimal durch sie beeinflusst zu werden. Jeder wird indirekt von Propaganda beeinflusst, weil sich nicht wenige Mitmenschen nicht nur durch sie beeinflussen, sondern wenigstens in ihrem Verhalten lenken lassen.
Propaganda ist das wichtigste Herrschaftsinstrument neben der Zuteilung von „Brot und Spielen“.
ARD&ZDF betreiben weniger Spiele als knallharte Propaganda. Selbstredend ist ihre Desinformation Teil ihrer Propaganda. Dieser kann man sich (zum Teil) immer durch Ausschalten entziehen, wodurch sie aber immer noch über die anderen Gucker&Hörer indirekt wirkt.
Faschismus ist ohne Propaganda und der damit einhergehenden Entmenschlichung kaum möglich. Aufklärung wirkt der Propaganda entgegen. Die besten der widerständigen Aufklärer durchleuchten die staatsmediale Propaganda, um sie wissend zu entlarven. Das sind die wirklichen im Gegensatz zu den bezahlten und so genannten Faktencheckern. Durch die wirklichen Aufklärer wird Propaganda entschärft, unterlaufen, erschwert, weshalb sie von der Propaganda und den staatlichen Repressionsorganen, so auch der Justiz bekämpft werden.
Sorry, ich könnte noch mehr mit Sprache assoziieren. Sie macht(e) uns zunächst zu dem, was wir sind und uns vom Tier unterscheidet. Und nun wird die Sprache dazu missbraucht, uns zu Herdentieren zu degradieren. Dagegen sollten wir uns nicht nur sprachlich wehren, sondern auch durch unser Verhalten … demonstrieren!
Sozialismus statt Barbarei!

P.S. Auch die (a)sozialen Medien, z. B. Google, twitter, telegram, fatzebok usw. betreiben Propaganda, Volksverdummung, etwa durch Selektion, Klassifizierung, Degradierung, Verknüpfung, aber auch durch „trollige“, datentechnisch gestützte und schwerer nachweisliche Desinformationen, Lügen schlechthin.

es geht auch kurz in einfach: Lügen sind Gewalt.

Punkt. Und fertig.

Gewalt entsteht aus dem „Geist“ heraus, jedenfalls bei Menschen (Tiere sind unfähig zu dieser Form der Gewalt).

Wer sich entscheided zu lügen, egal ob der die Lüge erfindet oder wiederholt, entscheidet eine geistige Gewalttat zu begehen. … denn in seinem Kopf befindet sich ein Widerspruch, den er akzeptiert.

(„ich habe das nicht gewusst“ sowie „Glaube“ sind auch hier keine Ausreden, denn lernen können wir alle und müssen es deshalb auch)

Manch eine Lüge entsteht aus der Angst vor Gewalt, beschönigt oder verschweigt eigene Verantwortlichkeit. Ich bin ’s nicht, Adolf Hitler ist ’s gewesen. Notlügen helfen Kindern zuweilen, sich vor den Lügen der Erwachsenen zu schützen.
Notlügen ansich stellen keine Gewalt dar, aber daraus lernen wir sie …

Sie beschreiben die schlimmsten Arten zu lügen.

Und doch: auch die sind Gewalt, gegen sich selbst! Der Schutz ist Illusion bzw. kommt mit dem Preis im Widerspruch (Konflikt) zu Realität zu leben.

… und genau hierein investiert die Menscheit bis dato die meiste Zeit, Energie, Denkfähigkeit, Kreativität …

(gerade Kinder sind eigentlich schonungslos realitätsfähig … bis sie von Erwachsenen verbogen werden, mit Widerspruch zurechtgeprügelt tatsächlich – richtig erkannt)

Die schlimmsten Arten der Lüge sind für mich Religionen, deren Heilsversprechen die Gläubigen in Unmündigkeit und Abhängigkeit halten. Ganz in diesem Range steht für mich die Sekte der Covidianer, die sich zum Teil betend und beseelt bis in den eigenen Tod treiben lässt. So viel anders machten es die „teutonischen Übermenschen“ auch nicht mit dem GröFaZ an ihrer Spitze.
Lügen fangen immer damit an, zuallererst sich selbst zu belügen. Nur Religionen vernebeln die Lügen, erschweren es, sie als solche zu erkennen, und lassen den Gläubigen sich – moralisch – überlegen fühlen. So sollte man auch die sich an Kindern vergehenden Priester verstehen.
„Am Anfang war das Wort“, ist trotzdem oder gerade deshalb falsch: Die Welt ist erkennbar! – Für jeden, der den Mut aufbringt. Toi, toi, toi!

@ Dian C. 3. Juni 2022 um 15:45
„Die schlimmsten Arten der Lüge sind für mich Religionen,“
Und die grausamsten zudem, weil menschen-, tier- und lebensfeindlich – die „Erkenntnis“ der Gläubigen und wie sie „die Welt“ sehen, beschränkt sich einzig auf die Sicht und das Diktat ihrer Religion. Die Coronazi-Sekte ist der beste, aktuelle Beweis für eine schwere geistige Erkrankung…

„Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen… sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.“ Friedrich Nietzsche

Die Aussage Nietzsches betrachte ich stellvertretend für alle Religionen.

