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Der Faktencheck zum DPA Faktencheck zu unserem 11. PEI Sicherheitsbericht

Die alten Medien befinden sich in einer Abwärtsspirale, scheinen dies aber selbst nicht zu erkennen. Die Leser laufen ihnen deshalb davon, weil sie sich nicht mehr umfassend und seriös informiert fühlen. Auch uns ging es so, bevor wir diesen privaten Blog gegründet haben.

Zusammenfassung der drei wesentlichen Punkte worauf sich die Deutsche Presse Agentur (DPA) bezieht:

  1. Die DPA kritisiert, dass wir nicht den Begriff der Verdachtsfälle aus dem 11. PEI Sicherheitsbericht übernehmen. Sie ignoriert dabei die Tatsache, dass wir mit Masse auf Beschreibungen in dem Bericht eingehen, bei denen selbst das PEI einen Zusammenhang mit der Impfung nicht mehr leugnen kann. Zudem ignoriert das PEI ganz einfach das Phänomen des „Underreportings“. Dies ist ein typisches Problem des deutschen Meldesystems – sprich: es gibt eine große Dunkelziffer in Deutschland.
  2. Des weiteren erwähnt die DPA das Deutsche Meldesystem, welches wir nicht zu verantworten haben. Dabei ignoriert die DPA aber Aussagen des PEI selbst, z.B. im 9. Sicherheitsbericht. Hier wird von einer hoch anzunehmenden Dunkelzifferrate gesprochen, vor der die DPA die Augen verschließt.
  3. Die DPA nimmt die angeführten Quellen des Bundesinstituts als gegeben hin ohne diese tiefergehend zu betrachten und systematische Fehler in der Herangehensweise zu erkennen. Insbesondere vergleicht das PEI in seiner OtE Analyse ungleiche Gruppen und zieht daraus folglich falsche Schlüsse. Die Populationen, die vom PEI verglichen werden, kann man natürlich in ein „rechenschema“ packen, allerdings vergleicht man dann eben sprichwörtlich Äpfel mit Birnen. Oder anders ausgedrückt: Man kann sich die Analyse sparen, weil das Ergebnis nichts aussagt. Aber eine so ins Detail gehende Analyse spart sich die DPA – man vertraut eben blind dem PEI.

Es soll wohl nun kein Tag mehr vergehen an dem uns der DPA Faktenchecker bei dpa-factchecking.com auf Herz und Nieren prüfen will. Wir möchten vorweg nehmen, dass es schon beachtlich ist, mit welcher Ausdauer z.T. private Blogs einem Faktencheck unterzogen werden. Allerdings beziehen wir die Ausdauer hier nicht darauf, was die tiefe der Recherche angeht, sondern lediglich was die Frequenz dieser Faktenchecks betrifft.
Wir erinnern uns an den Faktencheck vom ZDF heute, der sich dann in diesem „check“ auf eine ganz andere Studie bezog um dann am Ende zu behaupten Prof. Dr. Byram Bridle würde Falschinformationen verbreiten.
Hier aber erst mal der 11. PEI Sicherheitsbericht, den unsere Stammleser sicherlich bereits kennen und auch der bekannte HNO Arzt Dr. Thoma aus Berlin liest.

Jetzt aber zu dem eigentlichen Faktencheck durch die DPA, weshalb wir hier gerne zunächst die eingehende Formulierung auf uns wirken lassen wollen: Wir würden über angeblich Zehntausende Fälle von Nebenwirkungen bloggen.

Wir freuen uns, dass auch unser letzter Faktencheck zu dem Profibasketballer Paul Zipser von der Gegenseite gelesen wurde, dies bestätigt die Aussage in dem „Bericht“, „Allgemein bestätigt ist lediglich ein zeitlicher, nicht aber ein ursächlicher Zusammenhang zu Corona-Impfungen“. Denn genau diesen zeitlichen Zusammenhang leugnet die DPA bei den Basketballrecherchen und beruft sich auf die Aussage eines Vereins.

Fakt ist, wer sich die PEI Sicherheitsberichte von Anfang an in aller Länge durchgelesen und auch verstanden hat, der weiß, dass bei vielen „Fällen“ – schade, dass hier beim DPA wenig Wert auf das Individuum gelegt wird und nur von Fällen und nicht von Menschenleben gesprochen wird – von eindeutigen, wissenschaftlich belegten Impfnebenwirkungen gesprochen wird und nur „manche“ mit Unsicherheiten behaftet sind. Zudem würde man dann auch wissen, dass dieser Bericht nicht regelmäßig, sondern inzwischen in sehr unregelmäßigen nicht nachvollziehbaren Zeitspannen veröffentlicht wird (wir empfehlen hierzu unseren Beitrag).
Interessant ist, dass kaum auf den Inhalt unserer Recherchen eingegangen wird und wir dahingehend wenig inhaltliche Kritik bekamen. Es wird überwiegend behauptet, wir würden die Zahlen falsch interpretieren, weil wir diese in einem falschen Kontext veröffentlichen.

