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Einsatz bedenklicher Stoffe in Schnelltests?

Die Ausführungen in unserem Beitrag zeigen, dass Kinder mit gefährlichen chemischen Substanzen hantieren müssen, für die eigentlich geschultes Laborpersonal unter Schutzausrüstung vorgesehen ist.
Wir fragen: wer haftet bei Unfällen für körperliche Schäden in Folge von Anwendungsfehlern?

Wir haben uns heute mal, kurz vor Ostern, dem Thema Laientests gewidmet. Diese sollen nun sowohl in Unternehmen als auch Schulen, teilweise mit Verpflichtung umgesetzt werden.
Was wir hierbei heraus gefunden haben, ist besorgniserregend und wahrlich kein Ostergeschenk.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat am 24.02.2021 die ersten drei Sonderzulassungen für SARS-CoV-2-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Bei allen dreien werden die Proben durch einen Abstrich im Nasenbereich entnommen:

Weitere Steckbriefe gibt es auch noch für folgende Tests:

  • AESKU.RAPID SARS-CoV-2 von Aesku.Diagnostics GmbH & Co. KG – Steckbrief
  • Coronavirus (2019-nCoV)-Antigentest von Beijing Hotgen Biotech Co., Ltd – Steckbrief
  • COVID-19 Antigen Schnelltest (Kolloidales Gold) von Anbio (Xiamen) Biotechnology Co., Ltd. – Steckbrief
  • RapidFor SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test von Vitrosens Biyoteknoloji Ltd. Sti. – Steckbrief
  • COVID-19 Antigen-Schnelltest (Kolloidales Gold) von MR Sanicom GmbH – Steckbrief
  • Medicovid-AG SARS CoV-2 Antigen SELBSTTEST NASE von MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG – Steckbrief
  • NASOCHECKcomfort SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltest von Beijing Lepu Medical Technology Co., Ltd. – Steckbrief
  • NanoRepro Antigen Schnelltest (Viromed) von NanoRepro AG – Steckbrief

In einem gesonderten Beitrag „Corona Schnelltests ein Überblick über deren Genauigkeit“ kannst du dich gerne noch weiter informieren.

In Schulen werden überwiegend Siemens und Roche Selbsttests eingesetzt, weshalb wir nachfolgend die Ergebnisse der beiden Tests vorstellen und auf den Vorwurf Ethylenoxid (kurz EO) sei auf den Teststäbchen. Kurz zur Erinnerung zunächst war die Durchführung von den bekannten PCR Tests anfangs noch medizinischem Person vorbehalten, darf nun fast jeder diese nach einer kurzen Schulung durchführen und am Ende sind wir nun soweit, dass sich Kinder mit Schnelltests selbst testen müssen. Man sieht hier deutlich, wie Vorbehaltstätigkeiten aufgeweicht werden und plötzlich jeder mal eben Medizinpersonal spielen kann.
Haftungsausschlüsse für Tests an Schulen von Klagepaten und Pflege für Aufklärung findet ihr in diesem Beitrag.


Eine Sonderzulassung bedeutet, wenn man einen kurzen Blick auf die Website des „Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte“ wirft, dass der Antragsteller selbst, u.a. folgende Dokumente einreichen muss:

  • Nachweis der analytischen Sensitivität und Spezifität bzw.
  • sofern vorhanden, die Ergebnisse der Leistungsbewertungsprüfung
  • Ergebnisse der Stabilitätstests
  • aktuelle Risikoanalyse, bitte dabei die Risiken, die sich aus der Eigenanwendung ergeben, in der eingereichten Kopie hervorheben

Wir möchten hier nicht den Teufel an die Wand malen, aber welches Unternehmen das kurz davor ist eine Sonderzulassung zu erhalten um damit einen Umsatz in Millionen Höhe zu generieren, wird hier offen und ehrlich kommunizieren? Altruismus schließen wir bei Firmen wie Roche und Siemens gänzlich aus.
Erstaunlich ist, dass hier eine aktuelle Risikoanalyse gefordert wird, welcher unserer Meinung nach, durch unsere Kultusministerien (KM) und unserem Gesundheitsminister Jens Spahn, sowie Hubertus Heil (Bundesminister für Soziales und Arbeit) nicht nachgegangen wird. Aber es wundert uns nicht, wenn in der Presse davon gesprochen wird, dass Frau Merkel bereits vorher schon wusste, dass mit dem Astra Zeneca Impfstoff etwas nicht stimmen sollte und hier Menschenleben wissend gefährdet werden.

