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Vertrauen in das RKI? Über 50% der Fälle werden in Berechnungen der Impfeffektivität vernachlässigt

Wir sind mitten in der vierten Welle und die Regierung kennt nur einen Ausweg: Impfen, impfen, impfen. Notfalls per Gesetz – eine Impfpflicht ist in aller Munde. Wir werfen einen nüchternen Blick auf die Datenlage der Impfstoffe und die Impfeffektivität. Dabei werden vom RKI einfach über die Hälfte der Fälle in den Berechnungen vernachlässigt. Wir erklären die Idee hinter den Formeln und korrigieren methodische Fehler des RKI. Das Ergebnis: Es ist fraglich, ob der Nutzen der Impfung überhaupt den Schaden, der durch die Nebenwirkungen angerichtet wird, kompensieren kann.

In Kürze:

  • Von den vom RKI angegebenen „Corona Fällen“ in der Altersgruppe ab 60 ist die große Mehrheit, also 59%, nicht an Corona erkrankt bzw. von diesen Fällen wurden keine Symptome erfasst
  • Auch bei den hospitalisierten Fällen in dieser Altersgruppe zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: hier haben 55% der vom RKI angegebenen „hospitalisierten Fälle“ keine Symptome bzw. es wurden keine erfasst
  • In unterschiedlichen Veröffentlichungen des RKI werden die Daten in verschiedene Altersgruppen eingeteilt. Dies erschwert eine Konsistenzprüfung der Daten bzw. macht diese sogar unmöglich
  • Wir beleuchten die Impfeffektivität nach Farrington, hinter der sich eigentlich die relative Impfeffektivität versteckt – die, wie wir wissen, eine extrem verzerrte Sichtweise auf Dinge liefert
  • Bei der Impfeffektivität werden zahlreiche Faktoren nicht berücksichtigt – so sollte für die (relative) Impfeffektivität ein Konfidenzintervall angegeben werden, das kenntlich macht, in welchem Bereich die Werte schwanken. Alleine aufgrund der Methodik schwankt die relative Wirksamkeit von 13% bis 95%. Es ist mehr als fraglich, ob der Nutzen der Impfung den Schaden der Nebenwirkungen ausgleicht

Es ist eine schwere Zeit, für Menschen, die gerne selbst Zahlen, Daten und Fakten auswerten. Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) weigert sich, bis Mitte Dezember neue „Sicherheitsberichte zu den Corona Impfstoffen“ zu veröffentlichen (wir haben darüber berichtet) und wir sitzen noch auf dem Datenstand vom 30.09.2021 fest.
Aber auch, wenn immer relativ viel unserer Zeit in die Auswertung der Sicherheitsberichte fließt, fehlen uns doch diese Momente, in denen man denkt „das haben die jetzt nicht wirklich so gemacht?!“.
Wehmütig haben wir uns deshalb nun den veröffentlichten Zahlen vom Robert Koch-Institut (RKI) gewidmet und schauen auf die Veröffentlichungen des „großen Bruders“ des PEI. Natürlich wird man bei dieser Bundesbehörde mit einem Etat von 108.000.000 € auch nicht enttäuscht.
Vor einigen Wochen haben wir bereits darüber berichtet, dass ein Abgleich der Intensivzahlen von DIVI und RKI ergab, dass 54% der sogenannten „Corona Intensivpatienten“ überhaupt nicht an Corona erkrankt sind. Des weiteren haben 19% der „Corona Intensivpatienten“ einen unbekannten Impfstatus.
Heute widmen wir uns den anderen Zahlen, aus den Wochenberichten des RKI und wir zeigen auf, wie uns diese Bundesbehörde sprichwörtlich an der Nase herumführt. Also fangen wir an!

Offizielle Aussagen zur Wirksamkeit der Impfungen

Im aktuellen Wochenbericht (Stand 25.11.2021) wird das Thema „Wirksamkeit der COVID-19-Impfung“ in einem eigenen Abschnitt behandelt. Im Bericht findet man folgende Grafik:

Schauen wir zunächst – ohne ins Detail zu gehen – einfach nur auf die Tabelle, dann sehen wir für die Kalenderwochen 43 bis 46 dort vier Informationen gelistet, jeweils nach Altersgruppen differenziert:

  1. Alle symptomatischen Corona Fälle
  2. Alle hospitalisierten Corona Fälle
  3. Alle Corona Fälle auf Intensivstation
  4. Alle „Corona Toten“

Jeweils mit dem Anteil der Impfdurchbrüche (oder wie wir gerne sagen, „Impfversager“).
Dabei wurden jeweils nur die Fälle gezählt, die Corona spezifische Symptome haben. Wir haben schon ausführlich darüber berichtet, dass man im Prinzip eher verwundert sein sollte, wenn ein Mensch keine „typischen Corona Symptome“ hat. Denn von einer „laufenden Nase“ bis hin zu „Ermüdung“ gehört da alles dazu.
Außerdem zählt das RKI nur die Fälle, für die der Impfstatus eindeutig bekannt ist. Als „geimpft“ zählen alle Personen, die vor mindestens 14 Tagen ihre letzte Corona Impfung erhalten haben (und ja, allen Gerüchten zum Trotz, zählen beim RKI auch Kreuzgeimpfte als geimpft, wir berichteten).

Das scheint soweit alles logisch und nachvollziehbar – mit einem schnellen Blick auf die Tabelle stellen wir also fest, dass bis 60 Jahre die Impfung einen guten Schutz zu bieten scheint. Immerhin waren in der Gruppe von 12 – 17 Jahren nur 6,7% der Corona Fälle „Impfversager“. In der Gruppe der 18 – 59 Jährigen waren es 48,8%. Also das (ehemalige) Versprechen des RKI, dass eine Impfung „vor Infektion schützt“ ist damit offiziell widerlegt – aber dennoch, die Impfung scheint zu helfen.
Bei den hospitalisierten Fällen sieht das Ganze dann sogar noch besser aus, in der Gruppe der 18 – 59 Jährigen gab es nur 28,2% Impfdurchbrüche.
Viele Menschen werden beim Anblick dieser Tabelle ganz naiv folgern, dass die Impfung offensichtlich hilft. Doch schauen wir auch hier auf die Details. Da wir die Zahlen der „Intensivpatienten“ bereits analysiert haben, halten wir uns diesmal an die „symptomatischen Corona Fälle“ und die „hospitalisierten, symptomatischen Corona Fälle“, denn diese können wir mit anderen RKI Zahlen weiter auswerten.

Symptomatische Corona Fälle

Was versteht das RKI unter „symptomatisch“

Schon in unserem Artikel über die sogenannten „Corona Intensivpatienten“ hatten wir erwähnt, dass über 54% der vom DIVI gelisteten Corona Patienten nach RKI Angaben gar nicht an Corona erkrankt sind – laut RKI ist der Großteil der Patienten „asymptomatisch“.
Wir wollen hier nochmal genauer beleuchten, was das RKI unter einem „symptomatischen“ Corona Fall versteht, bzw. wie diese erfasst werden.

Im aktuellen Wochenbericht ist ein symptomatischer Corona Fall definiert als:

Übermittelte COVID-19-Fälle, die der Referenzdefinition des RKI entsprechen und für welche zu „Klinische Information vorhanden“ ein „Ja“ angegeben wurde.

RKI Wochenbericht vom 25.11.2021

Hieraus können wir zunächst ablesen, dass offensichtlich nicht zu allen „Corona Fällen“ klinische Symptome erfasst werden. Sprich: Die Gesundheitsämter erfassen offensichtlich nicht immer, ob ein Corona Fall „typische Symptome“ hat oder eben nicht.
Wir kommen weiter, wenn wir uns die RKI Excel Tabelle „COVID-19-Fälle nach Meldewoche und Geschlecht sowie Anteile mit für COVID-19 relevanten Symptomen, Anteile Hospitalisierter/Verstorbener und Altersmittelwert/-median“, die wir im weiteren nur Tabelle mit „klinischen Aspekten“ nennen wollen, ansehen. Dort finden wir folgende Abbildung:

Quelle: RKI Tabelle „Klinische_Aspekte“ (durch uns angepasst)

In KW 43 – 46 wurden offensichtlich insgesamt 929.101 „Corona Fälle“ an das RKI gemeldet. Davon wurde zu lediglich 460.858 Fällen Angaben zu „Symptomen“ gemacht. Sprich: In lediglich 49,6% der Fälle übermittelten die Gesundheitsämter Angabe zu Symptomen der „Corona Fälle“.
In nur 410.262 Fällen hatten dabei die betroffenen typische „Corona Symptome“, das sind 44,2% aller „Corona Fälle“.
Wir halten fest: Für über die Hälfte aller „Corona Fälle“ werden durch die Gesundheitsämter keine Angaben zu irgendwelchen Symptomen der Betroffenen erfasst. Lediglich 44,2% aller „Corona Fälle“ haben mindestens eines (der vielen) Corona Symptome.

Sprich: Wenn das RKI von „symptomatischen Corona Fällen“ spricht, werden 50,4% aller Fallmeldungen einfach ignoriert, weil diese überhaupt keine Angaben zu Symptomen enthalten.

Wir wollen nun die einzelnen Angaben im Wochenbericht näher beleuchten und starten mit den „symptomatischen Corona Fällen“.

Ein Blick auf die „symptomatische Hochrisikogruppe“

Das RKI stellt neben den Wochenberichten auch einige Excel Tabellen bereit. In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf die Datei „COVID-19-Fälle nach Altersgruppe und Meldewoche“, die wir im Folgenden „Alterstabelle“ nennen wollen.
Öffnet man die Datei zunächst, dann sieht man in dem Tabellenblatt „Fallzahlen“, dass die Altersgruppen folgendermaßen unterteilt sind:

Das ist natürlich „geschickt“ gemacht – warum? Nun, wir können so nur wirklich eine Gruppe aus den Wochenberichten „gegenprüfen“: die Gruppe der Personen 60+ Jahre.
Die Zahlen der Gruppe 18 – 59 Jahre kann man nicht (vollständig) validieren, da keine Altersgruppe in dieser Datei mit 18 Jahren beginnt. Wir müssten entweder die 15 – 17 Jährigen „mit draufschlagen“ oder wir fangen erst bei 20 Jahren an und vernachlässigen damit die 18 – 19 Jährigen.
Man fragt sich, warum das RKI die Gruppen in den Wochenberichten und den Excel-Tabellen uneinheitlich aufteilt. Will man gezielt ein Validieren der eigenen Daten verhindern? Für uns sieht es definitiv so aus.
Wenigstens die Gruppe der Personen ab 60 Jahren können wir aber einfach validieren. Wenn wir die Summe der „Corona Fälle“ in den Kalenderwochen 43 – 46 in der Altersgruppe 60+ berechnen, dann kommen wir auf ganze 148.971 Fälle.

Das überrascht und ist eine enorme Abweichung zu den 51.212 Fällen aus dem Wochenbericht. Gehen wir der Ursache auf den Grund.

Der unbekannte Impfstatus

Wie schon oben erwähnt, nimmt das RKI im Wochenbericht nur die Fälle auf, die einen „bekannten Impfstatus“ haben. Wir sind bereits in unserem DIVI Bericht auf diese Problematik eingegangen. Im aktuellen Wochenbericht des RKI findet man dazu folgenden Hinweis:

Im gesamten Zeitraum von KW 5 bis 46/2021 war aus den übermittelten Angaben für 83 % der symptomatischen COVID-19-Fälle der Impfstatus bekannt.

