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Das Universitätsklinikum Münster stoppt Boosterimpfungen für Pflegepersonen – Grund sind ungewöhnlich viele Impfreaktionen

Dank einem Leserhinweis sind wir auf diesen Vorfall aufmerksam geworden. Interessant dabei ist, dass die Mitarbeiter beim UKM vermutlich sowohl mit einer dritten Corona Impfung, als auch mit der Gippeimpfung konfrontiert waren. Laut dem UKM-Neuroimmunologen Heinz Wiendl sollte man „Beides machen!“.

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat für Pflegepersonal der Intensivstationen am Freitag kurzfristig die Auffrischungsimpfung („Booster“) gestoppt. Hintergrund seien „ungewöhnlich viele Impfreaktionen“, erklärte Pflegedirektor Thomas van den Hooven auf Nachfrage der Zeitung die Westfälischen Nachrichten.

„Das war uns zu heiß.“ Erst am Freitagmorgen hatte das UKM mitgeteilt, dass allen 11.000 Mitarbeitenden bis Ende des Jahres ein Impfangebot gemacht werde. Dabei soll es auch bleiben. Der vorübergehende Stopp für das Pflegepersonal der Intensivstationen erfolgte nach van den Hoovens Angaben vor allem mit Blick auf das lange Wochenende. Die Klinik fürchte, dass wegen der Impfreaktionen an den Tagen mehr Personal ausfalle, als die Dienstpläne vertragen. Die Impfungen sollen „koordiniert“ nachgeholt werden.

Interessant ist dabei folgender Aspekt, nämlich, dass sich das UKM in keinster Weise um den Zustand der Mitarbeiter zu kümmern scheint und, dass es diese Reaktionen vermutlich selbst zu verantworten hat. Denn auf der Website des UKM wird für eine Booster Impfung sowie die Grippeschutzimpfung geworben. Laut dem Neuroimmunologen Heinz Wiendl, Direktor der Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie am UKM (Universitätsklinikum Münster) sollte man „Beides machen!“. Das Immunsystem sei hier zu vergleichen mit einem dezimierten „Fußballteam am Saisonende“ und beide Impfungen seien „eine Neuaufstellung und Auffrischung des körpereigenen Abwehr-Kaders“.
Nachfolgend die entsprechenden Passagen aus dem Interview welche die Aussagen dokumentieren:

Wenn ich mich für die Grippeimpfung entscheide und ich zu der genannten Gruppe gehöre, der jetzt auch bereits eine Booster-Impfung nahegelegt wird. Kann ich beide Impfungen gleichzeitig erhalten?

Zunächst mal gibt es aus immunologischer Sicht keinen Grund zu der Annahme, man könnte nicht doppelt impfen. Das Immunsystem ist jeden Tag vielen Erregern ausgesetzt – im „Feindkontakt“ mit der Umwelt sind das vielfachste Kontakte pro Tag. Das gleiche mutet man dem Immunsystem bei der Doppelimpfung zu, indem man zwei unterschiedliche Erregerabläufe nachstellt. Ich glaube sogar, dass das sinnvoll sein kann, denn theoretisch könnten sich die Immunantworten gegenseitig verstärken. Natürlich könnte ein Gegenargument sein, dass das Immunsystem im Moment der zweifachen Impfung noch mehr zu tun hat. Von der Theorie und der Umsetzbarkeit her halte ich eine Doppelimpfung für sinnvoll.

Wie erfolgt denn so eine Doppelimpfung?

Das läuft so, dass man zwei unterschiedliche Stellen, zum Beispiel den rechten und linken Oberarm, zum gleichen Zeitpunkt nimmt. Hintergrund ist, dass natürlich die Immunreaktion lokal beginnt – das wissen ja die meisten, dass es da lokal zu einer Schwellung oder Schmerzen kommen kann. Das würde man verstärken, wenn man nun beide Impfungen an ein und derselben Stelle setzt, sodass man die Impfstoffe an unterschiedlichen Stellen einbringt und quasi dort die jeweils eigene Initiierung der Immunreaktion beginnt. 

Muss ich bei der Booster-Impfung damit rechnen, dass ich die gleichen Nebenwirkungen haben kann wie bei den ersten beiden Impfungen – oder vielleicht sogar stärker?

