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Martin Adam entwickelt fundierte Alternative zum RKI Dashboard

Wir alle kennen die Horrorbilder und Schreckensszenarien der Corona-Pandemie, die uns tagtäglich in den Quantitätsmedien präsentiert werden. Aktuell wird gerade Indien dafür herangezogen. Mit – mehr oder weniger aktuellen – Bildern wird hierzulande versucht ein dramatisches Bild von der Situation dort zu verbreiten.

Martin Adam hat sich die Situation genauer angesehen und unzählige Daten ausgewertet und zusammengefasst, die ein ganz anderes Bild der Pandemie zeichnen. Nachfolgend findet ihr das „alternative Dashboard“, welches die Situation objektiv und ausführlich darstellt.

Update: 18 Mai 2021
Nun greift auch die Epoch Times das Dashboard von Martin Adam auf. Hinweis zur Weltkarte: inzwischen unterscheiden sich Indien und Deutschland etwas voneinander, was in der Karte ersichtlich ist und bei der Erstellung dieses Beitrags, vor einer Woche, sich anders darstellte.

Viele kennen Martin Adam noch von seiner Auswertung der Sterbedaten des RKI für die Altersgruppe 80 Jahre und älter, welche wir hier beim Corona Blog veröffentlichten. Diese zeigte bereits Anfang März, dass die Todesfälle unter den Senioren seit Beginn der Corona Impfungen dramatisch angestiegen sind. Die Auswertung wurde auch von großen Nachrichtenportalen wie EpochTimes veröffentlicht – passiert ist dennoch nichts. Die Politik hat sich nicht beirren lassen und zieht die Impfkampagne immer weiter durch – es geht um Ansehen und viel Geld.

Eine objektivere Darstellung

Nun die vergangene Zeit war Martin Adam nicht untätig gewesen – er hat an einer nicht überdramatisierten Darstellung der Situation gearbeitet und möchte damit jetzt an die Öffentlichkeit gehen, betont aber weiterhin, dass er für sachliche Diskussionen und Kritik rund um die Darstellung der Daten offen ist.

Deutschlands Inzidenzzahlen

Die erste Karte ist auf Grundlage der Daten des RKI und der Gesundheitsämter aufgebaut – wir kennen Sie wohl alle aus der Tagesschau.
Natürlich trifft all die Kritik, die es an diesen Zahlen gibt, auch bei der neuen Karte von Martin Adam zu:
Die Zahlen sind natürlich abhängig von der Testanzahl und wen man testet. Hinzu kommt ein Meldeverzug. Sogar die Öffentlich Rechtlichen haben erkannt, dass die Inzidenz eigentlich kaum als Werkzeug taugt. Dennoch rauscht sie jeden Abend über die Bildschirme von Millionen Menschen – in Farben von gelb, über dunkelrot, noch dunkleres dunkelrot und dann lila. Um dieses überdramatisierende Bild anzupassen, hat Martin Adam die Karte und deren Einfärbung angepasst:

Ein Landkreis kann hier sogar „grün“ werden, nämlich dann wenn die Inzidenz unter 35 ist – was bei genügend Tests aufgrund der falsch positiven Rate der PCR Tests wohl dauerhaft sowieso nicht erreicht werden kann. Auch das überdramatisieren von hohen Inzidenzen (die sowieso nur umgerechnet auf 100.000 Einwohner sind) spart er sich. Bei 200 ist bei „normalem rot“ einfach Schluss.

Klickt man auf einen Landkreis erscheinen zusätzliche wichtige Infos, z.B.:

Man erfährt also im Detail wie viele Test positive es in dem Landkreis gibt, aber auch die Zuordnung zu den RKI Falldefinitionen ist: Fälle mit klinisch-labordiagnostischem Nachweis entsprechen dabei im Prinzip Fällen mit positivem PCR Test und Symptomen jeden Schweregrades vor dem Test. Fälle mit labordiagnostischem Nachweis bei nicht erfüllter Klinik entsprechen Personen, die nur einen positiven PCR Test haben – ohne Symptome vor dem Test gehabt zu haben. In der letzten Kategorie, Fälle mit labordiagnostischem Nachweis bei unbekannter Klinik, werden Personen erfasst, die einen positiven PCR Test haben und man nicht weiß ob sie Symptome vor dem Test hatten oder nicht.

