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Weniger Krankenhäuser nach Corona? Jens Spahn wünscht sich mehr Mut bei Debatte um Krankenhaus-schließungen

Jens Spahn wünscht sich mehr Mut bei Debatte um Krankenhaus­schließungen

Jens Spahn, 2019

Trotz der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ und der immer wieder betonten schlimmen Pandemie wurden, in 2020, 25 Krankenhäuser in Deutschland geschlossen und zahlreiche Intensivbetten, aufgrund von Personalmangel, abgebaut.
2 Kliniken wurden bereits Anfang 2021 geschlossen.
Weitere Kliniken sollen in diesem Jahr folgen.
„Ausgerechnet der Corona-Klinik-Rettungsschirm verschärft die prekäre finanzielle Situation vieler Kliniken“, schreibt das ARD Plus-Minus.
Der Vorwurf von uns an Jens Spahn – in der Krise werden kleinere/ländlichere Kliniken geschlossen – dies ist gewollt und es werden bewusst Anreize geschaffen (Krankenhausfonds).

Wir berichteten über das Kliniksterben bereits am 08. Januar 2021, gut, dass sich nun auch das ARD mit diesem Thema auseinandersetzt.

Quelle: ARD Plus-Minus

Wie kann also bei der Argumentationskette, für solch weitreichende und einschneidende Entscheidungen für Maßnahmen die das Leben so maßgeblich beschneiden, der Punkt der fortlaufenden Klinikschließungen unberücksichtigt bleiben?
Wie ernst kann die pandemische Lage sein, wenn die Politik es zulässt, dass sich die Versorgung von Gesundheit immer weiter von den Bedürfnissen entfernt?

Wir haben diese Klinikschließungen bereits in einem Blogbeitrag analysiert – Schock: 25 Krankenhausschließungen 2020 in Deutschland – freuen uns aber, dass ARD zumindest 20 Klinikschließungen für 2020 nun endlich am 21. Februar 2021 thematisiert.

Wie geht das weiter?
Das kann man in der Studie der Bertelsmann-Stiftung nachlesen: „In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1400 auf deutlich unter 600 Häuser würde die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.“ Wieso eine Verringerung der Krankenhäuser um mehr als die Hälfte die Qualität der Versorgung verbessert, muss das Geheimnis dieser Studien bleiben.


Lungenfachklinik Kreis Ludwigsburg, St. Hedwig-Geburtstklinik Mannheim (Baden-Württemberg), Krankenhaus Parsberg, Schön-Klinik Nürnberg Fürth, Klinik Vohenstrauß, Klinik Waldsassen Orthopädische Rehabilitation (Bayern), Wenckebach-Klinikum (Berlin-Tempelhof), Krankenhaus Groß-Sand Krankenpflegeschule geschlossen (und das in Zeiten eines Fachkräftemangels) (Hamburg-Wilhelmsburg), Krankenhaus Havelberg (Sachsen-Anhalt), Bergarbeiter-Krankenhaus Schneeberg, Geburtsklinik Leisnig (Sachsen), Loreley-Kliniken in St. Goar, Loreley-Kliniken Oberwesel, Rodalben Krankenhaus, Krankenhaus Ingelheimer (Rheinland-Pfalz),Reha Klinik Seesen (Niedersachsen), Marienhausklinik Ottweiler, Klinik St. Josefs-Krankenhaus Losheim (Saarland), Klinikum Wedel (Schleswig-Holstein), Krankenhaus Riedlingen, Krankenhaus 14 Nothelfer Weingarten, Helfenstein Klinik in Geislingen (Baden-Württemberg), Marienhospital Altenessen, Krankenhaus Stoppenberg St. Vincenz, Klinik Eifelhöhen, Bochum St. Josefs-Hospital in Linden (Nordrhein-Westfalen),

Schließung Anfang 2021: Brandenburg Krankenhaus Kloster Lehnin, Nordrhein-Westfalen Krankenhaus Maria-​Hilf Tönisvorst, Niedersachsen Klinikum Borstel – Schließung noch offen.


Sollten wir Krankenhäuser vergessen haben, schreibt uns einfach eine E-Mail.

Folgt uns gerne bei Telegram – Corona ist nicht das Problem.

2 Antworten auf „Weniger Krankenhäuser nach Corona? Jens Spahn wünscht sich mehr Mut bei Debatte um Krankenhaus-schließungen“

Mittlerweile sollte man sich am gescheitesten mit einzelnen Absurditäten angezettelt von kranken Profilierungsfanatikern und politischen Psychopathen gar nicht mehr befassen.

Schon lange vor 2020 wurden Dinge angeschoben, die in 2019/2020 mit dem „Corona“-Plan so richtig und immer weitreichender zum Tragen kommen.

Ich sehe überhaupt keinen Sinn mehr in der ewigen Rederei.

Das entspricht doch genau dem, was die politischen Sesselp…. er auf Kosten der Steuerzahler nur tun.
Geschwätz ohne Ende und ohne vernünftige Ergebnisse.
Debattieren um des Selbstdarstellungswillens, aber nicht um etwas Sinnvolles und für die Bevölkerung Wertvolles hervorzubringen.

Es ist jetzt keine Zeit mehr für langes Drumherumgerede oder überhaupt NUR reden.

Es muss gehandelt werden. Jetzt und von allen. Und da die Regierung nicht in der Lage ist, ihren „Auftrag“ dahingehend vernünftig zu erfüllen, muss nun die Bevölkerung ran. Und zwar wir alle!

DIESE REGIERUNG MUSS WEG! SOFORT! Von mir aus kann ein Meteorit über Ihnen abstürzen. Auch wenn es grausam klingt, aber ich hätte kein Mitleid. Jeder bekommt letztendlich das, was er verdient.

Und die, die sich jetzt noch hinstellen und rumlamentieren von wegen schlimmes Virus und blablabla, werden die sein, die am meisten jammern, wenn der Hammer fällt und uns allen auch das letzte bißchen Freiheit genommen wird.

Spahn wünscht sich … .

Ich wünsche mir, dass Leute wie Spahn und Co. endlich entlassen werden und lebenslänglich auf der Straße leben müssen, damit sie mal merken, wie es den vielen Obdachlosen geht, die immer mehr werden, denen man die öffentlichen Toiletten zugesperrt hat, die wie der letzte Abschaum leben müssen. Auch weil die Obdachlosenunterkünfte unzureichend und nicht menschenwürdig hergerichtet und ausgestattet und oftmals nur nachts geöffnet sind.

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