RKI Wochenbericht vom 25.11.2021

Wir können mit dieser Information erst einmal sehr grob auf alle symptomatischen Fälle schließen:

    \begin{equation*} \text{Symptomatische Corona Fälle 60+ in KW 43 - 46} = \num{51212} \cdot \frac{\num{100}}{\num{83}} = \num{61702} \end{equation*}

Sprich: 61.702 Personen in der Altersgrupep 60+ hatten in den Kalenderwochen 43 – 46 einen positiven Corona Test und (mindestens) eines der „Corona Symptome“ wurde erfasst.
Warum ist dies nur eine „grobe Schätzung“? Weil das RKI eben nur für den Zeitraum der Kalenderwochen 5 – 46 über alle Altersgruppen hinweg den durchschnittlichen Anteil der symptomatischen Fälle mit bekanntem Impfstatus angibt.
Hier muss man sich ganz einfach die Frage stellen: Wieso gibt das RKI nicht für die Altersgruppen und den Zeitraum aus Tabelle 3 jeweils den Anteil der symptomatischen Fälle mit bekanntem Impfstatus an? Wieso wird für diese Angabe ein „künstlich verlängerter“ Verlgeichszeitraum von KW 5 beginnend gewählt? Auch hier wird wieder der Eindruck verstärkt, als ob gezielt eine tiefergehende Auswertung der Daten erschwert werden soll.

Nichtsdestotrotz sollte man mit dem vom RKI genannten Wert zumindest grob in der richtigen Größenordnung der Daten liegen – und wir halten nochmal fest:
Geschätzt waren in den Kalenderwochen 43 – 46 ganze 61.702 Personen in der Altersgruppe 60+ symptomatisch mit Corona infiziert.

Großteil der „Corona Fälle“ ist gar nicht krank

Was folgert daraus? Nun, aus der Anzahl der Gesamtfälle (148.971) in der Altersgruppe 60+ in den entsprechenden Kalenderwochen können wir nun schlussfolgern, dass ganze 87.269 Personen in der Altersgruppe 60+ in den Kalenderwochen 43 – 46 zwar einen positiven Corona Test hatten, allerdings kein einziges „Corona Symptom“ aufwiesen, bzw. die Gesundheitsämter die Symptome einfach nicht erfasst haben.
Oder anders ausgedrückt:

59% der vom RKI angegebenen Corona Fälle in der Altersgruppe 60+ waren gar nicht an Corona erkrankt bzw. es wurden keine Symptome von ihnen erfasst.

Es gibt nun zwei Extremfälle:

  1. Die Fälle ohne erfasste Symptome waren wirklich „symptomlos“, also „asymptomatische Fälle“
  2. Die Fälle ohne erfasste Symptome hatten alle mindestens ein „Corona Symptom“ und die Gesundheitsämter „haben schlicht vergessen“ diese zu melden

Wahrscheinlich liegt die Realität irgendwo zwischen diesen beiden Extremfällen.
Was wir aber erstmal festhalten können ist: sogar in der „Hochrisikogruppe“, die laut den Medien (im Falle einer Corona Infektion) quasi dem Tode geweiht ist und um einen Platz an der Beatmungsmaschine kämpfen muss, wurden zu knapp 60% der „Test-Positiven“ keine Symptome erfasst. Das RKI kann schlicht keinerlei Aussage über deren Krankheitsverlauf treffen.

Hospitalisierte Corona Fälle

Denselben Vergleich können wir auch für die „hospitalisierten Corona Fälle“ machen. Dazu nutzen wir wieder die Tabelle „klinische Aspekte“.

Erste Unstimmigkeiten bei den reinen Fallzahlen

Wir beginnen mit einem „kurzen Konsistenzcheck“ der RKI Daten in den beiden Excel Tabellen („klinische Aspekte“ und „Alterstabelle“).
In der „klinischen Aspekte“ Tabelle haben wir bereits oben alle „Corona Fälle“ aufaddiert und kamen auf 929.101 Fälle. Summieren wir alle Fälle in der „Alterstabelle“ auf, dann kommen wir auf:

Also 928.357 Fälle. Das sind ganze 744 weniger.
Sind das etwa 744 Fälle ohne Altersangabe? Das würde bedeuten, dass die Gesundheitsämter es bei 0,1% der Fälle nicht schaffen, das Alter der Fälle zu ermitteln bzw. zu übermitteln. Naja, wenn man bedenkt, was für „Schlampereien“ wir beim PEI gewohnt sind, dann sind das ja eigentlich „Peanuts“… also gehen wir ans Eingemachte.

Corona Hospitalisierte, die eigentlich keine sind

In dem Tabellenblatt „Fälle_Hospitalisierung_Alter“ finden wir nun Angaben, mit denen wir die hospitalisierten Corona Fälle aus dem Wochenbericht gegenprüfen können. Wir wollen anmerken, dass die Altersgruppen hier (wieder) andere als oben sind:

Aber man darf bei einem Jahresetat von 108.000.000 € vielleicht auch nicht zu viel verlangen. Wir hören also einfach auf zu klagen und freuen uns darüber, dass zumindest die Gruppe der 60+ Jährigen wieder direkt auswertbar ist. Also fangen wir wieder damit an.
Nochmal zur Erinnerung: Laut Wochenbericht waren 6.149 Personen mit bekanntem Impfstatus in der Altersgruppe 60+ in den Kalenderwochen 43 – 46 als „symptomatische Corona Fälle“ hospitalisiert.
Wir schätzen wieder, wie oben, aus dieser Zahl auf „alle symptomatischen Corona Fälle“ ab, die hospitalisiert waren (auch die, ohne bekannten Impfstatus):

    \begin{equation*} \text{Hospitalisierte, symptomatische Corona Fälle 60+ in KW 43 - 46} = \num{6149} \cdot \frac{\num{100}}{\num{83}} = \num{7409} \end{equation*}

Also: In der Altersgruppe 60+ wurden in den Kalenderwochen 43 – 46 ganze 7.409 Menschen hospitalisiert, die symptomatisch mit Corona infiziert waren. In der Tabelle „klinische Aspekte“ im Tabellenblatt „Fälle_Hospitalisierung_Alter“ können wir nun für die Altersgruppe 60+ ebenfalls die Summe über alle „hospitalisierten Corona Fälle“ in diesen Kalenderwochen bilden und kommen auf insgesamt 16.224 Fälle.

Sprich: 8.815 vom RKI so genannte „hospitalisierte Corona Fälle“, in den Kalenderwochen 43 – 46 in der Risikogruppe der ab 60 Jährigen, hatten überhaupt keine „Corona Symptome“ bzw. wurden für diese keine Symptome erfasst.

Knapp 55% der sogenannten „hospitalisierten Corona Fälle“ in der Altersgruppe 60+ haben keine Corona Symptome bzw. es wurden keine Symptome erfasst.

Um das nochmal festzuhalten: In der Hochrisikogruppe schafft es das RKI (bzw. die Gesundheitsämter) nicht, für 55% der „hospitalisierten Fälle“ die Symptome zu erfassen?!
Wir fragen uns ernsthaft, warum solche Zahlen nicht kommuniziert werden und man stattdessen die Informationen so verbiegt und verdreht, das ein möglichst bedrohliches Szenario gemalt wird, in dem „jeder bald geimpft, genesen oder gestorben“ ist (Zitat Jens Spahn).

Die Impfeffektivität – Lügen haben kurze Beine

In den Wochenberichten hat es uns schon seit längerem ein Abschnitt über die „Impfeffektivität“ angetan. Nun haben wir es geschafft diese etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Schauen wir uns dort zunächst ein Zitat aus dem Bericht an:

Die nach der Farrington-Methode geschätzte Impfeffektivität gegenüber einer symptomatischen COVID-19-Erkrankung lag für die vergangenen 4 Wochen (Mittelwert der KW 43 bis 46) in der Altersgruppe ≥ 60 Jahre bei ca. 65%.

RKI Wochenbericht vom 25.11.2021

Grafiken wie die folgende sollen ebenfalls untermauern, dass die Impfung sehr „effektiv“ ist:

Laut der Grafik hat man in der Altersgruppe 60+ immerhin noch einen Schutz von ca. 82% vor Hospitalisierung.
Doch was sind diese Zahlen wert und wie kommen sie zustande? Werfen wir einen Blick darauf.

Screennig Methode nach Farrington – ein kurzer Überblick

Wie oben genannt beruft sich das RKI auf die „Screening Methode nach Farrington“. Die Methode wird von Conor Patrick Farrington in einer Arbeit von 1993 beschrieben. Wir bieten eine Kopie der Arbeit bei uns zum Download an. Die wesentliche Formel ist direkt „Formel 1“ auf der ersten Seite der Arbeit:

Was bedeuten die einzelnen Variablen:

  • VE (Vaccine effectiveness) = Impfeffektivität
  • PCV (Proportion cases vaccinated) = Anteil geimpfter Erkrankter
  • PPV (Proportion population vaccinated) = Anteil Geimpfter in der Gesamtbevölkerung

Wir wollen kurz die Impfeffektivität für die symptomatische Hospitalisierung in der Altersgruppe 60+ „nachrechnen“. Dazu brauchen wir zunächst also die PCV. Diese finden wir in der Tabelle 3 im RKI Wochenbericht:

    \begin{equation*} \text{PCV} = \frac{\num{3443}}{\num{6149}} \approx \num{0.5599} \end{equation*}

PPV gibt das RKI im Wochenbericht in der Altersgruppe 60+ mit 87,7% an (dazu später mehr). Das heißt 87,7% sind laut RKI Angaben in dieser Altersgruppe geimpft. Damit kommen wir auf eine Impfeffektivität von:

    \begin{equation*} \text{VE} = 1 - \frac{\num{0.5599}}{1 - \num{0.5599}} \cdot \frac{1 - \num{0.877}}{\num{0.877}} \approx \num{0.822} \end{equation*}

Also eine Impfeffektivität von ca. 82,2% – genau das, was die Grafik des RKI oben gezeigt hat.

Was ist die Idee hinter der Methode?