Intensivbettenauslastung

Über die dramatische Intensivbettenauslastung in Deutschland liest und hört man derzeit in den Quantitätsmedien regelmäßig – die Tagesschau wird nicht müde, ausgewählte Intensivmediziner zu finden, die vor der Knappheit warnen. Da das wohl bekannte Ziel der ganzen Maßnahmen ja sowieso primär ist, die Intensivbettenauslastung nicht an die Grenzen zu bringen, macht es doch Sinn, sich diese auch zu visualisieren. Wohlwissen, dass auch hier getrickst wird und diese künstlich nach oben gefahren wird, um Zuschüsse des Bundes zu erhaschen. Schaut man sich die Visualisierung von Martin Adam an, dann kann man eigentlich entspannt aufatmen: Die Farbe grün dominiert hier eindeutig Deutschland:

Interessant sind auch die zusätzlichen Infos, wenn man auf einen Landkreis klickt, z.B.:

Der Landkreis Uelzen hat also eine Auslastung der Intensivbetten von > 95%, von 76 Betten sind nur noch 2 Betten frei. Allerdings sind von diesen 76 Intensivbetten nur 2 mit Covid-19 Patienten belegt. Diese Zahlen sprechen einfach für sich.

Die Weltkarte

Aktuell wird gerade mit Schreckensbildern aus Indien (viele der Bilder entstanden weit vor der Pandemie) versucht die Angst der Menschen weiter hoch zu halten. Parallel bereitet man das Impfen der Kinder vor – der nächsten, hilflosen Gruppe unserer Gesellschaft und macht auch vor schwangeren Frauen keinen halt wie wir vom Corona Blog ebenfalls bereits berichteten. Von der Tagesschau garnierte Karten, die von Woche zu Woche blutroter werden – nicht etwa, aufgrund steigender Inzidenzen, nein, alleine aufgrund einer willkürlichen Einfärbungsstrategie – unterstützen diesen Trend noch.

Es ist alles eine Frage der richtigen Darstellung! Indien wird jetzt als die große Gefahr gesehen. Die indische Doppel-Mutante. Wir werden alle sterben, so wie die Inder! Ja, genau! Was für ein Lügengebilde!

Martin Adam

Die letzten Wochen hat er sich damit befasst, die weltweiten Sterbedaten abzurufen, auszuwerten, zusammenzufassen und übersichtlich darzustellen. Dazu nutzte er verfügbare Datenbanken von unter anderem dem RKI, der WHO und dem CDC. Das Ergebnis wird regelmäßig aktualisiert und ist auf einer eigenen Seite abrufbar.
Die Daten aus den verschiedensten Datenbanken abzugreifen und auszuwerten war für Martin Adam, ein Programmierer, kein Problem. Allerdings stellten sich darauf rein praktische Fragen, über deren Beantwortung man auch heute noch streiten kann:

Wie sollte denn die Karte eingefärbt werden? Ab wann ist eine Sterberate dramatisch – und muss rot sein? Wann ist sie so gering, dass sie grün sein kann?

Darüber hat sich Martin Adam ebenfalls Gedanken gemacht und das Problem aktuell so gelöst:

  • Die Einfärbung orientiert sich an der Sieben-Tage-Mortalität – also wie viele Menschen sind in den vergangenen sieben Tagen im Zusammenhang mit einer Covid-19 Infektion gestorben
  • Alle Landeszahlen werden dann auf eine Sterberate pro 100.000 Einwohner heruntergerechnet – dass die Zahlen länderübergreifend vergleichbar sind
  • Da in Deutschland die Lage als „unter Kontrolle“ bezeichnet, hat er die deutsche Sterberate als mittlere Referenzsterberate genommen und es orange eingefärbt
  • Die Schwellenwerte nach oben und unten wurden um diesen „deutschen Referenzwert“ verteilt

Damit ergibt sich das aktuelle Weltbild:

Was einem direkt ins Auge sticht ist, dass Indien dieselbe Einfärbung (orange) hat, wie Deutschland.