Die DPA führt bei ihrer Begründung u.a. an, „Für die Gesamtzahlen nutzt das PEI in seinen Berichten aber lediglich die Formulierung «Verdachtsfälle»“. Und weil wir die Formulierung der Verdachtsfälle nicht eins zu eins in unserem privaten Blog übernommen haben, sind die im Blog angestellten Wahrscheinlichkeitsrechnungen falsch? Es kann zu keinem Zeitpunkt die Berechnung außer Kraft gesetzt werden. Dies regt natürlich zum Nachdenken an, denn es legt den Verdacht nahe: die DPA weiß genau was sie hier tut, nämlich einfach nur andere, regierungsferne Meinungen diffamieren.

Wir möchten außerdem noch einmal an unsere Anmerkung aus der Auswertung des 9. Sicherheitsberichts erinnern, wo das PEI selbst darauf eingeht, dass das deutsche Meldesystem so mangelhaft ist, dass man aufgrund der anzunehmenden, hohen Dunkelziferrate nicht auf die realen Häufigkeiten von Impfnebenwirkungen in der Bevölkerung schließen kann:

Underreporting: Zu beachten ist, dass aus der Melderate z.B. wegen der Dunkelzifferrate nicht auf die Häufigkeit von unerwünschten Reaktionen geschlossen werden kann. […] Weitere Untersuchungen werden derzeit durchgeführt, um den Zusammenhang mit der Impfung und die Häufigkeit zu untersuchen.

Liebe DPA, daraus könnte man natürlich schlussfolgern, dass sogar die aktuellen „Verdachtsfälle an Impfnebenwirkungen“ noch lange nicht die „reale Anzahl an Impfnebenwirkungen“ widerspiegelt – sondern lediglich die Spitze des Eisbergs darstellt. Vermutlich müsste man auch unsere Hochrechnungen auf die deutsche Bevölkerung noch mit einem Faktor x multiplizieren – und man darf annehmen, dass dieses x deutlich größer als 1 ist. Sprich: Die realen Zahlen sind eben nochmal schockierender.

Interessant ist auch die kritiklose Hinnahme der „Observed-to-Expected“ Analysen des PEI seitens der DPA:

Wir haben sowohl in der Auswertung des 10. als auch im 11. Sicherheitsbericht des PEI die original Quellen des PEI (die mehr als mangelhaft zitiert wurde) geprüft. Das heißt die Quellen, aus denen das PEI die „Referenzwerte“ für die erwartbaren Fälle in der Bevölkerung hat. Hieran haben wir sachliche, inhaltliche Kritik geäußert: Das PEI nutzt teils über 30 Jahre alte Studien aus einem kleinen, amerikanischen Städtchen, nur um diese Zahlen mit der Gesamtheit der in Deutschland geimpften „Verdachtsfällen von Impfnebenwirkungen“ zu vergleichen.
In dem 11. Bericht wird dann die Spitze des Eisbergs endgültig erreicht, indem man die Gesamtheit der deutschen Myokarditen mit denen bei im Schnitt 20 Jahre alten Soldaten der finnischen Armee vergleicht. Fällt dem DPA da nicht auf, dass man Äpfel mit Birnen vergleicht? Wieso vergleicht das PEI nicht die Myokarditen der Männer von z.B. unter 30 Jahren mit eben genau dieser Gruppe?
Aber ja, inhaltlich wird die Luft ja beim DPA Faktencheck sehr schnell sehr dünn.

Fassen wir zusammen: weil also das PEI in seinem Bericht andauernd auch bei bestätigten „Fällen“ von Verdachtsfällen spricht, nehmen wir das kritiklos hin. Der Glaube in das Bundesinstitut PEI ist eben grenzenlos.
Inhaltlich wollen wir die Rechnungen des PEI auch nicht in Frage stellen – das Ergebnis könnte uns ja überraschen oder gar nicht dem entsprechen, was sonst so bei der DPA propagiert wird.
Zum Abschluss, liebe DPA, empfehlen wir euch auch nochmal die Argumentation von Dr. Hartmann zumindest einmal anzusehen. Er ist Arzt und promovierte am PEI persönlich. Sogar die öffentlich rechtlichen Medien haben ihn noch im Jahre 2018 zum Thema HPV Impfung im Report Mainz gebracht. Wir können hier unseren Beitrag empfehlen – vielleicht ändert sich dann auch der Blickwinkel der DPA.

Wie wäre es dann außerdem, liebe DPA, wenn ihr euch den immer deutlicher verzögernden PEI Sicherheitsberichten widmet und die Europäische Datenbank „Eudra Vigilanz“ mal auf Herz und Nieren untersucht? Aber darauf warten wir vermutlich vergebens.
Mit richtiger, investigativer, journalistischer Tätigkeit, hat eure Arbeit bzw. euer plumper „Faktencheck“ ja inzwischen nichts mehr zu tun. Dass sich die alten Medien aber in einer Abwärtsspirale befinden, scheinen sie selbst nicht zu erkennen. Die Leser laufen euch deshalb davon, weil sie sich nicht mehr umfassend und seriös informiert fühlen. Auch uns ging es so, bevor wir diesen privaten Blog gegründet haben.


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3 Antworten auf „Der Faktencheck zum DPA Faktencheck zu unserem 11. PEI Sicherheitsbericht“

Gut gekontert. Offenbar kann man sich anders nicht mehr gegen dieses Gesindel wehren, als sie einfach anhand ihres Geschwurbels bloß zu stellen.

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