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Gefährliche Stoffe in Schnelltests

Kinder müssen mit gefährlichen chemischen Substanzen hantieren, für die eigentlich geschultes Laborpersonal unter Schutzausrüstung vorgesehen ist.

Rechtsanwalt Elmar Becker hat sich mit der Thematik von gefährlichen Stoffen in Schnelltests tiefergehend befasst und äußert sich in einem Interview mit Tina Romdhani dazu.
In unserem Beitrag „Einsatz bedenklicher Stoffe in Schnelltests?“ findest du alle Steckbriefe von den gängigen Schnelltests. Du findest auch einen Beitrag über die Schnelltests „Einsatz bedenklicher Stoffe in Schnelltests?“ auf unserem Blog, welches wir bereits seit einigen Wochen thematisiert haben.

Musterschreiben von Klagepaten um eine Strafanzeige wegen Schnelltests an Minderjährigen zu stellen

In Reaktion auf das von uns zur Verfügung gestellte Widerspruchschreiben zum Testzwang an Schulen erreichen uns tagtäglich zahlreiche Nachrichten.

Viele Eltern, aber auch Lehrer, Betreuer und Erzieher kommen hilfesuchend auf uns zu und stellen die Frage, welche Möglichkeiten sie darüber hinaus haben, gegen den Testzwang vorzugehen. Die Nachrichten beschäftigen sich mit Fragen zu den Selbsttests, ihrer Zulassung und Inhaltsstoffe, sowie teils gänzlich fehlender Beipackzettel.

Rechtsanwalt Holger Fischer hat sich tief in diese Thematik eingearbeitet. Seht im folgenden Interview, welche Informationen er dazu hat:
Bzgl. der hier zur Verfügung gestellten Strafanzeige ist es uns ein wichtiges Anliegen deutlich herauszustellen, dass eine Strafanzeige als „Ultima Ratio“, also als letzter möglicher Weg angesehen werden sollte, wenn alle anderen Möglichkeiten einer gemeinsamen Kommunikation und Lösungsfindung ausgeschöpft sind.

Wir bitten Dich daher, bevor Du diese Strafanzeige als Mittel verwendest, Dir vorab folgende Fragen zu stellen:

  • Habe ich das lösungsorientierte Gespräch mit der Person gesucht, gegen die ich die Strafanzeige stelle?
  • Habe ich in meiner Argumentation die Sichtweise der anderen Person einbezogen und respektiert?
  • Habe ich der Person klar dargelegt, dass sie mit ihrem Verhalten eine Grenze überschreitet, die außerhalb einer noch hinnehmbaren Toleranz liegt?
  • Sind alle anderen Möglichkeiten und Mittel (z.B. Widerspruchschreiben) ausgeschöpft ohne dass Aussicht auf Erfolg besteht?

Dieses Musterschreiben der Strafanzeige sollte unbedingt ergänzt werden durch Deine eigene und persönliche Schilderung. Der Adressat des Schreibens ist nicht nur ein Staatsanwalt in der von ihm ausgeübten Rolle, sondern zuallererst ein Mensch. Bitte formuliere Dein Anliegen daher so, dass es sich für Dich stimmig und richtig anfühlt.


Den Beitrag mit allen Widerspruchschreiben gegen die Testung an Schulen findest du in diesem Beitrag, „Eltern die nicht wollen, dass ihr Kind in der Schule getestet wird müssen dieser Testung ausdrücklich widersprechen“. Außerdem findest du auch Formulare für Haftungsausschlüssen in diesem Beitrag „Eltern die nicht wollen, dass ihr Kind in der Schule getestet wird müssen dieser Testung ausdrücklich widersprechen“.
Alle Informationen für Eltern gibt es hier auf unserem Blog kompakt zusammengefasst „Für Eltern“.


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3 Antworten auf „Gefährliche Stoffe in Schnelltests“

Ich hätte da eine Anmerkung. Im Entsorgungspapier des Bundesumweltamtes steht, dass die Entsorgung der Schnelltests (hier denke ich vor allem an Roche mit dem sehr bedenklichen Gefahrenstoff Nonylphenol) in einem verschlossenen dichten Behälter in den Hausmüll entsorgt werden kann. Allerdings steht weiter unten in diesem Papier, dass dieser Hausmüll nur ohne eine weiter Einpressung, d.H. kein Müllpresswagen, und solche kenne ich nur für den Hausmüll, den Müll sofort zu einer Verbrenungsanlage bringen muss. Vielleicht kann das mal jemand überprüfen, denn wenn 1000 solcher Schnelltests von nur einer Schule innerhalb von 2 Wochen anfallen (ich spreche hier von kleinen Schulen) und diese alle in einem Müllwagen ausgequetscht werden, ob da während der Fahrt nicht doch was in die Umwelt gelangen kann?
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/dokumente/hinweise_zur_entsorgung_von_abfaellen_aus_massnahmen_zur_eindaemmung_von_covid_stand_16.3.21.pdf

Kann man ja mal berechnen:
Der durchschnittliche Test wiegt 10g incl. der Testflüssigkeit
aber ohne die riesige Pappverpackung und Beipackzettel.
Abzüglich des Kunststoffs beträgt die Testflüssigkeit 0,377g,
das mal 1000 Tests ergeben 0,377Liter Testflüssigkeit.
Die ist zwar in dem Testflies gebunden, kann aber trotzdem freigesetzt werden.
Wenn alle Schüler sich 2x die Woche testen müssen, kommen so locker 250Tonnen Plastik- und Sondermüll zustande. Das Papier und die vielen Tests bei den Erwachsenen noch nicht eingerechnet.
Was passiert, wenn diese Menge Testflüssigkeit ins Grundwasser gerät, möchte ich mir nicht ausmalen.
Und das Zeug kommt alles aus China.
Anscheinend interessiert das hier keinen, wo doch alle wegen Plastikmüll am schreien sind.

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