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Internetanbieter zensieren ausländische Medien – wir zeigen, wie man die Sperre umgehen kann

Die EU hat erst vor wenigen Tagen beschlossen, russische Medien – wie beispielsweise RT und Sputnik – in Deutschland zu zensieren. Zum Schutz der Bevölkerung vor „Desinformation“, liest man im Beschluss. Wir zeigen, wie die Blockade funktioniert und wie man sie ganz leicht umgehen kann. Außerdem erklären wir, nach welchem Prinzip jetzt auch Telegram Kanäle sperrt.

Russland schränkt freie Medien weiter ein“ – so titelte gestern die Tagesschau. Im Artikel liest man dann unter anderem:

Russlands Behörden haben ihr Vorgehen gegen kritische Stimmen in den Medien seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine massiv verschärft.
Die russischen Behörden haben den Zugang zu den Websites der Deutschen Welle und weiterer unabhängiger Medien nach eigenen Angaben „eingeschränkt“.

Quelle: Tagesschau

Die Tagesschau sieht die Deutsche Welle, also den „Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland“, als unabhängiges Medium an. Klar – eigentlich sollte man meinen, dass ein über Rundfunkbeiträge finanziertes Medium auch wirklich neutral ist. Wir denken aber, dass alle unsere Blog Leser mittlerweile wissen, wie unabhängig unsere, von Steuergeldern finanzierten, Medien wirklich sind.

Zum Glück leben wir im freien Westen – da gibts ja bekanntermaßen keine „Einschränkung“ von ausländischen Medienportalen oder generell Zensur. Das steht ja schon im Grundgesetz in Artikel 5:

Eine Zensur findet nicht statt.

Auszug Art. 5 Grundgesetz

Na wenns da steht, dann wirds schon stimmen. Oder?
„Ein Bekannter“ machte uns darauf aufmerksam, dass vor wenigen Tagen die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) die fünf größten deutschen Internetanbieter dazu verpflichtet hat, das „Porno Portal xhamster“ für deutsche Nutzer zu sperren. Klar, da unzählige Internetanschlüsse auf den Namen von Kindern und Jugendlichen laufen, macht es nur Sinn, dass die KJM diese Inhaber jetzt vor solchen Inhalten schützt
Außerdem hat der Rat der Europäischen Union am 01.03.2022 eine „Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren“ beschlossen. Wir haben bereits darüber berichtet, dass in dieser Änderung nichts anderes beschlossen wurde, als russische Medien in Deutschland zu zensieren:

Angesichts der sehr ernsten Lage und als Reaktion auf die Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, ist es notwendig, im Einklang mit den Grundrechten […] weitere restriktive Maßnahmen zur umgehenden Einstellung der Sendetätigkeiten solcher Medien in der Union oder solcher an die Union gerichteter Tätigkeiten zu verhängen.

Quelle: VERORDNUNG (EU) 2022/350 DES RATES

Wir wollen hier nochmal kritisch anmerken, dass der Rat am 01.03.2022 diese Einschränkung russischer Medien beschlossen hat, wohingegen die Tagesschau dann am 04.03.2022 über Einschränkungen deutscher Medien in Russland berichtet. Das Argument „wir sperren die russischen Medien, weil sie uns aussperren“ greift also nicht ganz. Es ist nämlich genau umgekehrt.

Die beiden genannten „Sperren“ – also die von xhamster und von russischen Medien – scheinen auf den ersten Blick völlig verschieden zu sein. Das täuscht aber, denn technisch gesehen, passiert genau dasselbe.
Wir erklären kurz, was da eigentlich gemacht wird und zeigen im Anschluss, wie man solche Sperren einfach umgehen kann.

DNS Sperre – wir testen, was blockiert wird

Wir hatten bereits vor über einem Jahr, im Februar 2021, ausführlich über das Thema DNS Sperren berichtet. Damals waren wir für einige Tage auf der „Blacklist“ eines bekannten Anbieters von solch einem Domain Name Service (DNS) Server, Quad9.
Nochmal das Wichtigste aus diesem Beitrag in aller Kürze: jeder Computer im Internet ist über eine IP Adresse erreichbar, ähnlich einer Telefonnummer. Diese kann man sich als Mensch nur schwer merken – deshalb gibt es „Domains“, wie zum Beispiel die Domain „corona-blog.net“. Hinter dieser Domain steht wiederum eine IP Adresse. Wenn wir im Browser corona-blog.net aufrufen, fragt der Computer zuerst im „Telefonbuch“ (dem DNS Server) nach, welche IP Adresse denn zu dieser Domain gehört. Wenn diese Anfrage im „leeren verläuft“, wir also nicht im Telefonbuch stehen, bei dem wir nachfragen, dann kann der Browser die Seite nicht aufrufen.

Ist xhamster derzeit gesperrt?

Beginnen wir mit der Recherche für unseren Bekannten – ist xhamster derzeit blockiert?
Testen kann man das mit einem kleinen Tool, das vermutlich die wenigsten unserer Leser kennen werden: dig.
Dig ist ein spartanisches Programm, ohne grafische Oberfläche, womit man schnell die IP Adresse zu einer Domain finden kann. Testen wir das doch gleich einmal für die Domain von xhamster (de.xhamster.com), die ja in Deutschland gesperrt werden soll. Mit folgendem Aufruf:

dig de.xhamster.com +short

liefert uns dig folgende Ausgabe zurück (das „+short“ reduziert dabei die Ausgabe kompakt auf die IP Adressen und lässt so allerlei andere Informationen einfach weg):

104.18.155.3
104.18.156.3

In den Standardeinstellungen nutzt dig den DNS Server, der bei uns am Computer eingestellt ist – das ist fast immer ein DNS Server des Internetanbieters (von z.B. T-Online, Vodafone und wie sie alle heißen). Unser Internetanbieter zensiert offensichtlich de.xhamster.com nicht – wir bekommen sogar zwei IP Adressen geliefert, unter denen wir den „Service“ in Anspruch nehmen können. Oder in diesem speziellen Fall natürlich unser Bekannter – für den wir ja die Recherche durchführen.
Also: So richtig schnell haben die deutschen Provider die Anordnung der Kommission für Jugendmedienschutz nicht umgesetzt – zumindest unserer hat noch nichts gesperrt.
Schauen wir doch mal weiter zu den „russischen Medien“.

Werden russische Medien gesperrt

Wie oben beschrieben, testen wir mittels dig, ob derzeit das wohl populärste russische Medienportal zensiert wird: RT Deutsch:

dig de.rt.com +short

Zu unserem Überraschen erhalten wir dieses Mal keine Antwort:


Die IP Adresse der Domain de.rt.com wird also von dem DNS Server unseres Internetanbieters nicht herausgegeben – eine DNS Sperre „vom Feinsten“. Wollen wir die Seite im Browser aufrufen, dann sehen wir lediglich:

Wie erwähnt gibt es eine unüberschaubare Anzahl von DNS Servern – viele davon sind öffentlich für jedermann zugänglich. Wir testen, ob der Bekannte Anbieter „Quad9“ ebenfalls zensiert. Einer seiner DNS Server hat die leicht zu merkende Adresse „9.9.9.9“. Die können wir dig mit einem „@“ übergeben und dann wird dieser Server für die Anfrage genutzt:

dig de.rt.com +short @9.9.9.9

Und hier erhalten wir dann:

185.178.208.109
185.79.236.190

Also bei Quad9 wird RT Deutsch nicht zensiert.
Etwas anders sieht es bei snanews.de (ehemals Sputnik Nachrichtenportal) aus. Die Seite ist nicht gesperrt – allerdings wurde auch nach dem EU-Verbot das Angebot auf der Website eingestellt:

Quelle: snanews

Allerdings ist das Angebot von SNA noch auf Telegram und Odysee verfügbar.

