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Gesundheitsamt-Chef Pürner zerreißt Söders Corona-Strategie: „Auch wenn ich meine Beamten-Karriere auf Spiel setze …“

Bereits am 05. Oktober äußerte sich Gesunheitsamtschef Dr. Friedrich Pürner (Epidemiologe und ehem. Leiter der Taskforce Infektiologie am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) kritisch gegenüber einigen Maßnahmen – vor allem bei der Berechnung des 7-Tage-Inzidenzwerts.
Seiner Meinung nach sollten nicht nur positive Testergebnisse dafür herangezogen werden. Modellrechnungen zufolge gebe es eine große Anzahl „falsch positiv“ getesteter Personen. Er „würde beobachten, wie viele tatsächlich an Covid Erkrankte es gibt.“

Nun äußert er sich wieder mit sehr offenen Worten – er geht sowohl auf die Tests, die Inzidenzwert-Strategie und auch auf die Maskenpflicht ein.

Merkur: Mit steigenden Fallzahlen steigt doch auch der Druck zum Handeln?

„Ja, die Zahlen steigen. Aber wir rechnen nur mit der Summe der positiv Getesteten, über die Erkrankten wissen wir nichts. Würde die Zahl der Schwerkranken signifikant steigen, müssten wir etwas unternehmen. Aber gehandelt wird derzeit nur, weil wir lediglich positive Befunde haben. Entscheidend für uns Epidemiologen ist: Wie krankmachend ist eine Erkrankung? Covid-19* ist eine Infektion. Es wird immer Menschen geben, die daran sterben oder krank werden. Auch Folgeschäden sind derzeit nicht ausgeschlossen. Vor allem Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen sind Risikogruppen. Allgemein ist das Risiko, an Corona schwer zu erkranken, relativ gering, daran zu sterben auch. Das ist nicht Ebola.“

Merkur: Die Politik versucht, mit einem Ampelsystem* die Lage in den Griff zu kriegen. Wie beurteilen Sie die Inzidenzwert-Strategie?*

Pürner: Diese Strategie ist nicht richtig. Die Inzidenzen 35 und 50 pro 100.000 Einwohner sind willkürlich gewählt, außerdem besteht der Inzidenzwert nur aus allen Positiv-Getesteten. Man weiß nicht, wie viele Personen Symptome haben und damit krank sind. Es wäre klug, auf diejenigen zu schauen, die das Gesundheitssystem belasten.

Merkur: Sie sehen die Maskenpflicht an Schulen kritisch. Warum?

Pürner: Von Maskenpflicht an Schulen und Kitas halte ich fachlich nichts. Es gibt dazu auch keinen evidenzbasierten Beleg zur Wirksamkeit. Kinder nehmen wenig am Infektionsgeschehen teil. Wenn wir infizierte Schüler finden, sind die Symptome minimal. Generell ist die Schutzwirkung von Community-Masken, wie sie die Mehrheit trägt, nicht nachgewiesen. Mit den Community-Masken hat man ein Mittel erfunden, das nicht mehr ist als ein Symbol der Solidarität.

Aktuelle Informationen zu seiner Strafversetzung findest du hier – „Strafversetzung: Amtsarzt Pürner legt sich mit dem Freistaat an“.


14 Antworten auf „Gesundheitsamt-Chef Pürner zerreißt Söders Corona-Strategie: „Auch wenn ich meine Beamten-Karriere auf Spiel setze …““

Ja so sehe ich das auch. Ich leide inzwischen ziemlich unter Einsamkeit weil meine Verwandten es nicht fertig bringen mich zu besuchen. Ich darf auch nicht zu den Kindern. Bekannte kommen ab und zu. Meine kleinen Nebenbeschaeftigungen falken auch weg. Was soll man auf der Welt ? Selbst das Reisen wird einem vermiest. Ich hoffe der Spuk hat bald ein Ende. Ich bin 75 und habe keine Lust auf Depressionen.

