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Pflegestudie: „Ich hätte mich an manchen Tagen darüber gefreut, wenn wir tat­sächlich mehr Covid-Fälle gehabt hätten.“

„Ich hätte mich an manchen Tagen darüber gefreut, wenn wir tat­sächlich mehr Covid-Fälle gehabt hätten.

Wir wollen nicht sagen, dass zu gewissen Zeiten, manche Krankenhäuser nicht überlastet waren, das waren Sie aber auch schon die Jahre zuvor.
Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass das Bild welches von der Politik und mit der Unterstützung der Medien gezeichnet wurde, absolute Panikmache war.

Die Tagesschau veröffentlicht am 12.01.2021 Ergebnisse einer Pflegestudie bezüglich der Belastung von Pflegepersonen in Krankenhäusern während der Covid-19 Pandemie.
Doch zu finden ist diese Studie nicht, wir haben inzwischen sowohl bei der tagesschau als auch bei der Studienleiterin angefragt.

Interessant ist allerdings eine Studie von der selben Studienleiterin Prof. Dr. Uta Gaidys welche 2020 vom 03. bis 23. April durchgeführt wurde.
Über diese Studienergebnisse berichtet aber niemand, weshalb wir diese hier aufgreifen wollen.

Hier die interessantesten Aussagen der Studie

Zwei Aussagen von Pflegepersonen, die so in den Medien nie kommuniziert wurden:
„Andere Pflegende berichten von einem geringeren Arbeitsaufkommen was zu „Überstun­den werden abgebaut, evtl. Kurzarbeit […] kaum Patien­ten, somit, man darf es ja kaum äußern, Langeweile und
Unterforderung“ führt.
Eine weitere Pflegeperson sagt: „Das Warten auf etwas“ wird dabei als belastend empfunden. „Ich hätte mich an manchen Tagen darüber gefreut, wenn wir tat­sächlich mehr Covid-Fälle gehabt hätten. Das Warten auf die Kranken ist nach einiger Zeit schwieriger als die professionelle Versorgung der ARDS-Patienten“.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Eine Pflegeperson schreibt: Selbst die Quarantänedauer wurde herabgesetzt speziell für Pflegekräfte. Abstriche werden nicht oder nur im äußersten Notfall vom Personal abgenom­men“.

Versorgung der Patienten

Diesen Aspekt finden wir besonders bedenklich, dass negativ getestete Patienten erst zum Teil 3 Tage später, an das Personal gemeldet wurden.

Einige Pflegepersonen beanstanden, dass teil­weise schlechte Informationsmanagement „sich ständig ändernde zentrale Verfahrensanweisungen“
oder
„Fehlende einheitliche Regelungen zum Umgang mit PSA,
CoVid-Ausschlusspatienten, CoVid negativ getesteten Pa­tienten“, die „teilweise durch stille Post weiterge­geben werden und nach 3 Tagen erst schriftlich per Mail an alle Pflegenden geleitet werden und unter Umständen diese Informationen anders ausgelegt werden“.

Kompensationsversuche

Pflegende thematisieren die pandemiebedingten Aus­wirkungen auf die Qualität der Intensivpflege. Dabei be­schreiben sie „improvisierte Verhältnisse“ und haben ein Gefühl von „Corona scheint alles zu legitimie­ren“.
Es werden patientengefährdende Situationen wahrgenommen, wie „Hygienestandards wurden aufge­hoben/aufgeweicht“ und „Wechselintervalle des Materials verlängert (Beatmungsset / Mundpflegeset, Fil­ter)“.

Überschreitung der Kompetenzen

Gleichzeitig sind einige Pflegende mit einem Rollen­wechsel und der Übernahme von professionsübergreifen­den Aufgaben befasst: „Arbeit von Physiotherapeuten mit­ übernehmen“ oder „Ärzte kommen nur herein, wenn invasive Maßnahmen wie z. B. Intubation nötig sind […] wichtiger das Pflege ihre klinischen Assessments durch­ führt.

Hier die Studie zum Download

Prof. Dr. Uta Gaidys ist die Initiatorin der COVID-19 Pflege Studie und arbeitet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.


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Eine Antwort auf „Pflegestudie: „Ich hätte mich an manchen Tagen darüber gefreut, wenn wir tat­sächlich mehr Covid-Fälle gehabt hätten.““

Hat mich nicht sonderlich verwundert. Die Politik macht mit uns was sie will und ob die Medien wirklich noch neutral berichten bezweifle ich schwer. Macht endlich „klar Schiff“ und stellt uns die wirklichen Zahlen zur Verfügung.

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