Die Screening Methode nach Farrington sieht auf den ersten Blick kompliziert und nur schwer zugänglich aus – das ist sie aber nicht. Dahinter verbirgt sich eine simple Idee, die wir hier erklären wollen.
Kleine Warnung: dieser Unterabschnitt wird etwas technischer – wer sich dafür nicht interessiert, kann diese Details getrost überspringen.
Das Problem, das man beim Berechnen der Effektivität von Impfstoffen hat, ist, dass der Anteil Geimpfter und Ungeimpfter in der Bevölkerung nicht gleich ist – sprich eben nicht die Hälfte der Deutschen ist geimpft und die andere Hälfte nicht. Was hinter der Formel von Farrington steckt, ist dabei folgende Idee, die wir schrittweise erklären:

1. Zwei gleich große Referenzgruppen

Zunächst nehmen wir zwei gleich große Referenzgruppen, die die Größe „Referenzgröße“ haben. Die Referenzgröße könnte z.B. eine konkrete Zahl (wie 100 Personen oder auch 1.000 Personen) sein – das ist aber egal, da sich diese „Referenzgröße“ im weiteren Verlauf aus unseren Rechnungen „kürzen“ wird.
Nehmen wir also an, wir haben eine Gruppe der Größe „Referenzgröße“, bestehend aus nur Geimpften in der Altersgruppe 60+.
Wie viele, von den Menschen in dieser Gruppe, werden nun (anhand der Daten des RKI Wochenberichts) symptomatisch hospitalisiert? Das ist genau der Anteil der vollständig geimpften Hospitalisierten in der Tabelle des RKI Wochenberichts an allen Geimpften (in dieser Altersgruppe) in der Bevölkerung.
Das heißt in der Referenzgruppe der Geimpften erwarten wir folgende Anzahl an hospitalisierten:

    \begin{align*} \text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Geimpfter} &= \text{Referenzgröße} \cdot \frac{\text{geimpfte Hospitalisierte}}{\text{alle Geimpfte}} \end{align*}

Dasselbe machen wir nun (fiktiv) mit einer Gruppe an Ungeimpften. Diese Gruppe hat ebenfalls die Größe „Referenzgröße“ und wir erwarten dort folgende Anzahl an symptomatischen Hospitalisierten:

    \begin{align*} \text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Ungeimpfter} &= \text{Referenzgröße} \cdot \frac{\text{ungeimpfte Hospitalisierte}}{\text{alle Ungeimpfte}} \end{align*}

Das war Schritt 1 – wir haben jetzt also (zumindest formelmäßig) die Anzahl der Personen, die in den gleich großen Gruppen (mit der Größe „Referenzgröße“) der Geimpften und der Ungeimpften hospitalisiert werden.

2. Berechnen der jeweiligen Anteile

Im nächsten Schritt werden die Anteile der hospitalisierten Geimpften bzw. Ungeimpften an allen Hospitalisierten in den beiden Gruppen berechnet. Beginnen wir mit dem Anteil der hospitalisierten Geimpften:

    \begin{align*} \text{Anteil Geimpfter} &= \frac{\text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Geimpfter}}{\text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Geimpfter} + \text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Ungeimpfter}} \\[2ex] &= \frac{\text{geimpfte Hospitalisierte} \cdot \text{alle Ungeimpfte}}{\text{ungeimpfte Hospitalisierte} \cdot \text{alle Geimpfte} + \text{geimpfte Hospitalisierte} \cdot \text{alle Ungeimpfte}} \end{align*}

Das Ganze kann man jetzt noch etwas vereinfachen. Nutzen wir aus, dass wir die Impfquote (in der Bevölkerung oder hier in dem Beispiel in der Altersgruppe 60+) schreiben können als:

    \begin{align*} \text{Impfquote} &= \frac{\text{alle Geimpfte}}{\text{alle Geimpfte} + \text{alle Ungeimpfte}} \end{align*}

Dann können wir den „Anteil Geimpfter“ schnell umformen zu:

    \begin{align*} \text{Anteil Geimpfter} = \frac{\text{geimpfte Hospitalisierte}}{\text{ungeimpfte Hospitalisierte} \cdot \frac{\text{Impfquote}}{1 - \text{Impfquote}} + \text{geimpfte Hospitalisierte}} \end{align*}

Genauso erhalten wir auch den Anteil Ungeimpfter aus unseren Referenzgruppen:

    \begin{align*} \text{Anteil Ungeimpfter} &= \frac{\text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Ungeimpfter}}{\text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Geimpfter} + \text{Anzahl hospitalisierter Referenz-Ungeimpfter}} \\[2ex] &= \frac{\text{ungeimpfte Hospitalisierte}}{\text{ungeimpfte Hospitalisierte} + \text{geimpfte Hospitalisierte} \cdot \frac{1 - \text{Impfquote}}{\text{Impfquote}}} \end{align*}

Wir sehen, in beiden Formeln, sowohl in dem „Anteil Geimpfter“ als auch dem „Anteil Ungeimpfter“, taucht die „Referenzgröße“ nicht mehr auf.
Zur Veranschaulichung berechnen wir die beiden Größen konkret für die symptomatischen Hospitalisierten in der Gruppe 60+:

    \begin{align*} \text{Anteil Geimpfter} &= \frac{\text{geimpfte Hospitalisierte}}{\text{ungeimpfte Hospitalisierte} \cdot \frac{\text{Impfquote}}{1 - \text{Impfquote}} + \text{geimpfte Hospitalisierte}} \\[2ex] &= \frac{\num{3443}}{\num{2706} \cdot \frac{\num{0.877}}{1 - \num{0.877}} + \num{3443}} \\[2ex] &= \num{0.151} \\[4ex] \text{Anteil Ungeimpfter} &= \frac{\text{ungeimpfte Hospitalisierte}}{\text{ungeimpfte Hospitalisierte} + \text{geimpfte Hospitalisierte} \cdot \frac{1 - \text{Impfquote}}{\text{Impfquote}}} \\[2ex] &= \frac{\num{2706}}{\num{2706} + \num{3443} \cdot \frac{1 - \num{0.877}}{\num{0.877}}} \\[2ex] &= \num{0.849} \end{align*}

Sprich: In unserer Gesamtgruppe, bestehend aus zwei gleich großen „Referenzgruppen“ Geimpfter und Ungeimpfter, wären 15,1% der Hospitalisierten geimpft und die restlichen 84,9% wären ungeimpft. Das schaut doch erstmal ganz gut aus. Da wir – im schlechtesten Fall – eine Aufteilung von 50% Geimpften zu 50% Ungeimpften erwarten würden (sprich: die Impfung hat keinen Einfluss), könnte man hier sagen: Die Geimpften haben ein um 34,9% (eigentlich Prozentpunkte) verringertes Risiko einer symptomatischen Hospitalisierung.
Aber natürlich ist das noch nicht „gut genug“ für RKI und Pharmaindustrie… also was machen wir? Genau, wir packen wieder die alte „relative Impfeffektivität“ aus.

3. Das alte Spiel mit der relativen Impfeffektivität

Wir erinnern uns, die Pharmaindustrie greift auch liebend gerne auf die „relative Wirksamkeit“ zurück, um die „Impfwirksamkeiten“ in ihren Studien in den Himmel zu treiben. Und genau das macht auch das RKI, bzw. Farrington, auf den sich das RKI bezieht auch für die Impfeffektivität. Der letzte Schritt, der in Farringtons Formel steckt, ist nämlich, die oben hergeleiteten Anteile in eine „relative Impfeffektivität“ umzurechnen. Das heißt wir bilden die Differenz und beziehen alles auf die ungeimpften Hospitalisierten:

    \begin{align*} \text{Relative Impfeffektivität} &= \frac{\text{Anteil Ungeimpfter} - \text{Anteil Geimpfter}}{\text{Anteil Ungeimpfter}} \\[2ex] &= \frac{\num{0.849} - \num{0.151}}{\num{0.849}} \\[2ex] &= \num{0.822} \end{align*}

Und die Zahl kennen wir doch bereits? Genau, das sind genau die 82,2% aus der „original Farrington“ Formel. Was wir jetzt mühsam in drei Schritten hergeleitet haben, hat Farrington direkt in eine Formel gepackt, die oben abgebildet ist.
Das jedenfalls ist die eigentliche Idee hinter der Farrington Formel. Wir erstellen zwei (fiktive) gleich große Gruppen und beziehen die aktuelle Inzidenz der Geimpften / Ungeimpften auf diese. Anschließend berechnen wir die jeweiligen Anteile der Geimpften / Ungeimpften und berechnen dann die relative Impfeffektivität.
Den „negative Beigeschmack“ der relativen Effektivität müssen wir nicht näher erläutern – das haben wir bereits bei den Wirksamkeitsstudien der Pharmaindustrie getan. Aber das ist nicht der einzige Kritikpunkt, an dieser „utopischen“ Impfeffektivität. Gehen wir doch da einige Punkte im Detail durch.

Was das RKI nicht schreibt…

„Unbekannter Impfstatus“ – wir schauen genauer hin

Wie oben beschrieben, kennt das RKI „im Durchschnitt“ (über alle Altersgruppen und seit KW 5) nur von 83% der symptomatischen Fälle den Impfstatus. Wir haben oben berechnet, dass in der Altersgruppe 60+ insgesamt in den KW 43 – 46 ganze 7.409 Personen symptomatisch hospitalisiert waren – zu 1.260 davon kennt das RKI keinen Impfstatus.
Nun gibt es hier zwei Extrema, die wir untersuchen können. Nehmen wir an, alle dieser 1.260 Personen waren geimpft. Dann kommen wir auf:

    \begin{align*} \text{Anteil Geimpfter} &= \frac{\num{4703}}{\num{2706} \cdot \frac{\num{0.877}}{1 - \num{0.877}} + \num{4703}} \\[2ex] &= \num{0.196} \\[4ex] \text{Anteil Ungeimpfter} &= \frac{\num{2706}}{\num{2706} + \num{4703} \cdot \frac{1 - \num{0.877}}{\num{0.877}}} \\[2ex] &= \num{0.804} \\[4ex] \text{Relative Impfeffektivität} &= \num{0.756} \end{align*}

Sprich: Absolut gesehen haben Geimpfte ein 30% geringeres Risiko einer symptomatischen Hospitalisierung und relativ gesehen kommen wir auf eine Wirksamkeit von 75,6%. Das ist doch schon einmal ein kleiner Unterschied zu den knapp 83%.
Im anderen Extremfall, wenn alle Personen mit unbekanntem Impfstatus ungeimpft wären, kämen wir auf einen Anteil Geimpfter von 0.109 und einen Anteil Ungeimpfter von 0.891. Die entsprechende relative Wirksamkeit wäre 87,8%.

Sprich: Die reale, relative Wirksamkeit in der Altersgruppe 60+ vor symptomatischer Hospitalisierung schwankt zwischen 75,6% und 87,8%. Die minimale Wirksamkeit hat sich also „mal eben“ um 7% gegenüber der Angabe im RKI Wochenbericht verringert.
Das sind aber immer noch Zahlen, die ja jetzt auch nicht schlecht sind und erstmal für die Impfung sprechen. Gibts da noch andere Haken?

Die Impfquote – kleine Zahl mit großem Effekt?

Man mag es kaum glauben, aber in den obigen Formeln hat die Impfquote einen großen Effekt auf das Ergebnis der „relativen Impfeffektivität“. Ein Grund für uns, dort besonders genau hinzuschauen. Wir haben die Impfquoten in der Altersgruppe 60+ der letzten Wochenberichte zusammengetragen und stellen diese hier grafisch dar:

Nanu – was ist denn da passiert? Hat Spahn in der Woche vom 11.11. zum 18.11. nochmal den „Impf-Turbo“ gezündet? Denn in dieser Woche springt die Impfquote von 85,1% auf 87,6%. Das ist sogar höher, als die aktuell (29.11.2021) im Impfdashboard angegebene Impfquote in der Gruppe 60+ von 86,0%.
Was also macht das RKI da?