Guten Morgen, lieber Mitmensch. Schauen Sie mal das Statement von Herrn Kubicki an. Die Menschen sollen in Eigenverantwortung das tun, was sie möchten. Es sei ein Hirngespinst, sich bei Reisen im Inland besonders einer Ansteckungsgefahr auszusetzen. Schauen Sie mal auf telegramm, das ist ein Kanal, “alles außer mainstream“, oder bittel.tv, vielleicht fühlen sie sich dann nicht mehr so einsam. Ich wünsche Ihnen Kraft, Durchhaltevermögen und erstmal einen schönen Tag. Christiane

Hallo,
wie wäre es denn wenn Sie sich in einer der vielen Initiativen mit engagieren – die benötigen sicher alle Hilfe – die Übersicht sehen Sie hier auf unserem Blog:
https://corona-blog.net/initiativen/
Vielleicht gründen Sie ja auch die „Senioren für Aufklärung“ 😉
Gerne bieten wir Ihnen auch an, dass Sie persönliche Erlebnisse schildern und wir posten Sie dann hier in unserem Blog und unserer Facebookgruppe?

Viele Grüße
die Zwitscherer 🐦

Auch positiv getestete Personen ohne Symptome können andere infizieren und sind somit eine Gefahr für andere.
Herr Pürrner, ich finde es nicht gut, dass sie die Risiken so herunterspielen. Sicher gehören Sie selbst keiner Risikogruppe an. Und andere sind Ihnen nicht so wichtig?
Mit so einer Einstellung geht man natürlich leichter durchs Leben.

Warum ist Deutschland bisher so halbwegs glimpflich davongekommen?

Rücksicht nehmen, mal auf etwas verzichten, das schaffen wir schon.

Auch gibt es schlimmeres als Maske tragen. Ich mag das Gejammer diesbezüglich einfach nicht mehr hören.

Dass sich alle mal ein wenig zurücknehmen, bis sich die Situation im Sommer ohnehin und vor allem durch eine – hoffentlich bald – funktionierende Impfung, mehr Erfahrung mit dem Virus, wirksamere Medikamente…, etwas entspannt, ist das wirklich so unzumutbar?

Stimmt… ich vergas, die Leichenberge z.B. in Schweden, die uns die „Mainstream Presse“ ja tagtäglich vorgaukeln möchte… mit z.B. der Grafik https://swprs.org/fakten-zu-covid-19/#jp-carousel-34277 wird man da wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Und klar gibts schlimmeres als Maske tragen – nur wozu denn bitte, OHNE jegliche Evidenz? Siehe hierzu auch https://corona-blog.net/masken-als-effektiver-schutz/
Wenn die Regierung morgen sagt, wir müssen alle 3x am Tag ein Vater Unser beten, um sozial zu sein und den Schwachen zu helfen, dann tun Sie das auch? Hauptsache nicht selbst denken – und Schaden wirds schon nicht. Dann wird noch irgendeine Studie zusammengeschustert, in der die „Anzahl der täglichen Gebete“ mit dem allgemeinen Wohlbefinden korreliert und schon kann man den dummen Deutschen eine Kausalität vorspielen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei der ersten Marge der Impfstoffzuteilung dabei sind!

Viele Grüße
die Zwitscherer 🐦

Zwitscherer, in relativen Zahlen, sprich Todesfälle pro 100000 Einwohner, haben die Schweden tatsächlich wesentlich mehr Tote als wir.

Die absoluten Zahlen zu vergleichen ist Unsinn. Wir haben in Deutschland acht mal so viele Einwohner wie Schweden.
Aber nicht acht mal so viele Tote.

https://www-br-de.cdn.ampproject.org/v/s/www.br.de/nachrichten/amp/deutschland-welt/corona-bewaeltigung-schweden-und-deutschland-im-vergleich,Rz46DOF?amp_gsa=1&amp_js_v=a6&usqp=mq331AQFKAGwASA%3D#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=16033691323568&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fdeutschland-welt%2Fcorona-bewaeltigung-schweden-und-deutschland-im-vergleich%2CRz46DOF

Aber eine Diskussion zwischen uns ist relativ sinnlos, denn keiner von uns wird von seinem Standpunkt abweichen. 🙂

Ich bleibe bei meinem – Masken schützen zwar nicht den Träger, sondern den nächsten, auch wenn es keine 100prozentige Garantie gibt.