Umgehen der Blockade

Die gerade gezeigte „DNS Sperre“ ist gar nicht so „unüblich“ im freien Westen. Häufig davon betroffen sind „Streaming Dienste“, über die man kostenlos Filme oder Serien schauen kann.
Zum einfachen Surfen im Internet ist natürlich der Tor Browser ein Ausweg aus der Misere, dieser nutzt eigene Dienste zum Auflösen von Domainnamen und nicht die des Internetanbieters. Allerdings ist das Surfen im Internet damit langsamer und das Ganze ist ein bisschen wie „mit Kanonen auf Spatzen“ zu schießen. Denn wie gesagt: eine DNS Sperre ist eigentlich ziemlich primitiv. So lange es bei dieser Art von Sperre bleibt, bietet es sich vielmehr an, den DNS Server einfach zu wechseln.

Was tun unter Windows?

Unter Windows kann man zum einen selbst einen DNS Server festlegen, sodass nicht mehr derjenige des Internetanbieters genutzt wird. Wie das geht, wird z.B. hier erklärt – Option 1 ist also den DNS Server dort zum Beispiel auf „9.9.9.9“ (den Quad9 Server) zu setzen.
Wir raten zu einer anderen Option, die sogar noch etwas einfacher ist und zudem den Vorteil hat, dass der DNS Server regelmäßig gewechselt wird und alle DNS Anfragen an den Server verschlüsselt werden – sprich zum Beispiel euer Anbieter kann den Inhalt der Anfrage nicht sehen. Das Ganze geht mittels „Simple DNSCrypt“, was alle DNS Anfragen des Systems verschlüsselt an einen (von vielen) DNS Servern überträgt. Simple DNSCrypt ist ein kleines Programm, welches sich nach der Installation quasi automatisch um alles kümmert. Man muss es lediglich installieren (Direktlink zur 64 Bit Version, was vermutlich die meisten Leser benötigen werden, und die 32 Bit Version) und danach starten:

Nach der Installation öffnet sich das Programm. Mit einem Klick auf den „Schalter“ (1. im Bild) wird DNSCrypt aktiviert. Anschließend kann man den Service für die im Computer vorhandenen Netzwerkkarten oder WLAN-Karten aktivieren (klick auf 2., unser Computer hat nur eine Netzwerkkarte, eventuell werden dort mehrere gelistet).
Wenn alles aktiviert ist, sieht man das Bild „Nach der Aktivierung“ oben, in dem der „Schalter Dienst“ grün ist und die Netzwerkkarten, die DNSCrypt nutzen, ebenfalls grün sind.

Das wars auch schon – jetzt nutzt der Computer DNSCrpyt. DNS Sperren wie die obige sind hinfällig und man kann auf „DNS gesperrte Seiten“ wieder zugreifen.

Was tun unter Android

Auf dem Smartphone (unter Android) geht das Ganze von oben auch – ist sogar noch etwas einfacher. Zunächst kann man auch hier wieder den DNS Server von Hand selbst ändern (auf z.B. 9.9.9.9), wie das geht, ist z.B. hier erklärt. Der Einsatz von DNSCrypt unter Android ist aber noch einfacher, als unter Windows. Mit der (freien) InviZible Pro App geht das innerhalb von Sekunden. Die App kann man direkt über Github downloaden und installieren, alternativ gibt es sie auch im freien F-Droid Store (oder als letzten Ausweg im Google Play Store). Die App ist quasi ein „Allrounder“ fürs Smartphone. Nach der Installation kann man auf Knopfdruck DNSCrypt, Tor und das I2P Netzwerk (ähnlich wie Tor) nutzen:

Nach dem Start der App kann man unter 1. (rot markiert) die Dienste auswählen, die gestartet werden sollen. Wir haben hier im Bild nur DNSCrypt ausgewählt. Wählt man noch zusätzlich Tor aus, wird der gesamte Internetverkehr des Smartphones über Tor geleitet (was langsam sein kann). Hat man die gewünschten Dienste ausgewählt drückt man auf „Start“ (2.) und wartet, bis der Dienst gestartet ist (was man im zweiten Bild sieht).
Nach dem Start ist auch auf dem Smartphone z.B. RT Deutsch wieder erreichbar – und die DNS Anfragen gehen nicht mehr über den Internetanbieter. Auf dem Rechner sehen wir also wie gewohnt beim Aufruf von de.rt.com:

Weitere Alternative für moderne Browser: DNS über HTTPS

Eine noch nicht genannte Alternative – zumindest für den Browser – ist DNS über HTTPS. Dabei werden DNS Anfragen nicht „klassisch“ gemacht, sondern ebenfalls verschlüsselt über das HTTPS Protokoll.
Wie das im Firefox eingeschaltet werden kann ist zum Beispiel hier erklärt. Standardmäßig ist man dabei auf zwei DNS Anbieter angewiesen (Cloudflare oder NextDNS), die man im Firefox auswählen kann. Sprich: so lange die nicht zensieren, gehen im Firefox alle Seiten.
Allerdings sind die DNSCrypt Methoden von oben universeller (nicht auf den Browser beschränkt, mehr DNS Server zur Auswahl) und uns darum sympathischer.

Telegram – zensiert jetzt übrigens auch

Vor einem Monat führten deutsche Behörden übrigens auch erstmals mit den Betreibern von Telegram Gespräche. Die Tagesschau präsentierte darauf, dass „Telegram auf Druck der Bundesregierung nun 64 Kanäle sperrt“.
Und ja – offensichtlich ist es mittlerweile so, dass sich Telegram (zumindest etwas) dem Druck der EU und der Regierung gebeugt hat. Denn seit einigen Tagen ist auch der RT Deutsch Telegram Kanal nicht mehr abrufbar, die Begründung ist:

Der Kanal kann nicht angezeigt werden, denn er verletzt die lokalen Gesetze.

Bei Telegram funktioniert die „Blockade“ aufgrund der Handy-Nummer, mit der man bei Telegram registriert ist. Das heißt, das Ganze ist nicht einfach mit DNSCrypt, Tor oder einem VPN zu umgehen.
Was hier hilft, ist sich eine SIM aus dem Ausland zu bestellen (mit ausländischer Nummer). Bei ebay findet man häufig solche „Prepaid SIM Karten“, außerdem gibt es einige Anbieter, die ausländische SIM Karten (z.B. für Reisen) verkaufen. Hier unbedingt darauf achten (oder vorher fragen), dass man eine Karte mit ausländischer Nummer bekommt – teilweise werden deutsche SIM Karten verkauft, die nur im Ausland nutzbar sind. Alternativ kann man sich auch auf die Suche im „Darknet“ machen.
Auch Dienste, die den Empfang von SMS online ermöglichen, könnten hier eventuell einen Ausweg bieten – aber zumindest die Nummer von „kostenlosen Varianten“, wie hier, werden üblicherweise bei der Registrierung erkannt und blockiert.

Von Telegram zu Gettr, Facebook, Instagram und Co?