Kommen wir nun zu den Schnelltests von Siemens und Roche

Hier unten sehen sieht man den Hinweis: „er basiert auf einem einfach durchzuführenden Verfahren, das von medizinischem Fachpersonal durchgeführt wird

Roche schreibt auf seiner Internetpräsenz durchweg positiv über seinen „SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test“ und schildert die Anwendung in bunten Videos. Auch Siemens steht dem in nichts nach, doch wunderte uns bereits auf der Website der Hinweis, „er basiert auf einem einfach durchzuführenden Verfahren, das von medizinischem Fachpersonal durchgeführt wird“.
Wieso uns dieser Hinweis nicht wundert, werden wir nachfolgend nun erläutern.

Die beiden Beipackzettel von Roche und Siemens haben wir mit aufgeführt, damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können. Beim Kultusministerium Bayern haben wir den Beipackzettel von Roche finden können, der von Siemens ist dort nur in einer „verharmlosenderen Form“ zu finden. Bei einigen weiteren KM haben wir vergeblich nach den Hinweisen gesucht, lassen uns aber gerne eines besseren belehren (info@corona-blog.net).

Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card der Technomed Service GmbH (Roche)

Bei näherer Betrachtung des Beipackzettel erfährt man, direkt auf Seite eins in der ersten Spalte relativ weit unten: „Enthält einen besonders besorgniserregenden Stoff (SVHC): Octyl‑/Nonylphenolethoxylate.“ Wir gehen davon aus, dass es sich hier um die Lösung bei dem Test handelt.
Schlägt man diesen Stoff laienhaft im Internet nach, stößt man auf folgenden, besorgniserregenden Hinweis: „Hormonell wirkende Chemikalie“ (siehe Umweltbundesamt).
Nun wundert einen der Punkt: „Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise“ (siehe Beipackzettel) in keinster Weise mehr.

Das Umweltbundesamt schreibt folgendes zu den Stoffen:
Octylphenolethoxylate (OPEs) und Nonylphenolethoxylate (NPEs)

Octylphenolethoxylate (OPEs) ist der erste Stoff der aufgrund seiner endokrinen Wirkung auf die Umwelt als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) identifiziert wurde. Die Bewertung erfolgte durch das Umweltbundesamt (> UBA-Presseinformation). Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Octylphenol das Hormonsystem in Fischen beeinträchtigt und dadurch die Entwicklung und Fortpflanzung schädigt. Bereits minimale Konzentrationen von wenigen Millionstel Gramm reichen aus.

4-tert-Octylphenol gehört zu den Alkylphenolen. Die bekannteste Chemikalie der Gruppe ist das ebenfalls hormonell wirkende Nonylphenol, dessen Ethoxylate in einer Greenpeace Studie in Textilien nachgewiesen wurden. Nonylphenol und seine Ethoxylate sind in der Europäischen Union in zahlreichen Verwendungen verboten. 4-tert-Octylphenol dagegen bisher nicht. 4-tert-Octylphenol ist ein Bestandteil von Phenolharzen und außerdem ein Ausgangsstoff für die Herstellung von Polymeren sowie einer Gruppe von Tensiden, den Ocytlphenol-Ethoxylaten. 4-tert-Octylphenol selbst, die daraus hergestellten Harze und Ethoxylate werden z.B. in Farben, Klebstoffen und Reifen verwendet. Anders als für Nonylphenol ist die Verwendung von 4-tert-Octylphenol in der EU bisher nicht verboten. Seit 1986 verzichtet die deutsche Industrie jedoch freiwillig auf den Zusatz von 4-tert-Octylphenol in Wasch- und Reinigungsmitteln. Neben den oben genannten Verwendungen kommen die Ethoxylate auch bei der Erdgasgewinnung durch Fracking zum Einsatz und werden zusammen mit Wasser unter hohem Druck in Gestein gepresst, um Erdgas freizusetzen.

