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Wissenschaft4allesdichtmachen – Wissenschaftler sind eingeladen, sich sichtbar und hörbar zu Wort zu melden!

Im Grundgesetz stehen die Freiheit von Wissenschaft und Kunst direkt nebeneinander. Wird die eine eingeschränkt, betrifft das früher oder später auch die andere. Beide sind miteinander verknüpft, besonders da, wo sich Wissenschaft mit Kunst als Forschungsobjekt beschäftigt. Doch Wissenschaft hat auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

Wissenschaftler unterstützen die Aktion #allesdichtmachen durch sachliche Kommentare, satirische Beiträge und Bekundungen der Solidarität und des Dankes an die beteiligten Schauspieler durch kurze Videos und Texte.

Mit dabei sind:
Prof. Karina Reiß, Kiel, Prof. Sucharit Bhakdi, Mainz, Stefan Homburg, Hannover, Ulrike Guérot, Krems, Thomas Mayer, Köln, Prof. Dietrich Murswiek, Freiburg, Ulrich van Suntum, Münster, Tobias Unruh, Erlangen, Ole Döring, Berlin, Agnes Imhof, Erlangen, Martin Haspelmath, Leipzig, Christoph Lütge, München, Michael Esfeld, Lausanne, Walter Krämer, Dortmund, Rainer Maurer, Pforzheim, Andreas Schnepf, Tübingen, Christian Schubert, Innsbruck und Margit Osterloh, Zürich.

Den YouTube Kanal findest du hier.

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi Arzt und Wissenschaftler

Prof. Dr. Karina Reiss Department für Dermatologie und Allergologie

Ulrike Guérot Department für Europapolitik und Demokratieforschung

Prof. Dr. Stefan Homburg Institut für Öffentliche Finanzen Leibniz Universität Hannover

Prof. em. Dr. Ulrich van Suntum Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Walter Krämer Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik

Ole Döring Privatdozent am Institut für Technikzukünfte, Karlsruhe

Christoph Lütge Professor für Wirtschaftsethik und Autor

Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Osterloh Institut für Betriebswirtschaftslehre

Prof. Dr. Tobias Unruh Department Physik

Agnes Imhof Wissenschaftlerin und Autorin

Rainer Maurer Professor für Volkswirtschaftslehre

Prof. Dr. Thomas Mayer Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute in Köln

Prof. Dr. Andreas Schnepf Institut für Anorganische Chemie

Prof. Dr. Dietrich Murswiek Institut für Öffentliches Recht

Martin Haspelmath leit.Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Michael Esfeld Professor für Wissenschaftsphilosophie

Prof. Dr. Dr. Christian Schubert Privatperson – Mediziner und Psychologe

Wenn Sie Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler sind: Machen Sie mit! Schicken Sie einen Downloadlink Ihres Videos oder auch einen Text an wissenschaft@wissenschaft4allesdichtmachen.de und besuchen Sie die Homepage Wissenschaft4allesdichtmachen.


Presseerklärung der Initiatoren der Initiative Wissenschaft4#allesdichtmachen

23.05.2021

Wir sind Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen und haben die Initiative wissenschaft4#allesdichtmachen ins Leben gerufen. Ziel ist eine breite Unterstützung der Aktion #allesdichtmachen durch sachliche Kommentare, satirische Beiträge sowie Bekundungen der Solidarität und des Dankes, in Form kurzer Videos und Texte. Im Grundgesetz stehen die Freiheit von Wissenschaft und Kunst direkt nebeneinander. Wird die eine eingeschränkt, betrifft das früher oder später auch die andere. Beide sind miteinander verknüpft, besonders da, wo sich Wissenschaft mit Kunst als Forschungsobjekt beschäftigt.

Für jede Demokratie muss es ein mehr als schrilles Warnsignal sein, wenn nicht frei gedacht, gesprochen und geschrieben werden darf. Die satirische, kritisch scherzende und spielerische Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Themen ist ein Lebenselixier unserer freiheitlichen Demokratie und ihre Legitimität sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Viele der Reaktionen auf die Aktion #allesdichtmachen führen allerdings schmerzhaft vor Augen, dass die Fähigkeit zum kritischen Rezipieren in der Gesellschaft offenbar keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Die Fähigkeit, einen Text oder einen Film kritisch, d.h. mit der Fähigkeit zur Unterscheidung, kurz: analytisch zu betrachten, ist eine demokratische Basiskompetenz. Offenbar braucht man darin hierzulande wieder Nachhilfe. Zu diesem Zweck werden wir zusätzlich kurze Interpretationshilfen für einzelne #allesdichtmachen-Videos zur Verfügung stellen. Die so entstehende Materialsammlung steht für die wissenschaftliche Forschung zu Demokratiekompetenz zur Verfügung.

Die Initiatoren von wissenschaft4allesdichtmachen sprechen mit dieser Presseerklärung lediglich für sich. Die Gruppe der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat keinen Sprecher und keine gemeinsame Stimme. Die Initiative zeichnet sich durch große Expertise und ein weites Meinungsspektrum aus, jeder spricht für sich selbst.

Die ersten Beiträge sind ab Sonntag, 23.05.2021, auf der Internetseite wissenschaft4allesdichtmachen.de, die Videos außerdem auf den YouTube Kanälen #allesdichtmachen und wissenschaft4#allesdichtmachen einsehbar. Weitere Beiträge von Wissenschaftlern können jederzeit per E-Mail (Texte bzw. Video-Downloadlinks) an wissenschaft@wissenschaft4allesdichtmachen.de eingereicht werden.

Agnes Imhof, Ole Döring und Tobias Unruh
für die Initiatoren von wissenschaft4#allesdichtmachen


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6 Antworten auf „Wissenschaft4allesdichtmachen – Wissenschaftler sind eingeladen, sich sichtbar und hörbar zu Wort zu melden!“

Das ist wirklich eine großartige Aktion! Bitte weiter so! Gemeinsam sollten wir es als Zivilgesellschaft schaffen, zu einer offenen Gesellschaft zurückzukehren.

Alle, die sich früher fragten, wie die Nazis an die Macht kommen konnten, erleben heute hautnah die Antwort.

Für mich stellt sich die Frage wie ist das zu Stoppen .
Was ist Notwendig um die Demokratie wieder herzustellen. Und künftige
Angriffe abzuwehren.

ich hatte den Link wissenschaftstehtauf an verschiedene Bekannte und Freunde geschickt. Die Reaktion war fast unisono: das sind doch alles Querdenker. Ich war ziemlich überrascht und fühlte mich von denen ebenso in diese Schublade gesteckt und habe versucht mit einigen zu diskutieren. Dabei habe ich festgestellt, das alle sich nur in eine Richtung informieren, nämlich die, die der Mainstream vertritt, auch ich lese zusätzlich zur täglichen Lage entsprechend meiner Skepsis entsprechende
Informationen. damit meine ich, jeder ist verunsichert und informiert sich so, dass man eher in seiner Meinung bestätigt wird.
Es bleiben grosse Fragezeichen und die Wahrheit kommt vielleicht nie ans Licht, weil natürlich die Verantwortlichen diese auch nicht verbreiten wollen

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