Da jetzt Telegram anfängt auch zu blockieren, wurden die letzten Tage vermehrt Stimmen laut, man solle doch jetzt zu Gettr, Facebook oder gar Instagram wechseln, um der „Zensur“ zu entgehen.
Dazu können wir nur sagen: ernsthaft? Die „Facebook Dienste“ (zu denen ja auch Instagram gehört) haben in den letzten Monaten ja gezeigt, dass keiner die Zensur durch „Faktenchecker“ so gut beherrscht, wie sie. All die Dienste haben übrigens gemeinsam, dass sie zentralisiert sind – man ist als Nutzer also abhängig vom Betreiber der Plattform.
Geht das besser? Ja! Mittlerweile gibt es unzählige Dienste, die „dezentral“ organisiert sind, sprich: jeder Mensch hat die Möglichkeit, einen Dienst selbst zu betreiben und dieser tauscht sich dann mit anderen Diensten aus. Ein populäres Beispiel ist die Twitter Alternative „Mastodon“, hier gibt es unzählige Instanzen, die auch von Unternehmen aber meist von „ganz normalen Leuten“ betrieben werden. Auch hier ist man natürlich wieder vom Betreiber seiner Instanz abhängig (es sei denn, man betreibt selbst seine eigene Instanz). Aber: wenn einem der Betreiber nicht passt, wechselt man ganz einfach die Instanz – das wars. Das ist bei all den „großen Diensten“ nicht möglich.
Ein ähnliches Prinzip nutzt übrigens PeerTube, als YouTube Alternative.

Jedem sollte außerdem klar sein, dass das Betreiben solcher Dienste Zeit und Geld kostet. Vielleicht sollte man also hin und wieder an den Betreiber der Instanz ein paar Euros oder Bitcoins übersenden. Klar – bei den „großen Playern“ hat man das nicht. Facebook, Instagram und Co sind kostenlos – aber wir bezahlen mit unseren Daten.

Was kommt nach der DNS Sperre?

Jetzt mag manch einer denken, dass das Umgehen von so einer DNS Sperre ja gar nicht so dramatisch ist – kann da noch mehr kommen? Ja – theoretisch können die Anbieter den Zugriff auf gewisse IP-Adressen komplett sperren. Sprich: auch wenn ihr wisst, dass zur Adresse de.rt.com die IP 185.79.236.190 gehört, kann euer Browser keine Daten davon übertragen, da der Anbieter diesen Transfer blockiert.
Da hilft dann wirklich nur noch das Nutzen von Tor oder einem VPN Dienst (seines Vertrauens). Was man eigentlich nur mit China in Verbindung bringt, rückt mittlerweile auch in Europa in greifbare Nähe. Vielleicht beschließt ja die EU schon demnächst „die große Firewall“ – natürlich nur zum Schutz der Bürger vor Desinformation.


Aktuelle News, zu denen wir keine eigenen Beiträge veröffentlichen, findet ihr auf unserer neu eingerichteten Seite: News: Tagesaktuelle Artikel. Ihr findet diese entweder über den Reiter „Aktuelle Beiträge“ oder oben auf der Startseite als Link.

85 Antworten auf „Internetanbieter zensieren ausländische Medien – wir zeigen, wie man die Sperre umgehen kann“

Warum so kompliziert? Einfach die DNS-Server von Google in der FRITZ!Box eintragen, DNS-over-TLS aktivieren, und es geht im Heimnetz mit jedem Gerät ohne weitere Anpassungen.

Die RT-Sites haben eine unerfreuliche Halbwertszeit [1].
Deshalb für die Bypass-Suche folgendes merken:

a) Suchmaschine speziell für diesen Kontext: Yandex

b) Eingabe (mit der ich auch diese Seite fand):
(„RT DE“ OR „RT deutsch“) Angriffe erreichbar

[1] Aktualisierung 06.04.22:
https: // RTde . live / Gesellschaft/135600-erneute-Angriffe-auf-Dienste-von/

Es reicht übrigens auch Opera mit aktiviertem VPN, sofern man die VPN-Zone auf außerhalb Europa enstellt…

Verdacht auf Nebenwirkung:
Seit Installation von Simple DNScrypt ist meine Fritzbox nicht mehr mittels „Fritz.box“ über Browser oder Ping erreichbar wie früher.
Lösung: Adresse direkt eingeben: 192.168.178.1 oder 169.254.1.1 ; diese Adresse kann man als Bookmark setzen

Noch eine Nebenwirkung: Im ICE der Deutschen Bahn ist die WLAN-Anmeldeseite mit aktivem Simple DNSCrypt nicht erreichbar, „nicht gefunden“. Nach Ausschalten von DNSCrypt lief dann WLAN im Zug wieder normal.

Hallo,

das ist normal, da die Auflösung der Anmeldeseite eine lokale (im ICE) ist und nur vom DNS-Server im ICE aufgelöst werden kann. D.h. zum Anmelden muss man DNSCrypt deaktivieren – wenn man dann freigeschaltet ist, kann man es wieder anschalten.
Dasselbe Trifft auch auf die Fritz Box zu – wenn Sie dnscrypt nicht nutzen.
Die öffentlichen DNS-Server, die dabei abgefragt werden, können nicht wissen, dass hinter „fritz.box“ Ihre lokale Adresse gemeint ist.
Sie könnten Ihre Fritz Box manuell in die Hosts Datei eintragen (als Workaround) oder (wie Sie es machen) direkt die IP ansteuern.

Dazu gibt es auch andere Workarounds, die z.B. hier erklärt werden.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Danke.
Da es

a) nicht nur immer noch viele Rentner gibt, die sich mit Englisch und Übersetzungsmaschinen schwer tun, sondern seit 2015 auch wieder viele junge Leute, und

b) vielen an DNS-Basis-Wissen mangelt,

hier eine sehr benutzerfreundlich gemachte Klick-bei-Klick-Anleitung und sogar für verschiedene Betriebssysteme. Die Seite macht nichts Illegales, wird aber aus nachvollziehbaren Gründen vom Verfassungsschutz beobachtet. Deshalb für die sehr ängstlichen Corona-Bog-Leser zuerst eine qualitativ ähnliche Seite, mit weniger politischer Fokussierung:

https://support.hidemyass.com/hc/de/articles/202720776-DNS-Einstellungen-ändern-Windows-Mac-Android-iOS-

[Genereller, immer gültiger Hinweis an das Corona-Blog-Team: die Löschung unerwünschter Kommentarzeilen ist mir (selbstverständlich) immer lieber, als die Löschung kompletter Kommentare.]

www. S-f-N . org/Blogs/IT-Tipps/DNS-Server-Einstellungen-aendern/

Habe gerade das dns-crypt programm installiert, aber meine streaming seite läuft trotzdem nicht (seit heute). DNS hatte ich schon mal vor Monaten geändert. Woran kann das liegen? Ideen?

Hallo,

insbesondere bei Streaming-Portalen werden öfter mal die Server abgeschaltet bzw. wechseln die ihre IP Adresse und / oder Domain.
Also es muss nicht sein, das die Nicht-Erreichbarkeit an einer DNS Sperre liegt. Sie können ja versuchen die Seite mit Tor aufzurufen, wenn sie dort auch nicht erreichbar ist, können Sie eine DNS Sperre zumindest nahezu ausschließen. Natürlich wird Streaming damit nicht gehen, dafür ist das Tor Netzwerk einfach nicht ausgelegt und es wird zu langsam sein.

Bei Tarnkappe gibts übrigens regelmäßig Listen mit allerlei Portalen, ganz aktuell eine Übersicht mit Streaming Portalen.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

What? What?

>Sie können ja versuchen die Seite mit Tor aufzurufen, wenn
>sie dort auch nicht erreichbar ist, können Sie eine DNS Sperre
>zumindest nahezu ausschließen.

Was wollte Ihr? Ein „nslookup“ oder ähnliches ist nicht ausreichend? Die Verifizierung einer Verfügbarkeit geht nur über Tor? Das macht meinen Tag, danke.

Hallo,

genau – natürlich tut es ein simples nslookup. Wenn jemand aber diese Antwort geben kann, dann würde er die hier gestellte Frage nicht stellen.
Und dass das Ganze „nur“ über Tor geht, das interpretieren Sie gerade irgendwo hinein.