REACH⁠ steht für Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und leitet sich vom englischen Titel der europäischen Chemikalienverordnung ab: Regulation concerning the Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals.

Octylphenolethoxylate (OPEs) und Nonylphenolethoxylate (NPEs) so schreibt es das Medienportal „Chemie“:
APEs sind über lange Zeit vielfältig verwendet worden, zum Beispiel in Detergenzien zu Reinigungszwecken in der pharmazeutischen Produktion und Forschung, in der Biotechnologie, Diagnostik und in verschiedenen anderen Industrien.
Anhang XIV der REACH-Verordnung schreibt jedoch vor, dass ab dem 4. Januar 2021 OPE- und NPE-Produkte nicht mehr verwendet werden dürfen, es sei denn eine behördliche Zulassung liegt vor oder die beabsichtigte Verwendung ist von der Zulassungspflicht ausgenommen.

Die Packung enthält Bestandteile, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 wie folgt klassifiziert sind:
Warnung:
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H319 Verursacht schwere Augenreizung.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Prävention:
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
Reaktion:
P333 + P313 Bei Hautreizung oder ‑ausschlag: Ärztlichen Rat ein‑holen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P337 + P313 Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P362 + P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
Achten Sie bei Verschüttungen auf eine gründliche Reinigung mit einem geeigneten Desinfektionsmittel

In welcher Menge der Stoff hierfür vorliegen muss, können wir natürlich nicht beurteilen.

Hier das Sicherheitsdatenblatt für den Roche Test zum Download:

Rapid COVID-19 Self-Test von Siemens Healthineers

Auch hier haben wir uns den Beipackzettel, welcher nicht direkt auf der Website von Siemens für uns zu finden war, angesehen. Wir gehen davon aus, dass es sich hier um die Lösung bei dem Test handelt. Auf Seite eins in der ersten Spalte, ebenfalls relativ weit unten unter: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen findet man folgenden Passus:
„5. Lösungen, die Natriumazid enthalten, können explosionsartig mit Blei-oder Kupferleitungen reagieren. Verwenden Sie große Mengen Wasser, um weggeworfene Lösungen in eine Spüle zu spülen.“
Schlägt man diesen Stoff laienhaft im Internet nach, kommt man auch hier zu einem alarmierenden Ergebnis.
Das Sicherheitsdatenblatt von Carl Roth identifiziert diesen Stoff ganz klar als, Laborchemikalie für Labor- und Analysezwecke.
Bei Kontakt mit diesem Stoff, sei es durch Inhalation, indem die Kleidung beschmutzt wurde, durch Kontakt mit der Haut oder den Augen wird immer darauf hingewiesen, dass man Maßnahmen ergreifen soll. In den niedlichen Werbevideos der Testhersteller, werden Eltern oder Kinder nicht darüber informiert.

Unter 4.1 wird auf diesem Sicherheitsblatt auf folgende Punkte eingegangen:
Allgemeine Anmerkungen, beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen. Selbstschutz des Ersthelfers. Symptome können auch erst viele Stunden nach der Exposition auftreten.
Nach Inhalation, für Frischluft sorgen. Bei unregelmässiger Atmung oder Atemstillstand sofort ärztlichen Beistand suchen und Erste-Hilfe-Massnahmen einleiten.
Nach Kontakt mit der Haut, bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser. Unbedingt Arzt hinzuziehen.
Nach Berührung mit den Augen, einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Bei Auftreten von Beschwerden oder in Zweifelsfällen ärztlichen Rat einholen.

Gefahrenhinweis:
Lebensgefahr bei Verschlucken, Hautkontakt oder Einatmen, kann die Organe schädigen (Gehirn) bei längerer oder wiederholter Exposition, sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Unter Sicherheitshinweis steht dort auf dem Merkblatt: Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen. Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Schutzhandschuhe/Schutzkleidung tragen.

Sicherheitshinweise – Reaktion:
BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.
BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen

In welcher Menge der Stoff hierfür vorliegen muss, können wir natürlich nicht beurteilen.