Zum Thema Impfung – ich werde mich sicherlich impfen lassen, aber nicht mit der ersten Charge. Ich glaube, in diesem Punkt finden wir doch eine Übereinstimmung.

Auf die absoluten Zahlen bin ich überhaupt nicht eingegangen, genausowenig wie die Grafik, die RELATIV gesehen für Schweden zeigt, wie „harmlos“ die aktuelle Pandemie im Vergleich der letzten 100 Jahre ist. Wenn Sie jetzt ernsthaft eine BR Quelle angeben, ist Ihnen sowieso nicht mehr zu helfen. Bleiben Sie daheim, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht, dann ziehen Sie Ihre Maske auf und seien Sie schön sozial.

Ach und Ihren Standpunkt, dass Masken nicht den Träger schützen, sondern den Gegenüber können Sie sicherlich auch mit fundierten BR Quellen untermauern? Dann ist doch alles in Butter! Reden wir uns alle ein, wie sozial und achtsam wir jetzt wegen der Maske sind, dann passt doch alles. Wäre schön, wenn abseits der Maske die Menschen auch mal so sozial und mitmenschlich wären… dann wären sicher bald die Seniorenresidenzen leer, die Bettler in den Großstädten verschwunden und der Klimawandel wäre Geschichte… aber nein, dafür reichts halt dann bei vielen Menschen doch nicht aus… das ist dann halt doch zu viel Aufwand… im Verhältnis zum Tragen einer (nutzlosen) Maske.