Viel Spaß noch – und nein, Leute wie Sie erhellen uns die (zur Zeit so düsteren) Tage 🙂

das Corona Blog Team

Soeben ausprobiert, und mit normalen Einstellungen wird die Adresse de.rt.com unter Android 11 nicht aufgelöst. Mit dns.quad9.net als privater DNS direkt in Android funktioniert’s. Was hingegen nicht funktioniert, das ist InviZible Pro. DNSCrypt läuft, und weder über VPN noch über Proxy klappt’s. Könnte auch mit LineageOS zusammen hängen, ich weiß es nicht.

Interessanterweise funktionieren auch die OpenNIC-Server im privaten DNS überhaupt nicht, und InviZible bietet sie seltsamerweise gar nicht erst an.

Als DNS-Weiterleitung in meinem LANCOM-Router funktionieren sie hingegen ausgezeichnet, was außerdem den Vorteil hat (wenn man den DNS-Server im Router ändert), daß alle Geräte im Netzwerk automatisch zensurfrei surfen können. Damit erspart man sich auch zusätzliche Programme, von denen in der Regel nur ein Gerät profitiert. Fritz-Boxen dürfte eine ähnliche Funktion bieten.

Wer sich per VPN in sein Heimnetz einwählt, löst dann ebenfalls zensurfrei auf, sofern DNS mitgeroutet wird. Bei den heutigen Leistungen klappt dies nahezu verzögerungsfrei.

Vertrauenswürdige DNS-Server, beispielsweise von der Seite privacy-handbuch.de, fallen oft aus oder lassen nur eine begrenzte Anzahl von Anfragen zu, sodaß man oft den Server umstellen muß, was je nach Infrastruktur recht lästig werden kann, da Geräte wie Router oft nur statische Einträge erlauben, und das auch nicht in allzu großer Zahl; LANCOM zum Beispiel erlaubt nur 2 Server, das ist nicht besonders viel. Mehr kriegt man vom eigenen ISP in der Regel aber auch nicht zugewiesen.

Falls jemand zuverlässige, zensurfreie DNS-Server kennt, so freue ich mich über weitere Informationen. 🙂

So weit mein Erfahrungsbericht.

Jetzt mal ganz dumm gefragt:

kann man denn nicht einfach die IP-Adresse der gewünschten Seite in den Browser eingeben? Dann ist doch der DNS-Server, egal welcher, völlig draussen?
Warum geht das nicht als Umgehungslösung?
(Die entsprechenden IP-Adressen könnte man ja zB hier im Blog bekannt geben.)
Wie gesagt, ich bin da etwas unterbelichtet in dem Thema 🙂

Hallo,

das was Sie wollen geht so ähnlich, sie können die IP Adresse in der „hosts“ Datei des Betriebssystems hinterlegen, um eine DNS Auflösung auf dem klassischen Weg zu verhindern.
Die gängigen Betriebssysteme suchen vor der Auflösung in dieser Datei nach, ob die Domain dort (mit IP) hinterlegt ist.
Unter Windows ist die Datei unter

%windir%\system32\drivers\etc

(einfach in den Explorer kopieren und mit Enter bestätigen). Dann ergänzen sie in der Datei folgende Zeile:

185.178.208.109 de.rt.com

und das Ganze sollte funktionieren.
Die Variante „direkte IP im Browser eingeben“ wird (wahrscheinlich in den meisten Fällen) nicht funktionieren, da die meisten Webserver nur auf „Domains“ in den Anfrageheadern antworten und es von der Konfiguration des Webservers abhängt, was passiert (oder worauf sie geleitet werden), wenn sie nur die IP Adresse eingeben (oftmals sind auf einem Server mit einer IP mehrere Domains, die dort betrieben werden).

Viele Grüße

das Corona Blog Team

PS.: Da das „manuelle Anpassen der hosts Datei“ für eine Seite noch praktikabel sein mag, sind damit vermutlich viele Benutzer aber überfordert. Außerdem stößt man damit schnell an die Grenzen (man muss sie bei einem IP Wechsel immer aktuell halten, bei mehreren Seiten ist das extrem umständlich), darum gingen wir darauf oben gar nicht erst ein.

Okay. danke, dass ist mir zu hoch 😉

Ich dachte naiv: so wie es die Seiten mit Buchstaben benannt gäbe, gäb es auch die Seiten als reine Nummerncodes. Und mit diesen Nummerncodes wäre der DNS-Server ja außen vor.

Okay, so einfach ist es offensichtlich nicht …

Und man kann nicht mit der IP-Adresse irgendwie noch einen Zusatz übergeben, der dann die Anfrage an die gewünschte Stelle leitet (man will ja keinen Computer aufrufen, sondern eine Seite auf dem Computer. Es gibt da inzwischen so kryptische Urls wie zB https://odysee.com/@K%C3%B6lnerKarneval:c, aber wie ich sehe geht http://104.26.5.54/@K%C3%B6lnerKarneval:c auch nicht)

Hallo,

ja, das ist nicht so einfach. Stellen Sie sich vielleicht eine IP Adresse wie eine Hausnummer von einem Hochhaus vor, in dem es viele Wohnungen geben kann.
Mit der IP Adresse (Hausnummer) finden Sie zwar zum Haus, müssen dann aber noch in die richtige Wohnung rein.
Dazu dient der komplette Domainname (z.B. rt.de.com), d.h. mit der IP findet Ihr Computer zwar den Server, auf dem RT Deutsch gehostet wird, findet aber (wahrscheinlich) nicht die Wohnungstür, weil Sie nicht mitgeben, in welche Wohnung sie wollen (über den „Hostname“ im Browser).
Bei RT Deutsch ist das Ganze nicht so ausgeprägt, zum Beispiel aber liegt die Domain „deutsch.rt.com“ auch auf der IP, auf der „de.rt.com“ liegt – es ist dieselbe Website. Das müsste nicht so sein, das könnten zwei vollkommen verschiedene Websiten sein, die sich eine IP teilen. Nur anhand der Info im Header (was sie in der Adresszeile im Browser eintippen, also „de.rt.com“ oder „deutsch.rt.com“) kann der Webserver dort entscheiden, welche Website er für sie lädt.
Wenn mehrere Websiten auf einer IP liegen hat somit der Webserver die Auswahl, welche Seite er ihnen zeigt – oder auch nicht zeigt. In der Regel passiert dann nämlich gar nichts, auch wenn es technisch möglich wäre, sie bei Eingabe der IP auf irgendeine Website weiterzuleiten.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Die können ja so viel zensieren wie sie wollen, aber das heißt jetzt nicht, dass ich mir dadurch deren Drecks-Propaganda-Medien auch ansehe. Oder wollen die jetzt noch gesetzlich verpflichtend machen, dass jeder deutsche Bürger jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Tagesschau gucken soll; neben der Zwangsgebühren? 😄😄

Ich lass das mal lieber, sonst kommen die wieder auf dumme Gedanken…

In den Medien ist es wie mit dem „bösen Onkel auf dem Spielplatz“: man verpackt das Gift in lustig-buntes Bonbon-Papier, und den Kindern/Leuten ist es völlig egal, was da tatsächlich drin ist: Hauptsache bunt. Und Hauptsache der Onkel lächelt nett.

Unsere Eltern haben uns früher vor den „bösen Onkels“ gewarnt – leider haben sie dabei die bösen Onkels in der tagesschau und in heutemitwetterkarte vergessen zu erwähnen …

Also: Zensur findet heute nicht statt – weil die einfach in ein buntes Bonbon-Papier gepackt wurde. Wichtiger ist ja was außen drauf steht („Schutz vor Desinformation“, „Schutz vor wasauchimmer“, das erfolgreichste „Bonbon-Papier“ ist heute immer irgendwas mit „Schutz vor“, eingewickelt sein kann darin dann jeder Dreck, etwa „Impf“-Plörre) – nicht was innen drin ist, so die moderne Einstellung.