Bei beiden Tests wird darauf hingewiesen, dass der Nutzer Handschuhe bzw. Schutzkleidung tragen muss, dies ist nach den Ausführungen von oben für uns nicht verwunderlich. Wir sprechen hier auch nicht von einer einmaligen Anwendung, sondern von 2 Tests pro Woche.

Ethylenoxid (kurz EO) Behandlung der Teststäbchen zur Sterilisation

Ethylenoxid (kurz EO) wird als krebserregend angesehen, so steht es in der GESTIS-Stoffdatenbank. Diese Datenbank wird unterhalten durch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
In der Datenbank steht zu diesem Stoff folgendes:
Die Hauptaufnahmewege für Ethylenoxid verlaufen über den Atemtrakt und über die Haut. Eine akute Exposition gegenüber Ethylenoxid wirkt sich in der Regel auf das Zentralnervensystem aus und kann z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, anhaltendes periodisches Erbrechen, starke Erregung und Bewusstlosigkeit hervorrufen. Zusätzlich können Atembeschwerden (durch Obstruktion der Atemwege), Herzrhythmusstörungen und eine vermehrte Ausscheidung von Gallenfarbstoffen auftreten.
Auch die EPA (United States Environmental Protection Agency) sagt, der Stoff kann krebserregend sein.
Der BR24 Faktenfuchs geht auf dieses Thema explizit ein, kann unserer Meinung nach aber nicht die Gefahren ausschließen, welche von diesem Stoff ausgehen können.
Aber niemand von uns behauptet, dass diese Stäbchen mit diesem Stoff beschichtet sind, aber der Wattetupfer ist sehr wohl damit behandelt. Problematisch unserer Meinung nach ist, dass Kinder sich dieses Stäbchen 2x die Woche in die Nasenschleimhaut, also in den Atemtrakt schieben, und dies der Hauptaufnahmeweg ist.
In welcher Menge der Stoff vorhanden ist, kann man öffentlich nicht einsehen. Zu bedenken sollte einen geben, dass diese Tests unter einer Sonderzulassung nur für einen gewissen Zeitraum zugelassen wurden.


Am Ende stellen wir uns die Frage, wie werden diese Testgeräte und Materialien, inklusive dieser Lösungen entsorgt? Über den normalen Schulmüll?
Einerseits sind Wattestäbchen mit Plastik in Deutschland verboten, andererseits lassen wir es zu, dass Kinder und Erwachsene Masken tragen welche Giftstoffe enthalten und diese wahlweise in der Umwelt weggeworfen werden.
In dem Beipackzettel von Siemens steht unter „14. Entsorgen Sie Testgeräte und Materialien als biologisch gefährliche Abfälle gemäß den Anforderungen von Bund, Ländern und Gemeinden“.

Recht auf Bildung und Teilhabe darf unserer Meinung nach nicht von einem Test abhängig gemacht werden. Zum Zweiten muss gesichert sein, dass Kinder körperlich und psychisch unversehrt bleiben und nicht zu Versuchsobjekten werden. Die Ausführungen oben zeigen, dass die Kinder mit gefährlichen chemischen Substanzen hantieren müssen, für die eigentlich geschultes Laborpersonal unter Schutzausrüstung vorgesehen ist. Wir fragen uns auch hier: wer haftet bei Unfällen für körperliche Schäden in Folge von Anwendungsfehlern?
Schau dir gerne auch unseren Beitrag „Schulen sollen sich nun wieder zu ›silent hotspots‹ entwickeln?“, denn vier namhafte Institute und Universitäten sagen ganz klar: Die treibende Kraft im Infektionsgeschehen sind nicht die Kinder. Vier weitere sprechen sich gegen eine Schnelltestpflicht bei Schulkindern aus. Auch das Verwaltungsgericht in Bayern hat zu dem Thema Testpflicht (im Altenheim) ein Urteil gesprochen.

Vielleicht kennt sich ein Leser unseres Corona Blogs mit Chemikalien aus und kann uns hierzu weiter Informationen liefern – info@corona-blog.net. Jeder kann sich hierzu selbst ein Bild machen und selbstverständlich sind wir offen für andere Meinungen.