Das Ganze wird dann noch permanent wiederholt (z.B. in den ÖR, MSM), so dass es sich richtig schön manifestieren kann! Begriffe wie Zeitenwende, rote Linie, Queerdenker, Verschwörungstheoretiker, Schwurbler, Impfgegner, Build back better, gendern, Diversity, Transhumanismus sind da einige Beispiele. Auch werden Begriffe wie z.B. Holocaustleugner, Nazis, Rechtsextreme in völlig neue Kontexte gesetzt. Wenn man das Prinzip erst einmal erkannt hat, entdeckt man unsagbar viele solcher Manipulationen, leider bleibt dies vielen Mitmenschen verborgen!

Wenn Sie nun den Schritt wagen das „wird dann noch permanent wiederholt“ auf die Jesus-Lüge anzuwenden …

… kann Ihnen das Ausmass des Selbstbelügens der Menschen klar werden.

Ist ja nicht so, dass Medien das erfunden haben.

Jesus-Lüge?

Jesus sagte als er auf der Erde war, von sich selbst:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben….“ (Joh.14,6)

„Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12)

Er sagte auch: [Joh. 3,19-21] Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt {O. gestraft} werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.

….ihre Werke waren böse …..
Dass es so ist, können wir hier auf der Erde sehen.

In der Bibel, dem Wort Gottes, steht:

[Röm. 3,10-18] „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut{Eig. Güte übt}, da ist auch nicht einer.“{Ps. 14,1–3} „Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch.“{Ps. 5,10} „Otterngift ist unter ihren Lippen.“{Ps. 140,4} „Ihr Mund ist voller Fluchen und Bitterkeit.“{Ps. 10,7} „Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.“{Jes. 59,7.8} „Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.“{Ps. 36,2}

Bibelsprüche ersetzen keine Kommunikation und keine Argumente. Wer zuviel des „Lichtes“ ist, der muss aufpassen, dass er keinen Sonnenstich bekommt, dass er nicht wie Ikarus auf den harten Boden der Tatsachen aufprallt, und in einen tiefen „Schlund“ fällt.

Vielen Dank für den Gastbeitrag. Die Manipulation der Menschen mittels Sprache und Bildern hin in bestimmte Denk- und Verhaltensmuster ist unbestritten. Warum ist das so erfolgreich? Warum haben sich 85 % Gehirngewaschene impfen lassen? Liegt es nur an z. B. „konditionierten Reflexen“?

Für mein Befinden ist der innere Kompass verloren gegangen. Der Kompass, der einem sagt, was richtig und falsch, gut und böse ist. Die Menschen wissen es nicht mehr. Die Kirchen, die ursprünglich die 10 Gebote lehrten, sind de facto in der Versenkung verschwunden. Sie haben sich ebenso angepasst, manipulieren lassen. Das ist das Erfolgsrezept der Manipulierer. Sie füllen die Lücke aus mit ihren Lügen. Sie sagen den Menschen, was „richtig“ ist, was jeder zu tun hat, damit er als ein „guter“ Baustein in den Augen des Baumeisters aller Welten gelten kann.

Was ist nun mit den unbeugsamen Störenfrieden, d. h. mit jenen, die noch einen inneren Kompass haben, die nicht „kooperativ-wohlwollend eingestellt“ sind, die nicht den Zielvorstellungen entsprechen? Welche Mittel werden da wohl angewandt werden für die Erreichung eines Konsens‘, wenn sprachliche Mittel versagen? Die Zukunft wird die Frage beantworten. Das Wort Zwang möchte ich nicht in den Mund nehmen. Mir graut vor einer angedachten „perfekten Welt“.

Den „Kompass, der einem sagt, was richtig und falsch, gut und böse ist“, – in sich – zu finden, verhindert die (schwarze) Erziehung. Wohl dem, der es schafft, sich im Prozess des Erwachsen Werdens dem eigenen „Kompass“ zu nähern oder gar mit ihm eins zu werden. Ist „Kompass“ hier nicht ein anderes Wort für Gefühl?

Ist „Kompass“ hier nicht ein anderes Wort für Gefühl?

Nein.

(die Erklärungsfindung überlasse ich jetzt mal Ihnen)

Bernd, ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen in meine „Erklärungsfindung“. Manchmal dauert es bei mir nur etwas länger. Mit zunehmendem Alter werde ich optimistischer, wenigstens darin erfolgreich zu sein. Anders herum, es irrt der Mensch, solang er strebt, Kalenderspruch, Göthe, der echte.
Nichts für ungut.

„Warum haben sich 85 % Gehirngewaschene impfen lassen? Liegt es nur an z. B. „konditionierten Reflexen“?“
Ich glaube nicht.
Prof. Mausfeld zeigt noch andere Gründe auf:
https://www.youtube.com/watch?v=-kLzmatet8w
Einleitung zu dem Video:
„Rainer Mausfeld
Warum schweigen die Lämmer?
Angsterzeugung als Herrschaftstechnik in neoliberalen Demokratien

Angst gilt seit jeher als ein Rohstoff der Macht, und die gezielte Erzeugung von Angst stellt eine wichtige Herrschaftstechnik dar.

In kapitalistischen Demokratien beziehen sich gesellschaftliche Ängste vor allem auf die eigene soziale Identität und den eigenen Status. Die Demokratie sucht Wege, gesellschaftliche Ängste so gering wie möglich zu halten. Der Neoliberalismus hingegen erzeugt systematisch Angst und zielt darauf ab, soziale Verunsicherungen und Abstiegsängste zu vergrößern. Die Folgen der neoliberalen Elitenherrschaft bedrohen immer mehr unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen.

Der emeritierte Psychologieprofessor Rainer Mausfeld zeichnet die Institutionalisierung der Angst als Mittel zur Herrschaftsstabilisierung nach und macht uns für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden sensibel.“

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