Erinnern Sie sich übrigens noch an die Visa Affäre:

https://en.wikipedia.org/wiki/German_Visa_Affair_2005

„In 1999 the German embassy in Kyiv, Ukraine alone issued more than 150,000 visas for Germany. „

„On May 2, 2001, embassies worldwide were advised to accept the Carnet de Touriste travel insurance introduced by Helmut Kohl’s CDU in 1995. These insurance documents covered medical costs incurred abroad as well as any costs resulting from deportation. They were accepted in place of a written guarantee by a German citizen to prove that the visa applicant could finance his stay and his return home. „

„The German Automobile Club (ADAC) sold between 120,000 and 150,000 of these insurance documents, the Allianz insurance company sold more than 35,000, and the ITREC GmbH company more than 31,000. The Foreign Office also advised the embassies to accept similar travel insurance documents from the Reiseschutz AG, owned by private entrepreneur Kübler. The press claims this played an important role in the smuggling of people into Germany. The Ministry of the Interior was informed about this by the Federal Crime Agency (Bundeskriminalamt).

„Some[who?] commentators have suggested that the increase in the number of Ukrainians visiting Germany may have promoted a more positive view of Western Europe, assisting the Orange Revolution.

Ich kann mich noch gut daran erinnern. 150.000 Visas für ukrainische Staatsbürger. Lange bevor dem blutigen Umsturz in der Ukraine, aber hey, ein blutiger Umsturz braucht Leute, die dafür ausgebildet sind und das organisieren.

Blödsinn! Bist Du ein Reichsbürger oder was ist der Grund warum Du das forderst? Ich bin ein Normalbürger mit normalen Interessen und normalem Internetverhalten. Was soll ich da mit Anonymisierung und Vollverschlüsselung? Bei einer Hausdurchsuchung wird man Dir den Rechner wegnehmen und dann wirst Du nach dem Passwort gefragt. Rückst Du es nicht heraus, dann siehst Du den Rechner – in Deutschland – wahrscheinlich nie wieder. Nur ein gerichtlicher Freispruch in der Sache könnte das verhindern.

Hallo,

wir wollen nur kurz kritisch fragen:
muss man Reichsbürger sein, um Privatsphäre für sich zu fordern? Und Sie verschlüsseln nicht, aus Angst, Ihre Hardware „weggenommen zu bekommen“?
Wenn Ihnen Ihre Hardware so wichtig ist, können Sie ja das Passwort immer noch jederzeit preisgeben…

Sind dann eigentlich die Entwickler von z.B. dm-crypt auch alles Reichsbürger? Außer dieser *speziellen* Zielgruppe hat doch (Ihrer Meinung nach) sowieso niemand einen Nutzen von dieser Technik?

Wir empfehlen Ihnen gerne nochmal dieses hervorragende Buch: Dann haben die halt meine Daten. Na und?!

Herzlichst Ihr

Corona Blog Team

PS.: Wir bieten Ihnen an, Nacktbilder von sich bei uns auf dem Blog zu veröffentlichen. Sie haben ja nichts zu verbergen, oder? Also – los gehts. Bitte frei machen und die Bilder an info@corona-blog.net schicken. Oder sind Sie etwa ein Reichsbürger?

In Firefox :

Im Adressfeld eingeben:
about:config
Risiko bestätigen.
Im Suchfeld eingeben:
network.trr.mode
den wert von 0 auf 2 ändern. (Stiftsymbol rechts.)
Seite schließen,fertig

bei mir ist alles erreichbar, auch ohne lästige DDOS

Hallo,

das entspricht der Methode „DNS über HTTPS“ oben aus dem Artikel.
Mittlerweile kann man das Komfortabel über die (grafischen) Einstellungen machen und kann dabei dann auch über ein Drop Down Menü den Anbieter auswählen (Cloudflare oder NextDNS).

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Ich mag die russische Propaganda auf rt.de. Man präsentiert die Nachrichten sachlich. Das Gegenteil kann man auf Tichys oder Reitschuster lesen.
Da wimmelt es nur so von Adjektiven wie „abscheulich“, „grässlich“, „aggressiver“ etc.. Deutliche Zeichen für „Haltungsjournalismus“.

Ich habe einmal gehört, dass jeder Bild-Journalist eine Art „Eid“ auf des amerikanische Imperium ablegen muss. So ganz allmählich beschleicht mich das Gefühl, dass das für jeden „etablierten“ Journalisten in Deutschland gilt.

Thomas Röper hat in einem Video in Bezug auf das Azov Bataillon von der „Wolfsangel“ und deren Verwendung bei den Nazis gesprochen. Und tatsächlich, beim englischen Wiki findet man folgenden Hinweis zu „Wolfsangel“:

„The Wolfsangel was adopted by the Nazi Party as a symbol.[5] In World War II, the sign and its elements were used by various German Wehrmacht and SS units such as the Waffen-SS Division Das Reich and the Waffen-SS Division Landstorm Nederland.[5]“

Hier die Wolfsangel in Wiki:

https://en.wikipedia.org/wiki/Wolfsangel
https://en.wikipedia.org/wiki/34th_SS_Volunteer_Grenadier_Division_Landstorm_Nederland

Hier die Wolfsangel beim Azov Battalion:

https://en.wikipedia.org/wiki/Azov_Battalion

„Azov Battalion (until September 2014), is a right-wing extremist[1] and neo-Nazi[2][3][4]“

„Congress bans arms to Ukraine militia linked to neo-Nazis“
https://thehill.com/policy/defense/380483-congress-bans-arms-to-controversial-ukrainian-militia-linked-to-neo-nazis

Es gibt eben gute Nazis und es gibt böse Nazis. Wenn man Frauen und Kinder für eine gute Sache abschlachten kann ist auch Facebook dabei:

„Facebook Allows Praise of Neo-Nazi Ukrainian Battalion If It Fights Russian Invasion“

https://theintercept.com/2022/02/24/ukraine-facebook-azov-battalion-russia/

Ihr schreibt über Zensur und wie man sie umgehen kann, aber selbst zensiert ihr auch. Es ist ja gut, wenn Beleidigends, Obszönes, „Hetzerisches“ und Ähnliches nicht veröffentlicht wird – aber warum zensiert ihr meinen sachlichen Kommentar ?

Vielleicht sei einem hier auch das „Freifunk“ Projekt (Gluon) ans Herz gelegt.
wenn man nette Nachbarn hat, dann kann man sich auch schnell ein richtig fettes Wlan Netz gemeinsam und offen aufbauen.

Wenn die „Hintergrundmächte“, welche die NWO-Agenda vorantreiben, sehen, dass sie mit ihren Vorhaben nicht schnell genug durchkommen, zetteln sie Kriege an und werden dann überall Notstandsgesetze und Kriegsgesetze ausrufen – dann werden sie auch das Internet „abstellen“ und werden es entweder auf „feindliche Hacker“ schieben oder mit der „öffentlichen Sicherheit“ begründen – dagegen hilft dann auch keine „Zensurumgehung“.

Was sie aber nicht wirklich „zensieren“ können, ist das hier:
https://fogy-wirbelwind.de
Auch wenn es kein funktionierendes Internet mehr geben wird, wird dies bleiben – und das ist auch wichtiger als alles andere.