Bleibe informiert und folge uns auf Telegram – Corona ist nicht das Problem

25 Antworten auf „Einsatz bedenklicher Stoffe in Schnelltests?“

Die Tests von Roche und Siemens dienen laut Beipackzettel dem qualitativen (d.h. explizit nicht quantitativen) Nachweis von Antigenen bei Personen mit Verdacht auf eine Erkrankung (!).

Mit den geplanten Tests in Schulen werden damit alle Kinder pauschal unter Krankheitsverdacht gestellt. Man sollte den Test mit dem Verweis darauf, daß das Kind gesund ist, einfach ablehnen.

Zitat Roche:
Der SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test ist ein schneller, immunchromatographischer Test zum qualitativen Nachweis des SARS-CoV-2-Nukleokapsidantigens in humanen Nasenabstrichen. Dieser Test dient zum Nachweis von Antigenen des SARS-CoV-2-Virus bei Personen mit Verdacht auf COVID-19.

Zitat Siemens:
Der CLINITEST® Rapid COVID-19-Antigentest ist ein … In-vitro-Test zum qualitativen Nachweis von Nucleocapsid-Proteinantigen aus SARS-CoV-2 in direkten …proben direkt von Personen, bei denen der Verdacht auf COVID-19 besteht.

Es wäre schön wenn ich das könnte als Erziehungsberechtigte.Aber darüber habe ich nicht zu entscheiden.Denn Wenn ich das tue wird mein Kind vom Wechsel-UND DISTANZUNTERRICHT ausgeschlossen und ich bekomme ein Bußgeld auferlegt.

Wenn ich die Inhaltsstoffe des Tests von Roche lese, dann wird mir schlecht!

https://www.medplus24.de/out/media/SDB_Roche_SARS-CoV-2_Antigentest.PDF

H300 : Lebensgefahr bei Verschlucken.
H301 : Giftig bei Verschlucken.
H302 : Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H310 : Lebensgefahr bei Hautkontakt.
H314 : Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H317 : Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H318 : Verursacht schwere Augenschäden.
H330 : Lebensgefahr bei Einatmen

Wie kann man das Kindern in die Hand geben!

Dieser Stoff, Octyl‑/Nonylphenolethoxylate, ist aber nicht auf dem Wattestäbchen, oder? Damit dürfte das Risiko niedrig sein, dass der Stoff in der Körper gelangt, denke ich. Ich bin trotzdem gegen diesen Massentest, weil ich – trotz mutmaßlich geringem Risiko – auch nur sehr geringen Nutzen sehe.

Hallo,
wir haben drei Stoffe in dem Beitrag erwähnt. Zwei davon vermuten wir in der Lösung zur Anwendung des Tests. Da in dieser das Wattestäbchen zunächst geschwenkt werden muss und dann auf die Testkasette aufgetragen werden muss, kann dies natürlich schnell auf die kleinen Händchen gelangen. Und wie schnell ein Kind seine Finger im Mund hat, in der Nase oder im Auge ist ja sicherlich jedem klar.
Gewiss ist, dass solche Laborchemikalien nichts in Kinderhänden zu suchen haben.
Letzterer Stoff den wir aufführen ist bei der Sterilisation der Stäbchen im Einsatz.

Viele Grüße
das Corona Blog Team

Hallo, ich bin von Corona genesen, weitere 3 Millionen Menschen auch. Was ist mit uns? Von uns spricht keine, was dürfen wir? Reisen? …,

Hallo zusammen, wir haben endlich von unserer Schule in NRW die Info bekommen, dass der Siemens Test bei uns benutzt wird. Im Internet finde ich aber nur ein Beipackzettel ohne Inhaltsstoffe. Liegt Ihnen ein anderes vor, wo auch die Zusammensetzung aufgelistet ist?
Vielen Dank und viele Grüsse

Gibt es womöglich einen Unterschied zwischen Schnelltest (durchgeführt durch gelernte Fachkraft) und Selbsttest (für die Eigenanwendung)? Womöglich werden zwei Dinge miteinander vermischt und für beides gibt es jeweils einen Beipackzettel? Zumindest bei Siemens gibt es ja zwei Versionen. Die in den Schultests ist sehr viel harmloser.