Impfquote bis zum 11.11.2021

Bis zum Wochenbericht vom 11.11.2021 gab das RKI die Impfquote in Tabellenform an:

Impfquoten im Wochenbericht 11.11.2021

Man sieht: das RKI hat hier sehr „grob“ gearbeitet. In der Formel oben nehmen wir Hospitalisierte über mehrere Wochen (bei unseren Beispielen KW 43 – 46), das RKI nahm aber die Impfquote zu einem gewissen Stichtag. Im Wochenbericht vom 11.11.2021 wurde die Impfquote zum Ende der KW 44, also am 07.11.2021, verwendet.
Interessant ist hierbei die Anmerkung [a] zu den Impfquoten im Bericht:

Dazu zählen alle in Deutschland abgeschlossenen Impfserien (2 Dosen Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vaxzevria (AstraZeneca) einschließlich Kreuzimpfungen bzw. 1 Dosis Janssen (Johnson & Johnson)) , wenn mindestens zwei Wochen seit der letzten Dosis vergangen sind.

RKI Wochenbericht vom 11.11.2021

Warum ist dies interessant? Im „Impfquotenmonitoring“ gilt man sofort (ab Erhalt der zweiten Impfung) als „vollständig geimpft“. Sprich: Das RKI hätte hier die Impfquote vom 24.10.2021 nehmen müssen (zwei Wochen vor dem 07.11.2021). Die offiziellen Daten zeigen dort aber lediglich eine Impfquote von 85,0% in der Gruppe der Personen ab 60.
Das RKI hat also nicht nur die Impfquote eben nicht über die entsprechenden Wochen gemittelt, sondern es hat dazu auch unstimmige (höhere) Impfquoten als im Impfquotenmonitoring verwendet.
Das mag nicht dramatisch aussehen, aber wir sehen gleich den Einfluss auf die Wirksamkeit. Schauen wir noch davor kurz auf den „Sprung“ in den Impfquoten.

Impfquote ab dem 18.11.2021 – kann das RKI zaubern?

Schauen wir in den Wochenbericht vom 18.11.2021 (der Wochenbericht nach dem „Sprung“), dann finden wir dort zum ersten Mal folgenden Hinweis:

für die Berechnung der Impfquoten wurden -wie bei den Impfdurchbrüchen- nur die vollständig Geimpften und Ungeimpften berücksichtigt und der Mittelwert der KW 40 bis 43 verwendet. Für die nachfolgende Analyse wurden dementsprechend folgende Impfquoten verwendet: 12-17 Jahre 41,6 %, 18-59 Jahre 74,6 % und ab 60 Jahre 87,6 %.

RKI Wochenbericht vom 18.11.2021

Sprich: das RKI hat diesmal gemittelt – was wir gut finden. Außerdem hat das RKI die Zahlen um die „Erstgeimpften“ bereinigt, da in Tabelle 3 in den Wochenberichten nur die vollständig Geimpften und vollständig Ungeimpften eingehen.
Wir wollen uns das genauer ansehen:

Das Mitteln der Impfquote über die Kalenderwochen 43 – 46 ist definitiv eine gute Idee, allerdings beachtet das RKI hier selbst die Vorgabe „zwei Wochen bis zum Einsetzen des vollständigen Impfschutzes“ nicht. Korrekterweise müsste also das RKI die Impfquote (aus dem Impfdashboard) über die Wochen 41 – 44 mitteln, um die effektive Impfquote für die Wochen 43 – 46 zu erhalten.
Kommen wir zu dem Bereinigen der Impfquote um „Erstgeimpfte“: Prinzipiell klingt dieses Vorgehen auch plausibel. Allerdings fragen wir uns, woher das RKI die Zahlen nimmt, um die Erstgeimpften valide herauszurechnen.
Denn prinzipiell erfasst das RKI die verimpften Erst- und Zweitdosen. Die Daten dazu werden auch im Rahmen des Impfquotenmonitorings veröffentlicht. Zusammen mit den Bevölkerungszahlen von z.B. Statista wäre es prinzipiell möglich, die „nur Erstgeimpften“ aus der Impfquote herauszurechnen. Warum nur prinzipiell? Nun, das Problem sind die „guten“ Johnson & Johnson Impfungen. Wir erinnern uns, diese Impfungen können nicht bei den „Erstimpfungen“ auf die Altersgruppen zugewiesen werden. Dazu sagt das RKI selbst:

In den Impfquoten der mindestens einmal geimpften Erwachsenen (Altersgruppe 18+ Jahre insgesamt) werden alle Janssen-Impfungen der Vertragsärzt:innen zusammengefasst unter der Annahme, dass mit diesem Impfstoff entsprechend der Zulassung ausschließlich Personen ab 18 Jahre geimpft wurden. Eine weitere Aufschlüsselung in die beiden Gruppen 18-59 Jahre und 60+ Jahre ist jedoch nicht möglich. In diesen beiden Altersgruppen werden die Impfquoten der mindestens einmal Geimpften systematisch zu niedrig ausgewiesen, da hierin die Janssen-Impfungen der Vertragsärzt:innen nicht enthalten sind. In den aggregierten Daten der Vertragsärzt:innen, die über die KBV bezogen werden, werden Janssen-Impfungen immer als Zweitimpfungen übermittelt, eine Zuordnung der Impfstoffe nach Altersgruppe fehlt jedoch.

Erläuterungen im Impfquotenmonitoring des RKI

Das heißt, wenn man mit den RKI Daten einfach nur „Erstgeimpfte – vollständig Geimpfte“ rechnet, um die „Erstgeimpften“ herauszurechnen, dann macht man eigentlich folgendes:

    \begin{align*} \text{Nur Erstgeimpfte} =& \text{ Erstgeimpfte} - \text{Vollständig Geimpfte} \\[2ex] &(\text{BioNTech-Pfizer} + \text{AstraZeneca} +\text{Moderna})\text{Erstgeimpfte} \\ &- (\text{BioNTech-Pfizer} + \text{AstraZeneca} + \text{Moderna})\text{Zweitgeimpfte} -  \text{Johnson \& Johnson Geimpfte} \end{align*}

Sprich: Die Anzahl der nur Erstgeimpften wird unterschätzt, da die Johnson & Johnson Impfungen „zu viel“ abgezogen werden. Wir fassen zusammen:

Mit den Daten, die das RKI veröffentlicht, ist ein Berechnen der um Erstgeimpften bereinigten Impfquote nicht möglich.

Dass die Anzahl der Johnson & Johnson Impfungen nicht vernachlässigbar ist, zeigt ein Blick auf das Impfdashboard: dort sind mittlerweile 3.443.234 Johnson & Johnson Impfdosen verzeichnet, die das RKI in dieser Berechnung unterschlägt oder mit Annahmen (die nicht erläutert werden) die Impfdosen in die Altersgruppen aufteilt.
Außerdem bleibt der bittere Beigeschmack, dass das Ganze nur gemacht wurde, um die Impfquote künstlich nach oben zu treiben, um die „relative Impfeffektivität“ nach oben zu schrauben. Wir wollen das Ganze korrigieren.

Wir mitteln selbst!

Wir wollen an dieser Stelle die gemittelte Impfquote in der Altersgruppe 60+ berechnen, um eine korrigierte, relative Wirksamkeit damit zu berechnen. Die historischen Daten zur Impfquote kann man hier herunterladen. Wir mitteln für die Auswertung des Wochenberichts vom 25.11.2021, der die Kalenderwochen 43 – 46 betrachtet, die Impfquote über die Wochen 41 – 44 und kommen auf eine durchschnittliche Impfquote in der Gruppe der ab 60 Jährigen von 85,15%.
Berechnen wir damit die relative Impfeffektivität (unter Einbeziehung der Personen mit unbekanntem Impfstatus), dann schwankt diese irgendwo zwischen 69,7% – 84,9%.
Man sieht also: eine marginale Veränderung der Impfquote von nur 1,55% (gegenüber den Angaben im RKI Wochenbericht) hat zu einer um knapp 6% niedrigeren, relativen Impfeffektivität geführt. Dies lässt erahnen, weshalb das RKI darum bemüht ist, um jeden Preis die Impfquote „hoch zu rechnen“.

Fälle ohne erfasste Symptome bringen eine Unsicherheit in den Daten, die man abbilden muss!

Kommen wir zu dem wohl größten „Haken“ in den RKI Berechnungen: der Großteil der Fälle wird schlicht und einfach bei der Berechnung der „Impfeffektivität“ ignoriert. Warum? Wir haben das schon oben näher erläutert: weil die Gesundheitsämter keine Symptome melden. So gehen im Schnitt über 50% aller Meldungen der Gesundheitsämter dann nicht in die RKI Berechnungen ein.

Wir wollen das Ganze beheben und wieder 2 Extremfälle betrachten. Wie oben berechnet, hatten wir in den Kalenderwochen 43 – 46 insgesamt 8.815 Fälle in der Altersgruppe 60+, für die keine „Symptome“ von den Gesundheitsämtern übermittelt wurden.
Im ersten Extremfall nehmen wir an, dass all diese Fälle vollständig geimpft waren. Setzen wir die korrigierten Zahlen in unsere obigen Formeln ein, dann kommen wir auf:

    \begin{align*} \text{Anteil Geimpfter} &= \frac{\num{13581}}{\num{2706} \cdot \frac{\num{0.8515}}{1 - \num{0.8515}} + \num{13581}} \\[2ex] &= \num{0.466} \\[4ex] \text{Anteil Ungeimpfter} &= \frac{\num{2706}}{\num{2706} + \num{13581} \cdot \frac{1 - \num{0.8515}}{\num{0.8515}}} \\[2ex] &= \num{0.534} \\[4ex] \text{Relative Effektivität} &= \num{0.13} \end{align*}

Hier sieht man: die absolute Effektivität beträgt nur noch 3,4%. Relativ gesehen ist die Wirksamkeit reduziert auf 13%.
Im anderen Extremfall, dass all die Fälle mit unbekannter Symptomatik ungeimpft sind, kommt man auf eine relative Wirksamkeit von 95,3%.
Wir können somit sagen:

Die wahre, relative Impfeffektivität schwankt zwischen 13% und 95,3% und die absolute Effektivität zwischen 3% und 45%.

Wo genau wir am Ende wirklich landen, können wir schlicht und einfach nicht sagen – hierzu müsste das RKI weitere Daten veröffentlichen (insbesondere der Impfstatus der Personen mit unbekannten Symptomen).
Jedenfalls ist anzumerken: Je nachdem, wo wir am Ende wirklich landen, ist fraglich, ob der Nutzen der Impfung überhaupt den Schaden, der durch die Nebenwirkungen angerichtet wird, kompensieren kann.

Beim Angeben der Daten hält sich das RKI übrigens selbst nicht an eine Empfehlung von Farrington:

Die Wirksamkeitsschätzungen sollten altersgeschichtet sein und mit Konfidenzintervall angegeben werden, die so berechnet werden, dass eine zusätzliche Variabilität in den Daten berücksichtigt wird.

C P Farrington: Estimation of Vaccine Effectiveness Using the Screening Method

Sprich: Farrington selbst sagt, dass Schwankungen in der Impfeffektivität aufgrund von Unsicherheit in den Daten durch das Angeben von Vertrauensintervallen angegeben werden sollen. Wir haben in den Berechnungen oben keine klassischen Konfidenzintervalle aufgrund von statistischen Überlegungen angegeben, allerdings schwanken die Daten schon aufgrund der Erfassungsmethodik des RKI enorm. Dies nicht abzubilden ist schlicht nur eins: unwissenschaftlich, realitätsverzerrend und populistisch.