Also grundsätzlich ist bei jeder Impfung davon auszugehen, dass ein Immunreaktion ausgelöst wird und das kann natürlich mit Nebenwirkungen einhergehen. Es ist nicht vorherzusagen, ob das genauso, weniger oder sogar mehr ist. In Summe zeigen die bisher dazu erhobenen Daten, dass das Nebenwirkungsprofil gleichwertig oder zumindest nicht schlechter ist. Die Befürchtung könnte ja sein: Je mehr man impft, desto schlimmer wird es. Das ist definitiv nicht so.

Für all diejenigen, bei denen die vollständige Impfung erst in den Sommermonaten erfolgt ist:Wann ist der ideale Zeitpunkt für eine Drittimpfung?

Man sagt, dass der ideale Zeitpunkt sechs Monate nach der zweiten Impfung liegt. Meine Empfehlung wäre, mit Ausnahme der Bevölkerungsgruppen, wo eine Impfung eben nicht zugelassen ist, dass die sich in jedem Fall Booster-impfen lassen sollten. Das Immunsystem ist komplex und funktioniert wie ein Team. Man muss sich das vorstellen wie eine neu aufgestellte Fußballmannschaft in einer langen Saison. Sie haben nur eine gewisse Anzahl von Spielern, es gibt Verletzte, es gibt welche, die fallen aus Altersgründen aus… und irgendwann mal ist die Mannschaft auf dem Platz nicht mehr vollzählig. Und was sie dann mit der Booster-Impfung tun: Sie frischen den Kader auf. Sie kriegen neue Spieler. Das Spiel bleibt dasselbe, aber als Team werden sie dadurch besser.

Noch abschließend die Frage: Macht ein Antikörper-Test Sinn, um zu entscheiden, ob eine dritte Impfung überhaupt notwendig ist?

Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, den Antikörper-Status generell zu bestimmen, da es noch keine verlässlichen Grenzwerte gibt, welche Menge an Antikörpern und der schwer messbaren T-Zellen man haben muss, um geschützt zu sein. Im Einzelfall – wenn ich zum Beispiel eine schwere Grunderkrankung habe und es zu erwarten ist, dass meine Immunantwort auf die ersten beiden Impfungen schlecht war – kann es jedoch sinnvoll sein, den theoretischen Schutz ermitteln zu lassen. Wichtig ist: Im Regelfall sind nach den ersten beiden Impfungen bei über 90 Prozent der Menschen Antikörper signifikant messbar.

UKM Pressemitteilung

Interessant dabei ist, dass er vor kurzem die Süddeutsche Zeitung einen Artikel veröffentlichte mit dem Titel „Die Pflege kann nicht mehr“. In dem Beitrag geht es um die Krankenhäuser in München.

Gesperrte Betten, weil das Personal fehlt. Kolleginnen und Kollegen, die am Ende ihrer Kräfte und dazu frustriert sind. Patienten, die nur mehr nach den Mindest-Standards versorgt werden können. Die Situation in den Krankenhäusern ist mehr als angespannt, bevor die erwartete nächste Corona-Welle voll durchschlägt. Und bevor möglicherweise wegen der zunehmend fallenden Maskenpflicht auch noch Grippekranke im Winter dazukommen.

Süddeutsche

An dieser Stelle möchten wir uns bei einer Leserin für den Hinweis bedanken. Für Hilfesuchende Pflegepersonen empfehlen wir die Initiative „Pflege für Aufklärung“.


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15 Antworten auf „Das Universitätsklinikum Münster stoppt Boosterimpfungen für Pflegepersonen – Grund sind ungewöhnlich viele Impfreaktionen“

War es bisher nicht gaengige Praxis, wann immer moeglich *nicht* in eine bestehende Infektion hineinzuimpfen? Auch die Grippeimpfung *vor* und nicht *in* der Grippesaison zu verabreichen? Und nun soll es voellig unproblematisch sein, mehrere Impfungen zeitgleich zu verabreichen, weil „viel hilft viel“? Und das, obwohl es zum bekannten und etablierten Wissen gehoert, dass das Immunsystem mit der Impfung temporaer belastet wird und die Leistungsfaeehigkeit bei der Abwehr anderer Infektionen schwaecht?
Man fuehrt doch auch kein Manoever an der Front eines Krieges durch,
weil man hofft, damit die Soldaten zu trainieren und leistungsfaehiger zu machen. Es waere fuer die Soldaten eine Doppelbelastung, und diese waere in dem Fall weder sinnvoll noch wirkungsvoll.
Aehnlich sieht es beim Immunsystem aus: Waehrend es dank einer „simulierten Infektion“ lernt, gegen einen Erreger vorzugehen, ist es beschaeftift, seine „Aufmerksamkeit ist gebunden“, und damit ist es waehrend dieser Zeit echten Gefahrenn gegenueber weniger leistungsfaehig. Man sieht es daran, dass uch bei „echten Infektionen“ Mehrfachinfektionen erheblich gefaehrlicher ist als eine einfache Infektion.
In meinen Augen sollte ein Arzt, der dieses etablierte Wissen nicht anerkennt und das Gegenteil empfiehlt, seinen Job an den Nagel haengen.