Haben Sie irgendwelche Quellen oder Unterlagen zu Ihren Aussagen?
In dem Artikel sind die Beipackzettel verlinkt, dass da die genannten Stoffe enthalten sind steht eigentlich außer Frage…

Auf dem Siemens Beipackzettel der in den Schulen ausgegebenen Tests steht “Selbsttest”, auf den hier verlinkten nicht. Deswegen meine Frage, ob das womöglich zwei verschiedene Methoden sind. Ein Anruf bei der Clinitest Hotline hat allerdings ergeben, dass es ein Datenblatt mit Warnhinweisen gibt, was den Tests nicht(!) beiliegt und das tatsächlich Natriumazid als Inhaltsstoff benennt mit all seinen Gefahren. Ich habe bei Siemens nun schriftlich per Formblatt um die Zusendung des Datenblattes gebeten, so wie es die freundliche Dame der Hotline vorgeschlagen hat.
Mal sehen.

Vielen Dank für die Information.
Es wäre nett, wenn Sie uns das Datenblatt per E-Mail (info@corona-blog.net) zukommen lassen könnten, wenn Sie es denn erhalten.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

Sehr gerne. Mal schauen ob überhaupt eine Reaktion kommt oder die Hotline nur abwimmeln wollte.

Ich habe auch dort angerufen und man konnte mir nicht weiterhelfen.Ich solle das Kontaktformular ausfüllen.
Habe ich. Nichts geschieht.
Nun habe ich sie bei Insta angeschrieben, mal sehen ob da was kommt.

Sämtliche Tests zur Eigenanwendung sind nur umverpackte Tests zur professionellen Anwendung,
mit einem zusätzlichen Hinweis in der Gebrauchsanweisung und auf der Verpackung wo steht für Eigenanwendung vorgesehen.
Nichts ist für die Eigenanwendung neu entwickelt oder angepasst, wozu auch?
Das BfArM schreibt unter anderem vor:
positive Evaluierung des Produktes für professionelle Anwender durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI),
für die Eigenanwendung vorgesehene Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache,
Umverpackung des Produktes für die Eigenanwendung

Apropos harmlos, dann lesen Sie mal den Beipackzettel von Roche und das dazugehörige Sicherheitsdatenblatt.

Wenn dem so ist -und das scheint sich nach einem Anruf bei der Clinitest Hotline zu bestätigen- dann wurde hier frecherweise nicht nur umetikettiert, sondern auch die Warnhinweise entschärft. Ich war wohl etwas blauäuig, weil ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wenn wir diese Tests unseren Kindern geben sollen.
Die Warnhinweise bei Roche sind eindeutig – inkl. der Forderung nach Schutzkleidung. Nichts davon ist in dem Erklärvideo mit dem Jungen umgesetzt. Wenn ich es richtig sehe, fässt er die Lösung mit bloßen Händen an. https://m.youtube.com/watch?v=bBlPHHo1hDA&feature=youtu.be

Ich bin wie so oft in letzter Zeit sprachlos.

Weiß jemand was zu den Daten und Inhaltsstoffen des Boson Selbsttests? In einem früheren Beipackzettel sind im Web auch die krassen Vorsichtsmaßnahmen und Med. Personal erforderlich. Das ist bei den „privat Tests“ nicht drauf.

Meine Kinder haben heute ihre Schnelltests aus der Schule abgeholt, worauf ich mir die Beipackzettel erst einmal genau angeschaut habe. Ich bin dann auf die Homepage vom BfArM gegangen und es gibt 279 !!! Seiten lange Liste mit Antigen Schnelltests (je Seite 25 Einträge). Wenn man nach PEI sortiert, kann man die in Deutschland zugelassenen finden. Wir haben auch den von XIAMEN BOSON. Ich habe KEINEN Hinweis auf irgendwelche gefährliche Substanzen gefunden.
Wenn man mehr Daten über diesen Test haben möchte, kann man diese auf der Seite für die professionellen Tests finden. Es sind die gleichen 279 Seiten, nur eben mit Daten über Spezifität, etc.
Beim RKI gibt es noch ein Bulletin „Was ist bei Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 zu beachten?“, was auch ganz informativ ist.
Wie kommt man an die „unfrisierten“ Beipackzettel?