Wie kann das sein – fragen sich jetzt sicher viele? Glaubt man den Medienberichten, müsste doch Indien dunkelstes rot haben. Auch wenn man sich die uninterpretierten Sterbezahlen für das Land ansieht, sieht der aktuelle Anstieg dramatisch aus:

Das Problem ist: die Zahlen sind nicht ins Verhältnis gesetzt. In Indien leben ca. 1.366.000.000 Menschen. In Deutschland mit nur ca. 83.000.000 Einwohnern sterben täglich ca. 2.500 Personen. Schaut man sich den Graph der sogenannten „Coronatoten“ an, dann ist der aktuelle Peak von weniger als 4.000 Coronatoten pro Tag für ein Land mit so einer riesigen Einwohnerzahl gar nicht mehr so groß. Genau das sieht man jetzt schön farblich markiert auf der Karte. Er erwähnt zu den indischen Todeszahlen noch, dass „bisher in Indien, gemessen an der Gesamtbevölkerung, wenig Menschen an Covid-19 gestorben sind. Im weltweiten Vergleich ist die Covid-19 Sterberate in Indien wirklich gering! Aber natürlich sind das statistische Auswertungen. Es sterben auch in Indien viele Menschen an Covid-19, das darf man nicht übersehen. In den vergangenen 7 Tagen sind ca. 10% der gesamten Covid-19-Toten entstanden. Das sieht erst einmal extrem aus und wenn man das auf einer Kurve sieht, dann haut es einem den Graphen fast senkrecht nach oben. Aber in Wirklichkeit sterben in Indien gerade gemessen an der Bevölkerungszahl genauso viele Menschen wie in Deutschland oder sogar ein bisschen weniger“.

Und in der Tat. Klickt man auf seiner Karte auf Indien, sieht man die Details zu dem Land: die Sieben-Tage-Mortalität liegt bei 1,83. In Deutschland liegt sie bei 1,94. Das zeigt auch folgende, direkte Gegenüberstellung von Indien und Deutschland:

Auch bei der Fallsterblichkeit steht Deutschland schwächer da als Indien. Die Fallsterblichkeit gibt Auskunft darüber, wie viele der gemeldeten Covid-19 Fälle verstorben sind:

Aber nach über einem Jahr haben zumindest wir verstanden: Von den deutschen Quantitätsmedien, allen voran ARD und ZDF, kann man viel erwarten, aber keine objektive und sachliche Berichterstattung. Umso wichtiger sind in diesen Zeiten die neuen Medien. Auf corona-karten.com findet man zukünftig das neue „Dashboard“ mit den oben beschriebenen drei Karten.


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12 Antworten auf „Martin Adam entwickelt fundierte Alternative zum RKI Dashboard“

Es macht wenig Sinn sich auf die Lügen des Systems einzulassen, was Martin Adam hier aber im Grunde tut.
Kein PCR-Test kann eine Krankheit (Infektion) diagnostizieren und ist dafür auch nicht zugelassen.
Die Herkunft der DNA-Abschnitte, die von dem Test verwendet werden, ist zudem völlig unbekannt. Niemand kennt ihren Ursprung.
Mit anderen Worten, das Testergebnis ist völlig belanglos und immer falsch!
Dennoch wird dieser Test auf kriminelle Art und Weise von der Politik für ihre Zwecke missbraucht, und niemand hält diese Berufsverbrecher davon ab das zu tun!
Wacht auf, Leute, haut diesen Irren ihren Betrug um die Ohren! Wir haben es mit einer globalen Vernichtungsagenda der Superlative zu tun (WEF), und sog. experimentelle Impfungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Hallo!
Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken, nur weil wir wissen, dass der PCR-Test als Grundlage wenig hergibt.
Ich bin mir dieser Tatsache durchaus bewusst!
Und dennoch macht die Karte Sinn, wenn ich damit die Propaganda entlarven kann.
Es geht ein wenig darum, das RKI und die Regierung mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Sie halten uns Zahlen vor und wir nehmen sie auseinander.
Um das tun zu können, müssen wir sie zuvor sammeln, aufbereiten und visualisieren.
Voila! Fertig ist die Karte!
Nun kann ich persönlich aber nicht jedes Land der Welt und jeden Landkreis in Deutschland beobachten. Aber vielleicht können wir über solche Tools Menschen helfen, ein besseres Verständnis für Zusammenhänge zu bekommen.
Ist das nicht Grund genug, so eine Karte zu veröffentlichen?