Wer es noch nicht tat, mache zuerst seinen Frieden mit Gott.
Bekennt aufrichtig eure Sünden im „stillen Kämmerlein“ bei Gott, bittet Christos um Vergebung der Sünden, bittet um „himmlische Führung“ (das Vaterunser hilft hierbei immer).
Dann erträgt man dieses irdische Geschehen, diese bösartig entartete Welt auch leichter – ohne Gott, wird es keinen Frieden geben.
Nicht auf Erden, nicht in der Ewigkeit.

Gelobt sei der da war und der da ist,
~ ewiglich ~

Endlich lese ich mal in einem Artikel, dass Platformen KEINE Lösung sind. Das steht noch viel zu klein und fast am Ende drin, obwohl mindestens ein eigener Artikel fällig wäre… aber immerhin.

Wir MÜSSEN begreifen, dass Internet eine dezentral gedachte Technologie ist, die VON SEINEN NUTZERN auch so benutzt werden MUSS – ansonsten ist sie nicht dezentral für die Nutzer!

Sämtliche Zensur basiert nur noch darauf, dass dies NICHT VERSTANDEN ist.

Auch DNS ist dezentral! Wer das kapiert hat, wird seinen DNS Server selbst betreiben (etwa mit dd-wrt auf dem eigenen Router) und so gar nicht bemerken, dass die EU hier was verboten hat.

Gleiches gilt für Messaging: XMPP ist das Protokoll für den Kern der Sache. Wer das kapiert hat, will keine Plattform mehr. Er will, dass die Menschen endlich mal anfangen AUSSCHLIESSLICH Software zu benutzen, die per offenem Standard kommuniziert und schon können alle miteinander reden, egal wer wo seinen Account hat.

(wer Ahnung hat wird seinen XMPP Server+Account selbst betreiben, etwa auf dem eigenen Router, genau wie DNS)

Mit E-Mail machen das die Menschen täglich, aber bei Messaging + Video Calls begreifen Sie es nicht … seit >20 Jahre rede ich das… unfassbar.

Hallo,
warum sich schon wieder ein Programm holen wenn doch eigentlich alles da ist?

Was ist gegen den Ping-Befehl einzuwenden? zB:

ping de.rt.com
und zum testen
ping corona-blog.net
im Eingabeaufforderungs-Fenster eingeben.

das sagt mir doch auch, ob die Domäne erreichbar ist, welche IP-Adresse die hat und ist eh auf dem Rechner.

Der Befehl „trace route“ (tracert) kann auch nützlich sein.

zB tracert corona-blog.net

stellt die Knoten dar und die Responsezeiten.

Hallo,

dagegen gibt es prinzipiell nichts auszusetzen. „dig“ von oben werden sowieso nur die Interessierten brauchen, da ging es ja nur darum, zu zeigen, dass der DNS Server vom Internetanbieter keine Antwort zurück gibt und ein anderer schon.

Mit „ping“ haben Sie natürlich recht. Auch wenn „ping“ dazu dient, zu testen, ob ein Server im Internet erreichbar ist. Wenn Sie also z.B. „ping de.rt.com“ ausführen, wird das Betriebssystem intern den Namen auflösen und Ihnen diesen anzeigen. „dig“ ist speziell auf Anfragen bei DNS Servern ausgelegt – Sie können also dort auch gezielt den DNS Server angeben (oben mit dem Parameter „@“), bei „ping“ geht das nur wieder indirekt, indem Sie den im Betriebssystem hinterlegten DNS Server ändern.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Danke fürs Freischalten. Ging mein letzter Satz dabei unter?

Der Befehl „trace route“ (tracert) kann auch nützlich sein.

zB tracert corona-blog.net

stellt die Knoten dar und die Responsezeiten.

Mir hat mal jemand gesagt „Ping, bash und so’n Zeugs, das ist mir zu nerdig“. Das war jemand der sich im ÖR (meist WDR) ein kleines Zubrot als Computerexperte verdient.

Das war auch schon meine Vermutung.Da einige in der Deutschen Wirtschaft schon schreien ,das man die Flüchtlinge so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt integrieren soll.

GEHT ES IM UKRAINE-KONFLIKT IN WAHRHEIT NUR UM MIGRATION?

Seit Tagen geht mir eine Hypothese zu den Ereignissen in Osteuropa durch den Kopf, die zunächst als allzu abwegige Interpretation anmutet, jedoch auf verstörende Weise in sich absolut konsistent ist – weil sie viele offene Fragen mit bestechender Klarheit erklären könnte. In provokante Frageform verdichtet lautet sie wie folgt: Verfolgt Wladimir Putin in Wahrheit seit mehreren Jahren das langfristige Ziel, den Westen durch innere Selbstzerrüttung infolge Massenmigration zu destabilisieren?

https://ansage.org/geht-es-im-ukraine-konflikt-in-wahrheit-nur-um-migration/

Möglich.

Aber die These hat einen Haken: Wie soll Wladimir Putin – oder jeder andere mit Namen versehene Humanoide – das machen? Also „den Westen durch innere Selbstzerrüttung infolge Massenmigration zu destabilisieren“ – WIE?

Er ist EINER. Selbst wenn sein Verstand funktioniert und eine derartige Strategie ausgearbeitet hat und verfolgt … ER kann das nicht.

Ich denke die geistige Zerrüttung findet global statt und ist der Menschheit vollkommen ausser Kontrolle geraten!

Ganz einfach weil Propagada = Öffentlichkeitsarbeit = Marketing = Werbung = Meinung überall legal ist und von (fast) jedem hemmungslos eingesetzt wird. Die Köpfe sind durch die Bank so KAPUTT, dass in der Meinung die Freiheit erkannt wird!

Nur SEHR WENIGEN ist klar, dass Propaganda eine Kriegswaffe ist. Eine Massenvernichtungswaffe, die gegen den Verstand in JEDEM Kopf wirkt!

Als das wurde Propaganda entwickelt und ist – wie gesagt – legal. Kein Pizzaladen scheut sich sein Umfeld mit Flyern zu bombardieren.

Auch ein Wladimier Putin kann allenfalls mitmischen. Beenden kann es nur jeder im EIGENEN Kopf.

(wer mir wieder nicht glauben will: das steht seit >100 Jahren in allermöglicher Literatur, weils X mal herausgeforscht wurde; in 2016 etwa, anlässlich dem Syrien-Krieg sah sich Thierry Meyssan genötigt einen historischen Abriss zu verfassen: https://www.voltairenet.org/article191813.html – ist aber nur dem verstehbar, der endlich mal entscheided MEINUNG abzulehnen, AUS SEINEM KOPF ZU WERFEN …)

Ich hab gerade eben den DNS-Server zu 9.9.9.9 gewechselt, das funktionierte kurz mit ‚Russia Today‘ , jetzt wollte ich die Seite nochmal aufrufen und schon wieder kommt nix mehr.
Hat mich jetzt der Überwachungsapparat registriert?
Ich versuche demnächst mal DNScrypt.

Hallo,

das können wir so nicht bestätigen – zumindest die Namensauflösung der RT Domains funktioniert bei dem Quad9 DNS Server – was kommt denn dann beim Aufrufen konkret für eine Meldung / Fehler?

Viele Grüße

das Corona Blog Team

haha, genau als RT.de trotz Quad9-DNS-Server sich gerade nicht mehr melden wollte (10 Minuten danach konnte ich RT wieder aufrufen), wollte ich hier bei Euch den Kommentar reinschreiben. Das schlug mehrfach aus unbekannten Gründen fehl und es kam folgende kryptische Meldung: „403 Forbidden. Code info: The request was valid, but the server is refusing action. The user might not have the nessecary permissions for a recource, or may need an account of some sort.“
Ich wollte halt einfach ganz normal über Eure Eingabemaske einen Kommentar absenden. Bald danach ging es dann wieder.