Der Fisch stinkt vom Kopf – oder passt überhaupt die Methodik?

Jetzt haben wir einige Worte zur „Screening Methode nach Farrington“ gesagt, deren Berechnung erläutert und gesehen, dass im RKI Wochenbericht wieder einmal relative Größen herhalten müssen, um den Eindruck von „hoher Effektivität“ zu vermitteln. Auch dass das RKI die Unsicherheit in den zugrunde liegenden Daten einfach ignoriert, spricht natürlich Bände.
Doch stimmen (mit den von uns durchgeführten Korrekturen) dann Aussagen in den RKI Wochenberichten wie:

Schutz vor Hospitalisierung: ca. 88 % (Alter 18-59 Jahre) bzw. ca. 85 % (Alter ≥60 Jahre)

Quelle: RKI Wochenbericht vom 11.11.2021

Nein – ganz sicher nicht. Das Problem liegt hier aber viel tiefer und nicht nur im „Rechenweg“ oder der „Screening Methode“ an sich. Das RKI erfasst nämlich alle Personen im Krankenhaus, die einen positiven PCR-Test und mindestens ein „Corona Symptom“ haben (wie die gute, alte „Rotznase“).
Sprich: Niemand sagt uns, dass die vom RKI erfassten Personen wegen der Corona Erkrankung im Krankenhaus liegen. Dass die Daten, zum Erfassen der Ursache der Hospitalisierung zumindest für Intensivpatienten vorhanden sind, aber nicht genutzt werden, haben wir bereits geschrieben. Um Aussagen darüber zu treffen, ob die Impfung vor Hospitalisierung schützt oder nicht, müsste man sicherstellen, dass man nur Personen in die Untersuchung einschließt, die wegen einer Corona Erkrankung hospitalisiert wurden. Das RKI müsste dazu die ICD Codes (Kodierungsschema für Krankheitsbilder) der Patienten auswerten bzw. diese Information veröffentlichen.
Solange dies nicht geschieht, kann man mit den gezeigten Daten, Aussagen wie die vom RKI, schlicht und einfach nicht treffen.
Seriöse Wissenschaft sieht auch hier anders aus.

Wir freuen uns an dieser Stelle über eure Meinung und die Einschätzung zu unseren Berechnungen, im Kommentarbereich.


Aktuelle News, zu denen wir keine eigenen Beiträge veröffentlichen, findet ihr auf unserer neu eingerichteten Seite: News: Tagesaktuelle Artikel. Ihr findet diese entweder über den Reiter „Aktuelle Beiträge“ oder oben auf der Startseite als Link.

74 Antworten auf „Vertrauen in das RKI? Über 50% der Fälle werden in Berechnungen der Impfeffektivität vernachlässigt“

Vielen Dank für diese sehr gut strukturierten Informationen und die fundierte und sachliche Auswertung der Daten!
Sie leisten eine sehr wichtige, einmalige Arbeit.

Vertrauen in diesen „Corona“-gläubigen Rechtsanwalt. Der hat se nicht mehr alle!
https://kobinet-nachrichten.org/2021/12/01/kanzlei-menschen-und-rechte-begruesst-beschluesse-des-bundesverfassungsgerichts/
Dieser Rechtsanwalt macht es so:
Bedrängt auf seinem Twitter-Konto die Behinderten, sich das Genzeug spritzen zu lassen. Dann hat er doch ganz viele Mandanten, die sich von ihm rechtlich vertreten lassen werden. Dieser Rechtsanwalt sollte seine Zulassung als Rechtsanwalt sofort entzogen bekommen.

Ich bekomme das mit meiner Logik alles nicht mehr zusammen.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht an eine große weltweite Verschwörung. Aber dass die Medien sich nur bestimmte Aspekte von Studien usw. rauspicken, das wird schon so sein.
Aber wozu? Soviel Aufwand für was?

P.S.: Falls es jemanden gibt, der gut medizinisches Englisch versteht: Eine Übersetzung oder Kommentare zum EMA Assessment-Report zu z.B. Comirnaty fänd ich toll:)

@ Daniela – 1. Dezember 2021 um 12:33
„Ich glaube ehrlich gesagt nicht an eine große weltweite Verschwörung. “
Besser aber, Sie tun’s, sonst wird Ihr Erwachen noch schlimmer:

„Organisiertes Verbrechen: COVID-19 und ANTHRAX-01
Interview auf kla.tv/2021-10-17 mit Dr. Heiko Schöning, Arzt, Mitglied des Vereins Ärzte für Aufklärung, Vizepräsident der World Freedom Alliance und Gründer des Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschuss 2020.

Dr. Heiko Schöning hat am 31.10.21 ein Enthüllungsbuch https://www.buchkomplizen.de/game-over-oxid-1.html
zu den globalen Seilschaften hinter der Corona-Krise herausgebracht: Game Over. Covid-19 | Anthrax-01
Seine These: hinter COVID-19 stecken geplante Strategien, und es gibt eine frappante Parallele zu beteiligten Personen und Unternehmen wie bereits zwanzig Jahre zuvor beim Auftauchen von ANTHRAX-01″

Oder auch:
Es geht um Bevölkerungsreduktion – Ex-Vatikan-Banker Ettore Gotti Tedeschi: Covid-19-«Pandemie» diene der Senkung des Bevölkerungswachstums – 08.10.21:
https://corona-transition.org/ex-vatikan-banker-covid-19-pandemie-ist-ein-trojanisches-pferd-um-die

Die Covid-19-«Pandemie» sei nichts anderes als ein Trojanisches Pferd. Mit ihr werde ein Plan zur Reduzierung des Bevölkerungswachstums, zur Demontage des bisherigen Wirtschaftssystems und zur Beseitigung aller Grenzen umgesetzt.
Das Interview, das er einem italienischen YouTuber gab:
https://www.youtube.com/watch?v=sJRIgXkKQ8g

Das erklärt auch, warum an so vielen zentralen Stellen in den Gesundheitssystemen und Organisationen Veterinäre sitzen:

für die ist das Keulen von „Lebend-Beständen“ eine ganz normale Vorgehensweise bei Seuchen.

Leute,
seht nach Österreich!
Noch einmal, ihr könnt euch hier die Finger bis zum Sankt Nimmerleinstag wundschreiben, es wird nix helfen!
Es hilft nur noch aktiver Widerstand, ziviler Ungehorsam, Generalstreik, und zwar JETZT!!!!
Wo sind eigendlich unsere ach so tollen Gewerkschaften?
Mal gut das ich an diese Schwachspieler seit über 10 Jahren keinen Cent mehr zahle!
Wenn jetzt hier nichts passiert, wie oben beschrieben, dann Gnade uns Gott im nächsten Jahr !!!

Bin damals bei Verdi ausgetreten, als ich herausfand, das diese linken Idioten die Terrortruppe Antifa unterstützen. Mit MEINEN Beiträgen. Die Gewerkschaften sind alle pro Impfpflicht.

So langsam komme ich zu der Überzeugung, dass wir unabhängige Ärzte benötigen, die dafür sorgen, dass die Politiker die richtige Genspritze erhalten, denn ich bin davon überzeugt, dass kein einziger dieses Zeug erhalten hat. Vielleicht wäre das Narrativ dann endlich zu Ende. Vielleicht sollten wir alle auf einmal Strafanzeige nach dem Völkerstrafgesetzbuch stellen. Man fühlt sich einfach hilflos und machtlos und kommt auf alle möglichen Ideen. 🤢

Ja, genau, wenn Impfpflicht, dann so, dass abends bei den Lottoziehungen eben auch ne Impfdose rauskommt: Einmal für Otto Normalverdiener und einmal für nen Promi.

Aber die richtige Elite findet immer Tricks.
Wie wäre es mit ner künstlichen Oberarm-Muskelschicht, die den Impfstoff abfängt, einer Attrappe sozusagen? 😉

„… Wie wäre es mit ner künstlichen Oberarm-Muskelschicht, die den Impfstoff abfängt, einer Attrappe sozusagen? ..“
Guter Vorschlag. Ich schau‘ mal, was ich machen kann. 🙂

Gar keine schlechte Idee. 😉 Müsste halt ziemlich echt aussehen und sich vor allem so anfühlen, und der Vertrieb müsste „unter der Hand“ ablaufen … .

Da wäre dieser Arzt der Richtige.
Impfen im Sekundentakt? Ein echter Held, findet ihr nicht?
https://fws.rocks/impfen-im-sekundentakt-ein-echter-held-findet-ihr-nicht
Der hätte den ganzen Bundestag, die Ministerien und Landtage ruckzuck durch.

Ich möchte euch auch die 4 Teile NUMBERS von Ovalmedia ans Herz legen.
NUMBERS 01 – Pandemie der Ungeimpften 5:10
NUMBERS 02 – Was schützt besser – die Impfung oder die Infektion? 6:29
NUMBERS 03 – Mit welchen Tricks arbeitet das Robert Koch Institut 4:08
NUMBERS 04 – Wirkung der Covid Impfstoffe 5:33
https://fws.rocks/numbers-01-pandemie-der-ungeimpften
oder die Playlistversion die durchläuft:
https://fws.rocks/numbers-01-04

Das Vökerstrafgesetzbuch steht über den Gesetzen der EU und anderer Länderzusammenschlüsse.
Das lässt mich wieder hoffen, dass es eine weitere rechtliche Möglichkeit gibt, die Verbrecher anzuklagen, zu verurteilen und für immer wegzusperren.

https://2020news.de/anklage-gegen-bill-gates-in-indien/

Wie die indische Rechtsanwältin Dipali Ojha im Corona-Ausschuss unter Bezugnahme auf die Veröffentlichung der indischen Anwaltskammer mitteilt, ist die weltweit erste Anklage wegen Impfstoffmordes gegen Bill Gates und Adar Poonawalla, den Geschäftsführer des größten indischen Impfstoffherstellers Serum Institute of India, vor dem Obersten Gerichtshof Indiens eingereicht worden. (Kiran Yadav gegen den Staat und andere, Criminal Writ Petition (St.) 18017 of 2021)

Der Antragsteller fordere die strafrechtliche Verfolgung des Herstellers von AstraZeneca (Covishield), Bill Gates, seines Partners Adar Poonawalla sowie diverser Regierungsbeamter und Führungskräfte, die in den Mord an einem 23-jährigen Mann verwickelt seien, der durch eine Impfung ums Leben kam. Der Verstorbene hatte sich mit dem Covishield-Impfstoff impfen lassen, weil er an die Darstellung glaubte, der Impfstoff sei völlig sicher, und weil die Eisenbahn vorschrieb, dass nur doppelt geimpfte Personen reisen dürfen.

Der AEFI-Ausschuss (Adverse Event Following Immunisation) der indischen Regierung, der Impfschäden begutachtet, habe unlängst eingeräumt, dass der Tod von Dr. Snehal Lunawat auf Nebenwirkungen des Covishield-Impfstoffs zurückzuführen ist.

Der Antragsteller fordere eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 134 Mio. USD und habe eine vorläufige Entschädigung von umgerechnet 13,4 Mio. USD beantragt.

In der Mitteilung wird auf frühere erfolgreiche Klagen im Zusammenhang mit Arzneimmittelnebenwirkungen verwiesen.