@Coronata
a, mein Eindruck ist, daß es eine breiter werdende kritische Auseinandersetzung auf Basis offizieller Daten gibt. Dann auch sonstwie verlässlicher Daten. In absehbarer Zeit wird sich eine ernstgenommene , somit aussichtsreiche Opposition auch nur hierauf gründen können.
Martin Adam liefert dazu und stellt Informationen für alle Auswertwilligen zur Verfügung. Das ist wichtig und klasse 🙂

b, will man Grundsatzfragen à la Stefan Lanka stellen, dann bin ich gegebenfalls auch dabei.
Hierzu müssten dann aber seitens solcher echter Cov2-Virenleugner erstmal Fragen beantwortet werden, einige Fragen. Und auch hierzu braucht es mitunter Daten.
Einfaches Beispiel ( für Martin zum mitlesen und andere, z.B. Leuten mit Zugriff auf Daten (eines) Gesundheitsamts ):
Wenn man wüsste wie hoch die Testpositivenrate bei engen Kontaktpersonen, also solchen, die auf Verdacht 14 Tage in Quarantäne geschickt wurden und werden, würde das sehr weiterhelfen. Auch für ein einzigen LK oder Stadtkreis sollte erstmal genügen.
Wäre diese Rate nämlich sehr niedrig, würde das eventuell rechtfertigen können sich weiter mit Extremalternativtheorien zu beschäftigen, was hieße weitere kritische Fragen dazu zu formulieren. Was ja Auseinandersetzung ,also Aufwand= Arbeit voraussetzt.

Super, endlich mal eine Karte, die diese Zahlen ins richtige Verhältnis setzt. Schön wäre, wenn man die Details aus den angeklickten Ländern noch vergrössern könnte. Leider ist es sonst schlecht lesbar ( bei den roten Gebieten ganz besonders) Weiterhin wäre auch interessant, wie viele Tests überhaupt durchgeführt wurden. Falls es dazu Zahlen gibt.

Vielen Dank, Herr Adam. Klasse gemacht!

Vielen Dank für das Lob und die Verbesserungsvorschläge.

Dieses Popup ist vom Design her etwas eingeschränkt, aber ich gebe auch zu, dass ich noch nicht alles ausgereizt habe. Ich werde nach Verbesserungen suchen.

Leider bekommen wir in Deutschland die Testzahlen nicht auf Landkreisebene zur Verfügung gestellt. Und auch bei den Staaten der Welt veröffentlicht nicht jeder seine Testzahlen.

Ich bin Teil eines Teams und wir suchen ständig nach neuen Quellen. Sobald wir mehr haben, binde ich es ein.

Hallo Herr Adam,
evtl. kennen Sie sie auch, die Arbeit/ Videos von Hendrik Pötzschke, sein yt Kanal: 4466hp ?
Er war auch beim Corona-Ausschuss im Gespräch und hat die Manipulation der Daten durch das RKI aufgezeigt.
Es ist ja am Beispiel ganz oben zu erkennen, dass von 4901 positiv Getesteten nur bei 791 Personen Symptome diagnostiziert und dokumentiert wurden. Wir wissen auch, dass das RKi in die Berechnung der 7 Tage Inzidenz Fälle einbezieht, die bis zurück ins letzte Jahr März reichen. 😆
Meine Frage: da es für mich so aussieht, als gäben Sie lediglich die gemeldeten Zahlen des RKI wider – berichtigen Sie mich falls ich irre – wäre es nicht sinnvoll, Sie würden in Ihrem Dashboard eine Darstellung für solche „Fälle“ einrichten die tatsächlich das „Referenzdatum“ der letzten 7 Tage haben und noch eine, die nur die symptomatischen Fälle berücksichtigt?
Es dürfte dann auf ihrer Karte eine Art „global greening“ geben. 😊
Mit besten Grüßen