So sieht es aus. Man scheint inzwischen sämtliches medizinisches Wissen vergessen zu haben. Die Menschen werden einfach so geimpft, mit dem einen, dann mit dem anderen Stoff, dann noch Grippe und vielleicht gleich noch mit einem dritten Stoff, Gürtelrose könnte man auch gleich noch impfen. Selbst bei Tetanus gibt es inzwischen schon 6fach Impfungen wie ich kürzlich las. Die spinnen doch alle!

War es bisher nicht gaengige Praxis, wann immer moeglich *nicht* in eine bestehende Infektion hineinzuimpfen? Auch die Grippeimpfung *vor* und nicht *in* der Grippesaison zu verabreichen? Und nun soll es voellig unproblematisch sein, mehrere Impfungen zeitgleich zu verabreichen, weil „viel hilft viel“? Und das, obwohl es zum bekannten und etablierten Wissen gehoert, dass das Immunsystem mit der Impfung temporaer belastet wird und die Leistungsfaeehigkeit bei der Abwehr anderer Infektionen schwaecht?
Man fuehrt doch auch kein Manoever an der Front eines Krieges durch,
weil man hofft, damit die Soldaten zu trainieren und leistungsfaehiger zu machen. Es waere fuer die Soldaten eine Doppelbelastung, und diese waere in dem Fall weder sinnvoll noch wirkungsvoll.
Aehnlich sieht es beim Immunsystem aus: Waehrend es dank einer „simulierten Infektion“ lernt, gegen einen Erreger vorzugehen, ist es beschaeftift, seine „Aufmerksamkeit ist gebunden“, und damit ist es waehrend dieser Zeit echten Gefahrenn gegenueber weniger leistungsfaehig. Man sieht es daran, dass uch bei „echten Infektionen“ Mehrfachinfektionen erheblich gefaehrlicher ist als eine einfache Infektion.
In meinen Augen sollte ein Arzt, der dieses etablierte Wissen nicht anerkennt und das Gegenteil empfiehlt, seinen Job an den Nagel haengen.

Herr Wiendl ist definitiv ein Fan vom „theoretischen“.

Theoretisch kann ich mir mit einer Kettensäge die Fußnägel schneiden. Und theoretisch besteht die Möglichkeit, dass ich dannach noch alle 10 Zehen habe.

Das Problem ist, dass der Punkt, an dem die Verabreichung dieser Stoffe generell sofort eingestellt werden muss, längst überschritten wurde.

Ein Tierversuch ist in Deutschland verboten, wenn er starke Schmerzen, schwere Leiden oder schwere Ängste verursacht, die voraussichtlich lang anhalten und nicht gelindert werden können.

Hier beim Versuch am Menschen haben wir all das in vielen Fällen, die Menschen haben mitunter sehr starke Schmerzen, leiden extrem und haben (berechtigte) Todesangst. Es treten sogar Todesfälle auf.

Die Nebenwirkungen sind mitunter so schlimm, dass sie zu Suizid führen:
https://corona-blog.net/2021/10/08/ist-louisa-mit-ihren-27-jahren-an-der-corona-impfung-gestorben/

Dennoch wird der Versuch nicht abgebrochen.

Das deutsche Recht stellt Tiere somit höher, als Menschen bzw. hat es Menschen hier unterhalb der Schutzwürdigkeit von Tieren angesiedelt.

Niemand könnte dies noch irgendwie rechtfertigen, nicht einmal dann, wenn wir es mit einem wirklich gefährlichen Erreger und nicht mit einer lediglich milden Erkrankung zu tun hätten, die nur in ganz wenigen Ausnahmefällen tödlich verläuft.

Es ist nicht mehr nur unverhältnismäßig, sondern schlicht abartig, Menschen mitunter totzuspritzen, um ein Arzneimittel gegen eine Erkankung an ihnen zu testen. Sowas darf es gar nicht geben, in keinem Fall, es ist grundsätzlich verboten.

