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Einrichtungsleitung einer Senioreneinrichtung äußert sich in einem Interview zu den Corona Maßnahmen

Sprecht auch Ihr dieser mutigen Einrichtungsleitung ein paar motivierende Worte zu: info@pflegezentrum-kirchheim.de

Untenstehend ein Brief einer Krankenschwester an diese engagierte Einrichtungsleitung und nachfolgend findet ihr das Interview dazu.

Sehr geehrte Frau Flaig,

ich habe gestern das Interview von Ihnen gesehen und möchte Ihnen auf diesem Weg für Ihre Offenheit und den damit einhergehenden Mut, dies öffentlich anzusprechen, danken.

Ich bin sehr dankbar für dieses Interview und ich denke ich kann da auch für einige meiner Kollegen in der Pflege sprechen. Sie sprechen an, wovor sich viele Menschen scheuen und Angst vor dem Druck der Öffentlichkeit haben.

Mit sachlicher Gelassenheit führen Sie aus, was vielen auf der Seele brennt und was einige Kollegen im Stillen denken, sich aber nicht ansprechen trauen. Denn da gibt es ja immer die Angst der Ausgrenzung.
Es ist ein sehr wertvoller Beitrag, der auch Menschen welche wenig Erfahrungswerte in der Pflege haben, wie komplex und individuell Pflege doch sein kann, informiert.

Besonders hat mich auch der Abschnitt in welchem Sie fachfremden Einsatz, wie von Bundeswehrsoldaten, ansprechen und konkret ablehnen gefreut. Denn das ist ebenfalls ein Problem, zu denken Pflege kann jeder. Pflege bedarf viel Empathie und Vertrauen, welches Sie gewiss Ihren Klienten/Bewohnern entgegen bringen.

Einerseits wird von Pflegefachpersonen gesprochen, welche nach der „entbürokratisierten Pflegedokumentation“ (SIS) mehr Kompetenzen erlangen müssen bzw. fachlich arbeiten sollen, aber zugleich wird Ihnen dies durch das Gesundheitsamt abgesprochen.
Wie Sie richtig erläutert haben, wenn jemand Symptome hat „testen wir und ergreifen die entsprechenden Maßnahmen“, so wie dies in der Pflege bereits immer bei Infektionskrankheiten wie auch MRSA oder ESBL getan wird.

Ich kann Sie nur dahingehend bekräftigen, diese Strategie, welche für mich die absolut richtige ist weiterhin – soweit dies behördlich möglich ist – zu verfolgen.

Auch ich komme aus der Pflege und sehe es mit dem Impfen genauso wie Sie. Das Thema Impfen polarisiert, aber es ist umso wichtiger, den Menschen nicht die Entscheidung davor abzunehmen, indem wir diese bevormunden. In meinen Augen, hat diese Impfung wie ja hinreichend bekannt und Sie ja auch angesprochen haben, lediglich den Nutzen eines milderen Verlaufs und hierbei sollte dieser insbesondere bei vielen einhergehenden Vorerkrankungen der Klienten/Bewohner gut abgewogen werden, ob der Nutzen die Risiken überhaupt überwiegt.
Vielleicht haben Sie bereits von der Senioreneinrichtung aus Zürich gehört, in dieser hat die Einrichtungsleitung auch etwas kritischere Flyer verteilt:
https://www.nzz.ch/zuerich/corona-in-zuerich-heim-verschickt-papier-von-impfskeptikern-ld.1599121
Es ist sehr wichtig, dass Verantwortungsträger mit Vorbild voran gehen und das tun Sie.

Auch den angesprochenen Punkt, bezüglich des Kampfes mit den Kassen und deren Leistungskatalog, sehe ich wie Sie. Die Antidekubitusmatratze wird dann genehmigt, wenn ein Hautdefekt vorliegt, geht die Einrichtung nicht in Vorleistung und hält entsprechende teure Matratzen vor, weil einige Bewohner unweigerlich durch Bettlägerigkeit darauf angewiesen sind, würde dies zu einem endlosen Diskurs mit den Kassen kommen und zu einem langen Leidensweg der Bewohner führen.
Dann wird auf den Pflegestandard verwiesen, welcher auf die individuelle Lagerungszeit des Bewohners hinweist, dass dieser mit den Mitteln – da nicht nur Pflegenotstand herrscht – sondern Personalschlüssel ohne jegliche Evidenz und Grundlage festgelegt werden, nicht einzuhalten ist, ist jedem der Beteiligten klar.
Ich kann Ihre Aussage so gut nachvollziehen und dieses meiner Meinung nach vorgegebene Interesse wirkt hierbei wirklich sehr unehrlich.

Bitte bleiben Sie Ihrem Motto sich der Wissenschaft nicht zu verschließen treu – wobei ich davon nach dem Interview ausgehe – und vielleicht dürfen wir bald wieder von Ihnen hören.
Verlieren Sie nicht den Mut, bleiben Sie standhaft in dem was Sie tun und seien Sie sich dessen bewusst, Ihre Arbeit ist unwahrscheinlich wichtig für die Menschen in Ihrer Einrichtung, aber auch für die Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Krankenschwester XY


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Eine Antwort auf „Einrichtungsleitung einer Senioreneinrichtung äußert sich in einem Interview zu den Corona Maßnahmen“

Ich habe das Video vergangene Woche schon gesehen und Frau Flaig direkt persönlich angemailt und ihr meinen Dank für ihren Mut und ihre Offenheit dazu mitgeteilt.
Ebenso habe ich ihr den link des Corona-Ausschusses mitgeschickt, falls sie sich dort noch mitteilen bzw. vielleicht auch eine Unterstützung anfragen möchte.
Es ist großartig, was sie sagt und mit wieviel Verantwortwortungsbewußtsein, Mitgefühl und Menschlichkeit sie sich für Ihre „Schutzbefohlenen“ und ihr Team einsetzt.
Meine Hochachtung!
Auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, welchem Druck die aktuell in solchen extrem verantwortungsvollen Positionen sich befindenden Menschen ausgesetzt sind, müssten sich noch viel mehr Pflegeheimleiter, etc. genau so positionieren.
Eben weil ihnen die Gesundheit der Menschen, für die sie verantwortlich sind, vollumfänglich wichtig ist.

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