Hallo Herr Walberer,

Hendrik und ich arbeiten tatsächlich zusammen, haben aber unterschiedliche Herangehensweisen.
Wie ich oben bereits ausführte, übernehme ich die Regeln des RKI. Ich weiß um die Probleme, glaube aber, das wir nur erfolgreich sein können, wenn wir das RKI unter deren Spielregeln schlagen.
Das RKI erklärt auf dem Dashboard das Folgende:
„Der genaue Infektionszeitpunkt der gemeldeten Fälle kann in aller Regel nicht ermittelt werden. Das Meldedatum an das Gesundheitsamt spiegelt daher am besten den Zeitpunkt der Feststellung der Infektion (Diagnosedatum) und damit das aktuelle Infektionsgeschehen wider.“
Wir bewegen uns in einer relativen Betrachtung. Wenn ich nur unzureichende Informationen habe, muss ich die wählen, die mir am sichersten erscheinen. Das tut das RKI.
Und das funktioniert auch, wenn derjenige, der die Ergebnisse zu bewerten hat, sich der Qualität der Daten bewusst ist und seine Entscheidungsgrundlagen (hier die Schwellwerte für die 7-Tage-Inzidenz) entsprechend wählt.
Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass die Bundesregierung auch nur annähernd auf diese Herangehensweise reagiert, aber dem RKI ist hier keineswegs eine Falschdarstellung zu unterstellen. Vielmehr müsste man die gewählten Schwellwerte betrachten.

Das ist schon ganz geschickt aufgesetzt und bestimmt nicht unbewusst. Aber über den Referenzwert werden wir uns dem Ziel nicht nähern können.

Viele Grüße

Hallo Herr Walberer,
die Daten aus Hildburghausen, auf die sie beziehen, also 791 Symptomatische bei 4901 Positiven, sind nicht belastbar, weil nicht mit entsprechend durchgängigen Standard eingepflegt wurde wie es nötig wäre. Sie sehen die Lücke von Nov20 bis Mitte März21, wohl wegen Überforderung. Ich habe mir dazu hinreichend viele Daten aus diversen Kreisen /Städten angesehen um sagen zu können, daß es wie Kraut und Rüben durcheinander geht.
– in den meisten Städten scheint ein über die Zeit durchgängiges Einpflegeniveau zu bestehen, erkennbar an mehr oder wenig konstant relativhohen blauen Balken im RKIDashboard, s. zb München.

Dennoch muss man wohl davon ausgehen, daß auch in München längst nicht alle symtomatischen Fälle als solche erkennbar werden;
dies schließe ich daraus, daß andere Kreise, wie zb Warendorf, auch konstant gut einzupflegen scheinen, aber mit weit höherer Quote an Symptomatischen.
Die Testregime in München und Warendorf werden kaum so weit auseinander sein, daß es allein dadurch erklärbar wäre.
Eher vermute ich sowas wie konsequenten Symptomatikeintrag in M am Fallerfassungstag , woran später aber kaum mehr was geändert wird ( Martin könnte das mal checken),
während Warendorf auch im Verlauf des Falles das Merkmal Symptome weiter pflegt. — wäre meine erste Idee dazu;

Was aber feststeht:
Von den offiziellen RKI Fällen sind min 20% und max 50% bleibend asymptomatisch. Ich tippe in die Mitte auf 30-35% als beste Schätzung. – mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen grad.

Um etwa feine Änderungen über die Zeit erkennen zu können, taugt die (Un) Genauigkeit über alle Kreise u Städte gesehen bei weitem nicht.
Man müsste zudem auf Durchschnittsalter adjustieren, ansonst wird man erstmal vermutlich nur genau eine starke Korrelation mit Durchschnittsalter finden entlang der Zeitachse. Eher nicht mit Vorherrschen von Mutanten-Varianten 😀

noch ne Idee dazu:
Die Labore für München und Warendorf werden sicher nicht identisch sein. Falls nun Labore M bspw bis Ct40 fahren würden und Labore Warendf nur bis Ct33 oder Ct30, dann wäre die unterschiedliche Verteilung von blauen und gelben Balken im Dashboard schon alleine dadurch zu erklären.
Das wär dann aber ein dermaßen grotesk schlecht aufgestelltes Testregime seitens RKI, das ich soweit bisher nicht zu denken wagte.

Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit. In Diskussionen muss ich immer wieder feststellen, wie wenig Wissen die Menschen über die tatsächliche Situation in ihrem eigenen Landkreis haben und wie hoch sie die Belegungen durch positiv getestete Patienten einschätzen. Ich werde die Karte des DIVI jetzt jeden Tag in meinen whatts app Status stellen – dann kann sich jeder ein eigenes Bild machen (der will).

Herzliche Grüße

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