Nach dem Tod einer 49-jährigen Krankenschwester an AstraZenca in Österreich hatte Österreich die Verabreichung von AstraZenca zunächst gestoppt. Zwischenzeitlich haben sie die aber wieder aufgenommen! Wir haben mittlerweile in Zusammenhang mit allen hier verabreichten Stoffen Todesfälle und nicht ein paar, sondern tausende, wobei es gar keine Rolle spielt, wie viele es sind, weil es grundsätzlich verboten ist, bei einem Versuch solche Schäden überhaupt zu verursachen.

Tödliche Menschenversuche sind absolut verboten, dass nicht alle tot umfallen, ist dabei irrelevant, es reicht einer.

Es geht nicht darum, abzuwägen, ob mehr Menschen an „Covid-19“ oder an der „Impfung“ sterben – allein dieser Gedankengang ist schon vollkommen entgleist, abseits jeden Rechts und schlicht wahnsinnig.

Ein Arzneimittel, das zum Tod führt, ist grundsätzlich verboten. Die einzige Ausnahme ist eine tödliche Arznei, die nur in absoluten Extremfällen für einen Suizid verabreicht werden darf. Voraussetzung dafür ist, dass der schwer kranke Patient wegen der unerträglichen Leidenssituation frei und ernsthaft entschieden hat, das Leben zu beenden, und keine zumutbare Alternative, etwa palliativmedizinische Behandlung, zur Verfügung steht. Darum geht es hier aber gar nicht, hier geht es nicht um Suizid.

Und damit bleibt nur noch Mord zur korrekten rechtlichen Einordnung übrig.

Bei den Impfungen im Frühjahr kam der Betriebsarzt am Freitag, damit man die schmerzhaften Reaktionen am Wochenende hat und montags fit an die Arbeit konnte. Alle, die ich kenne, die sich haben impfen lassen, hatten heftige Reaktionen danach.

Oh, da war unser Arbeitgeber ja regelrecht kulant. Wir wurden die ganze Woche hindurch geimpft. Und es nahm fast jeder danach 1-3 Tage Krankheitstage. Ob jedes Mal mit schweren Symptomen, weiß ich nicht, vielleicht ergriffen manche auch einfach die Gelegenheit, aber bei einigen weiß ich definitiv, dass sie richtig durch schwerste Zeiten gingen,

— Offiziell lässt sich Spahn boostern

https://corona-blog.net/2021/10/28/offiziell-laesst-sich-spahn-boostern-trotz-mildem-corona-krankheitsverlauf/

Ein hervorragendes Beispiel dafür, daß dem Politikverbrecher Spahn kein echter Coronaimpfstoff verabreicht wurde.
Als Gesundheitsminister ist er bestens über die schweren Nebenwirkungen informiert.

Was leider bis jetzt unbeantwortet blieb, warum ein wichtiges Krankenhaus das eigene Personal tot und krank impft. Ein Hinweis findet man auf der Webseite des WEF.

— Im nächsten Jahrzehnt werden sich die Systeme der Gesundheitsversorgung radikal verändern. Unser derzeitiges kapitalintensives, krankenhauszentriertes Modell ist unhaltbar und ineffektiv. Die Zukunft der Gesundheit und des Gesundheitswesens setzt auf ein datengestütztes Versorgungssystem und eine virtuelle Versorgung, die über das gesamte Spektrum der Versorgung hinweg integriert ist, von der präzisen Prävention bis zur personalisierten Versorgung, wobei die meisten Gesundheitsdienste in geeigneten Einrichtungen angeboten werden.

https://www.weforum.org/platforms/shaping-the-future-of-health-and-healthcare

Ich frage für einen Freund:
Das CDC in den USA soll den PCR-Test zum Ende des Jahres als Infektionsnachweis auslaufen lassen mit der Begründung, er könne nicht zwischen Coronaviren und/oder Influenzaviren unterscheiden????? Bei einer klassischen Grippeimpfung wird ein Totimpfstoff (abgeschwächter Virus) verabreicht, oder nicht? Wird hier nicht eine symptomatische Infektion geradezu provoziert?? Wäre ein dann vorgenommener PCR-Test mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit positiv? Wird hier grob fahrlässig die Pflegesicherheit im UKM auf´s Spiel gesetzt?

wie ich die CDC Meldung verstehe soll als Ersatz ein Kombi PCR Testverfahren zum Einsatz kommen, das gleichzeitig auf Cov2 und Influenza testet;
Herkömmlich gebräuchleiche (jetzige) PCR Tests testen nur gegen je ein Virus.
Es ist aber nicht so, daß ein pos. Cov2 Ergebnis auch von einer Influenza-Infektion herrühren könnte. Ist ein häufiges Missverständnis.

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