Kleine Anmerkung: Die Aussage „über Rundfunkbeiträge finanziertes Medium“ zur Deutschen Welle stimmt so nicht. Das steht übrigens auch in dem von euch verlinkten Wikipedia Artikel. Die Deutsche Welle wird nämlich gerade nicht mittels der Rundfunkbeiträge finanziert, sondern direkt vom Staat über Steuergelder.

Und generell für alle, unser Grundgesetz:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
—-

Wenn das so wie es jetzt beschlossen wurde, am Ende gültigem Recht entsprechen sollte, dann gratuliere ich hiermit uns allen zu einem weiteren Schritt Richtung Abschaffung des Grundgesetzes. In diesem Fall wäre es dann mal wieder über den Umweg mittels EU. Im Fall von RT und Sputnik ist es ein vom Staat angeordnetes Verbot. Das ist die klassische Definition von Zensur. Da gibt es nichts umzudeuten.
Bei xhamster allerdings könnte man noch anführen, dass es sich dabei um eine Maßnahme „zum Schutze der Jugend“ handelt. Allerdings muss man sich dabei angesichts der unzähligen ähnlichen Angebote, die weiterhin erreichbar sind, worin hier im konkreten Fall der Schutz liegen soll, wenn alle anderen normal weitermachen können.

Ich hoffe mittlerweile ernshaft darauf, dass die Risse in der EU tiefer werden und weitere Länder rausbrechen werden. Ich sehe kein gutes Ende in diesem Konstrukt. Es ist ein Vehikel zur Abschaffung wichtiger Bürgerrechte.

Ja, stimmt!

Ansonsten gillt: Die DW ist eine geschlossene Anstalt und/oder eine mit jährlich 350 Mio. Euro voll steuerfinanzierte Journalismus-Simulation.

Es wird alles derzeit gehackt und angegriffen.
Die Server weltweit sind alle auf Vollast die ganze Zeit.
Jede News Seite muss pausenlos das berichten was die Regierung will, daher werden gnadenlos viele sogenannte Google-Bomben erzeugt.
Das ist einfach der Wahnsinn wie viel traffic derzeit nur für Desinformationen auf allen Seiten drauf geht.
Vom Inhalt her sind wir alle quasi gerade wieder in der Steinzeit.

Quad9 ist in meinen Augen ne gute Wahl.
Würde es auch schon (wie bereits erwähnt wurde) im Router so einstellen.
Da hier Windows angesprochen wurde, sollte jedem auch hier der Umgang mit Linux rein aus Prinzip ans Herz gelegt werden.
Schließlich ist uns allen klar wer da die Stricke mit Geld versorgt und woher dieses Geld kommt.
Man muss das System Mikysoft nicht fortwährend unterstützen.

Vielen Dank ans Team auf jeden Fall.
Es wird sicher einigen helfen.

Mit Corona haben sie Zensur Massnahmen eingeführt und etabliert. Nun wird der Strick zugezogen. EU ist immer weniger frei

RT scheint die letzten Tage per DDOS angegriffen zu werden, deshalb funktioniert es zeitweise nicht. Gestern kam nur arabisches Gekritzel bei RT, heute läuft der deutsche Kanal wieder. Man schaut trotzdem immer mal rein, um sich eine differenzierte Meinung zu bilden. Die Deppen müssen aber eine Angst haben, wenn sie eine alternative Nachrichtenseite wie RT zensieren. Aber RT hat auch schon etliche Corona-Lügen aufgedeckt, das ist wahrcheinlich deren Problem. Bloß weil man RT liest, muss man ja nicht Putins derzeitiges Handeln gut heißen, aber unsere Medien und Politschranzen unterstellen dies den Lesern.

Die sollen erstmal das Grundgesetz lesen, eh sie andere an den Pranger stellen, ihr Corona-Nazi-Gesetz ist auch zutiefst menschenverachtend. Wenn Bomben fallen ist der Mord offensichtlich, wenn man die Leute krank oder tot spritzt wird geleugnet, das es an der Giftspritze lag, es ist genauso perfider menschenverachtender Mord, wie wenn eine Bombe fällt. Diese Vergleiche hören diese Verbrecher nicht gern, es ist aber nunmal die Wahrheit und die muss benannt werden.

Ist mir erst gar nicht aufgefallen mit RT, weil VPN, nen Kollege hatte mich dann drauf hingewiesen. Naja, zurück zum VPN. Ich nutze SurfShark, jetzt ratet mal.
Heute Abend RT aufgerufen, dann blendet sich eine Warnmeldung ein, daß diese Seite Links enthält, die möglicherweise Fake-News enthalten. Hmm, geil dacht ich mir, dann wird bild.de, tagesschau und twitter, FDA, CDC usw. bestimmt gar nicht mer aufrufbar sein. Aber hey, nix da, nicht mal die Warnmeldung bzgl. FakeNews. Gleich denen mal die Meinung gegeigt, was der scheiß soll. Mal sehen, was die Antworten. Bisher war ich sehr zufrieden mit denen, aber wenn die den scheiß nicht lassen (man kann die Meldung deaktivieren, aber die Hinweise auf der Seite bleiben), wird der Anbieter gewechselt.
Das mit dem DNS CRypt kannte ich noch gar nicht. Über cmd kann man noch tracert nutzen, um die IP zu bekommen, naja, außer es ist wie im Artikel beschrieben… 😉
Ich hab mich bei den Nachrichten gewundert, daß die sich darüber aufregen, also, was Russland macht mit Medien, als ob die hier nicht wahre Berichterstattung über das gr. C z. Bsp. verbieten. Es ist eine geisteskranke Welt, voller Irrer…

Wenn man sich zensurfrei über den Ukraine-Konflikt unterhalten will, empfehle ich die Webseite southfront.org – am besten ist der englisch-sprachige Bereich ( https://bit.ly/3pJMwLt ), da dort mehr Meinungen als im deutsch-sprachigen zusammentreffen. Und bzgl. Tor-Browser.. : Tor Browser oder andere VPN benutzen ist heutzutage grundsätzlich immer angesagt, egal wo.

Ich kann jedem nur empfehlen, den Tor-Browser runterzuladen. Ist kinderleicht. Sogar meine Großmutter verwendet den seit Jahren!!

Das einzige, was ich ihr wirklich eingebläut habe: KEINE PASSWÖRTER über TOR eingeben. Alles andere Surfen kann man problemlos darüber erledigen. Sprich: Blogs lesen, Blogs kommentieren, bei Amazon suchen solange man (noch) nichts bestellt, …

Meine Motivation dahinter: Keine Spuren bei z.B. Amazon hinterlassen. So erfährt Amazon nicht, was ich mir vorher alles angeschaut habe, bevor ich dann am Ende Artikel xy bestellte.

Ihr könnt den Torbrowser ganz bequem hier runterladen, dann ist er kinderleicht wie jeder andere Browser zu verwenden:

https://www.torproject.org/

Je mehr ihn nutzen, desto höher wird die Anonymität für alle.

>Torbrowsersagt:
>5. März 2022 um 22:41
>
>Ich kann jedem nur empfehlen, den Tor-Browser runterzuladen.
>Ist kinderleicht. Sogar meine Großmutter verwendet den
>seit Jahren!!

Du hast sie doch n**** m*** a***!

>Keine Spuren bei z.B. Amazon hinterlassen.

Das ist ja noch irrer! Du surfst AMAZON via tor an? Du surft Dein Lieblings „Katzen blog“ via tor an? Du suchtst im Internet nach Backrezepten via tor?

Schaff lieber eine verläßliche Exit Node die nicht beim BND oder der NSA im Keller steht.