Hoffentlich wendet sich das Blatt bald

43 Ärzte in einem offenen Brief an die Kanzlerin:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
wir, die Unterzeichner, sind Ärztinnen und Ärzte aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, die über Jahrzehnte Menschen in Praxen und Kliniken betreuen. In dieser Zeit haben wir mehr als ein saisonales Infektionsgeschehen in Deutschland miterlebt, die meisten mit weitaus schwerwiegenderen Erkrankungen und wesentlich mehr Todesfällen als seit Januar 2020 durch die COVID-Infektionserkrankungen.
Wir betreuen zusammen ca. 70.000 Menschen.
Die Umstände der Corona-Infektionswelle in der BRD haben wir anders wahrgenommen, als dies der Bevölkerung seit Monaten in dramatisierender Weise durch die Medien und die fortwährenden, von der Sachlage her nicht gerechtfertigten Warnungen der Politik dargestellt wurde. Prognosen einzelner beratender Virologen mit Millionen schwer Erkrankten und hunderttausenden Toten in Deutschland haben sich in keinster Weise bewahrheitet.
ln den Praxen waren kaum infizierte Patienten und wenn, dann mit normalen, meist milden Verläufen einer Virusgrippe. Die Krankenhäuser waren so leer wie noch nie zuvor. Es gab keine Überlastungen von Intensivstationen. Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal wurden in Kurzarbeit geschickt.
Auch wir haben anfänglich die auf uns zulaufende Viruswelle als bedrohlich empfunden und konnten Verständnis für die Infektionsschutzmaßnahmen aufbringen. Mittlerwelle liegen jedoch über Monate hinweg gesicherte Erkenntnisse und Fakten dafür vor, dass diese Viruswelle nur etwas intensiver als eine gewöhnliche saisonale Grippe ist und wesentlich harmloser als z.B. die Influenza-Infektion 2017/2018 mit 27.000 Todesfällen In Deutschland eingestuft werden muss. Entsprechend der Datenlage liegt seit Monaten keine Bedrohung der deutschen Bevölkerung durch Covid-19 mehr vor.
Dies muss Anlass dafür sein, in Deutschland wieder zu einem normalen Leben zuruckzukehren – ein Leben ohne Einschränkungen, Angst und Infektionshysterie.
Wir sehen zunehmend ältere Menschen mit Depressionen, kleine Kinder und Jugendliche mit gravierenden Angst- und Verhaltensstörungen, Menschen mit schweren Erkrankungen, die bei rechtzeitiger Behandlung hätten möglicherweise geheilt werden können. Wir bemerken Störungen im zwischenmenschlichen Miteinander, Hysterie und Aggressionen, ausgelöst durch Infektionsangst, es kommt vermehrt zu Verunglimpfungen und Denunziationen von „positiven Abstrichopfern“ – all dies führt zu einer noch nie dagewesenen Spannung und Spaltung der Bevölkerung. Die Entwicklung zusätzlicher schwerer chronischer Krankheiten ist absehbar. Diese Erkrankungen mit ihren schweren Folgen werden voraussichtlich die möglichen Covid-19-Schäden in der BRD bei weitem übertreffen.
Die Unterzeichner fordern daher die Verantwortlichen im Gesundheitswesen und der Politik auf, ihrer Verantwortung für die Menschen unseres Landes nachzukommen und diese bedrohliche Entwicklung unmittelbar abzuwenden. Wir fordern eine sofortige Aufarbeitung der vorliegenden Daten durch ein unabhängiges Gremium aus Experten aller relevanten Fachgruppen und eine zeitnahe Umsetzung der sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Menschen unseres Landes.
Wir fordern ineffektive und möglicherweise sogar schädliche Infektionsschutzmaßnahmen sofort zu beenden und die Sinnhaftigkeit von Massentesten (z.Zt. 1,1 Millionen Tests/Woche, davon 99,3% negativ, Kosten pro Woche: 82,5 Millionen Euro) ebenfalls durch ein Gremium unabhängiger Experten prüfen zu lassen.
Wir fordern, den Schutz von Risikopatienten und nur von diesen zu intensivieren, bei denen jeder Virusinfekt einen dramatischen Verlauf nehmen kann – die gesunde, immunkompetente Bevölkerung benötigt keinen Schutz, der über die seit Generationen bekannten und bewährten allgemeinen Maßnahmen zur Hygiene und Gesunderhaltung hinausgeht. Besonders Kinder und Jugendliche benötigen Kontakte mit Viren zur „Formatierung“ Ihres Immunsystems.