In einem Fall vor einem amerikanischen Gericht, bei dem es um die Nebenwirkungen von MR-Impfstoffen ging, akzeptierte das Gericht eine Entschädigung in Höhe von 101 Millionen US-Dollar für das Opfer.

In einem anderen Fall in Amerika hat die CIA, das Büro für strafrechtliche Ermittlungen der FDA, rund 10,2 Milliarden US-Dollar vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline zurückgefordert, weil es unter anderem die Nebenwirkungen von Medikamenten verschwiegen und das Leben von Amerikanern in Gefahr gebracht hatte.

Das Unternehmen habe unrechtmäßig für bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente geworben, bestimmte Sicherheitsdaten nicht gemeldet und zivilrechtlich für angeblich falsche Preisangaben gehaftet.

Die Vereinigten Staaten werfen GlaxoSmithKline ferner vor, Abendessen, Mittagessen, Wellness-Programme und ähnliche Aktivitäten gesponsert zu haben, um die Verwendung des Arzneimittels Paxil bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. GlaxoSmithKline bezahlte einen Redner, der vor einem Ärztepublikum sprach, und übernahm die Kosten für das Essen oder die Wellness-Behandlung für die teilnehmenden Ärzte.

Zwischen 2001 und 2007 versäumte es GlaxoSmithKline, bestimmte Sicherheitsdaten zu Avandia, einem Diabetes-Medikament, anzugeben. Zu den fehlenden Informationen gehörten Daten zu bestimmten Studien nach der Markteinführung sowie Daten zu zwei Studien, die als Reaktion auf die Bedenken der europäischen Regulierungsbehörden hinsichtlich der kardiovaskulären Sicherheit von Avandia durchgeführt wurden. Seit 2007 hat die FDA zwei Blackbox-Warnungen auf dem Etikett von Avandia angebracht, um Ärzte auf das potenziell erhöhte Risiko von (1) kongestiver Herzinsuffizienz und (2) Myokardinfarkt hinzuweisen.

Außerdem wird GlaxoSmithKline vorgeworfen, Schmiergelder an Angehörige der Gesundheitsberufe gezahlt zu haben, um sie zu veranlassen, diese Arzneimittel sowie die Arzneimittel Imitrex, Lotronex, Flovent und Valtrex zu bewerben und zu verschreiben. Die Vereinigten Staaten werfen GlaxoSmithKline vor, auf falschen Angaben fussende Anträge bei staatlichen Gesundheitsprogrammen gestellt zu haben.

Die indische Anwaltskammer weist darauf hin, dass der Verfassungsgerichtshof des Obersten Gerichtshofs von Indien in der Rechtssache Anita Kushwaha (2016) 8 SCC 509 klargestellt habe, dass die Rechte der Inder nicht geringer sind als die der Menschen auf der ganzen Welt.

Zur Begründung der aktuell eingereichten Klage gegen Bill Gates und andere führt die Kammer aus:

Das Urteil im Fall Montgomery [2015] UKSC 11, Airdale NHS Trust Vs. Bland (1993) 1 All ER 821, Common Cause Vs. Union of India (2018) 5 SCC 1 und Registrar General Vs. State of Meghalaya 2021 SCC OnLineMegh 130 sowie die Allgemeine Erklärung zur Bioethik und zu den Menschenrechten, 2005, machen deutlich, dass eine Person vor der Verabreichung eines Impfstoffs oder einer Behandlung über die Nebenwirkungen des Medikaments und auch über die verfügbaren alternativen Heilmittel informiert werden sollte.

Wenn eine Person geimpft wird, indem Tatsachen unterdrückt oder die Lüge verbreitet wird, dass die besagten Impfstoffe völlig sicher seien, so läuft dies darauf hinaus, dass die Zustimmung unter Täuschung eingeholt wurde. In Indien sind Impfungen, die unter Täuschung, Zwang oder bestimmten Bedingungen durchgeführt werden, ein zivil- und strafrechtliches Vergehen. (Registrar General Vs. State of Meghalaya 2021 SCC OnLineMegh 130)

Auf der Grundlage der oben dargelegten Rechtslage beantragte der Antragsteller die Registrierung einer F.I.R. gemäß Abschnitt 52, 115, 302, 409, 120(B), 420, 34, 109 usw. des IPC und Abschnitt 51(b), 55 des Disaster Management Act, 2005 gegen die betreffenden Beamten, die die Impfstoffe als völlig sicher vermarkteten.

Bill Gates und Adar Poonawalla, die Partner bei der Herstellung des Impfstoffs Covishield (AstraZeneca), werden wegen ihrer Beteiligung an einer Verschwörung angeklagt.

In Indien wird auch derjenige, der die falsche Vermarktung seines Produkts zulässt, wegen seines Handelns und Unterlassens für schuldig befunden. In diesem Zusammenhang werden die Bestimmungen von Abschnitt 120(B), 34, 109 usw. des IPC herangezogen, um Bill Gates und Adar Poonawalla des Massenmordes schuldig zu sprechen, d. h. Abschnitt 302, 115 usw. des IPC.

Die Anträge in der aktuellen Anklage gegen Bill Gates lauten wie folgt;

„i) Das C.B.I. wird angewiesen, diese Anklage als F.I.R. zu behandeln und den Täter strafrechtlich zu verfolgen, so wie es der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache Noida Entrepreneurs Association vs. Noida (2011) 6 SCC 508 getan hat und wie es der Oberste Gerichtshof in der Sache Param Bir Singh vs. State of Maharashtra, 2021 SCC OnLineBom 516 getan hat.

ii) Die B.I. wird weiterhin angewiesen, sofort mit der Vernehmung des Beklagten zu beginnen und wissenschaftliche Tests wie Lügendetektortest, Brain Mapping Test und Narco Analysis Test anzuwenden, um die gesamte Verschwörung aufzudecken und das Leben eines indischen Bürgers zu retten;

iii) Anweisung an den Beklagten Nr. 1, d.h. den Bundesstaat Maharashtra, dem Antragsteller unverzüglich eine vorläufige Entschädigung in Höhe von 100 Millionen Rupien zu zahlen und diese dann von den schuldigen Beamten, die für den Tod des Bürgers des Antragstellers durch ihre vorsätzlichen und rechtswidrigen Handlungen und Unterlassungen verantwortlich sind, einzuziehen.“

In Indien gibt es noch die Todesstrafe. Ausweislich eines indischen Gutachtens könnte Bill Gates und Adar Poonawalla sogar die Todesstrafe drohen.

Der Antragsteller verweist im Rahmen der Anklage auch auf die Vorgeschichte von Bill Gates bei der Tötung von acht weiblichen Kindern durch nicht genehmigte Versuche mit HPV-Impfstoffen in Indien und auf das Urteil des Verfassungsgerichts des Obersten Gerichtshofs in der Rechtssache Kalpana Mehta (2018) 7 SCC 1, das ein starker Beweis gegen Bill Gates und sein Impfstoffsyndikat ist.

Der Antragsteller hat auch auf die Beweise im Rahmen des Polio-Programms der Bill und Melinda Gates Stiftung verwiesen, das das Leben von 4500 Lakh Kindern in Indien zerstörte, da sie nach Immunisierung an einer neuen Art von Lähmung litten. Dies sei ein weiterer Beweis für Bill Gates‘ perverse und kriminelle Gesinnung.

Indischen Experten zufolge bestehe keine Chance, dass Bill Gates in diesem Fall auf Kaution freikommt. Das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen des Angeklagten könne beschlagnahmt werden.

In Indien würden bald Tausende von Entschädigungsklagen eingereicht, wie Rechtsanwalt Ishwarlal Agarwal, Leiter des nationalen Koordinierungsausschusses der indischen Anwaltskammer, mitteilt.

„… iii) Anweisung an den Beklagten Nr. 1, d.h. den Bundesstaat Maharashtra, dem Antragsteller unverzüglich eine vorläufige Entschädigung in Höhe von 100 Millionen Rupien zu zahlen und diese dann von den schuldigen Beamten, die für den Tod des Bürgers des Antragstellers durch ihre vorsätzlichen und rechtswidrigen Handlungen und Unterlassungen verantwortlich sind, einzuziehen.“
In Indien gibt es noch die Todesstrafe. Ausweislich eines indischen Gutachtens könnte Bill Gates und Adar Poonawalla sogar die Todesstrafe drohen. …“

Der letzte Satz lässt mich hoffen. Wenn dieser Verbrecher nicht mehr unter den Lebenden weilt, wird es für Merkel, Klaus Schwab und die anderen Verbrecher sehr eng werden. Auch für Klabauterbach wird es sehr eng werden. Diese Minderleister sind wir dann endlich los. Selbst wenn es durchschnittliche Leister wären, wäre die „C“-Hysterie nie wahr geworden.
Bill-the-killer-Gates und die ihm das viele Geld zugesteckt Habenden haben das Recht auf zumindest den Personenstatus für immer verwirkt.
Bill-the-killer-Gates, Soros und die anderen Henker müssen ersatzlos voll enteignet und dann den Strafgerichten (als Deliquenten) zugeführt werden.

@Autoren:
Fehlerkorrektur bei Abschnitt „3. Das alte Spiel mit der relativen Impfeffektivität“ notwendig. Die Formelbeschreibung im Artikel ist fehlerhaft:

Relative Impfeffektivität = (Anteil Ungeimpfter – Anteil Ungeimpfter)/Anteil Ungeimpfter

Das ergibt nichts Sinnvolles, der Zähler ist immer 0! Beim Subtrahend im Zähler muss es Anteil Geimpfter heißen. Die Rechnung mit den Zahlen stimmt allerdings.

👍️

Noch eine, vielleicht pedantische, Anmerkung: „… Impf-Turbo gezündet“. So was hört man öfter, das ein Turbo gezündet werde. Turbo ist die Kurzform von Turbine. Bei einer Turbine wird nichts gezündet, das ist ja der Witz an dem Gerät. Sie erhöht den Wirkungsgrad ohne selbst extern angetrieben werden zu müssen. Sie entzieht einer Strömung deren innere Energie um sie zu nutzen. Warum die Strömung strömt ist dabei nicht relevant.
Triebwerke werden gezündet, die zwar eine Turbine enthalten können oder auch nicht, aber niemals Turbinen.

Grüße und Gute Nacht

Na also, hat doch jemand den Artikel gelesen und offenbar auch verstanden. Nun ja, höhere Mathematik ist es nicht, aber auch keine leichte Kost.
Mir fällt hierzu leider seit März 2020 auf, dass das RKI ständig mit ungenauen Zahlen bzw. Halbwahrheiten herum jongliert und dazu die fehlerhaften Zahlen auch noch falsch interpretiert. Als Basis dient hauptsächlich ein Test, der nicht standardisiert durchgeführt wird und deshalb (wie auch aus anderen Gründen) keine Aussagekraft hat.
Dazu kommt, dass jedem der sich ein wenig mit Statistik auskennt, bei der Lektüre der RKI Bulletins die Haare zu Berge stehen.
Absicht oder Blödheit? Ich vermute letzteres. Das macht’s aber auch nicht besser. Wer arbeitet da eigentlich? Humanmediziner muss man offenbar nicht sein (siehe den Chef). Mit mathematischem oder statistischem Wissen muss man offenbar nicht gesegnet sein, ebenso wenig mit einem gesunden Menschenverstand. Ist halt doch eine irgendwie politische Institution.