Hallo,

natürlich, das Recht auf Privatsphäre hat man natürlich nur, wenn man Bombenbauanleitungen oder pornographische Inhalte ansehen möchte. Wobei man da ja aktuell das Thema „Impfausweis bestellen“ noch ergänzen kann…
Bitte zutreffendes ankreuzen

[ ] Sie haben den Sinn von Privatsphäre verstanden
[x] Sie haben den Sinn von Privatsphäre nicht verstanden

Viele Grüße

das Corona Blog Team

PS.: ein letztes Mal: Wir empfehlen Ihnen gerne nochmal dieses hervorragende Buch: Dann haben die halt meine Daten. Na und?!

Das ist alles sehr interessant, aber ich kapiere nur die Hälfte.
Was ist eine Exit Node? (irgendwoher habe ich diese Bezeichnung schon mal gehört, kanns aber nicht mehr einordnen. Ausgangs-Knoten…..????) wo kriegt man das her? wie mache ich das? wie installieren? Bitte mehr Erläuterung für naive Katzen 🙂

Sehr gut zusammengestellte DNS-Antizensurmaßnahmen. Ich hätte da noch eine Ergänzung fürs fortgeschrittenen Level. Auf dem Router (zB FritzBox) den default DNS-Server, der ja dynamisch bei jedem Verbindungsaufbau vom Zugangsprovider zugewiesen wird, fest auf einen Zensur freien ändern. Dann greift die DNS-Änderung für alle im WiFi befindlichen Geräte, ohne dass auf den Geräten eine Änderung durchgeführt werden muss. Als Bonus kann man damit auch einiges an Werbung blocken, wenn man einen Server mit entsprechenden AdBlocking-Filtern auswählt, zB BlahDNS. Am Besten wäre natürlich DNScrypt auf dem Router, aber ich weiß nicht ob das auf der FritzBox (einfach) geht, bei OpenWrt geht es recht einfach. Verschlüsseltes DNS (DNScrypt, DNS over TLS, DNS oder HTTPS) sollte man auch deshalb bevorzugen, weil normales, unverschlüsseltes DNS, trotz eintragen eines zensurfreiem DNS, dennoch vom Provider o.ä. unbemerkt gehijacked werden kann und die Umleitung somit nichts bringt.
Auf Android lässt sich übrigens unter „privater DNS“ unter den Netzwerk- und Interneteinstellungen, ein fester DNS over TLS Server eintragen, es muss also gar keine zusätzliche App installiert werden.

Die RT-App wird vermutlich Anti-Zensur-Maßnahmen direkt in die App integriert haben.
Meines Wissens nach soll das bei Telegram auch so sein, dass gilt auch als nicht (wirkungsvoll) blockbar (also der reine Zugang zum Telegram Netz selbst).

Vielen Dank, liebes Corona Blog Team,
für die Anleitung, habe gerade DNS für Android installiert und kann wieder RT empfangenen. Morgen ist Windows dran.

Das ist dann wie in DDR-Zeiten. Da wurden in den sechziger Jahren FDJ-Truppen losgeschickt, Antennen zu drehen, die auf Westsender zeigten. Heutzutage ist es nur noch ein bisschen verdeckter. Der Laie kann das oft nicht so schnell durchschauen.

Du schreibst kompletten Blödsinn.
Ich war in der FDJ und ASK. Nichts Dergleichen wurde praktiziert.
Wir schauten alle West-TV und erkannten schon frühzeitig die Lügenkonstrukte. Wenns nach uns ginge, wäre die Mauer im Neuaufbau. Verkackt bleibt verkackt.

Ein Nachbar arbeitete damals als Fersehmechaniker. Eines Tages kurz nach dem Mauerbau, bekam er den Auftrag bestimmtem Leuten, den Westkanal zu verdrehen. Das waren noch Geräte bei denen jeder Kanal mittels Spule eingestellte wurde, also der Kern wurde solange gedreht bis der gewünschte Sender zu sehen war. Das tat er auch, aber der TV-Besitzer wünschte, dass eine andere Spule auf West-TV gestellt werden solle. Also, das West-TV kam z.B. halt nicht mehr auf Kanal 3 sonder auf 8. So wurden alle Wünsche erfüllt. ;-))
Wer im Tal wohnte, stellte mit anderen Nachbarn eine Antenne auf den Berg, Richtung Westen, zog eine Zweidrahtleitung bis zum Haus und konnte West-TV gucken. Diese Leitung war unübersehbar und jeder wusste, aha der sah West-TV obwohl er es verneinte.
Für Ost-TV stand ein Umsetzer auf dem Berg und strahlte ins Tal.
So war es auf dem Dorf, in den Städten wurden die Antennen verdreht. Und natürlich wieder zurückgedreht.

Wow, danke für die hilfreiche Anleitung. Seit gestern erreiche ich RT nur noch über den Torbrowser. Allerdings macht der von RT vorgeschaltete DDos-Guard damit so seine Zicken und ich komme erst nach mehrfachem Aufruf auf die gewünschte Seite. Mit der o.g. Beschreibung war ich sofort wieder im Bilde. Nochmals vielen Dank dafür.

Benutzt einfach den Opera Browser, das Proxy-„VPN“ in den Einstellungen freischalten und dann über USA oder Asien dann klappt es auch ganz einfach kostenlos.

PS: Ich glaube Opera wurde von den Chinesen übernommen, sollte also auch in Zukunft kein Problem sein das man für die VPN seine Daten nach China schickt. 😁

Habe noch ‚handübersetzt‘ per Cross-Assembler und Obj.Code, Z-80 , 1 Mhz Taktung und 64 KB RAM. Da die graphische Oberfläche fehlte, war die Bildschirm-Ausgabe so schnell, daß Zählschleifen die Ausgabe ausbremsen mußten. VG !

sehr gute, brauchbare Arbeit!

Macht nur den „Fehler“ eingangs nicht das dezentrale Gedankengebäude des Internet zu erklären: TCP/IP – das Internet Protocoll.

(es heist ja schon so)

Wer dessen Denkansatz versteht (nicht seine Details, sondern nur den Ansatz, die Grundphilosophie, wieso es ist wie es ist), dem wird klar, wie er selbst mit Computern umgehen muss um irgendwelchen Herrschern Zensur usw. nicht zu erlauben. Wie er sicherstellt SEINE MACHT *NICHT* ABZUGEBEN.

Das fehlt dem Werk. Es schüttet gleich mit zu vielen Details los.

„nicht mal verstehen“ ist das Problem von dem ich hier schreibe, eigentlich in jedem Beitrag. Das liegt IMMER am Leser und nie am Schreiber.

Wie ich lesen muss haben auch Sie den Anspruch Dinge zu tun und dabei „das Ganze nicht mal verstehen“, wenn Sie nicht erfassen was ich erkläre. Nichteinmal rückfragen, aber sofort eine Anweisung nachschieben was „man“ tun muss.

Verstehen spielt keine Rolle mehr in dieser irren Gesellschaft / Geisteszustand der Menschheit. Es wird stehts drauflos gehandelt.

Disziplin, Zucht und Ordnung am Beispiel von Segelschiffen:

Das Segelschiff „China“ hat seine Matrosen im Griff. Ansagen werden gewissenhaft, unverzüglich und präzise durchgeführt. Wenn, im Zweifel, nicht vom Matrosen, dann eben von seinem Vorgesetzten, ggf. auch auf Kosten des befehlsempfangenden Matrosen.

Das Segelschiff „Freiheit“ hat erkannt, dass auf lange Sicht es abgehängt werden wird. So gesehen „verstehen“ nun sicher „jeder“ was gerade läuft.

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