Coronaviren hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Natürliche Immunität ist die Waffe dagegen. Die von der Politik geforderte Mund-Nase Bedeckung entbehrt hingegen einer soliden wissenschaftlichen Grundlage.
Wir fordern Politiker und ärztliche Standesvertreter auf, die tägliche öffentliche Warn- und Angstmaschinerie in Presse und Talkshows zu unterlassen – dies erzeugt eine tiefe und unbegründete Angst in der Bevölkerung
Der Bundestag hat gem. § 5 IfSG eine „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ festgestellt. Die Voraussetzungen hierfür liegen ganz offensichtlich nicht mehr vor. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages daher auf, diese Feststellung umgehend aufzuheben und damit die Entscheidung und Verantwortung für diesbezügliche Maßnahmen wieder dorthin zu verlagern, wohin sie gehören: In die Hand des demokratisch legitimierten Parlaments.
Wenn es eine unabhängige freie Presse in Deutschland gibt, fordern wir diese auf, in alle Richtungen zu recherchieren und auch kritische Stimmen zuzulassen. Eine Meinungsbildung kann nur stattfinden, wenn alle Stimmen wertfrei gehört und Zahlen und Fakten neutral bewertet werden.
Durch täglichen Kontakt mit den uns anvertrauten Menschen und vielen geführten Gesprächen wissen wir als an der Basis der Bevölkerung tätige Ärztinnen und Ärzte, dass das Hygienebewusstsein der Menschen durch die Erfahrung dieser Viruswelle soweit gewachsen Ist, dass übliche Hygienemaßnahmen ohne Zwang zukünftig ausreichen.
Gezeichnet:
Dr. Robert Kluger
Dr. Bruno Weil
Dr. Antonia Mazur
Dr. Felix Mazur
Dr. Katharina Hotfiel
Dr. Christine Knshnabhakdi
Dr. Hanna Lübeck
Heiko Strehmel
Dr. Norbert Bell
Dr. Heinz-Georg Beneke
Dr. Hans-Jürgen Beckmann
Dr. Thomas Hampe
Dr. Lukas Meiners
Radim Farhumand
Dr. Tillmann Otlerbach
Dr. Ulrich Rebers
Dr. Hubert Haar
Dr. Verena Meyer-Rahe
Dr. Manfred Conradt
Dr. Matthias Keillch
Phv.-Doz. Dipl.-Psych. Dr. Christian Wolff
Dr. Holger Schröder
Dr.Michael Kühne
Dorothe Göllner
Dr. Wolf Schräder
Dr. Dr.Ernst Schahn
Dr. Michael Seewald
Stefan Kurz
Konrad Schneider-Grabenschroer
Dr. Anna Pujdak
Dr. Stefan Sälzer
Dlpl.-Med. Holger Dreier
Dr. Norbert Katte
Dr. Thomas Gerenkamp
Dr. Flllp Salem
Dominik Witzei
Dr.Karsten Karad
Dr.Georg Rüwekamp
Schmidt Krause, Renate
Dr.Ulf Schmerwitz
Dr. Elisabeth Kiesel
Prof.Dr.Henbert Jürgens
Dr. Christine Jürgens
12.10.2020

Hallo,
wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren und jeder Einzelne trägt durch sein individuelles Verhalten dazu bei – Maske ablegen – dass dies bald ein Ende hat.

Viele Grüße
die Zwitscherer 🐦

Danke für ihren Mut! Am Beispiel von Prof. Bhakdi und Kollegen haben wir bereits die Diffamierung seitens der Medien mitbekommen. Kann man Sie irgendwie unterstützen?

Die Rate der „Test Positiven“ ist bei nicht einmal 4%… wir erleben gerade den üblichen Zyklus von Sommer zu Herbst, mit wie immer einhergehend mehr Toten, siehe diese Grafik hier. Das hat all die Jahre davor halt nie jemanden interessiert, ist aber ganz normal.
Die Zahlen, die das ZDF und Sie so „hypen“ sind halt weder die „Infizierten“ noch gar die „Erkrankten“. „Test positiv“ heißt zum Glück nicht notwendigerweise eines von beidem.

Hallo Joachim Beck,

Das sind die Zahlen, die ZDF weitergibt.

Interessant finde ich, dass im DIVI-Intensivregister sind die Zahlen der Covid-Patienten z.B. im Vergleich zu Anfang Oktober zwar exorbitant gestiegen sind (1.10. – 362, 25.10. – 1.296) die Gesamtzahl der Intensiv-Patienten ist aber um mehr als 900 gesunken (1.10. – 21.832, 25.10. – 20.908). Wie lässt sich das erklären?

Auch interessant: im August gab es 33325 Intensivbetten, jetzt, mitten in der schlimmsten zweiten Pandemiewelle, die gerade erst beginnt, gibt es nur noch 29.294 Intensivbetten. Wieso das?

Wenn alles so schlimm ist, müssten wir doch auch insgesamt mehr Patienten haben und nicht die Anzahl der Betten um ca. 10 % reduzieren?

Quelle der Zahlen: https://www.divi.de/joomlatools-files/docman-files/divi-intensivregister-tagesreports/DIVI-Intensivregister_Tagesreport_2020_10_25.pdf (wenn man das Datum im Link ändert, erhält man die anderen Tagesreporte).

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