Ja, das wird der Anfang sein von Pflicht-Screenings für alle.

Passend dazu las ich gerade heute über Österreich, dass sie dort Pflicht-PCR-Tests für alle planen, bei Weigerung auch hier dann hohe Bußgelder. Ich musste dann sogleich an die Gerüchte über Gen-Sammlungen denken.
(Im Fall der Impfung ist mittlerweile die Rede von bis zu 14400 Euro pro Jahr pro Person.)

Guten Morgen,

wenn die unbedingt darauf bestehen, diesen Lügenkomplex von sich aus auch gleich mit aufs Tapet zu bringen, sollen sie ruhig machen:

„The HIV/AIDS hypothesis is one hell of a mistake“ – Kary Mullis

Causa finita – tabula rasa.

Das Spike Protein, das sie einem injizieren, ist das sogenannte Glycoprotein aus dem HIV Virus:

„We found 4 insertions in the spike glycoprotein (S) which are unique to the 2019-nCoV and are not present in other coronaviruses. Importantly, amino acid residues in all the 4 inserts have identity or similarity to those in the HIV-1 GP120 or HIV-1 Gag“

Australien hatte vor einen eigenen Covid „Impfstoff“ zu entwickeln…sie mussten das ganze aber abblasen weil die Testpersonen (oder wie Scholz sagt die Versuchskaninchen) positiv auf HIV getestet wurden!

Hi,
Das hatte Prof Klinghardt bereits in einem Video im März 2020 aufgedeckt. Angeblich wurde in Wuhan mit dem Einsatz bestimmer Gensequenzen aus einem HIV in ein Coronavirus experimentiert.
Danke für die Studie unten, nach der wollte ich gerade fragen… 😊

Danke, sehr gut, in der Tat, beeindruckende Typen!

Der Ausschnitt mit Spahn auch der Hammer. Er gibt es offen zu: Egal, wie niedrig die Inzidenz sein sollte, 2G sozusagen für immer.

Wir schlagen zurück!
Z zt. finden wenige Demos auf d. Strassen statt aber es gibt andere Wege des Protestes. Bombadiert diesen Drecksverein mit Fragen und Richtigstellungen. Kurze, treffende Formulierungen reichen. Wichtiger ist ,dass sie vor lauter emails anfangen zu Kotzen

webmaster@rki.de
presse@rki.de
zentrale@rki.de
edoc@rki.de
agi@rki.de
President-RKI-Office@rki.de (widerlicher Wieler)
Telefon: 030 18 754-0
Fax: 030 18 754-2328

ich habe die Schnauze gestrichen voll. -DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK-

@ Ungenesener – 30. November 2021 um 21:53
„Wichtiger ist ,dass sie vor lauter emails anfangen zu Kotzen“

Da kann ich Sie beruhigen (Sarkasmus aus): Die werden nicht kotzen, die werden die Emails einfach löschen… Vertuschen, verschweigen, lügen ist das neue „Demokratieverständnis“.

Und noch was: Diese Mails werden ohnehin von Mitarbeitern bzw. der Pressestellen abgefangen – niemand der Verantwortlichen wie u.a. Tierarzt Wieler erhält persönlich irgendwelche Emails…

„-DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK-“ – Welches genau…

In meinem Umfeld drehen jetzt die Geimpften am Rad.
In Österreich ist bereits gesagt worden, dass die „allgemeine Impfpflicht“ für alle gilt, für die „Impfstoffe“ zugelassen sind. Bis Februar werden das alle ab 5 Jahren sein (wird in Deutschland genauso sein). Das bringt hier die Geimpften auf die Palme. Möglicherweise haben sich die Politdarsteller da etwas verkalkuliert. In der Klinik ist dadurch das erste Mal seit Monaten ein entspanntes Gespräch zwischen Ungeimpften und Geimpften entstanden. Absolut niemand dort möchte ein Impfabo. Mir macht das Hoffnung!
P.S. Niemand von uns wird sich impfen lassen. Bei einer Impfpflicht fallen da 30% des Pflegepersonals und der Ärzte weg. Auch das ist ein Druckmittel.

Das sind in der Tat unverhoffte Lichtblicke.
Vielleicht checken ja jetzt doch ein paar Geimpfte mehr, dass das nicht in die gute Richtung für sie geht.

Liebes Corona blog Team, ich habe heute von jemanden erfahren, dass angeblich 50 Menschen mit dem Flieger von der BW aus München in ganz Deutschland verteilt werden, die angeblich Corona haben, stimmt das oder wisst ihr etwas darüber? Und zu den Zahlen Impgeffektivität: ES gibt doch bereits Studien darüber und die sehen nicht so rosig aus, wie uns immer erzählt wird. So langsam schwindet meine Hoffnung, dass der Schwindel auffliegt mit einer Impflicht haben wir dann keine Kontrollgruppe mehr und das ist wohl auch das Ziel. Der ganze Wahnsinn scheint niemanden zu interessieren außer diejenigen, die sich mit den Fakten beschäftigen, aber das reicht nicht. Auch wenn der Corona Ausschuss viel aufdeckt und einiges in Bewegung gesetzt hat, dass alles dauert viel zu lange bis das wirklich mal in einem Prozess aufgearbeitet wurde. Als erstes muss erreicht werden, dass die Impfung gestoppt wird und es erst gar nicht zu einer Impfpflicht kommt, dass ist das allerwichtigste, sonst gibt es bald keine Kontrollgruppe mehr, weil die meisten sich dem Druck beugen MÜSSEN. Wenn dir alles entzogen wird verlierst du auch dein Leben, viele werden dann freiwillig den Suizid antreten. SOWEIT DARF ES NICHT KOMMEN!! Nur noch Irre das ganze. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass so etwas NOCH EINMAL in Deutschland möglich ist. Viele die ich kenne, die geimpft sind haben oder hatten eine heftige Erkältung, nur komisch, dass diejenigen die nicht geimpft sind in meinem Umkreis gesund bleiben. Leider sidn die meisten die ich kenne schon geimpft.

Hallo,

zu dem Transport von Corona (Patienten?) durch die Bundeswehr haben wir keine aktuellen Nachrichten. Wir haben nur die Tage gelesen, dass Intensivpatienten durch die Bundeswehr in Deutschland verlegt werden sollen:

https://www.bundeswehr.de/de/aktuelles/meldungen/innerdeutscher-transport-corona-intensivpatienten-5292284

Vielleicht wäre es echt billiger gewesen, das Gesundheitssystem nicht komplett gegen die Wand zu fahren.

Viele Grüße

das Corona Blog Team

ja genau, dass meine ich, aber haben die alle wirklich C? Und wäre es nicht naheliegender die Kapazitäten hoch zu fahren anstatt runter? In einer angeblichen Pandemie macht das alles keinen Sinn. Personal könnte man anwerben, Leute die schon in Rente sind oder ehemalige…. so würde man in einer ECHTEN Pandemie reagieren. UND KEINE PANIK verbreiten.

noch eine Ergänzung, würde mich mal interessieren ob das ausländische Patienten sind oder in D lebende. Es gab doch vor kurzem die Meldung, dass aus dem Ausland hier welche behandelt werden.

Ja, das wäre der Oberhammer, wenn sie die Ausländer, die sie auf die überlasteten dt. ICUs geflogen haben, jetzt innerhalb D’s verlegen müßten… 🤣

Ich denke schon die wurden (FALSCH) positiv getestet. Welche Symptome die haben steht in den Sternen und so richtig was eindeutiges gibt’s ja für C nicht. Bei jedem mit Körpertemperatur über 37,5 bricht dann die Panik aus…

Und bei den warum auch immer kranken die verlegt werden dürften es schon Deutsche sein. Das war irgendwann letztes Jahr wo wir Lockdown hatten für die ganzen aus Frankreich Italien etc. Bin nämlich vor ein paar Tagen über einen Artikel gestolpert dass Italien sich erkenntlich zeigt und dort ebenfalls hin verlegt wird. Jedenfalls ist mir nix bekannt dass wir in den gut -20 übrigen Kliniken in D halb Europa aufgenommen haben. Artikel?

Hab an dem Tag ins DIVI geschaut. Da waren in Bayern über 100 freie Plätze, jetzt 300. Also sehr wahrscheinlich allein wegen Panikmache. Nannte sich wohl auch Übung…

Wieso? Es ist doch alles prima. ;-( Die haben den Einsatz der BW im Inneren legitimiert. Offiziere sind Befehlsempfänger – wie der ganze Rest darunter.

Also kann man nun mittels eines nach Prinzip völlig hörigen Militär-Apparates seine PR-Aktionen ganz beliebig fahren.

Militär-Ärzte sind auch gebunden. Und es wird einige geben, die in dem Spannungsfeld zwischen ärztlichem Ethos und soldatischer Pflicht eher letzterem zuneigen. Deswegen ist ja man beim Bund.

Also wird Verschweigen und Lügen über Diagnosen und (angebliches) Erkrankungs-Geschehen noch leichter sein als bisher.

Und wenn immer mehr Menschen merken, dass man uns direkt nach Leib und Leben trachtet, wird auch die BW noch andere Aufgaben im Inneren zugewiesen bekommen.

Echt, sowas macht die Bw, dachte die müssen alle im Dar Room zur Impfung antreten. Als Belohnung winkt jeden ein Ritt auf dem Regenbogeneinhorn… 😉

„… Auch wenn der Corona Ausschuss viel aufdeckt und einiges in Bewegung gesetzt hat, dass alles dauert viel zu lange bis das wirklich mal in einem Prozess aufgearbeitet wurde. Als erstes muss erreicht werden, dass die Impfung gestoppt wird und es erst gar nicht zu einer Impfpflicht kommt, dass ist das allerwichtigste, …“
Gemäß Aussage beim Corona-Ausschuss vergangenen Freitag, sei die Vorbereitung für die ersten Gerichtsprozesse Ende Dzember 2021 in Vorbereitung.

Ja! Allein schon der Zwang zur Teilnahme an einer klinischen Studie und damit an einem medizinischen Experiment ist ein eklatanter Verstoß gegen die Menschenrechte! Zumal ein Virus mit geringer Mortalität und einem Sterbealter im Bereich der natürlichen Altererwartung als Grund herangezogen wird. Ich hoffe, dass da von den „Anwälten für Aufklärung“ etwas kommt, ansonsten suche ich selbst nach einer Anwaltskanzlei.

Und noch immer weiß ich nicht, wohin ich auswandern könnte.
Kommt die Schweiz noch in Frage nach dem Referendum am Wochenende?

Ich wäre evtl. für England. Dort kann ich mich jedenfalls aktuell aus der Impfpflicht rausnehmen als Veganerin. Tierversuche und so.

Ehrlich? Ich werde sofort lebenslang vegan leben, wenn einen das dann davor schützt. Das fiele mir nicht schwer.

Ich könnte mir halt eher vorstellen, dass dort eh schon genug gespritzt sind. Und dass die einfach ohne gesellschaftliche Proteste eh gleich das digitale Zentralbankgeld hätten einführen können und Überwachung dort auch noch weniger problematisch angesehen wird.