Ich wollte mich auch über Beipackzettel und Datenblätter der Selbsttests im Internet informieren aber da gab es keine für mich „Normalbürger“ verständliche Informationen. Speziell suchte ich nach einer Deklaration über die Sterilisation der Teststäbchen. Vergeblich. So habe ich mir einen einzelnen Selbsttest in der Drogerie gekauft (nennt sich Hotgen Corona-Laientest, Selbsttest für Zuhause). Auch da im Beipackzettel kein derartiger Hinweis. Als ich schon dachte, so gefährlich sind diese Tests doch nicht, sah ich den Hinweis: winzig klein auf der Direktverpackung des Wattestäbchens rechts unten steht: STERILE/EO (= mit Ethylenoxid sterilisiert).
Bei meinem Sohn in der Schule soll, sobald wieder Präsenzunterricht stattfindet, mit dem Roche-Test getestet werden. Von dem kriegt man im Einzelhandel keine einzelnen Testkits, diese werden laut Apotheker nur in 25-Stück-Gebinden verkauft. Ideal für Schulklassen….
Ich vermute aber, dass dieser gefährliche Stoff EO überall verwendet wird.

Hallo, ihr schreibt beim Siemens Test, das er von geschultem Personal durchzuführen ist. Das kommt bei dem Self Test aber nicht vor.
Lediglich der Hinweis, daß man das Produkt von Kindern fern halten soll!!Witzig (scherz), denn nächste Woche liegt er vor meiner Tochter (6Jahre) auf dem Schultisch.

Hier gibt es interessante Details über Ethylenoxid:
https://www.ufag-laboratorien.ch/medizinprodukte-analytik/ethylenoxidrueckstaende
Ich frage mich sind die Grenzwerte auch für Kinder gültig?
Wer überprüft überhaupt ob Rückstände davon vorhanden sind?
Soweit ich weiß gehören die Tests zur sogenannten in-vitro Diagnostik,
das bedeutet der Hersteller selbst erklärt dass die Vorschriften eingehalten werden.
Nicht ganz:
Bei COVID-19-Tests für die Verwendung durch Gesundheitsfachkräfte darf die CE-Kennzeichnung angebracht werden, nachdem der Hersteller erklärt hat, dass die Anforderungen der Richtlinie erfüllt sind (Konformitätserklärung).
Bei Produkten zur Eigenanwendung muss eine benannte Stelle eingeschaltet werden, die eine zusätzliche Prüfung der technischen Dokumentation vornimmt.
Sehr beruhigend wenn die Dokumentation stimmt!
(https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/testing_kits_communication_de.pdf)
Im Prinzip steht für die Verantwortlichen im Vordergrund die Leistungsfähigkeit der Tests, nicht die Sicherheit bezüglich der Inhaltsstoffe.
https://www.roedl.de/themen/covid-19/corona-virus-rechtliche-probleme-in-vitro-diagnostik-tests
Es ist wie bei den Impfstoffen, die Politik fordert, die Industrie liefert, die Bevölkerung ist allen egal, Hauptsache die Milliarden fließen.

@Jörg und Christian: Gefährliche Stoffe mit Angaben von „Gefahren“ sind in EU-Teilnehmerländer in den von euch genannten SDS =Safty Data Sheet= Sicherheitsdatenblätter aufzuführen. Üblicherweise auch der Stoffname, die CAS- und die EG Zulassungsnummer. In der öffentlich zugänglichen Stoffdatenbank der ECHA kann man dann offiziell den Stoff checken. Da in diesem hinterlegten SDS = Sicherheitsdatenblatt elementarer Angaben fehlen handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit um ein Datenblatt nach US-Format. Das bedeutet eine Inverkehrbringung in den Teilnehmerländer der EU und damit auch in Deutschland ist damit gesetzlich nicht möglich!

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