Wir müssen das größere Ziel vor Augen haben, das die verfolgen. Das erklärt wahrscheinlich die scheinbaren(!) Unterschiede in der aktuellen C-Politik.

Hatte trotzdem auch schon an GB gedacht, zumindest für den Übergang. Auch weil kulturell nicht gar zu weit von uns weg.
Und der Brexit wird denen sowieso noch zum großen Vorteil werden.

Hier, so hab ich es zumindest verstanden. Ich habe fast 10 Jahre voll vegan aus tiefster Überzeugung, für mich wäre es einfach weiter authentisch bleiben. Da wird sich auch für den Rest meines Lebens nix ändern

Ich glaube nicht dass Söder & Co hier irgendwelche Entschuldigungen zulassen und ich stimme zu dass es Gründe geben wird für die (aktuellen) Unterschiede. Da ich arm krank und berentet bin hab ich wenig Hoffnung hier rauszukommen. Aber ohne Widerstand impft mich keiner. Schon gar nicht unterschreibe ich irgendeinen Wisch.

Tierversuche lehne ich zwar ab, geht ja bei Kosmetik ganz gut etc aber wäre nicht mein Hauptargumen, aber wenn akzeptiert bitte… Sofern ich einen Nutzen erkennen kann würde ich durchaus im Notfall ein Medikament nehmen, aber das ist bei der Gensuppe ja nicht der Fall. Und bezüglich abstreiten von Nebenwirkungen bei Pharma und Ärzten, schlechte oder keine Aufklärung, etc hab ich genug negative Erfahrungen. Sorry Vertrauen verspielt…

https://www.fr.de/panorama/corona-impfung-impfpflicht-vegan-veganer-arbeit-tierversuche-grossbritannien-news-zr-90897619.html

Wie geht man denn am klügsten dann konkret vor, wenn man hier einen guten Arbeitsplatz als Angestellter hat?

Ich hatte immer vor Augen gehabt, dass mich irgendwann der Arbeitgeber nötigen würde.
Ich dachte dann immer, mir wird von seiten des Arbeitgebers gekündigt.
Dann hätte ich eine minimale Resthoffnung auf eine Art Wiedergutmachung nach vielen Jahren gehabt. Weil ich dann ja hätte „belegen“ können, dass ich den Job nur aus diesem Grunde verloren habe.
Jetzt aber kommt der Zwang vom Staat.
Ich muss also voraussichtlich selbst fliehen.
Sprich, ich muss selbst aktiv kündigen.

Das ist irgendwie schlecht, oder?
Aus dem Ausland arbeiten ist bei uns generell gar nicht erlaubt. Homeoffice aktuell noch, aber zukünftig auch nur noch einige Tage die Woche.

Manche werden vielleicht auf Fälschungen setzen.
Aber wir wissen ja nicht mal, wie die Pflicht nachgeprüft werden wird.
Was muss man wo vorlegen?
Man würde sich mit gefälschten Papieren selbst aktiv strafbar machen, rückwirkend dann vielleicht problematischer?
Und sie werden ohnehin nur die digitale Version akzeptieren, so meine Vermutung, und digital mache ich auf gar keinen Fall mit, selbst wenn ich irgendwo einen Wisch herbekommen sollte.
Und auch die Ausreise ist dann wahrscheinlich schon sehr bald, spätestens mit Beginn der Impfpflicht, ohne Impfstatus (digital?!) nicht mehr möglich!!!

Was denkt Ihr?
Wer hilft und berät uns jetzt konkret?

@Judith – 30. November 2021 um 19:02
„…ich mich jedenfalls aktuell aus der Impfpflicht rausnehmen als Veganerin. Tierversuche und so.“
Wohl eher auch nur ein Traum, denn wie wollen Sie das nachweisen bzw. beweisen? Wer sollte Ihnen das bescheinigen? Wäre reines Behaupten ausreichend, so wäre das längst massenhaft geschehen…
Darauf lässt sich kein Terror-Regime ein, da selbst bei religiösen Gründen die Gesundheitsgesetze mittlerweile kein Pardon mehr kennen…
Was mir allerdings auch recht ist, denn ich möchte weder an die Spritze gezwungen werden, aber auch nicht in den Islam…

Schweiz: Nööö, keine gute Idee derzeit. Es wird nicht gewandert, es wird gekämpft und wenn es so sein soll, im Kampf gefallen. Lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben! Je mehr die so einen Schmarren ausrufen, desto geiler werd ich auf das Ausprobieren bestimmter Erfindungen/Geräte…

„Weglaufen“ ist ein natürlicher menschlicher Instinkt, wird aber nichts bringen. Diese Geschichte wird in allen Ländern auf der Strasse ausgetragen werden müssen – ansonsten finden wir uns bei Orwell wieder …

Habe ich das eben richtig gehört? Scholz will noch dieses Jahr ein Gesetzesprüfungsverfahren für die allg. Impfpflicht anstoßen?!?

… in Österreich: 14200 Euro Bußgeld im Jahr pro Person, mindestens 3 Jahre lang.

Nix da, die werden weggekickelt! Nicht verrückt machen lassen. Denen geht der Arsch auf Grundeis. Sie sind ihren Dreck net losgeworden, also müssen die Deppen das 3te Mal herhalten und die sind auch deppert genug, wegen mir, sollen sie doch. Die haben soviel Schuld auf sich geladen, so viele Tote zu verantworten und keine Gräte Rückgrat dafür einzustehen. Das kenn ich irgendwoher, Moment, ah, ja, Deutschland 44/45…

Die Geimpften sind nun auch die Gearschten. Haben sich impfen lassen, dachten, es wäre für sie vorbei. Dafür nahmen sie drei Tage Krankschreibung in Kauf. Un nun lesen sie, dass Scholz platz, dass die Impfung nach sechs Monaten abläuft. Wie viele Schlafschafe wachen nun auf?

Also mein Bruder ist nicht aufgewacht: hat sich heute „boostern“ lassen. Und sobald jeweils die 6 Monate rum sind, folgt bestimmt die ganze Familie, u.a. 3 junge Leute von 29, 26 und 18 Jahren.

In Östereich weht ein frischer Wind. Die FPÖ unterstützt offen einen Warnstreik, Menschen gehen in zahlreichen Städten auf die Strasse, wochenblick.at und Auf1 beleuchten täglich die Entwicklung. Szenarien und Strategien werden von führenden Köpfen der Widerstandsbewegung und Experten auf diesen Kanälen diskutiert. Die Bürger haben Personen und Organisationen, die Orientierung vermitteln und an die sich wenden können, wenn sie selbst aktiv werden wollen.

In Deutschland ist nicht dieselbe Dynamik zu spüren, zumindest nicht im Netz abseits der relativ obskuren Telegram-Kanäle. Auf sezession.de wurde man sehr spät auf den Corona-Komplex aufmerksam. Kubitscheck hält sich bis jetzt vornehm zurück und lässt bei diesem Thema jungen Österreicher (Lichtmesz, Sellner) die Knochenarbeit machen. PI informiert seine Leser grob über die neueste Entwicklung in den DACH-Ländern, wer sich aber erhofft, dort Berichte über erfolgreiche oder geplante Aktionen in Deutschland zu finden, wird enttäuscht.

Reitschuster berichtet zwar täglich, aber kann oder will keine Plattform für die operative Basis und deren Wortführer sein. Schiffmann, Wendler, Hiltmann, Wodarg, Bakhdi, Hockertz, Füllmich: Bekannte Namen, aber fast alle im Ausland oder abgetaucht. Keiner von diesen bringt in Deutschland zigtausende Menschen auf die Strasse. Bestimmt finden kleinere lokale Protestaktionen statt, aber nicht einmal diese schaffen es in die zuvor genannten alternativen Medienkanäle, vom Mainstream natürlich ganz zu schweigen.

Die AfD schweigt unterdessen weiter. Weidel auf einer Demonstration? eine Fantasie? Eine feurige Rede von Curio zu den hirnverbrannten Abstrusitäten des Seuchenregimes? Totalausfall. Differenzierte Äusserungen von Renner im Stile Kickls, der die Unsinnigkeit des Impfnarrativs mustergültig seziert hat? Fehlanzeige. Guido Reil? Abgemeldet. Von Storch? Reicht immerhin Strafanzeige gegen eine Tagessau-Kommentatorin ein. Das opportunistische und peinliche Duckmäusertum dieser Partei ist wahrscheinlich eine der schlimmsten Enttäuschungen überhaupt in der Corona-Krise. Man wollte gerne Stimmen bei der Wahl einfangen, versuchte das aber mit fest angezogener Handbremse beim Corona-Thema.

Hoffen wir noch auf Österreich und die Schweiz. Deutschland hat (wieder einmal) fertig.

Wäre hervorragend, wenn afd da garnix mehr zu sagt. Die erfüllen derzeit nur einen einzigen Zweck: Aussagen in die Schmuddelecke ziehen. Die fungieren als „Anti-Wunsch-Liste“, mehr nicht.

Die AfD sollte für den Mega-Lockdown sein und für die Impfpflicht. Dann sind die anderen Parteien dagegen und die Pandemie ist vorbei.

Sie sprechen mir etwas aus der Seele.

Auch ich fühle mich ziemlich „verlassen“ von unseren „Wortführern“. Ist Bhakdi denn mittlerweile im Ausland? Er wollte ja mal in die Schweiz (mein letzter Stand).
Diese Leute haben ganz andere Möglichkeiten als wir.
Viele Kontakte, viel Vermögen, gute Möglichkeiten zu Anstellungen (Wissenschaft, Medizin,…).
Uns hier wurde dann die ganze Zeit gesagt, wir sollen auf die Straße gehen, das war es dann aber irgendwie auch.
Viele, an denen ich mich bisher auch orientierte, verschwinden jetzt sogar von Twitter, ohne Begründung, einfach nur ein Tschüss. Ja, und dann kann man nur noch phantasieren: Reisen die gerade aus, bereiten die was vor, bauen die ihren Bunker, bewaffnen die sich, stellen die Personal ein, beraten die sich in ihren illustren Kreisen,…?

Sorry, klingt jetzt bitter, ich weiß. Aber ist es ja auch.

Warum können diese Leute nicht wenigstens ein bisschen ihre Überlegungen teilen. Vielleicht wäre für den einen oder anderen eine gute Idee dabei, etwas Orientierung.

Es ist sehr schwer, wenn man im Ausland überhaupt keinen Anknüpfungspunkt hat, niemanden kennt, keine Arbeit in Aussicht hätte, womöglich oft sogar nicht mal die Sprache spricht, hier alles zurücklässt an Kontakten, Arbeitsplatz, Vermögen vielleicht, … wenn man aber trotzdem nicht hier „umgebracht“ und ruiniert werden will.

Mein Bauchgefühl sagt mir: Die Grenzen sind bald dicht.
Aber weiß ich dazu etwas? – Natürlich nicht das Geringste. Nur so ein Gefühl.

@ Zu später Stunde – 30. November 2021 um 23:23
„Deutschland hat (wieder einmal) fertig.“
Ja, mit Österreich und Schweiz beispielsweise ist Deutschland in der Tat nicht zu vergleichen, aber hier kann man den Newsletter abonnieren von: news@demokratischerwiderstand.de

Hier gibt’s auch eine immer aktualisierte Auflistung der Demos – nicht nur in Berlin…

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